“Everyone has the right to leave any country, including his own, and to return to his country.”
Veranstaltungshinweis:
„Die Vertreibung der Palästinenser aus Jerusalem
am Beispiel der Familie Maraghy/Diehl”
Samstag, 11. Dezember, 2010, 15 – 17:00 Uhr,Ökumenisches Zentrum WILMA 163, Wilmersdorfer Str. 163, Charlottenburg.
U-Bhf. Richard-Wagner-Platz, Bus M45 Haltestelle Eosanderstraße/Otto-Suhr-Allee

Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin- “Everyone has the right to leave any country, including his own, and to return to his country.”
Ihr werdet euch an den langen Hungerstreik von Firas Maraghy Ende Juli – Anfang September vor der Israelischen
Botschaft in der Augusta-Viktoria-Strasse erinnern. Die Familie von Firas Maraghy ist seit Jahrhunderten B
ewohnerin Jerusalems. Ost-Jerusalem wurde 1967 von Israel annektiert, damit natürlich auch seine Bewohner.
Sie sind nun faktisch Bewohner Israels.Der Grund des Hungerstreiks war:
1. Seine Ehefrau Wiebke Diehl und seine Tochter wurden von der israelischen Botschaft nicht in seinen Pass
eingetragen, wie das sonst übliche Aufgabe einer Botschaft ist.
2. Sein Jerusalemer Wohn- und Aufenthaltsrecht wurde infrage gestellt, weil er z.Zt. bei seiner Frau Wiebke
in Berlin lebt, die hier ihren Magisterabschluss gemacht hat und in Deutschland promovieren möchte.Firas beendete den Hungerstreik, weil ihm von seiten des israelischen Botschafters zugesichert worden war,
dass er zur Klärung seiner Pass- und Aufenthaltsangelegenheiten einen bevorzugten Termin im israelischen
Innenministerium erhält.
Zu Firas Unterstützung war der CDU-Abgeordnete Ruprecht Polenz mitgereist.Firas und Wiebke sind wieder in Berlin. Ihre Reise war erfolglos.
Was sie in Jerusalem erlebt haben, darüber werden sie am 11. Dezember berichten. Die israelisch- jüdische
Journalistin Iris Hefets von der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost” wird ebenfalls zum
Problem der ethnischen Säuberung Jerusalems sprechen.Die Familie Maraghy/Diehl hatte mit der „Reise nach Jerusalem” große finanzielle Kosten zu schultern.
Wir möchten ihnen mit eurer Hilfe finanziell helfen und haben ein Sonderkonto eingerichtet:
Ökumenisches Zentrum, GLS Bank, KtoNr. 802 592 3001 (Stichwort „Firas”). Wer sie unterstützen möchte, kann auf
dieses Konto überweisen.
Firas Maraghy, Hungerstreik-Dokumentation
Termin in eigenen Sache …
Ausstellung in Berlin – 11. Dez. bis 25. Dez. Kellergalerie Coop Cafe Rochstraße 3 Berlin- Mitte
Beginn 20.00Uhr
Israel Kritik- Zensiert
















