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Kommentarbereich für Barbara #Syrien #Syria ab 15.Juni

15/06/2012

Liebe Leute , nicht darunter kommentieren. Barbara hat einen langsamen Browser und eine schlechte Internetverbindung, dieser Bereich ist ihr hier vorbehalten. Danke

19 Kommentare leave one →
  1. Barbara permalink
    16/06/2012 15:19

    Ein anderes Video von dem Attentat im Viertel von Sayda Zeinab:

    Heute frueh um 6h23 Explosion im Industrieviertel von Qudsaya im Westen von Damaskus.

  2. Barbara permalink
    25/06/2012 02:35

    Dank der harten Linie Putins kann die Armee gegen die FSA weiter vorgehen.  Annans Plan bleibt weiter gültig und nach dem militärischen Durchgreifen können die Untersuchungen der UNO-Beobachter weitergehen. Das musste Obama zugeben. Währenddessen werden die Hartliner wie Qatar, Saudiarabien und die Türkei wohl zu zweifeln beginnen. Ankara wird vielleicht als erster Abstand von Aktionen nehmen wegen der starken inneren Opposition, eine Touristensaison steht auf dem Spiel, vor allem auch mit russischen Touristen (Ironie des Schicksals), Pragmatismus und gesunder Menschenverstand werden wohl stärker sein als die Kriegslust.
    Saudiarabien hat schon die Bremse gezogen und ist aus der ersten Reihe verschwunden. Zukünftig ist es Privatleuten untersagt, die FSA zu finanzieren und der Staat macht es auch nicht mehr offen.
    Bleibt noch Qatar, der perfekte Sündenbock, der schnell isoliert sein und plötzlich unter Anklage stehen wird, wenn die westliche Medienmaschinerie beschließt, ihn zu verteufeln. Das ist das Unglück der Verlierer.
    Trotzdem werden die westlichen Mächte nicht darauf verzichten, die Staaten der arabischen Welt zerstückeln zu wollen, wie sie es schon in Palästina, im Irak, Sudan und Libyen erreicht haben, und wenn sie es diesmal in Syrien nicht schaffen, werden sie nichtsdestrotrotz auf die erste Gelegenheit warten, um dies auch da zu tun. Die Gier nach Vorherrschaft, Macht und Geld wird nicht verschwinden und der Gewaltrausch der Zionisten  gegeüber anderen wird sich nicht heilen lassen. Hoffen wir auf ein Syrien ohne noch schlimmere Gewalt. Auf ein Syrien, das ernsthaft gegen Korruption kämpfen wird. Das ist es was das Volk will: Sicherheit, Würde und ein Ende der Korruption. Alles Andere hängt davon ab.
    Und die Türkei wird sich mit Hunderten oder Tausenden sich selbst überlassenen Söldnern wiederfinden, die niemand mehr bezahlen will. Eine schwierige Aufgabe.
    Nach seiner Niederlage gegen Rom und dem Verlust Siziliens musste Karthago in der Antike einem Aufstand der unbezahlten Söldner ins Auge blicken. Wechselndes Kriegsglück führte schließlich zur Auslöschung der Barbaren. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Die gleichen Ursachen führen zu den gleichen Ergebnissen.
    Um die Entwicklung der westlichen Positionen zu verstehen, braucht man nur die Entwicklung der Mainstreammedien zu verfolgen. Die Wiederaufnahme der Militäraktionen gegen die FSA hat nicht zu dem Mediensturm geführt, den mann befürchten konnte. AFP und Reuters scheinen sich in letzter Zeit etwas zurückzuhalten und mehr Platz der Realität auf dem Felde einzuräumen. Die FSA muss siegen oder sterben, und wenn sie stirbt, dann ist da nichts zu machden. Zu Ende ist die Glorifizierung der glorreichen Widerständler gegen die Diktatur. Man kann auch einen gewissen Einbruch in der Berichterstattung über die Verwicklung von Qatar feststellen. Einige Journalisten zögern nicht mehr, Qatar als vollen Kriegsteilnehmer darzustellen, ganz so als ob die anderen Mitglieder des Agressionsbündnisses einen Sündenbock vorbereiten würden, falls es schiefgehen sollte.
