Nakba- Ausstellung in Freiburg wegzensiert ?
Update:
Gerichtsbeschluss: Ausstellung zur Nakba wird in Freiburg wie geplant gezeigt
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Rabbi Ovaida Yosef wäre vom Presserat der Stadt Freiburg bestimmt begeistert:
Wozu ist diese Stadtbibliothek noch gut? Eine eigene Meinung aus den Angeboten kann man sich dort nicht bilden, man bekommt zensiertes vorgesetzt. Ich plädiere für eine Schließung dieser nutzlosen Insitution, sie wird ihrem Bildungsauftrag nicht gerecht, freier Informationszugang, freie Meinungsbildung?…In Freiburg nicht... Satire
“(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.” (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5)
Ausstellungsbegleitheft Flyer
Weitere Ausstellungstermine und Orte hier
Informationen über Freiburgs Zensur
Hedy Epstein sollte die Ausstellung eröffnen, hier ist sie
Holocaust survivor Hedy Epstein abused by Israeli security
Nachtrag.: Die Stellungsnahme aus Freiburg.
Und jemand von der CDU…nicht auf Seiten der Unterdrückten, wo sind die christlichen Werte? Was ist mit dem Völkerrecht, den ganzen UN-Resolutionen, dem Goldstone- Report, …? http://www.daniel-sander.de/sander-cdu-begruesst-die-absage-der-nakba-ausstellung.html
D. Sanders Werte…siehe , er steht für Menschenrechte ein, schreibt er…und hier sind seine Freunde? Twitter
Aber Menschenrechtsausstellungen mag er nicht?
Stattdessen bewirbt er diese Ausstellung : Vernissage: “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg”. Da war doch mal was ? ...Antideutsch, diese Ausstellung wurde nicht abgesagt, obwohl, ausgewogen präsentiert ist sie auch nicht…Doppelstandards?
Etwas Geschichtsunterricht könnte nicht schaden.
Lenni Brenner
Vielleicht sollte man die Ausstellung noch erweitern, es gab noch eine Menge Irgun-Attentate, Massaker, Widerstand, Kach- Kahane-Terroristen , Libanonkrieg mit Unmengen toter Zivilisten, Cast Lead, Apartheid, friedlicher Widerstand , eingesperrte Menschenrechtler, Unrechtsjustiz, Siedlergewalt, Tote in Gazas Bufferzone, gezielte Tötungen, angeschossene und erschossene Arbeiter, angeschossene und erschossene Kinder, Häuserdemolationen, Rachel Corrie, Mavi Marmara, ethnische Säuberungen, Folter, eingesperrte Kinder, Demütigungen, zerstörte Olivenhaine, verbrannte Felder, beschossene Farmer bei der Feldarbeit,Landraub, Entwürdigung, Menschen zweiter Klasse……Zionismus
2 November 1917
2 November 2010
Hier gibt es eine weitere Ausstellung, man könnte damit die Zensierte ergänzen.
Die pdf mit den 14 Ausstellungstafeln kann ich bei Interesse senden.
Nachtrag.: Eine fundierte Auseinandersetzung mit der Freiburger Presseerklärung.
Pressemitteilung der Freiburger Absage der Ausstellung zur Nakba demonstriert Wichtigkeit der Ausstellung
Nachdem die Stadt Freiburg einer Ausstellung zur Nakba erst zugestimmt, und sie dann, nachdem die Einladungen gedruckt waren, kurzfristig verboten hat, hat die Stadt Freiburg anschließend in einer länglichen Pressemitteilung unfreiwillig demonstriert, warum gerade diese Ausstellung so wichtig ist.
Die Wanderausstellung “Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948″ besteht aus 14 Schautafeln, die die Geschichte der Nakba zeigen und wurde vom Verein “Flüchtlingskinder im Libanon e.V.” organisiert. Sie wurde in den lezten zwei Jahren bereits in Dutzenden deutschen Städten gezeigt. Schirmherrin der beabsichtigten Freiburger Ausstellung ist die in Freiburg geborene jüdische Holocaust-Überlebende und Friedensaktivistin Hedy Epstein. Auf der Webseite des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V. sind die 14 Schautafeln der Ausstellung auch online zu betrachten.
