Hintergrundwissen über die Lage und Entwicklung in Syrien – Übersetzt von Barbara
Ich denke diese Übersetzung ist eine Meldung mehr als wert.
Gesendet am 15.05.2012 um 17:26So, jetzt habe ich mich daran gemacht den Artikel von Bahar Kimuongur zu uebersetzen, weil ich finde, dass er sehr viel Hintergrundwissen vermittelt, was die Lage in Syrien und der arabischen Welt betrifft. Ich habe ihn also fuer so wichtig befunden, dass er mir die Zeit wert war, die ich mit der Uebersetzung verbracht habe.
(s. Michel Collon)
Der antisyrische Terrorismus und seine internationalen Verbindungen
Bahar Kimyongür, 15. April 2012
Seit Anfang des syrischen Frühlings behauptet Damaskus, terroristische Gangs zu bekämpfen. Die meisten westlichen Medien sehen in dieser These eine staatliche Propaganda, die dazu dient, die Unterdrückung der Protestbewegung zu rechtfertigen.
Wenn es auch klar ist, dass dies für den baasistischen Staat, der oppositionelle Bewegungen, die seiner Kontrolle entzogen sind, nicht gerade willkommen heisst, gerade zur rechten Zeit kommt, so ist dies jedoch auch nicht falsch. Mehrere objektive Elemente bestätigen tatsächlich die These der syrischen Regierung.
Zuerst ist hier der Faktor der Laizität. Syrien ist zufällig der letzte arabische Staat, wo Staat und Religion getrennt sind. (1) Die religiösen Minderheiten erfreuen sich dort derselben Rechte wie die islamische Mehrheit. Für gewisse sunnitische Sekten, die an erster Stelle im Krieg gegen den Anderen stehen, wer das auch immer sein mag, sind diese arabische Trennung und interreligiöse Gleichheit unvereinbar mit der Scharia, sind eine Beleidigung des Islam und machen den syrischen Staat verhasster als ein „atheistisches“ oder „christliches“ Europa.
Nun zählt Syrien nicht weniger als zehn verschiedene christliche Gemeinschaften, mit arabischen, kurdischen, tscherkessischen oder turkmenischen Sunniten, mit nicht-arabischen Christen wie den Armeniern, Assyrern oder Levantinern, mit synkretischen und deshalb nicht zu klassifizierenden Moslems wie den Alawiten oder den Drusen. Folglich ist die Aufgabe, dieses zerbrechliche und komplexe ethnisch-religiöse Gebilde aufrecht zu erhalten, so schwierig, dass nur ein laizistisches, solides und notwendigerweise autoritäres Regime das schaffen kann.
Dann gibt es den konfessionellen Faktor. Wegen der Herkunft des Präsidenten Bashar El-Assad wird das syrische Regime fälschlicherweise als „alawitisch“ bezeichnet. Diese Einschätzung ist völlig falsch, verleumderisch, sektiererisch, sogar rassistisch. Sie ist vor allem falsch, weil der Generalstab, die politische Polizei, die verschiedenen Geheimdienste in der Mehrheit sunnitisch sind, genauso wie ein nicht zu vernachlässigender Teil der Bourgeoisie.
Unsere Sensationspresse lässt keine Gelegenheit aus, von Frau Asma El-Assad zu sprechen, der Präsidentengattin sunnitischer Herkunft, um sie zu verteufeln. Aber sie vermeiden es geflissentlich, die Vizepräsidentin der Syrischen Arabischen Republik zu erwähnen, Frau Najah Al Attar, die erste und einzige arabische Frau der Welt, die einen so hohen Posten innehat. Frau Al Attar ist nicht nur sunnitischer Herkunft, sondern auch die Schwester eines der Führer der Moslembrüder im Exil, was das syrische Paradoxum versinnbildlicht. In Wirklichkeit ist der baasistische Staatsapparat sozusagen der perfekte Spiegel der ethnisch-religiösen Vielfalt, die in Syrien herrscht. Der Mythos in Bezug auf die „alawitische Diktatur“ ist so grotesk, dass sogar der sunnitische Großmufti, der Scheikh Bedreddin Hassoun oder auch der Chef der politischen Polizei Ali Mamlouk, auch er sunnitischer Konfession, von der internationalen Presse manchmal zu den Alawiten gezählt werden. (2)
Das Erstaunlichste ist, dass die gleiche Presse noch Wasser auf die Mühlen gewisser syrischer salafistischer (ultra-orthodoxer sunnitischer) Kreise gießt, die die Lüge verbreiten, wonach das Land von den Alawiten widerrechtlich angeeignet worden sei, welche, ihnen zufolge, schiitische Agenten seien. Dieselben Salafisten betrachten die Schiiten als Leugner (rawafidhs), weil diese u.a. die Legitimität des Kalifats zurückweisen, d.h. das sunnitische Herrschertum aus den Anfängen des Islams. Nun existieren einerseits beträchtliche Unterschiede zwischen Alawiten und Schiiten, sowohl auf theologischer Ebene als auch in der religiösen Praxis. Die Vergöttlichung Alis, die Doktrin der Dreifaltigkeit, der Glaube an die Seelenwanderung oder auch die Ablehnung der Scharia, die den Alawiten zueigen sind, werden von schiitischen Theologen kritisiert, die es nicht versäumen, sie als Übertreiber (ghoulat) zu bezeichnen. Andererseits, wenn es eine Staatsreligion in Syrien gibt, dann ist es sehr wohl der sunnitische Islam des hanefitischen Ritus, der unter anderen vom Sheikh* Muhammad Said Remadan Al Bout und dem Großmufti der Rebublik, dem Sheikh Badreddin Hassoun vertreten wird, dessen weisen Worte zu den Mordaufrufen und dem Hass der wahabitischen Sheikhs in Gegensatz stehen. Aber darauf kommt es nicht an, um die anti-US und antizionistische Allianz zu erklären, die aus der Achse Damaskus-Teheran-Hezbollah besteht. Die unter Befehl stehende Presse und die ultrakonservativen sunnitischen Kreise wiederholen im Chor, dass Syrien von den Alawiten beherrscht werde, die eine „schiitische Sekte“ seien. Da Syrien von China, Russland, Venezuela, Cuba, Nikaragua oder noch von Bolivien unterstützt wird, müsste man logischerweise daraus schließen, dass Hu Jintao, Putin, Chavez, Castro, Ortega oder Morales ebenfalls Alawiten sind, zumindest verkappte Schiiten.
Drittens gibt es den nationalen Faktor. Man muss in Erinnerung rufen, dass für die Salafisten Syrien nicht existiert. Dieser Name sei wie der des Iraks eine atheistische Erfindung. In ihrer Sprache, die vom Koran inspiriert ist, heißt der Irak Bilad Al Rafidaïn (das Zweistromland) und Syrien Bilad Al Cham (das Land Cham).
Derjenige, der die nationale Komponente vertritt und sich der Befreiung seines Landes verschreibt, begeht eine Assoziierungssünde (shirk). Er verletzt das Prinzip des tawhid, der göttlichen Einzigartigkeit und somit verdient er den Tod. Für diese Fanatiker ist der einzige Kampf, den Gott zulässt, der Dschihad, der sog. „heilige“ Krieg, der im Namen Allahs geführt wird im Hinblick darauf, den Islam zu verbreiten.
Als logische Folge des arabischen Nationalismus ist der Panarabismus, diese fortschrittliche Idee von interarabischer Einheit und Solidarität, von Vorneherein ein Frevel, da er den Gedanken der « oumma » untergräbt, des muslimischen Mutterlands. Wie es kürzlich der Präsident Bashar El-Assad in einem Interview, das er der Zeitung Sunday Telegraph gewährt hat, in Erinnerung brachte, sind es zwei miteinander unvereinbare Strömungen, die sich auf syrischem Boden bekämpfen: Der Panarabismus und der Panislamismus (3).
Dieser ursprüngliche Konflikt bringt einen historischen Gründungsfaktor der terrroristischen Bedrohung in Syrien ein. Seit 1963 führt das baasistische Syrien tatsächlich einen wahren Krieg gegen die dschihadistischen Bewegungen. Die Regierungsarmee und die Moslembrüder sind in zahlreichen Schlachten aufeinander gestoßen, die immer zu Gunsten der syrischen Regierungsmacht ausgingen. Diese Siege wurden um den Preis zahlreicher Opfer errungen, da die Armee nicht zögerte, Schrecken zu verbreiten, um ihr Ziel zu erreichen. 1982 hat die Armee von Hafez El-Assad ganze Viertel der Stadt Hama beschossen, um den dschihadistischen Widerstand zu beenden und massakrierte dabei ohne Unterschied Milizen und unschuldige Zivilisten. Mindestens zehntausend Tote gab es bei den Bombardierungen und den Strassenschlachten. Wahre Menschenjadgen wurden danach gegen die Moslembrüder im ganzen Land veranstaltet, so dass diese gezwungen waren, ins Exil zu gehen. Diese Repression hat es allerdings nicht geschafft, die Kriegstradition oder die Rachegedanken der Dschihadisten auszulöschen.
Sehen wir nun von einem Land zum anderen, mit welchen terroristischen Bewegungen die syrischen Truppen heute konfrontiert werden:
Die libanesische Front :
Im April 2005 hat sich der Westen darüber gefreut zusehen, wie die syrischen Truppen das libanesische Gebiet nach 30 Jahren fast ununterbrochener Präsenz verließen. Dieses Ereignis wurde durch das Attentat am ehemaligen libanesisch-saudischen Premierminister Rafiq Hariri ausgelöst, der für seine feindliche Haltung Syrien gegenüber bekannt war, ein Attentat, das von Europa und den Vereinigten Staaten sofort dem Regime in Damaskus zur Last gelegt wurde ohne den geringsten Beweis und sogar vor Beginn einer Untersuchung. Eine „Zedernrevolution“, die von den CIA –Menschenrechtslaboratorien unterstützt wurde, brachte die syrische Armee dazu, den Libanon zu verlassen. Kaum hatten sich die syrischen Panzer zurückgezogen, als auch schon salafistische Gruppen an der Oberfläche erschienen, die Säbel wetzten und ihre sektiererischen Predigten losließen. Diese Gruppen haben sich im Nordlibanon in der Nähe von Tripolis, das mehrheitlich sunnitisch ist, niedergelassen, sich dann immer mehr auf die Palästinenserlager des Libanons ausgebreitet, da sie von der politischen Spaltung und der militärischen Schwäche der Palästinenserorganisationen profitieren konnten, sowie von der Politik der Nichteinmischung der libanesischen Armee in diesen Lagern. Zwischen 2005 und 2010 haben die dschihadistischen Gruppen gegen jede wirkliche oder vermutete Unterstützung des Regimes von Bashar el-Assad Krieg geführt, so gegen die schiitische, alawitische Bevölkerung oder die Kämpfer der Hezbollah. Einige dieser Gruppen sind sogar über die syrisch-libanesische Grenze gegangen, um die Truppen der baasistischen Regierung auf ihrem eigenen Gebiet heimzusuchen. Der antisyrische Aktivismus der salafistischen Gruppen erfuhr dann ein Wiedererstarken mit dem Beginn der syrischen Krise im Jahre 2011. Sie wurden von unbewaffneten salafistischen Bewegungen abgelöst. Am 4. März 2012 demonstrierten etwa 2000 Salafisten unter Ahmad Al Assir, einem Prediger der Stadt Sidon, einem aufgehenden Stern des libanesischen Sunnismus, um gegen das Regime von Bashar El Assad zu protestieren.Unter dem Schutz einer beeindruckenden Polizei- und Soldatenkette protestierten Hunderte von Gegendemonstranten der libanesischen Baaspartei gegen diesen Aufmarsch. Von Aarida bis Naqoura hielt der ganze Libanon den Atem an. So wie sich ihnen das Herz zusammenzieht, wenn immer Schüsse aus den tripolitanischen Stadtvierteln Bab Tebbaneh und Dschebel Mohsen erschallen. Denn in diesem Land, wo die politische Scheidelinie ebenfalls konfessionell ist mit den Sunniten, die in ihrer Mehrzahl anti-Assad sind und den Schiiten, hauptsächlich pro-Assad und auch gespaltenen Christen, die sich in beiden Lagern wiederfinden, ist die Angst vor einem Bürgerkrieg allgegenwärtig. Doch versucht die Regierung der nationalen Einheit die Lage zu beruhigen und wacht darauf, im Konflikt in Syrien neutral zu bleiben. Trotzdem lassen sich gewisse salafistische Gruppen keine Gelegenheit entgehen, um in beiden Ländern, die geographisch voneinander abhängen und sich ergänzen, Chaos zu schüren.
Hier ist eine kurze Beschreibung einiger dieser sektiererischen Bewegungen, die im Libanon aktiv sind und die Syrien seit mehreren Jahren bedrohen:
Gruppe von Sir El-Dinniyeh
Diese sunnitische Bewegung, die zwischen 1995 und 1999 von Bassam Ahmad Kanj geleitet wurde, einem Veteranen von Afghanistan und Bosnien, ist infolge von Kämpfen zwischen verschiedenen islamischen Strömungen, die die Moscheen von Tripolis beherrschen wollten, in Erscheinung getreten. Im Januar 2000 hat die Gruppe von Dinniyeh versucht, einen islamischen Kleinststaat im Norden des Libanon zu schaffen. Die Milizen haben die Kontrolle über die Dörfer des Bezirks von Dinniyeh im Osten von Tripolis uebernommen. 13 000 libanesische Soldaten wurden hingesandt, um diese dschihadistische Rebellion niederzuzwingen. Die Überlebenden des Angriffs verbarrikadierten sich im palästinensischen Lager Ayn El Hilwé im Süden des Libanons. Nach dem Rückzug der syrischen Armee im April 2005 sind die Kämpfer der Gruppe Dinniyeh nach Tripolis gegangen, wo sich noch Untergrundzellen befanden. Im gleichen Jahr hat sich der libanesische Übergangsinnenminister, Ahmed Fatfat, der aus Sir El-Dinniyeh stammt und übrigens auch die belgische Staatsbürgerschaft besitzt, für die Freilassung der Gefangenen der Gruppe von Dinniyeh eingesetzt, um die politische Unterstützung der sunnitischen und salafistischen Gruppen des Nordlibanons zu bekommen.
Fatah Al Islam
Radikale sunnitische Bewegung des Nordlibanons. Fatah Al Islam hat buchstäblich die Stadt Tripolis besetzt mit der Unterstützung von Saad Hariri und seiner Partei, dem Courant du Futur. Hariri wollte sich dieser radikalen Sunniten bedienen, um die libanesische schiitische Hezbollah und die syrische Regierung zu bekämpfen. Unter den Verbündeten Hariris hat die Gruppe mit dem Namen «Fatah El Islam», die sich von der nationalen palästinensischen Bewegung abgespalten hatte, das Lager Nahr El Bared übernommen. Diese terroristische Bewegung hat 137 libanesische Soldaten auf brutalste Weise ermordet, nämlich durch satanische Rituale, die in ihrer Enthauptung endeten. Am 3. Februar 2007 ließ Fatah El Islam ebenfalls zwei Busse im christlichen Viertel Alaq-Bikfaya hochgehen.
Von Mai bis September 2007 besetzte die libanesische Armee das Palästinenser-lager von Nahr el Bared, wo sich die dschihadistischen Kämpfer verbarrikadiert hatten, und erst nach schweren Kämpfen, ähnlich denen beim syrischen Vorgehen in Baba Amro, konnte sie diese neutralisieren. Mindestens 30.000 Palästinenser mussten vor den Kämpfen fliehen und Nahr el Bared wurde völlig zerstört.