    In seiner Ausgabe vom 21. Juni schreibt die französische Wochenzeitung Courrier International Folgendes:
    London und Washington bereit mit Assad zu verhandeln:
    « Großbritannien und die Vereinigten Staaten sind bereit, ein Nachsehen mit Bashar El-Assad zu haben, wenn er bereit ist, Diskussionen über einen politischen Übergang einzuleiten. David Cameron und Barack Obama hätten die Unterstützung des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20ßGipfel erhalten. Einem britischen Offiziellen zufolge könnte Assad erlaubt werden, an einer Konferenz teilzunehmen, die in Genf unter der Schirmherrschaft der UNO stattfinden soll. Auf dem Terrain haben die UNO-Beobachter ihre Mission vorübergehend ausgesetzt.»
    Diese Information muss man dem Inhalt der Erklärung am Ende der letzten Zusammenkunft zwischen Obama und Erdogan am Rande des G 20-Treffens zuordnen. Besagte Erklärung hat die Notwendigkeit erwähnt, einen Übergangsprozess in Syrien einzuleiten, um der Gewalt im Lande ein Ende zu setzen. Der Ausdruck des Übergangs hat seinen Einzug in die westliche diplomatische Sprache gehalten. Nun spricht man nicht mehr vom sofortigen Weggang des syrischen Präsidenten als Bedingung für eine Beendigung der Krise, nicht einmal von der Notwendigkeit, dass er seine Macht dem Vizepräsidenten überträgt als Vorbedingung für jede Verhandlung.
    Es ist vielleicht eine Veränderung in der amerikanischen Behandlung der syrischen Krise. Nach anderthalb Jahren heftiger Bemühungen, Syrien in die Knie zu zwingen und die Karten im Mittleren Osten nach dem irakischen Debakel neu zu verteilen, haben die Amerikaner wohl eine katastrophale Bilanz ziehen müssen.Sie haben die absolute Grenze dessen erreicht, was sie machen konnten, und alles war umsonst. Die Amerikaner sind pragmatische Leute im Vergleich zu den Golfanarchisten.
    Andere Elemente tragen zu dieser Sicht der Dinge bei:
    Die große Offensive der syrischen Streitkräfte gegen die Terroristenherde erfuhr auf internationaler Ebene nicht diese Entrüstungswelle mit dem moralischen Aufschrei von Killarz und Co.
    Im Moment der Offensive hat es Mood vorgezogen, seine Mission vorläufig auszusetzen. Das mutet etwas seltsam an.
    Besser noch : Bei seinerRede vor dem Sicherheitsrat hat der General seinen Entschluss u.a. damit begründet, dass die Aufständischen sich geweigert hätten, Garantien für die Sicherheit der Missionsmitglieder zu liefern im Gegensatz zu den syrischen Behörden. Man könnte hier eine kaum verhüllte Anklage gegen die Terroristen sehen. – Eine solche Erwähnung könnte auf keinen Fall ohne die Zustimmung der Amerikaner Eingang in die Erklärung finden.
    Wenn man da dann noch hinzufügt
    das Stillschweigen seit einiger Zeit durch den türkischen Sultan und seinen Wesir (vom abgeschossenen Kampfjet nun mal abgesehen) und die Schwierigkeiten der Terroristen, aus der Türkei in das Landesinnere einzudringen.
    Die Entscheidung der degenerierten Saudis, die Geldkollekte für die Terroristen in Syrien zu stoppen. Eine Fatwa, die in letzter Zeit in Saudiarabien die Runde macht, welche den Dschihad in Syrien verbietet.
    Die zwei qatarischen Mafiosi Hamad und Hamad, deren Auftritte im Verhältnis zum Beginn des Komplotts etwas seltener werden.