Ernst Tugendhat, der die Schirmherrschaft für die diesjährige Station der Ausstellung in Tübingen übernommen hatte, sagte bei seiner dortigen Eröffnungsrede über die Ausstellung:
… Es ist ein besonderes Verdienst, dass sie denjenigen Teil des von Israel an den Palästinensern begangenen Unrechts darstellt (ohne es ausdrücklich als Unrecht zu bezeichnen), das scheinbar in der Vergangenheit liegt, in der Vertreibung eines großen Teils der Palästinenser aus ihrem Land in der Zeit kurz vor und nach der Ausrufung des israelischen Staates (1947-48). Dieses zurückliegende Unrecht ist im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit in den Hintergrund getreten angesichts des neueren Unrechts, das seit 1967 in der militärischen Besatzung und Unterwanderung von Restpalästina besteht und täglich neue Formen annimmt. Man muss, wenn man von Unrecht spricht, unter dem die Palästinenser leiden, zwei Teile der palästinensischen Bevölkerung unterscheiden, die sich freilich partiell überlappen: diejenigen, die noch im Lande leben, also seit 1967 unter israelischer Besatzung in einem weitgehend rechtlosen Zustand sich befinden, und andererseits die Flüchtlinge, die heute über 4 Millionen betragen und von denen sehr viele immer noch, seit nunmehr 62 Jahren, mit ihren Kindern und Kindeskindern ihr Leben in Lagern an den Peripherien von Palästina fristen, wo sie von der UNO dürftig am Leben erhalten werden. Und es ist deren Schicksal, das in dieser Ausstellung dargestellt wird…
Die Geschichte der Nakba ist natürlich die Geschichte der Katastrophe aus Sicht der Palästinenser, die “im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit in den Hintergrund getreten” ist. Die Geschichte der Staatsgründung Israels aus Sicht des Staates Israel wird hingegen häufig verbreitet, so zum Beispiel bei den Feierlichkeiten zum 62. Jahrestag der Staatsgründung Israels in der jüdischen Gemeinde Freiburg, an denen auch der Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon als Redner teilnahm. Der Aufbau einseitig pro-israelischer Weltbilder basierend auf der Unterdrückung wahrer geschichtlicher Fakten zur Nakba und der Kreation von geschichtlich fehlerhaften Mythen wie der Entstehung Israels zum Schutz der Juden vor dem Holocaust wird von zionistischen Aktivisten weltweit betrieben.
In Israel selbst ist die dortige Regierung sogar darum bemüht, selbst das bloße Gedenken an die Nakba zu kriminalisieren.Die Presseerklärung der Stadt Freiburg vom 04.11.2010 zum Verbot der Nakba-Ausstellung offenbart, wie erfolgreich die zionistischen Versuche zur Geschichtsfälschung waren und demonstriert zugleich, warum die Ausstellung so wichtig ist. In ihrer Presseerklärung behauptet die Stadt Freiburg nämlich unter anderem:
… Nach kritischer Durchsicht der Ausstellungstafeln durch mehrere Stellen in der Stadtverwaltung ist deutlich geworden, dass die Ausstellung trotz vieler zutreffender Aussagen die Gesamtsituation zu einseitig darstellt. Oberbürgermeister Dieter Salomon hat daher die Ausstellung in den Räumen der Stadtbibliothek abgesagt. … Inhaltlich lastet die Ausstellung die Alleinverantwortung für die Vertreibung der Palästinenser den Israelis an. … Und keine Rede ist davon, dass die arabischen Anrainerstaaten die Palästinenser zur Evakuierung der Kampfgebiete vor dem Angriffskrieg auf Israel 1948 aufforderten. …
Die Verbreitung der Unwahrheit wirft die Stadt Freiburg der Nakba-Ausstellung nicht vor. Die Stadt Freiburg begründet die Absage der Ausstellung mit einer einseitigen Darstellung der Vertreibung der Palästinenser aus der Sicht der Palästinenser. Das ist angesichts dessen, dass erklärter Gegenstand der Ausstellung ist, die verdrängte Schattenseite der Staatsgründung Israels zu thematisieren, schon recht befremdlich. Noch befremdlicher ist es allerdings, dass die Stadt Freiburg den Vorwurf der Einseitigkeit unter anderem damit begründet, dass keine Rede davon sei, “dass die arabischen Anrainerstaaten die Palästinenser zur Evakuierung der Kampfgebiete vor dem Angriffskrieg auf Israel 1948 aufforderten”.