Nach einigen Monaten ist Fatah al Islam in ein mörderisches Attentat in Damaskus verwickelt. Am 27. September 2008 ist die schiitische Pilgerstätte von Sayda Zainab in Damaskus tatsächlich das Ziel einer Autobombe, bei der 17 Pilger getötet werden. Fatah Al Islam wird oft zitiert, wenn in Tripolis zwischen dem sunnitischen Stadtviertel Bab Tabbaneh und dem alawitischen Viertel Dschebel Mohsen Kämpfe aufflammen.
Jounoud Al Cham (Die Soldaten der Levante)
Radikalsunnitische Bewegung des Südlibanons unterschiedlichen Ursprungs. Ihre Mitglieder sollen aus der Gruppe Dinniyeh hervorgegangen sein, während Andere Veteranen von Afghanistan sein sollen, die unter dem Befehl von Abu Moussab Al Zarqawi gekämpft haben. Die meisten ihrer Kämpfer sollen «takfiristische» Palästinenser sein, d.h. im Krieg gegen andere Religionen und Ungläubige. Jounoud Al Cham soll für ein Attentat 2004 in Beirut verantwortlich sein, das einen Verantwortlichen der Hezbollah getötet hat. Seit mehreren Jahren versucht die Bewegung, das Palästinenserlager Ayn El Hilweh unter ihre Kontrolle zu bringen, die in der Nähe der Stadt Sidon liegt. 2005 hat die Gruppe von sich reden gemacht wegen ihrer täglichen Zusammenstöße mit der syrischen Armee. Jounoud al-Sham befindet sich auf der Liste terroristischer Organisationen, die Russland aufgestellt hat. Sie ist nicht auf der Liste ausländischer terroristischer Organisationen des nordamerikanischen State-Departements. (4)
Ousbat Al Ansar (Liga der Partisanen)
Ousbat al-Ansar steht auf der Liste terroristischer Organisationen und kämpft für die « Errichtung eines radikalen sunnitischen Staats im Libanon ». Bekannt für ihre Strafexpeditionen gegen alle « abweichenden » Moslems, lässt Ousbat al-Ansar sunnitische Persönlichkeiten wie den Sheikh Nizar Halabi ermorden. Sie lässt auch öffentliche Gebauede in die Luft jagen, die sie als gottlos betrachtet: Theatersäle, Restaurants, Diskotheken… Im Januar 2000 greift sie mit Raketen die russische Botschaft in Beirut an. Als Erbe der Gruppe von Dinniyeh schmuggelt sie sich ins Palästinenserlager Ayn El Hilweh im Süden des Libanons ein. Als ich im September 2002 die Palaestinenserlager im Libanon besuchte, war die Sorge der palästinensischen Widerstandskämpfer zu spüren. Viele von ihnen wurden bei dem Versuch der Machtübernahme durch diese Gruppe, die als al Qaida-nah gilt, getötet. 2003 griffen ungefähr 200 Mitglieder von Ousbat Al Ansar den Sitz der Fatah an, der Palästinenserbewegung von Yasser Arafat. Es gab 8 Tote, davon sechs Fatahmitglieder.
Der Mythos der FSA
Eines muss man anerkennen: Die Diktatorenvertreiber, die massenweise in den Redaktionen der großen Presseorgane sitzen, sind zu Meistern geworden in der Kunst des Tarnens, wenn es darum geht « Widerstandskämpfer zu präsentieren » die den Interessen ihres Lagers dienen. Als wahre Schönheitschirurgen verwandeln sie die Freie Syrische Armee (FSA) in eine nette und sympathische demokratische Widerstandsbewegung, die aus humanistischen Deserteuren besteht, die von den Greueltaten, die die syrische Armee begeht, angewidert sind. Ohne Zweifel hat die syrische Armee keine Samthandschuhe getragen und unverzeihliche Taten gegen Zivilisten begangen, ob sie nun Terroristen, friedliche Demonstranten oder einfache Bürger waren, die zwischen das Feuer gerieten. Diesbezüglich überschwemmen uns die Mainstreammedien bis zum Erbrechen mit Verbrechen, die den syrischen Truppen manchmal zu Recht, aber meistens zu Unrecht angelastet werden. Denn was die Grausamkeit betrifft, ist die FSA wirklich nicht besser. Nur einige wenige Journalisten wie der Niederländer Jan Eikelboom wagen es, die Kehrseite zu zeigen, nämlich die einer verkommenen FSA. Die Spiegelkorrespondentin in Beirut, Ulrike Putz, hat auch erst vor Kurzem den Ruf der FSA angekratzt. In einem Interview, das sie auf die Webseite der deutschen Wochenzeitung gestellt hat, erhellt sie die Existenz einer « Begräbnisbrigade », die damit beauftragt ist, Feinde ihrer sinistren Revolution in Baba Amr, dem aufständischen Viertel von Homs, zu exekutieren, einem Viertel, das von der syrischen Armee wieder erobert wurde. (5) Der Schlächter, der von Der Spiegel befragt wurde, schreibt 200 bis 250 Exekutionen seiner Leichenträgerbrigade zu, also fast 3% der Gesamtzahl der Opfer des syrischen Bürgerkrieges seit einem Jahr. Von Seiten der humanitären Einrichtungen musste man auf das Schicksalsdatum des 20. März 2012 warten, bis eine wichtige NGO, nämlich Human Rights Watch, deren Übersetzung « über die Menschenrechte wachen » bedeutet, endlich die Foltern, Exekutionen und Verstümmelungen anerkannte, die von den bewaffneten Gruppen in Opposition zum syrischen Regime begangen wurden. Nach 11 Monaten eines terroristischen Aufstands….. Früh, oh unfehlbare Wache! «Sah Al Naum», wie man auf Arabisch sagt zu jemandem, der gerade aufwacht.
Noch eine andere Information, die ein Bisschen mehr den Ruf der Freien Syrischen Armee und ihrer atlantistischen Unterstützer schädigt. Diplomatischen und militärischen Quellen zufolge mangelte es dieser sogenannten « Deserteursarmee » an Soldaten.Um diesem Mangel zu begegnen, soll die FSA aus Leibeskräften Salafisten anwerben wie im Falle des Bataillons Al Farouq der FSA, das bekannt geworden ist durch die Entführung von iranischen zivilen Ingenieuren und Pilgern, durch Folterungen und Massenexekutionen. Die Schwierigkeit, Wehrpflichtige zu rekrutieren ist durchaus logisch, denn ein Deserteur ist per Definition ein Mann, der den Kampf aufgibt. Desertieren bedeutet den Krieg verlassen. Im syrischen Fall werden zahlreiche Deserteure zu Flüchtlingen und verlassen das Land. Die westliche Kriegspropaganda behauptet, dass, wenn sie die Armee verlassen oder ihren Wehrdienst nicht antreten, dann deshalb, weil sie sich weigerten, friedliche Demonstranten zu töten. In Wirklichkeit fürchten diese jungen Rekruten gleichermaßen zu töten und zu sterben. Sie sehen sich einem unsichtbaren Feind gegenüber, der mit Gerillamethoden kämpft, blind auf Pro- und Contra-Regime-Anhänger schießt und nicht zögert, seine Gefangenen nach einem sordiden Ritual der Enthauptung und Zerstückelung zu liquidieren. Der Schrecken, den die bewaffneten Gruppen einflößen, hält verständlicherweise zahlreiche junge leute davon ab, ihr Leben zu riskieren, wenn sie in Uniform herumgehen. Also entscheiden sie sich dafür, Armee und Land zu verlassen.
So flüchten z.B. die syrisch-kurdischen Deserteure in die autonome Region des irakischen Kurdistans, vor allem nach Erbil, in ein Viertel, in dem syrische Kurden wohnen, das man « das kleine Qamishli » nennt. Andere kommen in die Flüchtlingslager des Iraks, des Libanons, der Türkei oder Jordaniens. Der Ausdruck «Deserteur », der dazu dient Soldaten zu bezeichnen, die ins gegnerische Lager übergelaufen sind, um auf ihre ehemaligen Kameraden zu schießen ist also unangemessen. Es wäre angebrachter, hier von Überläufern oder Abtrünnigen zu sprechen.
Sehen wir uns hier mal eine Analyse von Maghreb Intelligence an, einer Agentur, die man nicht des Einverständnisses mit dem Regime von Damaskus verdächtigen kann, die aber die These der Demobilisierung der jungen Wehrpflichtigen, der Schwäche der FSA und der Existenz von bewaffneten Salafisten auf dem Schlachtfeld vertritt: Einem Bericht einer europäischen Botschaft in Damaskus zufolge, der durch Nachforschungen von französischen Forschungszentren an der türkischen Grenze bekräftigt wird, soll die Freie Syrische Armee insgesamt nur etwa 3000 Kämpfer zählen. Die meisten von ihnen sind mit Jagdgewehren bewaffnet, mit Kalaschnikows und Mörsern aus chinesischer Produktion, die aus dem Irak und dem Libanon stammen. Nach diesem Bericht habe die FSA die Mehrzahl der 20 000 Soldaten, die aus der Armee von Bashar Al Assad desertiert seien, nicht rekrutieren können. Übrigens ist die FSA vor allem in den Flüchtlingslagern auf türkischem Territorium präsent. In Hama, Deraa und Idlib sind es eher salafistische bewaffnete Gruppen, die der syrischen Armee Widerstand leisten. Diese Salafisten, die besonders gewalttätig und entschlossen sind, kommen in der großen Mehrzahl aus den radikalen sunnitischen Bewegungen, die im Libanon aktiv sind. (6)
Davon abgesehen, dass die Freie Syrische Armee unerbittlich, von sektiererischen Gruppen unterwandert ist und es ihr an Leuten mangelt, ist sie auch noch unorganisiert. Sie wird von keiner zentralen und geeinten Führung geleitet. (7)
Zahlreiche Hinweise, so die Beschlagnahme von Waffen an verschiedenen Grenzposten des Landes, zeigen, dass die FSA Waffen aus dem Ausland erhält und das seit Beginn des Aufstandes, was die FSA dementierte, bevor sie offen eine ausländische militärische Aktion verlangte in Form von Bombardierungen, logistischer Hilfe und Schaffung von Pufferzonen. Am Anfang ihres Aufstandes wollte die dissidente bewaffnete Gruppe ganz offensichtlich nicht als fünfte Kolonne, die für ausländische Kräfte handelte, in Erscheinung treten noch ihre grosszügigen Mäzene, die man erraten kann, kompromettieren. Erinnern wir uns, dass in dem Anti-Bashar-Propaganda-Dokumentarfilm mit dem Titel « Wohin steuert Syrien? » von Sofia Amara, der vom deutsch-französischen Sender ARTE im Oktober 2011 gezeigt wurde, ein Soldat der FSA gerade seinen ausländischen Lieferanten preisgeben will, als sein Vorgesetzter ihn zum Schweigen bringt.
Die jordanische Front
Die Verehrung der haschemitischen Monarchie für Washington und Tel-Aviv ist schon allseits bekannt. Um seine Alliierten zufrieden zu stellen, war Jordanien übrigens das erste arabische Regime, das Bashar El-Assad aufgefordert hat zurückzutreten. Am 22. Februar 2012 enthüllte der Korrespondant des Figaro, Georges Malbrunot, dass Jordanien von Deutschland vier amerikanische Patriot-Abwehrraketensysteme erworben hatte, « um Israel vor eventuellen Luftangriffen von syrischem Boden aus zu schützen. » (8) Diese Raketen sollten in Irbid, nicht weit von der syrischen Grenze installiert werden.
Schon 1981 hatte die Schutzmonarchie als Alliierter der Vereinigten Staaten die israelischen Luftstreitkräfte ihren Luftraum verletzen lassen, um den irakischen Atomreaktor Osirak zu bombardieren.
In der Innenpolitik zeigt Jordanien keinerlei fortschrittliche Haltung. So hat Amman Jahrzehnte lang die Moslembrüder ermutigt gemäß eines politischen Kalküls, das getragen war von der Sorge, den Hauptfeind auszulöschen, nämlich die linke laizistische Opposition (Kommunisten, Baasisten und Nasserianer). Wie Herr Abdel Latif Arabiyat, ehemaliger Minister und Exsprecher des jordanischen Parlaments sagte : « Die Bruderschaft war keine revolutionäre Organisation, sie predigte Stabilität. Mit dem Stärkerwerden der nationalistischen und linken Parteien sind wir eine Gefälligkeitsallianz mit den Behörden eingegangen. » (9). 1970 stellten sich die Moslembrüder auf Seiten der Monarchie, als König Hussein die Vernichtung der palästinensischen Feddayin befahl. Schweigen also von Seiten der Moslembrüder zu dem Massaker vom « schwarzen September », bei dem fast 20000 Palästinenser vernichtet wurden. Von dieser Instumentalisierungsstrategie der jordanischen Moslembrüder sind letztendlich diese siegreich hervorgegangen, wei sie heute die hauptsächliche Oppositionsbewegung im Land bilden. Für das haschemitische Königreich waren die Moslembrüder das kleinere Übel, sowohl in Bezug auf die Linke, aber auch in Hinsicht auf die dschihadistischen Bewegungen. Diese Vernunftheirat hielt aber nicht lange. Im Endeffekt musste die Monarchie eine Bewegung unterdrücken, die zu mächtig geworden war. Inzwischen wurde Jordanien Ziel mehrerer terroristischer Attentate. 2005 wurden Hotels der Hauptstadt Amman von salafistischen Gruppen ins Visier genommen. Abou Moussab Al Zarqawi, ehemaliger Chef von Al Qaida im Irak, stammt selbst aus Zarqa, einer jordanischen Stadt im Nordosten von Amman. Nachdem die syrische Revolte gegen das Regime in Deraa ausgebrochen war, einer Stadt im Süden an der jordanischen Grenze, hat sie den Eroberungswillen der dschihadistischen Strömungen in Jordanien geweckt, denen die Puste ausgegangen war nach zahlreichen Verlusten in den Rängen von Al Qaida. Unter Anderem findet man dort die Brigade Tawhid, eine kleine dschihadistische Armee, die aus mehreren Dutzend Kämpfern besteht, die früher innerhalb von Fatah Al-Islam aktiv waren und sich in Syrien einschmuggelt haben, um die Regierungsarmee anzugreifen. (10) Das liberale jordanische Informationsportal Al Bawaba enthüllt, dass die Grenzstadt Ramtha libysche Söldner beherbergt, die von Saudiarabien und Qatar bezahlt werden. Übrigens ist das haschemitische Königreich auf Grund seiner Lage zwischen Syrien und Saudiarabien ein zwangsläufiger Durchgangsort für alle Dschihadisten, die für die Ausbilder und die militärischen Konvois, die von Riyad gesandt werden.