  3. Barbara permalink
    25/06/2012 02:36

    Die Pressekonferenz von G. Gallaway zu den arabischen Revolutionen vor kurzem in Beirut, die am 18.6.2012 von Al Mayadeen TV gesendet wurde:

    Konferenz  G.Gallaway (Forts.) :

  4. Barbara permalink
    25/06/2012 02:43

    Die Mainstream-Medien haben noch von einem anderen Aspekt des Kampfes der syrischen « Demokraten » zu sprechen vergessen : Am 15.6. haben bewaffnete Oppositionelle von den örtlichen Koordinationskomitees in Nabk, 80 km nördlich von Damaskus, von der traditionellen Mobilisierung der Radikalen an diesem Bettag um einen Mann ins Visier zu nehmen, der von ihnen als Befürworter der Regierung oder Agent des Nachrichtendienstes betrachtet wurde. Sie drangen in seine Wohnung ein und warfen ihn aus dem 3. Stock des Gebäudes.
    Mohammad Mohsen Rashid wohnte in der al-Nassim-Straße in Nabk. Seine 3 Mörder sind also zu ihm in die Wohnung eingedrungen, haben ihn in die Zange genommen, ans Fenster geschleift und ihn hinuntergestoßen, gleichgültig gegenüber den Schreien seiner Frau und kleinen Kinder. Auf der Straße hat ein Komplize das Ganze fotografiert und gefilmt nach der üblichen Praxis dieser von Westerwelle und Co. so gehätschelten Opposition, und dann sofort ins Internet hochgeladen. Offensichtlich soll dieses Verbrechen ein Exempel statuierena für seine Verursacher, denn diese Bilder wurden von Kommentaren begleigtet, die jeder Person mit der gleichen Strafe drohte, die mit dem Nachrichtendienst oder den Ordnungskräften zusammenarbeitete.
    Allerdings ist Mohammad Nohsen Rashid gleich doppelt vom Unglück verfolgt, denn es scheint so, dass er mit einem Nachbarn, Abu Ayman, verwechselt wurde. Auf jeden Fall hat dieser Mord große Wut in Nabk ausgelöst, einer Stadt, die bis dahin am Rand der Unruhen blieb und allgemein als regierungsfreundlich gilt. Übrigens sowohl bei den Oppositionsanhängern als auch bei denen der Regierung. Zeugen zufolge kamen die Männer des Mordkommandos aus den Nachbarorten Yabrud und Musharfeh, sollen aber von einem örtlichen Verbündeten bis zur Wohnung von Mohammad Mohsen Rashid geführt worden sein. Man kann nur hoffen, dass dieses Drama nicht eine Vergeltungsmaßnahme in Zabrud nach sich zieht und dass es zum Bewusstsein bringt, dass eine Reihe von radikalen Oppositionellen und Aufständischen, d.h. Terroristen im Dienste eines Plans zur politischen und religiösen Säuberung in großem Ausmaß arbeiten. Wenn das der Fall sein sollte, dann wäre der tragische, und anscheinend absurde Tod von Mohammad Mohsen Rashid vielleicht nicht ganz so umsonst. Vielleicht könnten Leute wie Donatella Rovera, Urheberin eines einseitigen Berichts von Amnesty gegen die Gewalt des syrischen Regimes auch einmal über so offensichtliche Dramen wie das von Nabk nachdenken.
    http://french.irib.ir/galeries/videos/item/195362-ُsyrie-les-anti-assad-jettent-les-habitants-de-banouk-du-cinquième-étage-vidéo
    In dem Video erwartet der Kameramann den großen Fenstersturz und visiert genau die Fenster einer bestimmten Wohnung.Es ist eine ihrer Techniken: Schreckliche Gewalttaten zu begehen, um die Sensibilität der Leute zu beeinflussen. Die Kehle durchschneiden, Menschen verbrennen oder mit dem Auto überfahren, die regimetreuen Sicherheitskräfte und Regimeanhänger terrorisieren, um sie wissen zu lassen: Das ist es, was euch erwartet und um andererseits das Volk umzustimmen. Dieselbe Technik wurde in Algerien benutzt, enthauptete und in Teile gehauene Körper,um Eindruck zu schinden und vor allem um die Bürger zu zwingen, eine Wahl zu treffen.
    Wieder ein syrischer Zivilist von den bewaffneten Oppositionellen ermordet :

    Und noch zwei Andere in Deir Ezzor:

    13 Zivilisten von Terroristen in Deir Ezzor exekutiert, die sich auf einer islamistischen Webseite dazu bekannt haben:

    Hier ist der kleine Rayan Shamiyeh, der seine beiden Brüder Yazan und Murhef beweint, die von den Terroristen ermordet wurden: «Diese Hunde sind zu uns in der Nacht hereingekommen, um meine Brüder zu töten, dass Allah über ihr Los entscheiden möge, wie er es für gut befindet! Nur die Armee kann uns verteidigen.». Das alles fand in Qudsaya statt, das in den letzten Tagen intensiven Aktionen durch die Armee unterworfen war.