Hinter dieser Begründung stecken implizit gleich mehrere von Zionisten verbreitete Geschichtslügen, die der Stadt Freiburg offenbar als Wahrheit verinnerlicht hat und nun deshalb zur Rechtfertigung des Vorwurfes der Einseitigkeit benutzt, nämlich unter anderem folgende:
1. Aufrufe arabischer Anrainerstaaten gerichtet an Palästinenser zur Flucht aus den zu erwartenden Kampfgebieten seien eine wesentliche Ursache des palästinensischen Exodus gewesen, die Palästinenser seien somit weggelaufen und damit im Wesentlichen selbst Schuld an ihrem Flüchtlingsdasein
2. Eine signifikante Vertreibung der Palästinenser habe erst nach der Staatsausrufung Israels stattgfunden, die zum Krieg mit den Anrainerstaaten geführt hat.
Hier geht es um den Kern der Nakba. Und es ist sehr erstaunlich, dass den angeblich mehreren Stellen in der Stadtverwaltung, die die gerade einmal 14 Schautafeln durchgesehen haben sollen, nicht aufgefallen ist, dass die Schautafeln sehr wohl darauf eingehen.
Zu den Ursachen des Exodus der Palästinenser erklärt die Nakba-Ausstellung auf Schautafel Sechs folgendes:
Von israelischer Seite wird häufig behauptet, die palästinensische Bevölkerung sei freiwillig geflohen bzw. aufgrund von Aufrufen seitens der arabischen Führer. Für die Zeit der Bürgerkriegsphase inklusive der ersten beiden Kriegswochen gibt die israelische Armee selbst Zahlen an, welche die erzwungene Flucht belegen (Tab. 3). Die Auswertung der Radio-Aufzeichnungen widerlegt auch die zweite Behauptung.
Der Kasten Tab. 3 (Fluchtgründe) auf der gleichen Schautafel sechs lautet wie folgt:
Tab. 3:
Fluchtgründe der bis zum 1.6.1948 geflohenen ca. 370.000 Palästinenser lt. Schätzungen des Nachrichtendienstes der israelischen Armee Israeli Defense Force (IDF)
Fluchtgründe in % Jüdische Angriffe auf arabische Siedlungszentren (Dörfer, Kllein- und Großstädte 55% Terroristische Akte von Etzel und Lechi 15% Psychologische Kriegsführung 2% Vertreibung durch israelische Truppen 2% Allgemeines Angstgefühl 10% Aufforderung arabischer Instanzen 5% Motiv nicht genannt 11% Insgesamt 100% Fluchtgründe
Es ist in der Ausstellung also sehr wohl die Rede davon, dass arabische Instanzen Palästinenser zur Flucht aufforderten. Hätte die Stadt Freiburg sich die Tafeln wirklich angeschaut, bevor sie sie nach anfänglicher Zusage kurz vor Eröffnung verboten hat, so hätte den mehreren “Stellen in der Stadtverwaltung” das eigentlich auffallen müssen. Die Mitarbeiter der Stadt hätten dabei lernen können, was der israelische Historiker Benny Morris und die französische Le Monde diplomatique ihren Lesern schon vor vielen Jahren mitgeteilt haben, nämlich dass die fraglichen arabischen Aufrufe tatsächlich im Widerspruch zu der später von Zionisten in die Welt getragenen Geschichtsverdrehung nur wenig Wirkung hatten.
Auch darauf, dass die Vertreibung der Palästinenser zu Wesentlichen Teilen bereits vor dem auf die Staatsausrufung Israels gestarteten internationalen Krieg durchgeführt wurde, geht die Ausstellung ein.
Auf Schautafel Nummer Sechs wird mit folgenden Worten in dicken Lettern erklärt, dass viele Palästinenser bereits vor der Staatsgründung Israels vertrieben wurden:
Landeroberung und Vertreibung
Mit der Umsetzung von Plan D in mehreren Offensiven geang es den zionistischen Milizen noch vor der Ausrufung des Staates Israel am 15. Mai 1948, und somit noch bevor eine einzige arabische Armee palästinensischen Boden betreten hatte, mehr als 200 Ortschaften zu erobern und die Einwohner daraus zu vertreiben. Dazu zählten alle größeren vorwiegend arabischen Städte: Tiberias am 19.4., Haifa am 23.4., Jaffa am 11.5. und am 12.5. Safed und Beisan. Zudem war an der Küste Galiläas und in einem Korridor Richtung Jerusalem Territorium erobert worden, das die Vereinten Nationen dem “Arabischen Staat” zugesprochen hatten. 300.000 bis 400.000 Palästinenser waren geflohen bzw. vertrieben worden.