Die saudische Front
Genauso wie beim haschemitischen Königreich ist die Treue der Dynastie der Saud zu Onkel Sam für niemanden ein Geheimnis und das seit dem Pakt von Quincy, der auf dem amerikanischen Kreuzfahrtschiff gleichen Namens im Februar 1945 zwischen Roosevelt und Abdelaziz Ben Saud unterzeichnet wurde. Dieses Abkommen sollte es den Vereinigten Staaten erlauben, ihre Energieversorgung ohne Beschränkung sicherzustellen durch den Schutz ihres Vasallen gegen gemeinsame regionale Gegner, besonders den arabischen Nationalismus und den Iran, von dem einige Gebiete unter sowjetischen Einfluss kamen. Als die syrische Krise ausbrach, feierten die Vereinigten Staaten und Saudiarabien ihre Jasmin-Hochzeit für ihre 66 Jahre gemeinsamen Lebens, indem sie den größten Waffenvertrag der Geschichte besiegelten für 90 Milliarden Dollar, derdie Modernisierung der saudischen Luft- und Schiffsflotte umfasst. Man kann sich vorstellen, dass der wahabitische Staat vor den Ereignissen in Syrien nicht die Arme kreuzen konnte, einem Land, das der Leuchtturm des arabischen Nationalismus ist und außerdem noch Freund des Iran, seines eingeschworenen Feinds.
Riyad unterstützt den antisyrischen Terrorismus in verschiedenster Hinsicht, naemlich diplomatisch, ökonomisch, religiös, logistisch und natürlich militärisch.
Die Familie der Saud fördert die aktiven Dschihadisten in Syrien, indem sie sie durch ihre offiziellen Propagandisten ermutigt, das Land in Schutt und Asche zu legen. Zum Beispiel hat sich der Sheikh Saleh Al Luhaydan, eine der größten juristischen und fatal-religiösen Autoritäten des Landes, nachdem er den Dschihad in Libyen autorisiert hatte und zur Ermordung von Mouammar Kaddhafi aufgerufen hatte, nun dafür ausgesprochen, ein Drittel der Syrer auszulöschen um die anderen zwei Drittel zu retten.
Auf dem saudischen Fernsehkanal Al-Arabiya TV hat der Prediger Aidh Al-Qarni erklärt, dass « Bashar zu töten wichtiger ist als Israelis zu töten». (11)
Aus Riyad und über den Kanal Wessal TV ruft Adnan Al Arour dazu auf, die Alawiten zu zerhacken und ihr Fleisch den Hunden vorzuwerfen.
Die letzten christenfeindlichen Erklärungen von Sheikh Abdul Aziz bin Abdullah, die von Arabian Business berichtet worden sind, werden sicher nicht die syrischen Christen beruhigen: er stützt sich auf eine Hadith, die beschreibt wie der Prophet Mohammad auf seinem Todesbett erklärt, es « dürfe nicht zwei Religionen auf der arabischen Halbinsel geben »; der saudische Sheikh Abdullah, der niemand Anderer als die größte wahabitsche Autorität auf der Welt ist, hat daraus geschlossen, dass man « alle Kirchen der Region zerstören müsse ». Die syrischen Christen, die sich dem religiösen Hass ausgesetzt sehen, finden in dieser Erklärung einen weiteren Grund Bashar el-Assad zu unterstützen.
Zahlreich sind die dem Regime von Bachar el-Assad feindlich gesinnten Syrer, die beunruhigt sind über eine Förderung ihrer demokratischen Bewegung durch eine Theokratie, die noch Frauen wegen Hexerei enthauptet, die ihre politischen Gegner in den Gefängnissen foltert und die weder Parlament noch Wahlen kennt.
Unter der Sonne von Riyad lässt man auch Bandar nicht mehr öffentlich auftreten. Seine zweifelhafte Rolle bei den Londoner Attentaten, die Finanzierung bewaffneter salafistischer Gruppen, die der Betreffende für sich beansprucht, seine Zusammenstöße mit dem Mossad, sein Hass auf die Hezbollah, gegen Syrien und den Iran verleihen dem saudischen Prinzen Bandar Ben Sultan, Generalsekretär des nationalen Sicherheitsrats, eine Schlüsselrolle im Plan, das laizistische, multikonfessionelle, souveräne und nicht unterworfene Syrien zu zerstören.
Man muss sich also wirklich nicht wundern, wenn sich die saudische Diktatur an der Seite ihres qatarischen Nachbarn und Konkurrenten beim Treffen der «Freunde Syriens» in Istanbul engagiert, die Gehälter der antisyrischen Söldner zu bezahlen.
Die qatarische Front
Qatar, das ist vor allem eine riesige amerikanische Militärbasis, die größte außerhalb der USA. Und dann ist es noch als Anhängsel das Königreich eines mittelmäßigen, betrügerischen und habgierigen Emirs. In seinem Königreich gibt es weder Parlament, noch Verfassung, noch Parteien oder Wahlen. 1995 organisiert er einen Staatsstreich gegen seinen eigenen Vater. Kaum an der Macht stürzt sich der putschistische Ölmonarch in ein großes Programm wirtschaftlicher Partnerschaft mit dem zionistischen Staat, besonders der Vermarktung qatarischen Gases in Israel. 2003 autorisiert der Emir von Qatar die Bushregierung, sich seines Landes zu bedienen, um den Irak anzugreifen. Mit den anderen Familienmitgliedern kontrolliert er das gesamte wirtschaftliche, politische, militärische und kulturelle Leben des Landes. Der berühmte Fernsehkanal Al Jazeera ist sein persönliches Lieblingsspielzeug. In kurzer Zeit hat er daraus eine mächtige antisyrische Propagandawaffe gemacht. Dank der Fälschungen von Al Jazeera können sich CIA und Mossad Ferien gönnen. Der Name seiner Majestät: Hamad Ben Khalifa al Thani. Der arabische Frühling ? Er ist der Hauptteilhaber. Denn für ihn kann alles gekauft werden : Der Sport, die Kunst, die Kultur, die Presse und sogar der Glaube. Man kann sich also vorstellen, eine Revolution …..
Letztes Jahr schickte Emir Hamad 5.000 Kommandos, um die dschihadistische Rebellion gegen das souveräne Libyen zu unterstützen. Zur Zeit ist sein neues Roulettespiel Syrien und die Rebellen dieses Landes sind Spieljetons. Wenn Letztere durch die syrische Armee eine Schlappe erleiden, schreit er, das sei Völkermord. Hamad und seine Clique sind das Krankenhaus, dem Nächstenliebe gleichgültig ist. Und was die Nächstenliebe betrifft, hat er gerade einen notorischen Prediger für Frieden und Demokratie eingestellt, den Sheikh Al Qardawi, um die Hassbotschaft zu islamisieren. Aber trotz seiner Dollars und seiner Mobilisierungskampagnen gegen Syrien ist Al Jazeera eine Armee auf dem absteigenden Ast.
Der Strom von Desinformationen, der sich in Bezug auf Syrien aus den Studios des Kanals ergießt, haben die Kündigung seiner größten Stars bewirkt. Von Wadah Khanfar bis Ghassan Ben Jeddo, von Louna Chebel bis Eman Ayad hat Al Jazeera wichtige Leute verloren, was in der westlichen Presse unbemerkt blieb.
Im März 2012 verlassen auch Ali Hashem und zwei seiner Kollegen das qatarische Schiff der informativen Piraterei. Einige der abgefangenen E-Mails von Ali Hashem zeigen die Zensurmaßnahmen, die Al Jazeera ergriffen hat in Bezug auf Bilder von Anti-Bashar-Kämpfern, die sich in Syrien vom Libanon aus eingeschmuggelt hatten, welche vom April 2011 stammen. Diese Aufnahmen zeigen also die Anwesenheit einer bewaffneten Opposition terroristischen Ausmaßes schon seit Beginn des « syrischen Frühlings ». Ihre Veröffentlichung hätte die Lügen auffliegen lassen, nach denen die Anti-Bashar-Bewegung sich erst Ende des Jahres 2011 radikalisiert haben soll, eine These die von allen westlichen Regierungen im Chor aufgenommen worden war. Trotz dieser wiederholten Skandale betrachten «unsere» Medien weiterhin Al Jazeera als vertrauenswürdige Quelle und seinen Chef, den Emir Hamad, als Apostel der syrischen Demokratie.
Die irakische Front
Der Einmarsch im Irak durch die amerikanisch-britischen Truppen im März 2003 hat eine entscheidende Rolle für die Zunahme syrischer Dschihadisten gespielt. Grenzübergänge wie Abu Kamal sind Übergänge für die syrischen Dschihadisten geworden, die die Besatzungtruppen im Irak bekämpfen wollten. Eine Anzahl von Syrern haben die Ränge der Bataillone von Abou Moussab al-Zarqawi verstärkt. Seit Sommer 2011 hat sich der Prozess sichtbar umgekehrt, da von nun an die irakischen sunnitischen Milizen die Grenze überqueren, um gegen die syrischen Truppen zu kämpfen.
Al Qaida
Der irakische Zweig von Al Qaida mit dem Namen Tanzim Qaidat al-Jihad fi Bilad al-Rafidayn (Organisation der Basis des Dschihad im Zweistromland) zählte viele syrische Rekruten. Es wird gesagt, dass 13% der arabischen Freiwilligen im Irak Syrer waren. (12) Ihr Terror entsprach ihrem Ruf. Al Qaida verursachte solche Schäden innerhalb des irakischen sunnitischen Widerstands, dass dieser sich dazu entschließen musste, eine Anti-Al Qaida-Front zu eröffnen. 2006 kam ein Hilfsrat von Anbar zustande, der die Mehrzahl der Familienclans und Stämme der Rebellenprovinz zusammenbrachte. Sein Ziel war, die Provinz von den Terroristen der Al Qaida zu säubern. (13) In Falloujah und in Qaim richteten schließlich die Stammesältesten, die anfangs die Zarqawi-Bande mit offenen Armen empfangen hatten, ihre Waffen gegen sie. Dafür, dass sie Al Qaida den Krieg erklärt hatten, erhielten sie sogar die Unterstützung der irakischen Regierung. Der blinde Terror von Al Qaida hat so in großem Masse den patriotischen irakischen Widerstand neutralisiert. Alle Kriegsveteranen gegen die Amerikaner aber auch gegen den Iran, irakische Schiiten und sunnitische Patrioten haben ein neues Heil im Krieg gegen das Regime von Damaskus gefunden.
Von Dezember 2011 bis März 2012 waren die Städte Damaskus, Aleppo und Deraa Ziel mehrerer Selbstmordattentate oder Autobomben mit Dutzenden von Toten und Verletzten. Für diese Angriffe hat Al Qaida die Verantwortung übernommen oder sie wurden von den syrischen Behörden und internationalen Experten des Antiterrorismus, die die Infiltrierung von Terroristen aus dem Irak bestätigen, der takfiristischen Organisation zugeschrieben.
Jabhat Al-Nusra Li-Ahl al-Sham (Unterstützungsfront für die Bevölkerung der Levante)
Am 24. Januar dieses Jahres hat diese Gruppe ihr Erscheinen in verschiedenen islamistischen Foren angekündigt. Aber dieser verlängerte Name scheint eine Verkleinerung von Jabhat Al Nusra li Ahl Al Sham min Mujahideen al Sham fi Sahat al Jihad oder Unterstützungsfront für die Bevölkerung der Levante durch die Moudjahidines von Syrien an den Orten des Dschihad zu sein.
Nach den Terroristenexperten legt der Ausdruck «Orte des Dschihad» nahe, dass die Mitglieder dieser Gruppe ihren heiligen Krieg an anderen Fronten wie dem Irak führen. Das wird übrigens vom Führer der Gruppe Abou Mohammed al Julani in einem Video verraten, das Mitte März online gestellt wurde. Al Julani bedeutet der Golaner, eine ausdrücklich syrische Anspielung. Wie alle terroristischen Gruppen verfügt Jabhat Al Nusra über ein Presseorgan: Al Manara al Bayda, der weiße Leuchtturm. (14)
Jabhat Al Nusra erhält die Unterstützung eines überragenden Cyber-Salafisten namens Abou Moundhir al Shanqiti. Dieser hat eine Fatwa ausgesprochen, die die Muslime auffordert sich ins Lager derjenigen zu begeben, die die Fahne der Scharia in Syrien erheben.
Die türkische Front
In der Türkei, die seit 60 Jahren Mitglied der NATO ist und bald den Raketenabwehrschild erhalten wird, ist es die Freie syrische Armee, die eine große Rolle spielt. Ihr vermuteter Chef, Riyad Al Assaad, hat in der türkischen, ehemals syrischen Provinz Hatay Unterschlupf gefunden und erfreut sich des direkten Schutzes des Außenministeriums. Die Türkei ist, wie jeder weiß, einer der glühendsten Feinde des Regimes von Damaskus. Aus Furcht, dass sie « als Imperialisten betrachtet werden », drängen die NATO-Mächte Ankara, im Krieg gegen Syrien den Rubicon zu überqueren oder sagen wir bei dieser Gelegenheit den Orontes.
Zahlreiche Quellen weisen auf eine Achse Tripolis-Ankara im Krieg gegen Syrien hin. Ein libyscher Waffenhändler erwähnt den Kauf von leichter militärischer Ausrüstung durch Syrer in Misrata (15). Der ehemalige Offizier der CIA und Direktor des Rats für nationale US-Interessen, Philip Giraldi, spricht glatt von einem Lufttransport des Arsenals der ehemaligen libyschen Armee nach Syrien über die amerikanische Militärbasis von Incirlik im Süden der Türkei, weniger als 180 km von der syrischen Grenze entfernt. Er bekräftigt, dass die NATO unter türkischer Leitung schon heimlich am syrischen Konflikt beteiligt ist. Giraldi bestätigt auch die Nachricht vom letzten November im Canard enchaîné, nämlich dass französische und britische Spezialkräfte den syrischen Rebellen beistehen, während die CIA und US-Spezialkräfte ihnen Kommunikations- und Spionnageausrüstungen liefern.
Ein anderer ehemaliger CIA-Agent, Robert Baer, dessen Memoiren (16) den Film Syriana von Stephen Gaghan mit George Clooney als Hauptdarsteller inspiriert haben, hat im Sommer 2011 erklärt, dass den syrischen Rebellen von der Türkei aus Waffen geliefert werden. (17)
Sibel Edmonds, diese Dolmetscherin des FBI, die zensiert wurde, weil sie so manchen Missbrauch durch die amerikanischen Geheimdienste offengelegt hatte, bestätigt, dass die Waffenlieferung für die syrischen Rebellen seit Mai 2011 durch die Vereinigten Staaten erfolgt. Die Vereinigten Staaten sollen auch eine «Kommunikationsdivision» in der Türkei aufgebaut haben, deren Aufgabe es ist, die Soldaten der syrischen Armee zu überzeugen, der Rebellion beizutreten. (18)
Die Verwicklung der libyschen Söldner soll nicht nur logistischer Natur sein. Mehreren Augenzeugen zufolge, darunter einem Reporter der spanischen Tageszeitung ABC, sind libysche Dschihadisten, darunter Mitglieder der islamischen libyschen Kampfgruppe (GICL) an der syrisch-türkischen Grenze konzentriert. (19)
In der mehrheitlich arabisch sprechenden Gegend von Antiochia in der Türkei, die an Syrien angrenzt, begegnet die örtliche Bevölkerung einer außergewöhnlich hohen Zahl von Libyern. Da sie in den luxuriösesten Hotels der Region wohnen, bleiben sie nicht unbemerkt. Einige dieser Libyer vervielfachen Vandalismushandlungen in gewissen Touristenzentren wie in Antalya. Libysche Milizen in der Türkei haben mehrmals ihre Botschaft in Istanbul angegriffen und besetzt, um ihren Sold einzufordern. Zu dieser seltsamen Liste gesellt sich noch die Verhaftung eines 33jährigen Libyers am Flughafen von Istanbul, der 2,5 Millionen Dollar mit sich führte. Am 1. April machte dieser Libyer einen Zwischenstopp in Istanbul. Sein Ziel war Jordanien, ein Land, in dem man eine große Zahl von libyschen Söldnern meldet, die an der syrischen Grenze konzentriert sind. Sieh, sieh… (20)
Und die USA bei dem Ganzen?