    Die Syrer müssen durchhalten und dürfen nicht nachgeben, denn je mehr sie nachgeben, desto mehr wird von ihnen verlangt werden. Sie müssen an ihren Idealen festhalten. Die Terroristen haben kein Ideal, außer dem Geld von Qatar und der CIA. Bald werden sie sich gegenseitig zerfleischen, wie das in Algerien der Fall war und in Libyen zur Zeit der Fall ist
    .
    http://www.palestine-solidarite.org/analyses.Vox_Clamantis.190612.htm

    Alles, was heute in Syrien passiert, hat nur einen Sinn : Chaos zu schüren. Die Terroristen sind nur manipulierte Hilfskräfte dafür, auch wenn sie grausam sind.

    Einzigartiges Video: Pro-Assad-Demonstranten von der FSA in HOULA, dem Ort von 108m getöteten Zivilisten beschossen. Fahnen des szrischen Regimes sind nach den Schüssen in die Menge der Demonstranten zu sehen:

    Das Video wurde am 29.5.2012 von syrianpress hochgeladen. Es zeigt eine pro-Assad-Demonstration in Al Houla, auf die die bewaffnete Opposition schießt, um der regulären Armee die Verantwortung dafür in die Schuhe zu schieben.
    Dieses Video und andere wurden anlässlich der Massaker in al Haula hochgeladen und kommentiert. Hier ist die Adresse der Webseite, die sehr interessante Videos veröffentlicht hat und veröffentlicht:
    http://syrianfreepress.wordpress.com/
    The video that we propose, was first published by the so-called Syrian « opposition », who would have us believe that this is a protest against the government of Damascus, and the Syrian soldiers were attacking the « protesters ».
    But if you really pay attention, between the min. 1:18 and the min. 1:54 are clearly seen, between those injured by gunfire, some of which have the regular Syrian flag, the patriotic black-white-red, raised or shoulders, while at the min. 2:50 / min. 2:54 you can see even one of the « protesters » with a hat/bandana with the colors of the patriotic Syrian flag (red-white-black).
    Then it is clear that this was not a protest against the government of Damascus, but a manifestation of the patriots in support of the government of Bashar al-Assad, like many who we have witnessed and participated in Syria.
    So, in conclusion, who fired on the crowd was not the army of Damascus, but the terrorists / mercenaries Salafis / Wahhabis, who would then stage and execute the massacre that has caused over 110 deaths among the population.
    *Syrian Free Press Network & TG24Siria

    82 Terroristen in der Nacht vom 21.-22.Juni beim Angriff auf ein Bergdorf getötet: https://www.facebook.com/breakingnews.sy/posts/326252407457754

  5. Barbara permalink
    25/06/2012 02:44

    The New York Times
    Published June 21st 2012
    http://www.nytimes.com/2012/06/21/world/middleeast/cia-said-to-aid-in-steering-arms-to-syrian-rebels.html?pagewanted=1&_r=1&nl=todaysheadlines&emc=edit_th_20120621
    C.I.A. Said to Aid in Steering Arms to Syrian Opposition
    By ERIC SCHMITT
    ***
    Tut mir leid, ich mußte den Artikel auf Zitatlänge kürzen, ich will nicht Urheberechte verletzten.
    Bitte Link anklicken

    Noch eine Webseite zu Syrien:
    http://topnews-nasserkandil.com/topnews/smsview.php?country=Syria
    http://topnews-nasserkandil.com/topnews/smsview.php?country=Syria&mod=1&locale=en
    http://www.eurasiareview.com/20062012-ron-paul-warmongers-leave-syria-alone-oped/
    Exklusivvideo des Terrors, der in Homs herrscht von einer Türkischen Webseite vom 21/06/2012 http://www.trtfrancais.com/fr/informations/detail/moyen-orientasie/2/il-a-filme-la-terreur-qui-regne-a-homs/3522
    Wenn schon Syrien, warum nicht auch die Türkei?