Hätten die mehreren Stellen in der Stadtverwaltung sich die Schautafeln der Nakba-Ausstellung vor dem Verbot gründlich angeschaut, dann wäre der Stadt Freiburg die Blamage einer Presseerklärung erspart geblieben, die auf nichts anderes als Voreingenommenheit und schlechte Geschichtskenntnisse schließen lässt.
Das Verhalten der Stadt Freiburg demonstriert damit letztlich, warum die Nakba-Ausstellung so wichtig ist. Zahlreiche Menschen haben über die Gründungszeit Israels fehlerhafte und durch mythische Geschichtsverdrehungen geprägte Geschichtskenntnisse. Darum, die Geschichtskenntnisse zu verbessern, geht es bei der Ausstellung zur Nakba, und, wie die Presseerklärung der Stadt Freiburg beweist, ist Nachhilfe diesbezüglich dringend geboten.
Im Übrigen ist die Presseerklärung der Stadt Freiburg recht lang und führt noch zahlreiche andere Argumente für die Einseitigkeit der Ausstellung wege ihrer Weglassung auf den 14 Schautafeln an, die bei näherem Hinsehen allerdings auch nichts anderes sind, als Argumente dafür, weitere Ausstellungen zum Thema nach Freiburg einzuladen, da in Freiburg offenbar auch in anderen Themenfeldern der Geschichte Palästinas und Israels dringender Nachhobedarf an solidem geschichtlichem Wissen besteht.
So wünscht sich die Stadt Freiburg beispielsweise, dass antijüdische Pogrome “im arabischen Raum” und die daraus resultierende Emigration von Juden nach Israel thematisiert wird, damit die Ausstellung nicht einseitig gilt. Das ist sicherich ein Thema, für das sich eine eigene Ausstellung mit 14 weiteren Schautafeln lohnt. Es steht sicherlich zu befürchten, dass auch massenhaft falsche geschichtlichte Vorstellungen dazu grassieren, wie die zionistische Bewegung schon in den 20er Jahren Hass in Palästina geschürt hat. Zum Beispiel hat ein Beauftragter des ersten israeischen Präsidenten Chaim Weitzman am 30.06.1924 in Jerusalem Jakob Israel de Haan ermordet hat, weil der sich zu gut mit den Palästinensern verstand und Frieden machen wollte, und die zionistische Bewegung hat dann obendrein die Schuld für den Mord angeblichen “arabischen Antisemiten” in die Schuhe geschoben. Eine weitere Schautafel könnte dabei dazu dienen, zu erläutern, wie zionistische Rechtsextremisten unter Führung von Vladimir Jabotinsky, dessen Sekretär heute Vater des israelischen Regierungschefs ist, es 1929 fertigbrachten, tödliche Ausschreitungen zwischen Juden und Arabern in Hebron anzustiften, und das, obwohl die jüdische Bevölkerung dort sich lange Jahre zuvor mit ihren arabischen Nachbarn bestens verstanden hat. Auch dazu, welche Rolle die britische Armee beim sogenannten Farhud 1941 in Bagdad spielte, grassieren sicherlich massenhaft falsche Vorstellungen, die in einer solchen Ausstellung beleuchtet werden könnten. Und selbstverständlich sollte bei einer solchen Ausstellung auch thematisiert werden, dass zionistische Agenten 1950 Bomben auf jüdische Einrichtungen in Bagdad geworfen haben, um irakische Juden als billige Arbeitskraft zur Auswanderung nach Israel zu bewegen, und der Staat Israel das anschließend als heroische Rettung von Juden vor Antisemitismus durch die Operation Ezra und Nehemiah feierte. Und es gibt zahlreiche weitere Ereignisse, die exemplarisch zeigen, was es mit den arabischen Pogromen gegen Juden auf sich hat. Um nicht einseitig zu sein, könnte man den profunden geschichtichen Befunden in einer solchen Ausstellung die Verlautbarungen der zionistischen Propaganda gegenüberstellen. Das ist sicherlich sehr wünschenswert, denn da gibt es noch viele Fehler im Geschichtsbild schlecht gebildeter Menschen aufzuklären, aber den Rahmen der Ausstellung zur Nakba hätte das sicherlich gesprengt.