Angesichts der Behauptungen einiger CIA-Agenten, was die Verwicklung der USA in der Destabilisierung Syriens betrifft, ist es da vernünftig zu glauben, dass die Obama-Regierung gleichgültig, ja sogar entgegenkommend einem Land gegenüber wäre, das doch auf der Liste der « Schurkenstaaten » steht, wegen seiner Unterstützung des palästinensischen Widerstands und seiner strategischen Allianz mit der Hezbollah und dem Iran? Syrien wird deshalb unter den sieben Ländern genannt, gegen die « der Gebrauch der Atomwaffe in Betracht kommt ». Es ist ratsam, diejenigen, die an die Untätigkeit der westlichen Streitkräfte in Syrien und an deren Idealismus in ihrer Verteidigung syrischer Zivilisten glauben, daran zu erinnern, dass vor einem Jahr die Organisation des nordatlantischen Bündnisses (NATO) unter amerikanischem Kommando bei allen Heiligen geschworen hatte, aus «Verantwortung zum Schutz » des libyschen Volkes handeln zu wollen und versprach, sich an die Resolution 1973 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu halten, um «den Diktator Kadhafi daran zu hindern, sein Volk zu bombardieren» und dass plötzlich der Schutz der libyschen Bürger sich in ein militärisches Engagement in einem Bürgerkrieg verwandelte, in einen Staatsstreich, in gezielte Attentate und Massenbombardierungen.
Man wird sich auch daran erinnern, dass, nachdem die libysche Stadt Syrte, wo der libysche Führer Zuflucht gefunden hatte, die NATO-Kräfte ihn kriminellen Banden als Futter zum Frass vorwarfen, die ihn zu Tode folterten. Diese makabre Exekutierung war durch die USA und die NATO erleichtert worden, da sie vorher seinen Konvoi verfolgt und bombardiert hatten, obwohl Andres Fogg Rasmussen und seine Komparsen, die sich zum Tod Kadhafis beglückwünschten, Monate lang wiederholt hatten, dass der libysche Führer nicht ihre Zielscheibe sei.
Die zynische Strategie der USA und der NATO in Libyen, die darin bestand «nicht zu sagen, was man macht und nicht zu machen, was man sagt » ist offensichtlich die gleiche, die für Syrien gewählt wurde. In der Tat hat die NATO offiziell keine Absicht in diesem Land einzugreifen. Rasmussen hat sogar daran erinnert, dass seine Organisation die Rebellen nicht bewaffnen werde. Trotzdem weisen einige E-Mails des privaten amerikanischen Nachrichtendienstes Stratfor, die von WikiLeaks am 27. Februar dieses Jahres enthüllt wurden, auf die Präsenz westlicher Spezialkräfte in Syrien hin.
Der Bericht von einer Zusammenkunft am 6. Dezember 2011 läßt heraushören, dass seit Ende 2011 Spezialkräfte im Land anwesend sein sollen. Diesbezüglich ist die E-Mail des Analysedirektors von Stratfor Reva Bhalla unmissverständlich. (21) Es ist die Rede von einer Versammlung, die «vier Leute im Grad von Oberst-Leutnant, darunter ein französischer und ein britischer Vertreter» zusammenbrachte:
Im Laufe eines Gesprächs, das fast zwei Stunden dauerte, hätten sie zu verstehen gegeben, dass schon Trupps von Spezialkräften vor Ort seien, die an Ausspähaufgaben und der Ausbildung von Oppositionkräften arbeiteten. Die westlichen Strategen, die in den Vereinigten Staaten zusammmengekommen waren, würden anscheinend die Hypothese eines Luftschlags nach libyschem Vorbild zurückweisen und die Option eines Verschleißkrieges in Form von Guerillaangriffen und Mordserien vorziehen, um «einen Zusammenbruch von innen her zu bewirken. » Sie hätten die Lage in Syrien als viel komplexer als die in Libyen und das syrische Verteidigungssystem als zu leistungsstark eingeschätzt, vor allem seine Sol-air SA-17-Raketen, die um Damaskus und entlang der israelischen und türkischen Grenze aufgestellt sind. Im Falle eines Luftangriffes würde der Einsatz von den Natobasen in Zypern erfolgen, schloss das Stratfor-Büro.
Wenn die Vereinigten Staaten bis jetzt ihre Bombenwerfer nicht nach Damaskus gesandt haben, so ist das nicht deshalb der Fall, weil ihnen der Erhalt des syrischen Regimes genehm wäre, sondern weil das syrische Regime kein einfacher Happen ist. Dadurch, dass die USA den bewaffneten Gruppen ihre Unterstützung zukommen lassen, machen sie sich dennoch zu Komplizen der Massaker in Syrien.
Die NATO und die Vereinigten Staaten vervollständigen somit das sehr sympathische Familienfoto des antisyrischen Terrorismus an der Seite der Golfmonarchien, der libyschen Söldner, der salafistischen Propagandisten und Al Qaidas.
Schlussfolgerung:
Der antisyrische Terrorismus ist eine Realität, die im eigentlichen wie im figürlichen Sinne ins Auge springt. Er ist schon vor dem arabischen Frühling entstanden. In den 70er und 80er-Jahren waren die Moslembrüder die Hauptakteure. Nachdem sie das Land mit Feuer und Blut übersät hatten, wurden sie von der syrischen Armee im Jahre 1982 hauptsächlich in Hama vernichtet. Die baasistische Diktatur setzte auf militärische Mittel, um diese Geißel auszulöschen, aber, wie so oft, bewirkte die Repression im Gegenteil, die Bedrohung aufzuschieben, ja sogar zu verschärfen. Mit dem syrischen Rückzug aus dem Libanon im Jahre 2005 haben sich die dschihadistischen Bewegungen in der libanesischen Region um Tripolis und dann in den Palästinenserlagern des Zedernlandes eingenistet und sind stärker geworden. Sie haben eine neue Jugend vorgefunden und die Gelegenheit, sich am baasistischen Regime durch Angriffe auf syrischem Territorium zu rächen. Dann erlebten sie eine dritte Wiedergeburt mit dem syrischen Frühling im März 2011.
Bestehend aus allen Nationalitäten, die es in der Region gibt, tragen die dschihadistischen antisyrischen Strömungen einen radikalen Antinationalismus zur Schau, der keine territoriale Begrenzung kennt. Sie können also nicht einem einzelnen Land der Region zugeordnet werden. So findet man in ihren Rängen Saudis, Nordafrikaner, Jordanier, Libyer, aber auch zahlreiche ultrakonservative Palästinenser, die den Gedanken einer nationalen Befreiung Palästinas zugunsten einer Strategie eines Krieges der Religionen «gegen die Juden und die Kreuzfahrer» zurückweisen.
Diese politisch-militärischen Gruppen haben zahlreichen Befreiungsbewegungen sowie allen arabischen nationalistischen Regierungen beträchtlichen Schaden zugefügt. Im Irak zum Beispiel haben die Milizen von Al Qaida mit allen Mitteln den sunnitischen Widerstand bekämpft, der sich doch gegen die amerikanischen Truppen richtete.
Heute versuchen die libanesische und die irakische Regierung, die objektive Verbündete des syrischen Regimes und in den Fängen der gleichen bewaffneten Gruppen sind, das Eindringen der Dschihadisten nach Syrien zu blockieren. Aber deren Kenntnis des Terrains, und ihre ausgeklügelte Ausstattung durch die NATO und ihre Verbündeten vom Golf macht seine Grenzen durchlässig. Zum Beispiel bringen gewisse sunnitische grenzüberschreitende Stämme, die vorher gegen die amerikanischen Besatzungstruppen und die Schiiten gekämpft hatten und heute dem Regime von Damaskus aus hauptsächlich sektiererischen Gründen feindlich gegenüber stehen, Waffen, Ausrüstung und Kämpfer aus der irakischen Provinz Anbar zum syrischen Bezirk von Deir Ez-Zor.
Die NATO ist also sehr wohl militärisch in Syrien tätig durch seine arabischen Verbündeten, aber auch und vor allem auf dem Umweg über die Türkei, die nach den eigenen Erklärungen des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Schlüsselfigur in der Verwirklichung des amerikanischen Projektes des Großen Mittleren Ostens ist, eines Plans, der die letzten Widerstandnester gegen die USA in der Region zerstören soll.
Vergleiche zu vermeiden zwischen den Bildern von Zerstörung, Massakern und Verwüstung, die uns aus Syrien erreichen, und denen des algerischen Bürgerkriegs der 90er Jahre wird immer schwieriger, umso mehr als Syrien und Algerien, leuchtende Vorbilder der arabischen Nationalismus, beide von politisch-militärischen Kräften regiert werden, die aus einem Befreiungskrieg gegen die Kolonialmacht Frankreich hervorgegangen sind und beide mit einem ähnlichen Terrorismus konfrontiert sind. Die algerischen Dschihadisten waren Veteranen von Afghanistan gewesen, die gegen die sowjetischen Truppen gekämpft hatten, während die Dschihadisten, die heute in Syrien aktiv sind, ihre Waffen an der irakischen, afghanischen oder libyschen Front erprobt haben. Im Algerien der 90er Jahre wie im Syrien von 2012 schreiten die terroristischen Gruppen zu einer methodischen ethnischen, ideologischen und konfessionellen Säuberung. Einen beträchtlichen Unterschied gibt es allerdings zwischen diesen beiden Ländern: Wenn der algerische Terrorismus auch eine Bedrohung bleibt, hat er doch großenteils neutralisiert werden können dank politischer Mittel, die auf Dialog und Versoehnung beruhen. Einer der Architekten des algerischen Friedens war Ahmed Ben Bella, Revolutionsheld und erster Präsident des unabhängigen Algeriens. Er hat uns am 11. April dieses Jahres verlassen. Lasst uns die Hoffnung wagen, dass Syrien seinen Ahmed Ben Bella findet.
Bahar Kimyongür, Autor von Syriana, la conquête continue, Ed. Couleur Livres et Investigations, 2011
bahar_kimyongur@yahoo.fr
*religiöser Titel
Quellen:1. Mit einem be-moll : Der Präsident der Republik muss gezwungenermaßen Muslim sein. Dieser Artikel der Verfassung wurde trotz der neuen Reform beibehalten, um sich nicht die muslimische Mehrheit des Landes zu entfremden.
2. In Bezug auf die Lüge der religiösen Zugehörigkeit des Sheikhs Hassoun, siehe Envoyé Spécial, 19. Januar 2012. Was Ali Mamlouk betrifft, siehe Le Figaro, 31. Juli 2011
3. Sunday Telegraph, 29. Oktober 2011
4. Siehe U.S. Department of State, Foreign Terrorist Organizations, 27. Januar 2012
5. Ulrike Putz, The Burial Brigade of Homs in Der Spiegel, 29. März 2012
6. Maghreb Intelligence, 17. Februar 2012
7. Nir Rosen, Al Jazeera online, 13. Februar 2012
8. Georges Malbrunot, Le Figaro, 22. Februar 2011
9. Vicken Cheterian, Le Monde diplomatique, Mai 2010
10. David Enders, McClatchy Newspapers, 1. April 2012
11. Sabq (saudische Online-Zeitung), 26. Februar 2012
12. The Jamestown Foundation, Terrorism Monitor, 2. Dezember 2005
13. Peter Beaumont, The Guardian, 3. Oktober 2006
14. Ayfer Erkul, De Morgen, 20. März 2012
15. Ruth Sherlock, The Telegraph, 25. November 2011
16. Robert Baer, La chute de la CIA: les mémoires d’un guerrier de l’ombre sur les fronts de l’islamisme (trad. Daniel Roche de See not evil, Three Rivers Press, New York, 2001) collection Folio documents, Ed. Gallimard, 2002
17. Hürriyet, 8. März 2012
18. Interview von Sibel Edmonds, Russia Today, 16. Dezember 2012
19. Daniel Iriarte, Islamistas libios se deplazan a Siria para « ayudar » a la revolucion, 17. Dezember 2011
20. Milliyet, 2. April 2012
21. Russia Today, 6. März 2012 Le terrorisme anti-syrien et ses connexions internationales
Bahar Kimyongür, 15. April 2012










http://sana.sy/eng/337/2012/05/18/419781.htm
Sicherheitsdienst Angehörige starben den Märtyrertod durch terroristisches Gewehrfeuer in Hama, Landkreis Homs
REGIERUNGSBEZIRKE, (SANA) Eine bewaffnete terroristische Gruppe griff am Donnerstag auf Homs-al-Salamieh Straße ein Bus an der Sicherheitsdienst Angehörige beförderte, tötete ein Sicherheitsdienst Angehörigen und verletzte einen anderen.
Der Sana Korrespondent zitierte eine Quelle in dem Regierungsbezirk wie sagend dass die terroristische Gruppe das Feuer auf den Bus eröffnete, tötete Ali Shahou und verletzte einen anderen welcher sofort ins al-Salamieh Nationalhospital eingeliefert wurde.
Der Soldat Youssef Hassan, ein Sicherheitsdienst Angehöriger, wurde am Donnerstag ebenfalls ein Märtyrer durch terroristisches Gewehrfeuer nahe dem al-Hijra Kreisverkehr in der Stadt Hama.
Zuständige Behörden durchsuchten terroristisches Versteck im Landkreis Aleppo, verhafteten drei
Die zuständigen Behörden durchsuchten am Donnerstag ein terroristisches Versteck im Dorf al-Hamra im Landkreis Aleppo und verhafteten drei Terroristen.
Eine Quelle aus dem Regierungsbezirk sagte das Waffenherstellungsmaterial und eine große Menge von Waffen, inklusive 20 Bomben jede fast 15kg schwer, beschlagnahmt wurden.
Terroristische Gruppe tötete 4 Arbeiter, stahl 7Mill. SYP aus der Niederlassung der Kraftstoffgesellschaft in Hama
Eine terroristische Gruppe erschoss 4 Arbeiter nachdem sie in ihr Miethaus im Dorf Jub al-Safa in al-Hamra, Landkreis Hama, eingebrochen waren.
Der Sana Korrespondent zitierte eine Quelle in dem Regierungsbezirk wie sagend dass die terroristische Gruppe das Feuer eröffnete und Torky Joma’a al-Osman, Joma’a Torky al-Osman, Kaddour Mohammad al-Osman sowie Torky Mohammad Sadek tötete. Eine andere terroristische Gruppe stahl ein Auto gemietet durch die Hama Niederlassung der Kraftstoffgesellschaft mit 7 Mill. SYP darin während es auf seinem Weg diese Summe auf der Gewerbebank in der Industriestadt in Hama einzuzahlen.
Die Quelle ergänzte dass die zuständigen Behörden am Donnerstag Mohammad Dorzi al-Mheimid auf der Straße al-Raqqa – Salamieh nahe dem Dorf al-Mzeira’a verhafteten und beschlagnahmten zwei Gewehre und zwei Bomben die er mitführte.
Die Leiche vom Bürger Mohammad Hikmat Hadid aus Ma’ardes wurde in der Gemeinde Taibet al-Imam gefunden. Eine terroristische Gruppe eröffnete ebenfalls das Feuer im Wohngebiet al-Arba’in, verletzte Ahmad Nasser, ein 10 Jahre altes Kind.