    Bilder, die nicht um die (freie)Welt gehen werden:

    Und das nicht ohne Grund: Zeigen sie doch eine Lynchjustiz durch die Polizei, die weder im Iran noch in Syrien stattfindet, sondern in der Türkei.

  6. Barbara permalink
    26/06/2012 23:12

    Guter Artikel von Hala Jaber in der Sunday Times vom 24. Juni über die ethnische Säuberung in Homs, die von der terroristischen Gruppen, und Farouq-Bataillon in vorderster Front, begangen wurde: « Christians cling to Assad as rebels ‘cleanse’ Homs », der Artikel spricht von 50 000 vertriebenen Christen in Homs:
    Sunni rebels because her family is Christian. The Syrian Orthodox Church says 50,000 Christians have been driven from Homs in recent…sectarian conflict because most of Syria’s estimated 2m Christians — 10% of the population — support…

  7. Barbara permalink
    27/06/2012 15:50

    Obwohl ich eigentlich etwas Anderes zu tun habe, konnte ich nicht widerstehen, diesen Hollzwood-reifen Krimi wiederzugeben. Nur wird der nie verfilmt werden, weil der Plan gescheitert ist und nicht die Nato und Konsorten die Helden waren.
    Auch, um zu verstehen, warum sich die türkische Regierung nach dem Abschuss ihres Kampfjets in Widersprüche verwickelt hat, weil sie den Ausgang der Aktion so nicht erwartet hatte:
    http://www.dampress.net/?page=show_det&select_page=7&id=21087
    Die Bürger erwachen wie jeden Tag, aber diesmal anders mit der Nachricht von dem Verräter, der am Steuer seines Flugzeugs geflohen ist, ein normaler Tag mit seinen üblichen Explosionen hier und da, Feuergefechten, Märtyrern an den Straßenecken, den gleichen Medienlügen und der Armee, die vor Ort ihre Arbeit macht. Das Erstaunen der Syrer war auf seinem Höhepunkt an diesem berühmten 21.6.2012, als sie erfuhren, dass ein MIG 21 in Jordanien gelandet war, während jeder Kontakt mit dem Piloten verschwunden war, ein Flugzeug, das auf einem Aufklärungsflug war, zumindest ist es das, was die syrischen Medien verbreitet haben. Die Syrer wurden von Angst ergriffen, Ängste und Hoffnungen, dass der Pilot namens Hassan Mer’i Hamadeh nicht das Unumkehrbare begangen habe, indem er an Bord seines Flugzeugs nach Jordanien geflogen sei. Nach der offiziellen Erklärung des Verteidigungsministeriums, das den Piloten Hamadeh als Flüchtigen bezeichnete, der sein Vaterland und seine Soldatenehre verraten habe, war das ein großer Schock für die Syrer, umso mehr, als die Medien zu Beginn einen technischen Zwischenfall für die Notwendigkeit des Piloten, in Jordanien zu landen, verantwortlich gemacht hatten.
    Wie konnten die Nachrichtendienste eine solche Unvorsichtigkeit begehen und nicht bemerken, dass der Verräter die Desertierung vorbereitete ?! Hatten sie an die Möglichkeit gedacht, dass er die Stellungen der syrischen arabischen Armee bei seiner Flucht bombardieren könnte?! Das waren die Fragen, die auf den Seiten der sozialen Netzwerke an jenem Tag des 21.6.2012 debattiert wurden und schon gab es am 22.6.2012 eine völlig neue Nachricht: Ein türkisches Flugzeug wird in den syrischen Gewässern gegenüber von Al Badrossieh bei Lattakia abgeschossen und ein zweites Flugzeug getroffen, das aber kehrtmachen und in die Türkei zurückfliegen kann. Die Information wurde auf den sozialen Netzwerken verbreitet ohne dass sie von den syrischen Medien bestätigt oder verneint wurde bis zu dem Augenblick, als das Verteidigungsministerium durch ein Kommunique bestätigte dass unsere Luftabwehr einen «Fremdkörper» abgeschossen hatte, der sich nachträglich als türkischer Kampfjet herausstellte. Welchen Zusammenhang kann es geben zwischen der Desertierung von Hamadeh an Bord eines MIG 21 und der Reaktion der syrischen Luftabwehr, die den türkischen Kampfjet zerstört und den zweiten zur Flucht gezwungen hat ?! Die Antwort auf diese Frage ist zu finden in der sogenannten «Operation Krähenjagd », einer Mission, die vom syrischen Geheimdienst ausgeführt wurde.
