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Auch Journalisten können arbeitslos werden…

15/01/2010

Cartoons

Auch Journalisten können arbeitslos werden…,  dies könnte sich ” Stefan von Borstel”  noch nicht überlegt haben, wenn ich mir den Artikel in der “Welt- online” so anschaue.

Herr Borstel ist der Ansicht "Niedriglöhne, Hartz IV und Zeitarbeit sind ein Segen" Quelle welt-online

Zwangsarbeiter im Angebot

Seiner Meinung haben viele Menschen in der Kommentarfunktion widersprochen, es besteht noch Hoffnung und Vernunft. Ich kann mir natürlich vorstellen, dass angemessen bezahlte Arbeit sorgenfrei und glücklich machen kann. Ich kann mir nicht gut vorstellen, wie jemand glücklich sein kann, wenn seine Arbeit mit einem Hungerlohn herabgewürdigt wird. Ich weiß nicht, wie glücklich man sein kann, wenn das erarbeitete Geld hinten und vorne nicht reicht, und Mensch darauf angewiesen ist, sich von den Hartz IV Behörden schikanieren lassen zu müssen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man mit 1 € Jobs glücklich werden kann, wenn man in Sachen hineingepresst wird, welche einfach nur krank machen. Teilhabe am normalen gesellschaftlichen Leben ist so gut wie nicht möglich, Kaffee trinken gehen ? Es war einmal, genauso wie ein Konzertbesuch oder ähnliches, welches eine Menge an Eintritt kostet. Wie traurig es ist, seinen Kindern aus Geldmangel die einfachste Wünsche abschlagen zu müssen…und schon mal etwas vom sozialen Abstieg gehört, von Depressionen und anderen Erkrankungen? Nein, die Arbeit, welche sich Herr Borstel so vorstellt, die macht alles andere, nur nicht glücklich. Aufgestossen ist mir das Wort “gebraucht”,  richtiger wohl eher das Wort ” benutzt”.

Fußabtreter sind der Renner

Fußmatten im Angebot, nur 1 Euro, das Stück

Anklicken zum Vergrößern

Wie es aussieht, sind wir wieder bei der Einführung des Reichsarbeitsdienstes, näheres findet man in diesem Blog.

Und auch der Eifelphilosoph hat  lesenswertes geschrieben. Natürlich unterscheidet sich dies gravierend vom ” gelernten und honoriertem Journalismus” und der “Welt”. Dafür sind diese Beiträge  um einiges wahrer, es gibt auch niemand, welcher einem vorschreibt, wie man denn zu Schreiben hätte, diese Artikel  werden nicht bezahlt.

Also wird auch ein anderes Lied gesungen und wenn es das des Hungers ist….was, kein Brot? Dafür aber Rückrat !

Hat mir mal jemand einen Euro?

3 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. 15/01/2010 16:10

    Hat mir mal jemand einen Euro?

    NOOEEEE

    http://jakester-express.blogspot.com/2009/11/glueckliche-null-euro-jobber.html

    Wird man nicht taeglich daran erinnert, dass es immer noch uebler geht?

    Gruss
    Jake

  2. 16/01/2010 01:45

    Wenn mir mal die Farben ausgehen, dann brauche ich doch einen Euro, wie soll ich denn ohne arbeiten? Und zum Auswandern ist es zu spät…
    Gruß Urs

Trackbacks

  1. Göttinger Überwachungsverein « Urs1798′s Weblog

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