Zwei Sicherheitsdienst Angehörige verletzt durch Sprengstoff in Aleppo
Zwei Sicherheitsdienst Angehörige wurden heute durch eine Bombe, gesprengt durch eine bewaffnete terroristische Gruppe nahe dem al-Dala Platz in der al-Neil Straße in Aleppo, verletzt.
Der Sana Reporter sagte dass das Gewicht von dem Sprengstoff 3kg betrug, es wurde aus einem entfernten Bereich zur Explosion gebracht und es verursachte etwas Materialschaden.
Anscheinend hat UN-Yankee Moon erst das gruene Licht von seinen US-Herren abgewartet, um endlich mal eine Erklaerung abzugeben, dass die Attentate auf das Konto von al Qaida gehen. Damit hat er zugegeben, dass die syrischen Behoerden die Wahrheit gesagt haben, und weist somit die Anklagen des SNC zurueck, dass die Regierung hinter diesen Attentaten stecke. Allerdings koennte er damit auch bezwecken, die FSA und ihre Hintermaenner frei zu sprechen, die fuer einen sehr grossen Teil von Anschlaegen verantwortlich sind. Da er ja staendig ueber seine Beobachter in Syrien unterrichtet wird, muesste er auch mal etwas zu den staendigen Attentaten der FSA sagen, die im Namen der „offiziellen“ Opposition handeln. Es muss ihm bekannt sein, sonst haette er nicht verkuendet, dass die Gewalt in Syrien enden muesse, ob sie nun von der Regierung oder von der Opposition ausgeht. Die al Qaida-Attentate sind zwar spektakulaerer, aber die Menschen leiden noch mehr unter den staendigen kleineren Angriffen.
Dass der Baum von al Qaida nicht den Wald der FSA verbergen moege.
Das syrische Aussenministerium hat in einem Brief, der von Dr Bashar Al Jaafari, dem syrischen UNO-Botschafter Ban Ki Moon uebergeben wurde, darauf hingewiesen, dass die libanesischen Grenzgebiete Zufluchtsorte fuer Terroristen der Organisationen Al Qaida und Moslembruderschaft geworden sind, die die Sicherheit Syriens und der Syrer bedrohen und den Plan Kofi Anans zum Scheitern bringen wollen.
Der Brief weist auf Ereignisse und Tatsachen hin, die die Versorgung dieser Terroristen mit Waffen und ihr Eindringen ueber die Libanesisch-syrischen Grenzen bestaetigen und betont,dass die NOGs in den Grenzzonen, die von Salafisten und Gruppen des Courant du Futur (Hariri) geleitet werden, in Auffang- und Schutzorte der Terroristen beider und auch anderer Organisationen umgestaltet wurden, die von libanesischem Gebiet aus terroristische Aktionen in Syrien verueben.
Damaskus hat noch hinzugefuegt, dass sich die verwundeten Terroristen unter falschem Namen in Krankenhaesern und -stationen behandeln lassen, die von salafistischen und Futur-Gruppen geleitet und von Laendern wie Saudiarabien und Qatar finanziert werden.
Ausserdem sollen sich ungefaehr 50 Terroristen in Al Qalamoun in Tripolis befinden, die von Khalid Al Tink, Khalid Hamza und Zakarya Ghaleb Al Khouli befehligt werden und gefaelschte UNO-Ausweise mit sich fuehren, um durch die Kontrollpunkte der libanesischen Armee zu kommen.
Und nach Informationen von B. Al Jaafari, ist der desertierte Oberst der syrischen Armee, Riad Al Asaad, vor kurzem in den Libanon gekommen um eine Pufferzone von libanesischem Territorium aus in Syrien vorzubereiten.
http://www.aljadeed.tv/MenuAr/news/DetailNews/DetailNews.html?Id=18355
Der Richter Sakr Sakr, Staatsanwalt am libanesischen Militaersgerichtshof, hat das Gesuch des Rechtsanwalts von Shadi Al Maoulawi (Salafistenfuehrer in Tripolis), zur Freilassung zurueckgewiesen und seine Begruendung dem militaerischen Untersuchungsrichter Nabil Wahbi ueberreicht, der ebenfalls das Gesuch abgewiesen hat, um die Untersuchungen abzusachliessen, und er hat das Datum der naechsten Sitzung auf naechsten Dienstag festgesetzt. http://www.aljadeed.tv/MenuAr/news/DetailNews/DetailNews.html?id=18369
Syria – 26 foreign terrorists (mostly Al Qaeda members) arrested in Syria
The Terrorists are:
1. Suhail al-Saqasli – Nationality: Tunisian – Date arrested: 22 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
2. Majdi al-‚Iyari – Nationality: Tunisian – Date arrested: 28 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
3. Muhammad al-Tarabulsi – Nationality: Tunisian – Date arrested: 29 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
4. Usama Hadhli – Nationality: Tunisian – Date arrested: 28 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
5. Walid Daffar – Nationality: Tunisian – Date arrested: 29 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
6. Sami Kamal – Nationality: Tunisian – Date arrested: 28 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
7. Bilal al-Iyari – Nationality: Tunisian – Date arrested: 05 April 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
8. Fahad Salih – Nationality: Libyan – Date arrested: 11 April 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
9. Fadi Musa – Nationality: Lebanese – Date arrested: 12 December 2011 – arms, ammunition and narcotic pills into the country from Lebanon
on behalf of armed terrorist groups in Syria.
10. Rida Bay – Nationality: Tunisian – Date arrested: 29 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
11. Muhammad Dayfallah – Nationality: Tunisian – Date arrested: 14 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
12. Abu Bakr Bubtan – Nationality: Tunisian – Date arrested: 8 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
13. Wisam Halimah – Nationality: Tunisian – Date arrested: 7 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
14. Ramadan Sultani – Nationality: Tunisian – Date arrested: 7 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
15. Muhammad May – Nationality: Tunisian – Date arrested: 7 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
16. Abdulrahim Shibli – Nationality: Egyptian – Date arrested: 3 January 2012 – Armed terrorist who acted in concert with an armed terrorist group to attack
army and security forces.
17. Ahmad Munaba’ah – Nationality: Jordanian – Date arrested: 3 August 2011 – Armed terrorist who acted in concert with an armed group to attack army and
security forces.
18. Mas’ud Ghumah – Nationality: Tunisian – Date arrested: 8 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
19. Wahid Fadil – Nationality: Tunisian – Date arrested: 8 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
20. Bilal al-Marzuqi – Nationality: Tunisian – Date arrested: 28 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
21. Haykal Tuwayti – Nationality: Tunisian – Date arrested: 10 March 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
22. Uqbah al-Nasiri – Nationality: Tunisian – Date arrested: 02 April 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
23. Amin Nasibi – Nationality: Tunisian – Date arrested: 01 April 2012 – Charge: membership of Al-Qaida
24. Muhammad Amir – Nationality: Lebanese – Date arrested: 19 October 2011 – Member of an armed group that attacked Syrian military and security personnel;
abetted the downfall of the regime.
25. Ayman Maghribi – Nationality: Palestinian-Lebanese – Date arrested: 27 October 2011 – Armed terrorist who intentionally committed acts of destruction and murder
in concert with armed groups; [illegible] took up arms and attacked army and
security personnel.
26. Ghazi Najm – Nationality: Lebanese – Date arrested: 22 December 2011 – Smuggling arms, ammunition and armed terrorist groups into Syria from
Lebanon; participated in attacks against army and security services checkpoints.
Tunisian Authorities: Tunisian Citizens Within Armed Terrorist groups in Syria
Dieses Video aus Bahrain will ich niemanden vorenthalten:
„Amazing: Hundreds of Thousands refusing Bahraini Saudi Union “
„Hundreds of thousands of protesters march through Manama to voice their refusal and anger over the proposed Bahraini-Saudi Union
Thousands upon thousands from across Bahrain have taken to the streets on Friday, marching along Budaiya highway, located to the west of the capital city of Manama, to voice their dissent against the union plot with the neighboring state of Saudi Arabia.“ WEITERLESEN bei yotube
Die Demo scheint für unsere Medien wie die Tagesschau zu klein zu sein, bisher kein Bericht, bedingungslos mit Saudi Arabien und USraels Interessen…
Man könnte fast meinen die unterdrückten Menschen in Bahrain hätten bereits mehr Rechte als wir. Bei und ist demonstrieren schon fast verboten und kann zu Platzverweisen, saftige Geldstrafen und vorbeugende Sicherheitsverwahrung führen…allerdings werden wir noch nicht mit Vogelschrot beschossen…Ironie aus
Wann gibt es bei uns Demokratie???
Da könnte man richtig neidisch sein bei sovielen Menschen welche unermüdlich protestieren. Wir Deutschen sollte uns ein Beispiel daran nehmen und genauso stark nach Frankfurt ziehen.
Für Menschenwürde, Versammlungsfreiheit und Frieden.
Ich hätte nichts dagegen wenn die Kriegstreiber-Banken-Staaten Pleite gehen würden
http://kritische-massen.over-blog.de/article-blockupy-frankfurt-erfahrungsbericht-und-aufruf-105398478.html
Die Tagesschau hat einen Artikel über Bahrain nachgelegt, es wäre ja zu peinlich, 10 tausende von Menschen übersehen zu haben. Im Kommentarbereich tummeln sich wieder die üblichen Menschenrechtler welche gegen Syrien hetzen. Diesmal führt metabene sie an, nicht zu verwechseln mit Metaebene. Die Trolle legen sich gerne ähnliche Nicknames wie ihre „Konkurrenz“ zu, ihnen ist nichts zu peinlich oder zu dumm…
http://meta.tagesschau.de/id/61206/proteste-gegen-plaene-fuer-golf-union-in-bahrain-und-im-iran
http://www.presstv.ir/detail/2012/05/18/241866/royal-tyrants/
„Protest as UK queen hosts Bahraini tyrant“
http://meta.tagesschau.de/id/61206/proteste-gegen-plaene-fuer-golf-union-in-bahrain-und-im-iran#comment-693551
Aktuell:
„Live coverage: Queen slammed over Bahrain dictator visit “
Diktatoren treffen sich in Südengland</strong>
„US arms Bahrain amid bloody crackdown “
Ob die Tagesschau berichten wird?
NO TO NATO:
Downtown NATO Protest, Friday, 5/18/12 Part2.MP4
Protester rips banner down @ NATO Chicago
Another world is possible – Occupy Chicago marching in the streets No NATO
Progress Illinois: NATO/Canadian Oil Protest :
„Die Forderung nach dem Austritt aus den militärischen Strukturen der NATO ist damit aktueller denn je. Die NATO steckt nicht in der Krise, sie ist die Krise.“
http://www.ustream.tv/timcast
NATO Arrest On Michigan Ave Bridge :
http://www.russland.ru/mainmore.php?tpl=Politik&iditem=23482
Ich lasse mich etwas aus Bankfurt informieren, von zwei Seiten…die eine Seite sagt sie würde wegen den Demos von zu Hause aus arbeiten …
“ Alle Mitarbeiter, die in der Innenstadt bei irgendwelchen Banken vor Ort gewesen wären, wurde nahe gelegt nach Hause zu gehen…“
Und die andere Seite spricht von desinteressierten Studenten (z.b.Goethe-Uni)…“studenten von heute sind leider nicht besonders engagiert und aufgeklärt. überall in der uni stehen dinge wie support israel usw. aber es gibt immerhin welche die das durchstreichen oder was drunter schreiben…“
http://tinyurl.com/br8yu8y
http://www.blockupy.de/ “ Der EA bestätigt Meldung der Polizei: alle „Aufenthaltsverbote“ sind zurückgenommen, einfache „Platzverweise“, sowie „Aufenthaltsverbote“ für Personen, die bewaffnet angetroffen wurden, bleiben bis morgen, 7.00h bestehen.“
Ghalioun hat gestern gesagt er will zurückgetreten sobald ein Nachfolger gefunden wird und dabei ist er doch erst von 33 (die restlichen 12 waren nicht anwesend) Brüdern wiedergewählt worden auf der Sitzung in Kairo. In der Zwischenzeit fantasiert er von der Shabbiha in Paris. Der Nachrichtensprecher sagt am Schluß, dass Ghalioun demnächst noch die Shabbiha für den Hurrican Irene in NY verantwortlich machen wird.
Tripoli war heute friedlich nach den Freitagsgebeten. Und die libanesische Armee hat eine große Menge Waffen in der Stadt Joura in der Grenzregion von Masharih al-Qaa beschlagnahmt und einen mit Sprengstoff beladenen Wagen in der Stadt Sidon entdeckt.
http://www.presstv.ir/detail/241846.html
Große Demonstration im Libanon in Jabal Mihsin– Die Löwen werden ärgerlich 15.05.12
LG
Gerade einen neuen Artikel über die vom libanesischen Militär aufgebrachte Lutfallah gelesen, die Waffen für die Terroristen nach Syrien bringen sollte. Sehr informativ. Das Schiff diente offensichtlich auch dem Menschenhandel . Die Menschen wurden nach Griechenland gebracht und von der Mafia über Europa verteilt. Ich freue mich sehr, dass sich in manchen der betroffenen Länder über die der Waffenschmuggel läuft etwas dagegen tut.
http://english.al-akhbar.com/content/lutfallah-2-smugglers-mediterranean
Danach habe ich mich ein bisschen umgeschaut und herausgefunden, dass der Eigner des Schiffes bereits 2008 mit 10 anderen Muslimbrüdern in Ägypten verhaftet wurde.
„Egyptian state security officers rounded up on Saturday ten Muslim Brotherhood leaders from the Nile delta city of Al Mansoura while they were holding their regular weekly organizational meeting”….
“Detainees are Said Talaat (director of electronics company), Mohamed Talaat (ministry of education), Said Showeihy (National Egyptian Bank), Fouad Gomaa, Ahmed Aboloyoun, Ehab Tawfik, Bakr Fares, Mohamed Khafaga, Mohamed Fadl Yousef, and Saad Faraat.” (Quelle: Zeitung der Brüder)
Also wissen wir jetzt auch, dass er der Muslimbrotherhood angehört
Ich kann Roberto Savianos “Gommorha” nur wärmstens empfehlen. Sollte der Westerwelle auch mal lesen. Geht um organisierten Waffen- Menschen- und Drogenhandel in Italien und die Zerstörung des Landes dadurch.
„Russland hat am Freitag die Verurteilung des terroristischen Versuchs (Anschlags) der gegen die internationalen Beobachter in Syrien gerichtet war zum Ausdruck gebracht und sagte, dass er darauf abziele den Plan des UN-Gesandten für Syrien, Kofi Annan, zu vereiteln.
„Es ist klar, dass bestimmte Faktoren versuchen die [syrischen] Behörden zu Gegenmaßnahmen zu provozieren, um die Umsetzung des Annan-Plans mit dem Ziel der Eskalation der Gewalt zu vereiteln“, der russische Sprecher des Außenministeriums, Alexander Lukashevich, zitiert aus Russia Today TV.
Er gab zu bedenken, dass die Situation in Syrien immer noch sehr kompliziert ist, trotz der positiven Auswirkungen der Anwesenheit der UN-Beobachter in Syrien.
Der russische Sprecher hat Moskaus Unmut über die jüngsten Äußerungen von Burhan Ghalioun, Leiter des so genannten „Syrischen Nationalrat“ ausgedrückt, erinnerte an Ghaliouns offene Aufforderungen zu Schritten der Bewaffnung der sogenannten „The Free Army ‚ und seine Forderung an Vertreter der syrischen Opposition der Lieferung von Waffen, aus bestimmten Ländern die versprachen dies zu tun, zuzustimmen.