    Die Geschichte beginnt bei den Luftverteidigungs- und Grenzgeheimdiensten, deren Aufmerksamkeit besonders durch Treffen Hamadehs mit Nichtsyrern geweckt wurde, weshalb er sowie alle seine Verwandten abgehört wurden; Résultat der Nachforschungen: Alle diese Nichtsyrer waren jordanischer Staatsangehörigkeit, Agenten des jordanischen Geheimdiensts; Telefonate zwischen Hamadeh und diesen Personen wurden ausgewertet und es war klar, dass Hamadeh einer schrecklichen Erpressung unterlag, ein Privatvideo zeigte ihn in Begleitung einer Frau Damaszener Herkunft während eines intimen Abends; man schlug ihm andere Male Geld und Reisen vor, um sich in Europa in Begleitung seiner Familie niederzulassen. Das Spiel war für den syrischen Geheimdienst, der die Bewegungen der Jordanier und ihre Kontakte mit türkischen Agenten der türkischen Geheimdienste in Damaskus auf Schritt und Tritt verfolgte, klar; die Dinge gingen so weit dass man die Lage einschätzen musste: Zuerst neigten die syrischen Geheimdienste zur Annahme, dass Hamadeh Vorbereitungen zum Desertieren traf, aber sie hatten keine Ahnung von einem Fluchtplan an Bord eines MIG 21. Beim Überprüfen des täglichen Übungsflugprogramms entdeckten sie, dass für Hamadeh ein Flug am 21. Juni vorgesehen war; sie brauchten nicht viel mehr Informationen, um zu erraten, dass eine Flucht mit dem MIG Teil des Spiels sein könnte; der Zweifel verschwand durch die überraschende Reise der ganzen Familie Hamadeh am 19. Juni nach Jordanien, zwei Tage vor dem vorgesehenen Übungsflug Hamadehs mit dem MIG21; die Familie Hamadehs wurde nach ihrer Ankunft in einem 5 Sterne-Hotel in Amman in Empfang genommen. Von nun an waren sich die syrischen Geheimdienste sicher, dass Hamadeh während seines vorgesehenen Flugprogramms am 21. Juni mit dem MIG 21 fliehen würde. Sie waren sich dessen sicher, beschlossen aber, ihn nicht zu verhaften…. Warum??
    Der syrische Geheimdienst wurde von seinen Agenten in der Türkei informiert, dass ein Plan in völliger Zusammenarbeit mit dem joranischen und dem israelischen Geheimdienst vorbereitet wurde: Es handele sich darum, mit einer angeblichen Desertierung syrischer Kampfjets zu starten, die beginnen würden, die syrischen Luftabwehrstellungen in Lattakia zu bombardieren, um eine No Fly Zone vorzubereiten, die eine Ausschlusszone an der syrisch-türkischen Grenze bis 15 km in syrisches Gebiet hinein nach sich ziehen würde. Dort wären mehrere Tausend syrische, arabische, afrikanische und afghanische Terroristen zusammengezogen, um sporadische Angriffe ins Innere des Landes zu führen, die als Ausgangspunkt dieses abgetrennte Stück Syriens hätten; der Plan der angeblichen Desertierungen würde mit einer Aktivierung von Schläferzellen in den Vororten von Damaskus, Aleppo und Idlib einhergehen; diese Zellen würden von Jordaniern und Türken angeführt mit dem Ziel, die Kräfte der syrischen arabischen Armee zu streuen; doch wie würde diese angebliche Desertierungsoperation durchgeführt ??