In der Presseerklärung verlangt die Stadt Freiburg außerdem, die Zusammenarbeit zwischen Palästinensern und Nazi-Deutschland gegen ihre britischen Kolonialherren zu thematisieren, damit eine Ausstellung nicht einseitig ist. Auch das ist sicherlich ein lohnendes Thema für eine eigene Ausstellung. Damit die Ausstelllung nicht einseitig ausfällt, sollte darin natürlich auch die Zusammenarbeit von Zionisten mit Hitlerdeutschland und die rassistischen Motive thematisiert werden. Zahlreichen Menschen ist in ihrem Geschichtsbild nicht präsent, dass die zionistischen Organisationen in Deutschland im Gegensatz zu anderen jüdischen Strömungen von der Machtübernahme durch Hitler regelrecht begeistert waren, weil damit die Grundlage gelegt wurde, in Deutschland endlich genug Antisemitsmus zu schaffen, um die Auswanderung einer großen Anzahl von deutschen Juden nach Palästina voranzutreiben. Das ist sicherlich sehr wünschenswert, denn da gibt es noch viele Fehler im Geschichtsbild schlecht gebildeter Menschen aufzuklären, aber den Rahmen der Ausstellung zur Nakba hätte das sicherlich gesprengt.
Auch fordert die Stadt Freiburg, zur ausgewogenen Darstellung die Opfer der militärischen Aktionen und der Attentate sowie die politischen Prinzipien der 1964 gegründeten sekulären palästinensischen Widerstandsorganisation PLO und der in den 80er Jahren gegründeten Hisbollah und der Hamas zu thematisieren. Das ist sicherlich eine sehr gute Idee, das in einer Ausstelung zu thematisieren. Um nicht einseitig zu sein, sollten da selbstverständlich auch die Aktionen der IDF und ihre Opfer thematisiert werden. In einer Austellung ließen sich die Opferzahlen beispielsweise übersichtlich gegenüberstellen. Sehr aufschlussreich wäre dabei sicherlich auch eine Zusammenstellung aller Attentate und militärischen Aktionen der jeweiligen Gruppen PLO, Hamas, Hisbollah und IDF, bei denen beispielsweise jeweils mehr als 100 Zivilisten ums Leben kamen. Das ist sicherlich sehr wünschenswert, denn da gibt es noch viele Fehler im Geschichtsbild schlecht gebildeter Menschen aufzuklären, aber den Rahmen der Ausstellung zur Nakba hätte das sicherlich gesprengt.
Die Forderung der Stadt Freiburg, zu einer ausgewogenen Darstellung der Nakba auch die Gegenwart zu berücksichtigen, kann hingegen leicht erfüllt werden. In Bremen gibt es eine exzellente Fotoausstelllung “Palästina – Alltag unter Besatzung“, die auch verliehen wird. Die Ausstellung wäre sicher eine Zierde für die Freiburger Stadtbücherei, könnte den Freiburgern einen tieferen Einblick in die Gegenwart eröffnen und ließe sich, wenn die Stadt Freiburg ausreichend Raum zur Verfügung stellt, bestimmt auch mit der Ausstellung zur Nakba hervorragend kombinieren.
via mein-parteibuch.com
Stop the Wall:
Make Apartheid History!
| Do | 4.11.2010 | 10585 | Berlin 19:15 Uhr | Ökumenisches Zentrum in Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 163 |
| Deutsch-Israelisch-Palästinensische Gesellschaft: Informationsveranstaltung mit Reuven Moskovitz „zwei Völker – eine Zukunft“ Reuven Moskovitz berichtet als Teilnehmer der spektakulären Schiffspassage mit der Irene, die Hilfsgütern nach Gaza bringen wollte. |















Den üblichen Spam aus der zionistischen Ecke gelöscht. Zwei Empfehlungen an Frank zu seinen mangelnden Geschichtskenntnissen…“Zionism in the Age of the Dictators” und “The Conflict For Beginners” . Ist zwar viel zum Nachlesen, aber ich hoffe es hilft…
Und eine Videoantwort auf seine youtube Propaganda