Lukashevich fragte sich warum die Rede von Bewaffnung ist, während es um die Umsetzung des Annan-Plans geht.
Er sagte, dass alle Länder die Annans Plan durch Taten und nicht nur durch Worte unterstützen im Rahmen der Logik dieses Plans arbeiten sollten, die schließlich auf eine Verlagerung der Krise vom Konflikt in einen politischen Prozess -von den Syrern selbst durchgeführt- abzielt.“
H. Said (SANA)
Auf dem Twitter-Account des russischen Außenministeriums gelesen (MFA Russia @MFA_Russia)
„Russia calls on international missions in Kosovo to prevent the region turning into an international militant training base”
LG
http://sana.sy/eng/337/2012/05/18/419846.htm
fünf Sicherheitsdienst Angehörige und drei Bürger starben den Märtyrertod in unterschiedlichen Provinzen
18. Mai 2012
PROVINZEN, (SANA) Ein Sicherheitsdienst Angehöriger wurde Märtyrer und zwei Offiziere und andere Mitglieder wurden verletzt am Freitag in einer Detonation von einer Bombe gelegt durch eine bewaffnete terroristische Gruppe zwischen den Kreisverkehren von al-Bahreh und al-Aalaf in der Stadt von Hama.
Der Sana Reporter zitierte eine informierte Quelle in der Provinz wie sagend dass nach der Ankunft von den Sicherheitsdienst Angehörigen an dem Ort wurde begonnen eine Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst zu entschärfen, eine Gruppe von Terroristen sprengte die Bombe durch eine Fernzündung.
Die Quelle ergänzte dass die Explosion den Märtyrertod von Mouaz al-Daher und die Verletzung von Oberstleutnant Fayez Youssef Aref, Oberleutnant Ousama Khallouf, Feldwebel Mustafa al-Haleem, Mohammad Touteh und Mohammad Muheb-Eddin sowie den Mitgliedern Abdul-Aziz Houran and Ahd Teet verursachte.
Vier Angehörige von der Verkehrspolizei welche in dem Gebiet waren wurden ebenfalls durch die Explosion verletzt, entsprechend der Quelle.
Stabsfähnrich starb den Märtyrertod, andere Angehöriger verletzt in einer Bombenexplosion in Aleppo
In der Provinz Aleppo, eine Gruppe von Terroristen sprengte eine Bombe nahe dem al-Shaar Kreisverkehr während sie vom Mitgliedern von dem Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft wurde welches den Märtyrertod von Stabsfähnrich Hassan Hussein al-Haderi verursachte.
Andere Mitglieder, inklusive eines Offizieres, wurden in der Detonation verletzt und wurden in das Militärhospital in der Stadt von Aleppo gebracht.
Sprengstoffbeladenes Auto beladen mit 600kg von Sprengstoff beschlagnahmt im Gebiet al-Mleiheh im Landkreis Damaskus
Im Landkreis Damaskus, die Behörden beschlagnahmte ein Auto nur mit einem Nummernschild hinten beladen mit einer riesigen Menge von Sprengstoff auf der al-Ghouta Straße nahe dem Gebiet al-Mleiheh.
Der Sana Reporter zitierte eine Quelle in der Provinz wie sagend dass eine Anzahl von Terroristen das Auto in der Nähe eines Sicherheitskräfte Checkpoint parkten und dann flohen.
Die Quelle ergänzte dass darauf die Untersuchung des Autos durch die zuständigen Behörden und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst, es wurden 600kg Sprengstoff befindlich innerhalb Badezylinder wie Badeöfen (http://de.wikipedia.org/wiki/Badeofen ) die zur Sprengung vorbereitet waren.
Drei Terroristen getötet in der Explosion von einer Bombe in ihrem Auto
Provinz Idleb, drei Terroristen wurden getötet als eine Bombe in ihrem Auto explodierte während sie sie in das Dorf al-Kufr brachten welches im Landkreis Idleb ist.
Behörden vereitelten am Freitag Versuch ein sprengstoffgeladenes Auto in Deir Ezzor zu sprengen
In der Provinz Deir Ezzor am Freitag, die Behörden vereitelten einen Versuch ein Sprengstoffgeladenes Auto zu sprengen und verhafteten die beteiligte Person.
Zwei Sicherheitsdienst Angehörige starben den Märtyrertod, neun verletzt in Deir Ezzor am Donnerstag
Am Donnerstag, zwei Sicherheitsdienst Angehörige wurden Märtyrer und neun andere wurden verletzt durch das Gewehrfeuer von einer bewaffneten terroristischen Gruppe im Wohngebiet al-Joureh in der Stadt von Deir Ezzor.
Eine Quelle in der Provinz teilte dem Sana Reporter mit dass die terroristische Gruppe griff die Sicherheitsdienst Angehörigen in der Gefängnisstraße mit Maschinengewehren in oben genanntem Wohngebiet an töteten Fadi al-Daghr und Mohammad Gharraa und verletzten 9 andere Mintglieder.
Die Quelle ergänzte dass eine Delegation von den internationalen Beobachtern den Tatort von dem Überfall inspizierte und die verletzten Sicherheitsdienst Angehörigen im Militärlazarett in Deir Ezzor besuchten.
Drei Bürger starben den Märtyrertod in einem Mörser Überfall in Homs am Donnerstag
Drei Bürger aus dem östlichen Dorf al-Dmeimeh im Gebiet al-Qseir im Landkreis von Homs wurden Märtyrer und fünf andere wurden am Donnerstag verletzt in einem Mörser Überfall auf das Dorf durch bewaffnete terroristische Gruppen.
Der Sana Reporter zitierte eine Quelle in der Provinz wie sagend dass die Mörsergranaten verursachten den Märtyrertod von Hanna Iskandanafi, 60, George Riyad Iskandanafi, 13, Jessica Louis, 14, und die Verletzung von Riyad Iskandanafi, 40, Elia Qadmous, 35, Rami Iskandanafi, 85, und Barbara Shamma, 50.
Ein Sicherheitsdienst Angehöriger starb den Märtyrertod, zwei verletzt am Donnerstag im Landkreis Homs
Die Quelle erwähnte dass der Sicherheitsdienst Angehörige Ayoub Saeed Shweikh Märtyrer wurde durch das Gewehrfeuer von einer bewaffneten terroristischen Gruppe im Dorf Qneinat al-Assi in Talbiseh im Landkreis Homs.
Stabsfeldwebel Ayham Qteikh und Feldwebel Ali Ismael von den Sicherheitskräften wurden durch das Gewehrfeuer verletzt von einem Scharfschützen im Wohngebiet al-Joureh in der Stadt von Homs.
Sprengladungen entschärft in Idleb, Aleppo
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte eine 30kg Sprengladung gelegt durch eine bewaffnete terroristische Gruppe im Wohngebiet al-Sheikh Salaf in der Stadt Idleb.
In Aleppo, die Behörden entschärften zwei Sprengladungen gelegt in der Stadt.
Der Sana Korrespondent in der Provinz sagte dass die erste Ladung 30kg wog und war verlegt im Hanano Gebiet, während die andere 5kg wog und war verlegt im Bereich al-Sakhour.
Behörden vereitelten am Donnerstag Infiltrationsversuch durch terroristische Gruppe aus dem Libanon nach Syrien durch Homs.
In einem anderen Zusammenhang, der Sana Reporter sagte dass die Behörden am Donnerstagabend einen Infiltrationsversuch durch eine bewaffnete terroristische Gruppe aus den Libanon nach Syrien hinein am al-Ziyareh Grenzübergang im Osten vom al-Dabbousieh Grenzübergang in Talkalakh im Landkreis von Homs.
Der Reporter zitierte eine Quelle in der Provinz wie sagend dass eine Anzahl von Terroristen in dem Gefecht mit den Behörden getötet oder verletzt wurden, ergänzte dass es dem Rest gelang zurück zu fliehen in das libanesische Gebiet zusammen mit ihren Toten und verwundeten Gesellen.
Behörden beschlagnahmten Mengen von Waffen, Bomben in Deir Ezzor
Die zuständigen Behörden beschlagnahmten am Freitag eine Menge von Waffen und Bomben aus einem Versteck von den Terroristen im Wohngebiet al-Ateq in der Stadt Deir Ezzor.
Der Sana Korrespondent zitierte eine Quelle aus der Provinz wie sagend dass die beschlagnahmten Waffen Sprenggürtel und Bomben, Dynamitstangen, Zünder, Mengen von Kunstdünger sowie Sprengstoff und Fernzünder zusätzlich zu Metallteilen, Nägeln und Sicherungen beinhalteten.
LKW beförderte 200kg von Sprengstoff ging hoch zwischen den Gemeinden von Tibet al-Imam und al-Buwayda
Ein LKW des 200kg Sprengstoff beförderte explodierte zwischen den Gemeinden von Tibet al-Imam und al-Buwayda in der Provinz Hama.
Eine offizielle Quelle aus der Provinz teilte Sanas Korrespondenten mit dass das Fahrzeug von selbst explodierte, tötete den Terroristen welcher es fuhr.
http://sana.sy/eng/337/2012/05/19/419991.htm
Infiltrationsversuch aus der Türkei und Libanon vereitelt, Terroristen getötet und verletzt
IDLEB/ HOMS, (SANA) Die zuständigen Behörden vereitelten am Sonnabend einen Infiltrationsversuch aus dem türkischen Gebiet nach Syrien durch das Dorf al-Fawz im Gebiet Jisr al-Shugour.
Eine Quelle in Idleb teilte dem Sana Reporter mit dass die zuständigen Behörden eine Anzahl von Gangstern töteten und verletzten und ihre Waffen konfiszierten, während die anderen Mitglieder von der Gruppe auf türkisches Gebiet flohen.
Bewaffnete Gruppe ermordete Arzt in Aleppo
Eine bewaffnete terroristische Gruppe ermordete am Sonnabend einen Arzt in seiner eigenen Praxis in Aleppo.
Der Sana Korrespondent zitierte eine Quelle wie sagend dass die terroristische Gruppe in die Praxis von Doktor Sahdi Zaido im Wohngebiet al-Maasranieh in Aleppo einbrach und ihn erschoss.
Infiltrationsversuch von terroristischer Gruppe aus dem Libanon vereitelt
In Homs, die zuständigen Behörden vereitelten am Freitag einen Infiltrationsversuch von einer terroristischen Gruppe aus dem libanesischen Gebiet nach Syrien nahe dem Dorf al-Armouta im Gebiet Talkalakh.
Eine offizielle Quelle in der Provinz teilte dem Sana Reporter mit dass die Behörden mit der terroristischen Gruppe kämpften, verletzte einigen von seinen Mitgliedern, während die anderen auf libanesisches Gebiet flohen.
Krankenwagen wurden sofort kommen gesehen um die verletzten Mitglieder von der terroristischen Gruppe zu retten und sie auf libanesischer Seite zu bringen im Gebiet Wadi Khaled, entsprechen der Quelle.
Terroristen töteten Frau und Kinder von Geschäftsmann, verletzten ihn und Tochter
In Aleppo, eine bewaffnete terroristische Gruppe eröffnete das Feuer auf ein Auto von einem Geschäftsmann, töteten drei Mitglieder von seiner Familie und verletzten ihn sowie die Tochter auf der al-Hamadanyya Schnellstraße.
Eine offizielle Quelle teilte dem Sana Korrespondenten mit dass drei Terroristen in einem schwarzen KIA das Feuer auf das Auto vom Geschäftsmann Abdulhalim Batayhi eröffneten, brachten seiner Frau Wafaa Issa, 37, und seiner Tochter Fatima, 14, sowie seinem Sohn Ibrahim, 12, den Märtyrertod.
Die Quelle ergänzte dass der Herr Batayhi, ein Besitzer einer Porzellanfabrik, und seine Tochter Bouthaina wurden schwer verletzt so ist ihre Situation kritisch entsprechend der Quelle.
so heist ein bericht wo wann wer ,ja leider nicht dürch westliche zensur dürchgelassen.
http://sana.sy/eng/337/2012/05/19/419991.htm
37 Personen aus Madaya, Zabadani und Bloudan ergaben sich selbst den Behörden
37 Bürger welche irregeleitet waren und in den jüngsten Ereignissen in dem Land verwickelt waren und dessen Hände sauber sind vom syrischen Blut haben sich selbst mit ihren Waffen den zuständigen Behörden ergeben.
Diese Bürger sind aus Madaya, Zabadani und Bloudan im Landkreis Damaskus.
Die Behörden entschieden ihre Fälle und entließen sie nachdem sie versprachen nie wieder Waffen zu tragen oder teilzunehmen an Handlungen von Chaos.
Behörden ergreifen Auto beladen mit Sprengstoff in Idleb
Die Behörden ergriffen am Sonnabend ein Auto beladen mit Sprengstoff im Gebiet Khan Sheikhoun in der Provinz Idleb.
Der Sana Korrespondent in der Provinz sagte dass die Terroristen welche in dem Auto waren ihr Auto parkten und flüchteten bevor sie eine Straßensperre der Sicherheitskräfte erreichten, ergänzte dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst Sprengstoff fand zusätzlich fortschrittliche Kameras und Kommunikationsmittel in dem Auto fand.
Gestern bin ich kaum ins Internet hineingekommen, vielleicht wegen des neuerlichen schrecklichen Selbstmordattentats mit einer Autobombe, die wieder so viele Menschen getötet (9) oder verletzt (100), so viele Menschen ihrer Wohnungen beraubt hat.
Nachdem ich gehört habe, dass französische Medien behauptet haben, der syrische Praäsident habe in seinem Interview Frankreich gedroht und dass al Jazeera allen Ernstes vorgegeben hat, dass Syrien Qatar und Saudiarabien angreifen wolle, gebe ich hiermit den Wortlaut des Interviews auf Deutsch wieder, damit sich jeder selbst ein Bild von dem Interview machen und beurteilen kann, was es mit den Drohungen auf sich hat.
Interview des syrischen Präsidenten Bashar al Assad im russischen Fernsehen :
F: Ich danke Ihnen, Herr Präsident, dass Sie uns diese Unterredung gewähren. Erlauben Sie mir, dass ich mit dem Wichtigsten beginne, d.h. den Parlamentswahlen. Wie bedeutend oder wesentlich sind sie im politischen Prozess? Und wie beurteilen Sie ihre Ergebnisse?
A: Natürlich handelt es sich um einen wichtigen Schritt, der ein Teil der Reformen sind, die wir vor ungefähr einem Jahr begonnen haben. Die Wahlzentren spiegeln die Meinung des Volkes wider. Diese Wahlen sind eine ernste Botschaft an alle, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes, deren Bedeutung ist, dass das syrische Volk die Bedrohung durch die Terroristen nicht fürchtet, die versucht haben, die Wahlen platzen zu lassen und uns dazu zu zwingen sie zu annulieren. Die Resultate zeigen, dass das syrische Volk die Reformen weiter unterstützt, die wir seit ungefähr einem Jahr durchführen, und seine Mehrheit unterstützt die etablierte politische Ordnung. All das erklärt die Wichtigkeit dieser Parlamentswahlen.
F : Einige Oppositonelle wie Qadri Jamil sagen, dass die Wahlen nicht transparent waren und sie drohen damit, das Parlament zu verlassen. Was ist der Grund dafür, Ihrer Meinung nach?
A: Es ist natürlich, dass jeder seine Meinung darüber hat, wie Wahlen zu organisieren sind – das Wahrscheinlichste ist, dass das Wahlgesetz selbst ihnen nicht zu gefallen scheint – aber wir können mit ihnen später darüber diskutieren.
