Verfasst von: urs1798 | 14/10/2009

Die „sich zerfleischende“ Bloggerwelt

So trennt sich, was sich trennen muss, auf die eine oder andere Art

So trennt sich, was sich trennen muss, auf die eine oder andere Art

Für mich ist manches recht unverständlich, da schreibt jemand einen schlechten Artikel über die Zusammenhänge in der Bloggerszene, hat ein paar Recherchen und manch Diffuses zusammen gestellt, also einen Artikel mit dem man sich kritisch ausseinander setzen sollte. Dieser Artikel erscheint auf einer News-Plattform und alle machen nun diese Plattform nieder, anstatt sich zuerst kritisch mit dem Bericht zu befassen und zu erkennen warum er dort veröffentlich ist. Neue Feindbilder werden aus dem Boden gestampft, Pamphlete werden verfasst, mehr oder weniger hasserfüllt nebst unreflektierten Beleidigungen. Meinungen werden in den Boden getreten, es wird kräftig unterstellt und gegeifert. Es herrscht fast schon Krieg in einer vorher augenscheinlich diskussionsfreudigen Bloggergemeinde. Ob dies die richtige Form für eine Auseinandersetzung ist? Wozu hat der Mensch Gehirn bekommen, einen Mund zum Sprechen, Hände zum Schreiben, wenn er nicht in der Lage ist, diese Vorraussetzungen  zu nutzen und nur noch schreit  und um sich tritt? Wen er tritt oder was er trifft, ganz egal, hauptsache die vermeintliche Schmach wird gesühnt. Ich nenne dies einen Blindflug mit eventuell harter Landung. Vielleicht wacht dabei mal jemand auf. Auf jeden Fall sind Abgenzungen passiert, auch nicht schlecht! Getroffene Hunde bellen?

Na dann, gute Reise...

Na dann, gute Reise...

Und hier habe ich eine Antwort bekommen.

Erinnert mich an Wilhelm Busch,

habe ich letztens erst  als Zitat gebracht…

Man ist ja von Natur kein Engel,

Vielmehr ein Welt- und Menschenkind,

Und rings umher ist ein Gedrängel
Von solchen, die dasselbe sind.

In diesem Reich geborner Flegel,
Wer könnte sich des Lebens freun,
Würd es versäumt, schon früh die Regel
Der Rücksicht kräftig einzubläun.

Es saust der Stock, es schwirrt die Rute.
Du darfst nicht zeigen, was du bist.
Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute
Im Grunde so zuwider ist.

Wilhelm Busch


Antworten

  1. Gleich 2 Weisheiten im Busch-Zitat, die man auf einen Punkt bringen kann.

    „Man ist ja von Natur kein Engel“
    „Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute
    Im Grunde so zuwider ist.“

    Human Nature

    Bei Wem man sich darueber wohl beschweren sollte? :-)

    Gruss
    Jake

  2. Von was genau ist die Rede ?

  3. Von der Freiheit sich abzugrenzen.


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