Verfasst von: urs1798 | 15/07/2009

Die Hilfsgüter dürfen nach Gaza

Allerdings müssen die Lkws draußen bleiben. So wie es aussieht, dürfen sie aber entladen werden und die Hilfsgüter werden dennoch nach Gaza hineingebracht. Die Fahrzeuge selbst, werden als Spende nicht akzeptiert. Es ist immerhin ein Fortschritt zum letzten Konvoi, dort durften nur die Ambulanzen passieren, alles andere mußte zurück.

Update Der Konvoi wurde in Gaza begeistert empfangen, und hier sind Bilder, sie feiern auf Viva Palestina US, die Blockade ist durchbrochen, (Danke an die vielen Menschen für die Unterstützung durch die vielen Mails an die Botschaften.)

Über die  Hilfskonvois liest und hört man in unseren großen Medien nichts, aber wenn diese Medien nun ein Thema aufgreifen, wie die Operation „Cast Lead“, dann werde ich darauf verweisen, als positive Verstärkung gemeint. Der Bericht von Sebastian Engelbrecht ist erwähnenswert, allerdings habe ich alles schon woanders gelesen, aber immerhin, ein Fortschritt. Über die verlorene Truppenmoral könnte man sich streiten. Ich sehe mir seit Jahren Videos aus den palästinensischen Dörfen Ni´ilin, Bil`in, Saffa und anderswo aus dem Gazastreifen und der West Bank an. Ich kann keine plötzliche Verrohung des Verhaltens der Truppen erkennen, eher sehe ich, es ist System. Aber wenigstens kommen die ethischen Defizite mehr und mehr ans Licht, geschürt von einer rassistischen Politik. Und es geht nicht um Cast Lead alleine, im Moment erfolgen weitere Vertreibungen, Zusammentreibungen, illegale “ natürlichem Wachstum“ unterworfenen Besiedelungen in der West Bank. Militärische Schießzonen werden aus dem Boden gestampft, betreten unter Todesgefahr verboten, Schilder und Absperrblöcke werden aufgestellt. Die Bauern erreichen nicht mehr ihre Felder, die Beduinen können ihre Tiere nicht mehr weiden, sie werden von den Brunnen und dem lebensnotwendigen Wasser verdrängt. Die Brunnen sind ausschließlich den israelischen Siedlern vorbehalten und werden von ihnen bewacht. Palästinensische Kinder, welche auf ihrem Schulweg an den Siedlungen vorbei müssen, werden mit Steinen beworfen, geschlagen oder nicht durchgelassen. Das gleiche Spiel auf ihrem Heimweg, unter den Augen der “ ethisch“  hochmotivierten Polizei und den Soldaten. Internationale Menschenrechtsaktivisten, welche die Kinder zum Schutz  begleiten, werden ebenfalls verletzt. Beobachter dieses willkürlichen Verhaltens werden angegriffen, verhaftet und auch mal verschleppt. Menschen werden auf brutalste Art aus ihren Häusern gezerrt, Entführungen an der Tages -und Nachtordnung. Türen werden eingetreten, Kinder bedroht und auch geschlagen und unwürdiger Behandlung ausgesetzt….Die Ernten der Farmer fallen der Brandstiftung zum Opfer, Oliven- und Orangenbäume werden abgeholzt, Ackerland mit Panzern oder Bulldozern vernichtet, kollektive Bestrafungsaktionen werden durchgeführt…Häuser geräumt und zerstört wie in Ost-Jerusalem, etc, Ach , und nicht den Todesstreifen vergessen, eine weitere “ Perversion“.

Gaza: The Killing Zone eine längere Zusammenfassung , kostet eine geringe Gebühr. Einen Ausschnitt gibt es hier.

Und dies ist eigentlich nur ein kleiner Ausschnitt und es nimmt zu. Torschluß-Panik und der Versuch noch so viel wie möglich an sich zu reißen bevor die Weltöffentlichkeit endlich kein Blatt mehr vor den Mund nimmt und endlich nicht mehr zu dieser Apartheid schweigt.? Und wahrscheinlich überfallen mich wieder die Trolle und beschimpfen mich als Rassist, Nazi, als Extremen. Aber liebe Trolle, schaut man in den Spiegel und erkennt euch selbst, was ihr dort seht, ist das, was ihr mir unterstellt!

Vorsicht, das Ei ist roh!

Vorsicht, das Ei ist roh!

Hat sich mal jemand angeschaut, wieviele UN Resulutionen gegen Israel bestehen oder ausgesprochen wurden ohne Erfolg? Viele Videos habe ich nicht mehr gefunden, dafür eine Unmenge mehr von IDF und den „bezahlten“ Propagandatruppen.


Antworten

  1. [...] Hilfskonvoi Update Gaza [...]

  2. [...] und ihr Präsident Mubark letztendlich doch ein Herz für Menschen in Not gezeigt haben. Die Hindernisse und Hürden waren für den Hilfskonvoi riesig, aber sie haben es geschafft., Viva Palestina! Ich denke, für [...]

  3. [...] Zum Beispiel den unten Erwähnten [...]

  4. [...] nach Gaza zu verschiffen, aber leider ist da ja noch die Seeblockade und die Piraterie.Und wo Felder und Wiesen durch Brandstiftung abgefackelt werden, gibt es für eine Kuh auch nichts zu fressen.Und da wären [...]

  5. [...] ich glaube, es sind inzwischen 17? Aus unsere westlichen Welt so gut wie niemand, obwohl es doch prima Schlagzeilen gäbe und ein medienwirsamer Bericht  im Sommerloch. Warum gibt es so viele Friedensaktivisten in [...]


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