F: Der SNC hat aus dem Ausland dazu aufgerufen, die Wahlen zu boykottieren. Wer sind diese Leute? Und ist es angemessen, sie als Opositionelle zu betrachten?
A: Zum Wahlboykott aufzurufen kommt einem Volksboykott gleich. Wie können Sie die Leute boykottieren, als deren Vertreter Sie sich betrachten? Das ist der Grund, weshalb ich nicht glaube, dass diese Leute irgend ein Gewicht im Inneren Syriens haben.
F: Aber diese Opositionellen verfügen über die FSA, deren Mitglieder bewaffnet sind und hier in Syrien kämpfen. Sind einige von ihnen Ausländer oder sind sie alle Syrer?
A : Erstens bilden sie keine Armee und sind nicht frei. Die Waffen und die Finanzierung sind ihnen durch das Ausland sicher, durch verschiedene Länder. Einige von ihnen sind religiöse Extremisten der al-Qaida-Bewegung. Und ich meine hier nicht nur diese Organisation, sondern auch eine Ideologie; ich sage dass sie mit al-Qaida die gleiche extremistische und terroristische Ideologie teilen. In Syrien gibt es auch ausländische Söldner, von denen welche verhaftet wurden, die wir der ganzen Welt vorführen werden und von denen einige getötet wurden. Wir haben noch nicht von diesen Söldnern gesprochen, weil wir nicht über Dokumente verfügen, die ihre ausländische Staatsbürgerschaft beweisen. Es war sicherlich leicht, dies von ihrem Aussehen her zu bestätigen, aber das genügt nicht, um öffentlich anzukündigen, dass es sich um Ausländer handelt. Was diejenigen betrifft, die verhaftet wurden, so handelt es sich hier um Söldner aus verschiedenen Ländern, vor allem aus arabischen Staaten.
F : Der russische Geheimdienst verfügt über Informationen, nach denen die FSA Ausbildungszentren im Kosovo besitzt und dass es Verhandlungen zur Anerkennung des unabhängigen Kosovo durch die bewaffneten Opositionellen gibt, wenn sie mal an der Macht sind als Gegenleistung der aktuellen Unterstützung dieser Opositionellen durch den Kosovo.
A: Ich weiß nicht, ob es sich um bewaffnete Opositionelle oder andere Personen handelt, aber wir besitzen Informationen, nach denen eine Opositionsgruppe – oder eher die welche vorgeben, zur Opposition zu gehören – sich in den Kosovo begeben hat, um von der Erfahrung zu profitieren, die dieses Land in der Organisierung einer ausländischen Intervention hat und da vor allem in der Art und Weise, wie man eine NATO-Intervention in Syrien provozieren kann. Ja, wir haben solche Informationen und wir sind uns sicher, dass sie wahr sind.
F : Die Türkei hat gesagt, sie wolle immer noch die Schaffung einer Pufferzone in Syrien an der Grenze zwischen beiden Ländern unter Kontrolle der türkischen Streitkräfte, die auch solche Ausbildungszentren beherbergen würde. Aber warum glaubt Erdogan, dass der Fall des syrischen Regimes nahe ist? Und was sind die Interessen der Türkei im Lichte dieser Erklärungen?
A : Sie haben hier gar kein Interesse. Nach Informationen, die wir von anderen Persönlichkeiten einflussreicher türkischer politischer Kreise erhalten, mit denen wir noch solide Beziehungen unterhalten, haben die Türken diese Absichten nicht. Einige türkische Führer haben eine überschäumende Fantasie. Aber die meisten von denen, die wir während der Krise getroffen haben, kennen die wahre Lage in Syrien, mit ihren positiven und negativen Seiten. Es ist ihnen vollkommen klar, dass jede Krisensituation in der Region direkt oder indirekt einen Einfluss auf die Lage in der Türkei hat. Chaos und Terrorismus, das wird auf die Türkei zukommen und auf jedes andere Land der Region, weil wir Nachbarn sind. Sie verstehen das vollkommen. Aber ich komme darauf zurück, was ich am Anfang gesagt habe, nämlich dass manche Politiker eine große Vorstellungskraft haben und sich als sehr intelligent betrachten. Du kannst intelligent sein und Computer mit dem ausgefeiltesten elektronischen Zubehör besitzen, aber wenn dieses System eine schlechte Organisationsanleitung hat, sind ernsthaft keine guten Ergebnisse davon zu erwarten.
F: Was die Rolle Frankreichs betrifft, was wird in der Politik dieses Landes anders, nachdem ein neuer Präsident an der Macht ist?
A : Ich denke, dass die Rolle jedes Präsidenten sich darin erschöpfen muss, für das Wohl und die Interessen seines Landes zu arbeiten. Und die Frage ist: Was hat Frankreich mit seiner Politik, die es ein Jahr lang gegen Syrien, Libyen oder jedes andere Land geführt hat, gewonnen? Wie Sie wissen, hat Frankreich an dem bewaffneten Angriff gegen Libyen teilgenommen und ist deshalb verantwortlich für den Tod von Hunderten oder eher Tausenden libyscher Zivilisten. In allen Fällen werden das Chaos und der Terrorismus, denen die Region in diesem Augenblick ausgeliefert ist, sich negativ auf Europa auswirken, weil es in der Nähe unserer Region liegt. Man kann uns als südliche Nachbarn von Europa betrachten. Ich hoffe, dass der neue französische Präsident an die Interessen seines Landes denken wird, denn ich glaube, dass es nicht in dessen Interesse ist, weiter das Feuer des Chaos und der Krise im Mittleren Osten und in der ganzen arabischen Welt zu schüren.
F: Und was wollen die Franzosen? Warum legen sie so viel Wert auf einen Wechsel des Regimes in Syrien?
A: Der Grund dafür liegt vielleicht in der unterschiedlichen Sichtweise Syriens und der Ihrigen in vielen Dingen, wie z.B. dem iranischen Atomprogramm oder noch in der palästinensischen Frage und der Widerstandsbewegung. Wir haben eine unabhängige Meinung zu all diesen Fragen.
F : Was den Schmuggel von Waffen nach Syrien betrifft, wird gesagt, dass ihre Einschleußung über die Grenze mit dem Libanon, dem Irak und Jordanien erfolgt. Haben sich die Positionen dieser Länder geändert, wenn man weiß, dass sie zu Beginn der Krise die Augen vor diesem Waffenhandel schlossen?
A : Erlauben Sie mir, mit dem Libanon zu beginnen : Es ist bekannt, dass die libanesischen Behörden in der letzten Zeit ein Schiff aufgebracht und beschlagnahmt haben, das Waffen transportierte. Der Großteil dieser Waffenladung – einschließlich der Luftabwehrraketen – kamen aus Libyen. Nach unseren Informationen ist die libysche Regierung über diesen Waffenhandel auf dem Laufenden, aber in Wirklichkeit ist es für wen auch immer sehr schwierig, völlig die Grenzen seines Landes zu kontrollieren und bei Syrien ist es wie bei den Anderen. Sie können den Umfang dieses Waffenschmuggels verringern, aber Sie können nicht hermetisch die Grenzen schließen. Bis jetzt ist die größte Menge dieser Waffen über den Libanon und die Türkei gekommen, aber wir haben keinen Beweis dafür, dass die Behörden dieser Länder in der Vergangenheit den Waffenschmuggel nach Syrien erleichtert haben. Seit kurzem versuchen die libanesischen und jordanischen Behörden, gegen diese Erscheinung vorzugehen. Ich will damit nicht sagen, dass die Haltung dieser Länder irgendeine Änderung erfahren hätte. Aber die Behörden dieser Länder sehen ganz klar, dass es sich hier keineswegs um einen (arabischen) Frühling handelt, sondern vielmehr um eine Anarchie. Ich habe es schon woanders gesagt: Wenn ihr die Anarchie in Syrien sät,wird sie unvermeidlich bei euch ankommen, und sie sind sich dessen voll bewusst.
F : Unterstützt die Türkei also die Opposition ?
A : Ja, die politische Unterstützung existiert. Es gibt gewisse Leute und politische Institutionen, die das machen. Was die Anderen betrifft, haben wir keine Beweise dafür, die ihre Unterstützung der Opposition bestätigen. Aber wir sind uns dessen bewusst, dass sie die Augen vor dem Aktivismus und dem Schmuggel Ersterer zu Gunsten der Opposition verschließen.
F: Meinen Sie damit Waffen- und Geldschmuggel?
A: Alle Arten von Schmuggel.
F : Es wurde gesagt, dass eine große Anzahl von Libyern entlang der syrisch-jordanischen Grenze gruppiert wurden und dass zu fürchten ist, dass die Stadt Deraa von Raketen getroffen wird.
A : Wir haben keine genauen Informationen dazu. Es handelt sich um Gerüchte, die das Problem verschärfen, wie man auch wissentlich gewisse Gerüchte ausstreut um zu terrorisieren. Aber manche unter ihnen drücken einfach nur den frommen Wunsch gewisser Kreise aus.
F : Kommen wir nun zu Qatar. Es ist bekannt, dass Qatar seinen Einfluss auf die europäischen Märkte erhöhen will und deshalb Pläne hegt, Gasleitungen zu bauen. Kann es sein, dass hier das wahre Problem zwischen Qatar und Syrien liegt?
A : Darüber bin ich nicht im Bilde, wir haben mit Qatar nie über Gas gesprochen. Und selbst zu Zeiten guter Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern haben wir nie über dieses Thema diskutiert. Syrien hat immer vorgeschlagen, sein Territorium für den Gas- und Erdöltransprot aus dem Irak, Iran und aus Jordanien zu den Mittelmeerländern zur Verfügung zu stellen. Oder auch von den Golfstaaten zur Türkei und den europäischen Ländern. Wir haben das Thema des Erdgas- und Erdöltranports sowohl mit der Türkei, als auch mit Aserbeidschan, dem Irak und Jordanien besprochen, aber nie mit Qatar.
F: In der Vergangenheit haben manche vom Erdölkrieg gesprochen, aber jetzt sprechen die gleichen Leute von Erdgaskriegen. Kann man sagen, dass Syrien der Schauplatz eines neuen Szenarios geworden ist, d. h. eines Krieges um natürliche Ressourcen?
A : Wenn Ihr Land eine wichtige strategische Lage einnimmt und Sie Zugang zum Mittelmeer haben und alle Verkehrswege von Norden nach Süden, von Westen nach Osten über Ihr Land verlaufen, dann sage ich, dass jeder Krieg, der durch das Rennen nach Bodenschätzen verursacht wird, Sie gezwungenermassen berührt, das hängt nicht nur vom Erdgas ab, sondern betrifft auch etwas Anderes, sehr Wichtiges, nämlich unsere Lage und unsere Rolle in der Region. Dies ist eine historische Rolle, deren Bedeutung Einige ständig zu mindern versuchen, um die Bedeutung Syriens allein auf seine Grenzen zu beschränken. Das ist aber unmöglich, unsere Rolle wird immer eine größere sein. Kriege um Gas und Erdöl sind möglich, es handelt sich um Kriege, die schon in Zentralasien begonnen haben, an den Südgrenzen Russlands und in anderen Gebieten. Aber in Syrien muss man noch ein anderes Element in Betracht ziehen.
F : Wenn es nicht um einen Erdgaskrieg geht, warum Syrien und warum jetzt?
A: Weil sie immer ihre eigenen Marionetten suchen, ich spreche von den westlichen Ländern. Syrien wird niemals erlauben, dass man es in irgendeiner Sache zur Marionette macht. Sie haben das schon öfters versucht und zur Yeit machen sie dasselbe Spiel weiter.
F: Und was will Saudiarabien und hat es dieselben Ambitionen?
A: Wir haben nie mit ihnen darüber gesprochen, diese Leute haben sich erlaubt, uns in Syrien in Bezug auf die Demokratisierung Ratschläge zu erteilen, das ist komisch genug.
F : Wir waren in Homs mit Polizeikräften, und so wurden wir yu Augenzeugen, wie sehr sie terroristischen Angriffen der bewaffneten Gruppen ausgesetzt sind; ist die Lage nach Ankunft der UNO-Beobachter ruhiger geworden?
A: Ja, aber nur von einer Seite und nur in direktem Affront. Das heißt, wir haben sehr wohl die Stellung unserer Streitkräfte geändert, aber die Zahl der terroristischen Angriffe ist stark gestiegen in Bezug auf den Anfang der Krise. Ich denke, dass Sie sich an die letzten terroristischen Attentate in Damaskus erinnern, bei denen Dutzende von friedlichen Bürgern in Damaskus gefallen sind, ohne die Hunderten von Verletzten mitzuzählen. Unter diesem Gesichtspunkt hat sich die Lage überhaupt nicht gebessert.
F: Aber in welcher Hinsicht verbessert sich die Lage?
A: Das Schrecklichste ist meiner Meinung nach die Ermordung friedlicher und friedliebender Bürger. Jetzt beginnen sie, immer mehr Zivilisten zu töten, Lehrer, Professoren und Stammesführer: die haben keine Verbindung zur Politik. Ebenso versuchen sie eine Atmosphäre der Anarchie zu verbreiten. Der Plan von Kofi Annan beschränkt sich nicht nur darauf, diese Gewalt zu stoppen, sondern soll auch den Leuten helfen, in ihr Heim zurückzukehren,Wohnungen aus denen sie von den Terroristen vertrieben wurden. Außerdem ist es Aufgabe dieses Plans, den Waffenschmuggel und die Finanzierung der Terroristen zu unterbinden, sowie Druck auf andere Länder auszuüben und von ihnen Rechenschaft über ihre unverantwortlichen Erklärungen zur angespannten Lage in Syrien zu verlangen. Der Plan Annan dürfte sich nicht nur auf diesen zerstörerischen Terrorismus und auf die täglichen Zusammenstöße, die er möglich macht, beschränken, sondern auch auf seine Finanzierung und seine Unterstützer.
F: Hat die Arbeit der Beobachter irgendein Ergebnis gebracht?
A : Sie sprechen von Gewalt, aber nur von Seiten der Regierung und sagen kein Wort von wegen der Terroristen. Wir erwarten diesen Monat den Besuch von Kofi Annan und werden ihn danach fragen.
F: Die europäische Union hat neue Sanktionen gegen Syrien beschlossen. Wer leidet darunter? Die einfachen Leute oder die Regierungsverantwortlichen?
Die einfachen Leute leiden darunter und nicht die Regierung. Natürlich schlagen sich diese Sanktionen auf die Wirtschaft des Landes nieder, und Syrien musste enorm vielen Schwierigkeiten ins Gesicht sehen. Aber wenn sie von der Anwendung dieser Sanktionen auf Syrien sprechen, dann meinen sie die, welche die westlichen Länder beschlossen haben. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen zu den meisten Ländern der Welt, außer zum Westen, deswegen sind wir in der Lage, Ersatzlösungen zu finden. Die Welt beschränkt sich nicht auf die Vereinigten Staaten und Europa. Wir haben alternative Lösungen gefunden, die es uns erlaubt haben, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Wir sind in der Lage, unsere kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen, die der Motor unserer Wirtschaft sind. Im Übrigen ist es schwierig sich vorzustellen, dass diese Sanktionen eine negative Wirkung auf die Landwirtschaft haben könnten.
F: Haben Sie im letzten Jahr Fehler gemacht? Und wenn Sie die Gelegenheit hätten etwas zu ändern, was würden Sie anders machen?
