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BDS Berlin: Rheinmetall und Israel Aerospace Industries (IAI) liefern Drohnen an die Bundeswehr für den Krieg in Afghanistan — Schluss damit!

29/08/2010

Hinweis auf eine kreative Open Air-Veranstaltung der BDS-Gruppe Berlin
am Potsdamer Platz
: Samstag, den 04. 09. , 12:00 Uhr

Ort: Potsdamer Platz, Nordseite (mit den Mauerresten), 10117 Berlin, später zur Berliner Niederlassung der Rheinmetall AG , Voßstrasse 22,
(danach, 14:00 Uhr, Brandenburger Tor: Berliner Friedensgruppen zum 1.Jahrestages des Massakers in Kundus)

Auch in der Kriegsführung in Afghanistan werden verstärkt unbemannte Flugzeuge  eingesetzt – Drohnen genannt. Das israelische Rüstungsunternehmen Israel Aerospace  Industries (IAI) hat zusammen mit dem Rheinmetall-Konzern seine Drohne „Heron 1“ an die Bedürfnisse der Bundeswehr in Afghanistan „angepasst“.  Und Rheinmetall steht nicht allein:  Praktisch alle deutschen Rüstungsfirmen liefern sogenannte „Rüstungskomponenten“, die in den Besetzten Palästinensischen Gebieten und im Libanon zum Einsatz kamen, In jedem Fall stellt die Lieferung von Rüstungsgütern in ein Krisengebiet einen Gesetzesverstoß dar und trägt nicht zur friedlichen Konfliktlösung bei.

Beim israelischen Überfall auf den Gazastreifen  2008/2009 wurden Drohnen vom Typ Heron eingesetzt. Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass dies  87 Zivilisten das Leben gekostet hat.

Die EU will die Israel Aerospace Industries (IAI), die Herstellerin von Heron im Rahmen ihrer Forschungszusammenarbeit mit Israel mitfinanzieren. Die Militärindustrie ist das zentrale Element der israelischen Wirtschaft. Sie ist aber auch ein wesentliches Element der deutschen Wirtschaft. Deshalb und nicht, weil man „wegen der deutschen Vergangenheit gegenüber Israel eine besondere Verantwortung hat“, blüht die deutsch-israelische militärische Kooperation.

Die internationale Kampagne BDS – gemeinsam gewaltlos für ein freies Palästina


Gerade weil die Militärindustrie für Israel so wichtig ist, lässt  sich hier Druck ausüben. Durch ein Waffenembargo gegen Israel,  durch ein Ende der  Forschungszusammenarbeit zwischen der EU und Israel.  Und durch die Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel.

Palästinensische zivilgesellschaftliche Gruppen  haben dazu aufgerufen, „weitgreifend Boykotts and Investitionsentzug gegen Israel durchzusetzen, ähnlich der Maßnahmen gegen Südafrika während der Apartheid.“ Boykott, Desinvestition und Sanktionen (kurz: BDS)  – diese Kampagne wird immer mehr weltweit von Gewerkschaften, anti-rassistischen Initiativen, linken Parteien, jüdischen Organisationen und vielen anderen unterstützt.  Sie richtet sich nicht gegen Menschen oder eine Gruppe von Menschen. Sie ist ein Mittel des gewaltfreien, basisdemokratischen Widerstands. Gerade in Deutschland wenden wir uns in besonderer Weise gegen rassistische Strömungen aller Art, nicht zuletzt gegen antijüdischen Rassismus. Infos: www.bdsmovement.net, http://bdsgermany.wordpress.com/, http://berlinacademicboycott.wordpress.com/, bdsmovement-berlin@web.de, V.i.S.d.P.: M.Forberg, Berlin

* aus einer mail

Krieg ist grausam

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