A: Wir irren uns alle, weil wir ja alle nur Menschen sind, und je mehr wir arbeiten, desto größer wird die Zahl unserer Fehler. Aber es ist ein Unterschied, ob man einen Fehler begeht oder scheitert. Wenn Sie auf sozialem Gebiet arbeiten, sehen Sie sich mit den Sorgen von Millionen Menschen und den Problemen des sozialen Lebens konfrontiert. Es ist unmöglich, dass Ihre Entscheidungen mit den Interessen aller in Einklang stehen, und manchmal sind Sie gezwungen, Ihre Entscheidungen zu ändern. Um auf die Diskussion hinsichtlich der Fehler zurückzukommen, die man hat machen können, sage ich, dass es unmöglich ist, waehrend der Krise nach ihnen zu suchen. Sie können nicht objektiv bleiben, wenn Sie davon absehen, ob Sie von sich sprechen oder ob die Anderen von Ihnen sprechen. Natürlich sind Sie niemals objektiv, wenn Sie von sich selbst sprechen. Zweitens hilft Ihnen die öffentliche Meinung später, Ihre Fehler in den Fällen zu finden, wo Sie nicht Recht hatten, und es wird Ihnen möglich sein, den Weg zu prüfen, den Sie gegangen sind. Aber jetzt ist unsere Krise auf dem Höhepunkt. Wir haben diese Situation noch nicht hinter uns. Deshalb werden wir erst später über Fehler sprechen.
F: Glauben Sie, dass eine solche Unterstützung der Baath-Partei im Parlament * bedeutet, dass Sie wenig Fehler gemacht haben?
A: Das ist das beste Ergebnis seit Schaffung des Parlaments im Jahre 1973. Und wir haben diesen Sieg ohne jede Unterstützung durch die Verfassung erzielt. Das heißt, dass unsere Popularität in Syrien eine Tatsache ist. Wir regieren seit 50 Jahren. Die Baath-Partei ist keine neue Partei, sie wurde 1947 gegründet. Und es ist natürlich, dass wir noch stark sind. Und der Grund dafür lässt sich nicht auf wer weiß welche Fehler resümieren.
F: Syrien hat auf einer einzigen Ebene verloren. Der Informationsminister hat vor uns zugegeben, dass Syrien den Medienkrieg verloren hat. Wie ist es dazu gekommen und wie werden Sie diesbezüglich vorgehen?
A: Wir können in diesem Krieg nicht gewinnen. Das Wichtigste ist unserer Ansicht nach der Sieg im wirklichen Leben, die Medien können erfundene Bilder fabrizieren, aber diese Bildern verschwinden innerhalb kürzester Zeit. Nur die Realität bleibt nach diesen Bildern erhalten. Sie haben uns zu Beginn der Krise besiegt,als sie Märchen erfunden und Lügen verbreitet haben. Aber mit der Zeit hat sich alles geändert, weil die Realität anders ist als jene Medien erzählen. Die Medien können die Wirklichkeit nicht ändern, wenn wir uns auf einen langen Zeitraum einstellen und unsereiner verlässt sich auf die Gegebenheiten vor Ort. Andererseits haben wir versucht, Journalisten aus verschiedenen Ländern unseren Standpunkt klar zu machen, aber das ist uns nicht immer gelungen, weil sie Syrien boykottieren und Journalisten hierher senden, die die gleichen Lügen verbreiten, und das ganz sicher. So war es am Anfang de Krise. Wir haben alles Menschenmögliche getan. Aber ich möchte noch einmal bemerken, dass wir uns auf die Gegebenheiten vor Ort konzentrieren müssen und nicht darauf, was die Medien verbreiten.
F : Als normaler Mensch, berühren Sie diese Lügen nicht, die überall verbreitet werden, ich meine über Sie und Ihre Gemahlin ?
A: All dies war ein Lügengespinst, falsche Vermutungen und Anschuldigungen. Man kann dies egal wie nennen. Das sind Seifenblasen, die nicht lange überleben. Wenn Sie in der Realität leben, achten Sie nicht darauf, ihr Zweck ist es, Ihre Aufmerksamkeit mit Hilfe dieser Anschuldigungen abzulenken, und wenn Sie nicht darauf antworten, gewinnen Sie doppelt: anstatt Ihnen Sorgen zu bereiten, schaffen sie sich selbst und ihren Freunden welche; und mit der Zeit führt das dazu, dass sie an ihre eigenen Lügen glauben und an ihre verfälschte Sicht der Wirklichkeit, so dass es dazu kommt, dass sie ihre künftigen Entscheidungen auf Lügen stützen. Ich möchte daran erinnern, dass wir diese Anschuldigungen nicht dementieren, sondern dass wir dazu schweigen. Viele Leute fragen uns: Warum antworten Sie nicht auf diese Anschuldigungen? Warum sagen Sie nicht, dass das Lügen sind? Aber unsereiner sagt: Das ist etwas Hervorragendes, lasst sie so denken, eines Tages werden die Leute wissen, dass es sich um Lügen handelte. Jetzt aber wollen wir aus unserer augenblicklichen Stellung Vorteile ziehen. Persönlich schenke ich dem, was sie sagen, keinerlei Beachtung, aber bei passender Gelegenheit spreche ich darüber, wie man von diesen politischen Anschuldigungen profitieren könnte.
F: Wie ist Ihre Sicht von der Zukunft Syriens und wie gestalten sich die nächsten Schritte?
A : Wir werden ein neues Parlament haben und wir planen auch, einen direkten Dialog mit den verschiedenen Parteien und politischen Führern in Syrien in Gang zu setzen. Wir setzen weiter die Reformen um im Rahmen eines nationalen Dialogs; hier werden wir alle Gesetzesartikel diskutieren, die während der Krise verabschiedet wurden. Vielleicht diskutieren wir auch über die Verfassung selbst. Das sind unsere Pläne. Und am Wichtigsten ist die Regierung, unter deren Schirmherrschaft sich der Dialog zwischen den verschiedenen politischen Strömungen abspielt.
F : Auch der russische Außenminister hat wiederholt erklärt, dass die Reformen in Syrien zu langsam sind. Was für eine Erklärung gibt es für diese übermäßige Schwierigkeit?
A: Ihr Außenminister hat nicht so mit mir gesprochen, aber wenn wir darüber diskutieren, was zu früh, genau oder rechtzeitig geschehen ist, mßssen wir entscheiden, welcher der richtige Zeitpunkt ist. Im Moment ist das Terrorismusproblem eines der wichtigsten in Syrien. Manche stellen sich vor, dass wenn wir früher die Reformen angegangen wären, die Lage besser als jetzt wäre. Aber das stimmt nicht, aus dem einfachen Grund, dass die Terroristen sich nicht für Reformen interessieren, sondern nur für den Terrorismus. Auch Ihr Land war schon Opfer terroristischer Aktionen, deren Ziel ebenfalls nicht gerade Reformen waren…. Früher, später oder zur rechten Zeit, das ändert nichts und kommt nicht aus einer objektiven Sicht der Dinge. Wer bestimmt die Grenzen? Viele Syrer meinen, dass diese Reformen zu früh kommen. Wir haben eine neue Verfassung ausgearbeitet und wir haben sie in nur vier Monaten verabschiedet; die Zeit dafür ist zu kurz um alle Gesetze durchzugehen und darüber zu diskutieren. Normalerweise braucht man für so einen Eingriff zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Wichtig ist zu unterscheiden zwischen dem, was mit Terrorismus und dem, was mit dem normalen politischen Leben des Landes zu tun hat. Keine politische Linie wird uns von der Geißel des Terrorismus befreien. Deshalb sind wir keiner Verabredung verpflichtet. Es gibt Terroristen und man muss sie bekämpfen.
F: Was halten Sie von der Unterstützung durch Russland und China?
A : Sie unterstützen mich nicht als Praesidenten. Sie unterstützen auch nicht in größerem Maße die etablierte Ordnung in Syrien. Ich mag diesen Ausdruck nicht, weil wir ein Verfassungsstaat sind. In Wirklichkeit unterstützen diese zwei Länder eher die Stabilität in unserer Region. Sie sind sich völlig der geostrategischen Rolle Syriens bewusst. Ohne ihre Unterstützung wird die Region in die Anarchie stürzen, die sich nach Syrien sehr schnell auf andere Regionen ausbreiten wird. Infolgedessen ist Syrien nicht allein betroffen, sondern es handelt sich ganz einfach um die Stabilität der Welt.
F: Ich danke Ihnen, Herr Präsident
A: Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.
* (s. Ergebnis bei den Parlamentswahlen, etwa 80% der Stimmen für die Koalition von Baathpartei und ihren Verbündeten,bei fast 51% Wählern)
Klasse, vielen lieben Dank, du bist einzigartig… 🙂 🙂 🙂
Die Nachricht ueber die Ermordung des gesamten Fuehrungsstabes aller Sicherheitskraefte von Aljazeera dient dazu, das syrische Volk zu verunsichern. Nur vergisst der Sender dabei, dass die meisten Leute in Syrien ihm nicht mehr glauben und ihn jedesmal verfluchen, wenn wieder irgendwelche Attentate, ob klein oder gross, erfolgen. Der Sender hat nicht nur viele Mitarbeiter verloren, sondern auch ueber die Haelfte seiner Zuschauer im arabischen Raum. Das erste, was die Leute machen, wenn sie so etwas hoeren, sie schalten das Syrianews ein und erst wenn dort etwas bestaetigt wird, glauben sie es.
Erst kuerzlich hat ein Aljazeera-Korrespondent in Moskau den Sender verlassen, nachdem ueber Ereignisse berichten sollte, die gar nicht stattfanden.
Es ist höchtste Zeit dass die Journalisten welche auch nur noch ein kleines Fünkchen Ehre im Leib haben, unsere staatlichen Volkssender ARD,ZDF… verlassen.
Unsere Hetzmedien kommen gut ohne sie aus, sie schreiben bei dem Tante Emma-Laden in UK ab. Was bekommen sie dafür?
Verantwortlich für das neue „Stürmer-Machwerk“ zeichnet sich niemand verantwortlich, kein Wunder!
In den Kommentaren der allseits bekannte „tagtest-Zwilling“ german-canadian, er hält die Kriegs-Mafia-Propagandastellung, mit seinem bereits hinreichend bekannten Textbausteinen trollt er weiter.
Andere Kommentatoren welche immer dasselbe posten, kämen bestimmt in den Spam-filter. Hat german-canadian eine Sonderstellung in der Redaktion?
„Wie alles begann
20. Mai 2012 – 18:36 — german-canadian „
War er etwa in Daara und hat gesehen wer Leute ermordet hat so überzeugt wie er sich gibt?
Oder wiederholt er wie eine Gebetsmühle immer die gleiche dümmliche Propaganda, selbst das Vokabular zu seinem „ehrenwerten“ Zwilling ist sehr ähnlich…
Er könnte sich mal etwas Neues einfallen lassen
http://sana.sy/eng/337/2012/05/20/420268.htm
vier Bomben gelegt durch Terroristen in Idleb entschärft
IDLEB, (SANA) Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte am Sontag vier Bomben gelegt durch bewaffnete terroristische Gruppen auf der Ariha-Idleb Straße auf der Nahlia Straßenkreuzung im Gebiet Jabal al-Zawiya.
Der Sana Reporter zitierte eine offizielle Quelle in der Provinz wie sagend die Bomben wogen 30 und 60kg und sie waren vorbereitet Zivilisten und Sicherheitsdienst Angehörige zu treffen.
Die Quelle ergänzte dass zwei von den Bomben hoch gingen nahe dem obengenannten Platz als ein Kleinbus passierte, aber niemand wurde verletzt.
Die zuständigen Behörden konfiszierten Waffen in terroristischer Höhle in Deir Ezzor in der Stadt Deir Ezzor. Die zuständigen Behörden stürmten in ein terroristischen Verschlag im Wohngebiet al-Ardha wo sie unterschiedliche Arten von Waffen fanden.
Der Sana Reporter wurde informiert dass die konfiszierten Waffen beinhalteten 6 Maschinengewehre mit einer großen Menge von Munition und einen RPG Werfer, ein Gewehr, eine große Anzahl von militärischen Tornistern und Batterien benutzt zum Herstellen von Bomben.
Der offizielle UNSMIS-Beobachterkanal bei youtube hat es auf sage und schreibe zwei Videos gebracht, seit zwei Wochen nichts…
http://www.youtube.com/user/UNSMIS
Ich habe mal geschaut was das Taz-Interview-Mitglied der „freien Kamelkarawane“ inzwischen macht…Sie ist nun richtige Aktivistin der Opposition geworden. Na soetwas und mit „illegalen Eindringlingen nach Syrien“ ist sie auch unterwegs auf Vortragsreise? Eine Frau die schon die Zedernrevolution mitgemacht hat im Libanon gehört ebenfalls zum Gespann? Adel Buni Hannah Wettig Timo Vogt- google-Suche
Ein Propagandateam was erzählen will was wirklich los ist in Syrien und dann noch in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg? Was wollen die Linken mit Kriegstreibern, hat sie immer noch niemand aufgeklärt?
Die TAZ ist ebenfalls weiterhin auf syrischer Terroristenpropagandalinie, einen Unterschied macht sie allerdings bei in Deutschland lebenden teilweise gewaltbereiten Salafisten (nein, die TAZ schreibt Islamisten und die Forenteilnehmer schreien Islam und hetzen auch gleich gegen friedliche Muslime). In Deutschland als gefährlich eingestuft und in Syrien hoffiert? Das nenne ich Doppelstandards aber nicht Qualitätsjournalismus. Mir graut vor diesen Pressemethoden von anno dazumal…
Noch einmal der offene Brief von friedliebenden Muslimen an Salafisten in Deutschland:
http://www.muslim-markt-forum.de/t136f2-Habt-Ihr-keinen-Verstand-Offener-Brief-an-Salafisten.html
Der oben erwähnte Timo Vogt arbeitet auch für die Bild am Montag, von einem illegalen Grenzübertritt, vermutlich von Schmugglern organisiert, hat er Fotos mitgebracht, die Bildunterschrift sagt einiges aus, ich würde es anti-syrische Propaganda nennen. Gesehen hat er wohl nicht wer die Männer ermordet hat, wo hat er seine Geschichte her die unter dem Foto steht?
Nehmen wir mal an, die exekutierten Männer waren vorher verhaftet gewesen und wurden freigelassen wie viele andere welche dem bewaffneten Kampf und der Opposition abgeschworen haben, dann gelten sie als Verräter. Wie sagen die Henkerbrigaden, sie machen mit Leuten welche sie als Veräter halten kurzen Prozess. Oder wie sind die Gefangenen in Terroristen kontrolliertes Gebiet gelangt?
Gefangene der Mörderbrigaden für den Journalisten deponiert?
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-79373-6.html
Hat der Fotograf seine Freunde mal genauer befragt oder konnte man ihm alles erzählen da es nicht um Wahrheit geht sondern um Regime-Change, unterstützt von diversen Geheimdiensten nach Leibeskräften?
Es ist ein gesteuerter Medien-Krieg mit vielen Waffen, eine der stärksten Waffe ist die Propagandamaschine welche aus allen Löchern kriecht und feuert was das Zeug hält ohne Rücksicht auf menschliche Verluste.
Wie war das in Libyen, um einen Mann zu ermorden mußten weitere 90 000 sterben?
Wieviele dürfen es in Syrien sein, welche von der kaltschnäuzigen Journallie zum Abschuß freigegeben werden?