    Syrien verfügt über eine MIG 21-Flotte, Flugzeuge, die 1959 in der Sowjetunion gebaut wurden; es gibt ein Abkommen zwischen Syrien und Russland zur Instandhaltung dieser Flugzeuge und sie werden zur Zeit zur Ausbildung der Piloten verwendet, sie sind entmilitarisiert nach internationalem Recht und Abkommen mit den Vereinten Nationen. Die Desertierung des Piloten Hamadeh hatte nach jordanischer, türkischer und israelischer Sicht nur den Zweck, das Flugzeug von allen Seiten zu fotografieren, im Flug und beim Landen; dann sich der Identifizierungs-codes zu bemächtigen, die für jedes syrische Flugzeug gelten, um sich im syrischen Radarfeld zu bewegen, denn so wird es als syrisches Flugzeug identifiziert.
    Der syrische Geheimdienst hatte nun zweierlei Wahl: Entweder den Piloten Hamadeh vor dem vorgesehenen Flug am 21. Juni zu verhaften, was bedeuten würde, dass die jordanischen und türkischen Agenten sowie alle Schläferzellen nicht aufgedeckt würden, oder Hamadeh nach Jordanien fliegen zu lassen und die Rolle des Betrogenen zu spielen in Erwartung des Endschlags.
    Der Geheimdienst entschied sich, Hamadeh zu opfern und ihn als Köder zu benutzen. Hamadeh ergriff also die Flucht an Bord seines MIG 21.
    Die syrischen Medien griffen von einer Version zur anderen in Bezug auf den Landepunkt des MIG 21, einmal sagten sie, die Verbindung zum MIG sei verloren gegangen, einmal erfuhr man von seiner Landung in Jordanien und dass das syrische Verteidigungsministerium Kontakt mit Jordanien aufgenommen habe, um die Rückgabe des Flugzeugs an Syrien zu sichern. Alle Erklärungen sprühten nur so von gutem Willen. Das Ganze trug dazu bei, die Komplotteure in Sicherheit des Erfolgs ihres Planes zu wiegen, sie hatten nicht viel Zeit um ihr schmutziges Geschäft zu vollenden (24 Stunden), bevor sie vom Verteidigungsministerium demaskiert würden – das jedenfalls glaubten sie.
    Ein Medieninstrumentarium lag schon bereit, um die Landung des MIG 21 zu verewigen, die Bilder starteten, während das Flugzeug sich dem Flughafen näherte, Aufnahmen des landenden Flugzeugs aus verschiedenen Positionen; die Videos wurden an Aljazeera und Alarabia gesandt, die das Passwort abwarten sollten um ihre Medienmaschinerie mit dem großen Titel « Desertierung syrischer Piloten an Bord von zwei Kampfjägern; sie bombardieren Militärziele des Regimes vor ihrer Flucht in die Türkei». Alles war bereit, um die Videos, Fernsehsendungen, militärische Berichte und politische Analysen zu begleiten, die das große Ereignis erklären sollten.
    Kaum war der MIG 21 auf jordanischem Boden gelandet, als auch schon israelische Spezialisten dazu übergingen, den Identifizierungscode des Flugzeugs zu entziffern, dann wurde er nach Tel Aviv gesandt, um ihn zu kopieren und danach an Bord eines israelischen Jagdflugzeuges, das auf der Basis Engerlik landete, in die Türkei zu senden; der Identifizierungscode des MIG 21 wurde auf zwei türkische Kampfflugzeugen angewandt. Zur Stunde 0 nahmen die beiden türkischen mit Munition beladenen Flugzeuge ihren Flug in Richtung Syrien auf mit dem Ziel, syrische Militärstellungen zu bombardieren genau nach vorgesehenem Plan. Als sie sich den syrischen territorialen Gewässern näherten, gegenüber von Al Bedrossieh in Lattakia, flogen sie auf sehr niedriger Höhe um nicht mit bloßem Auge erkannt werden zu können, auf den Radars wurden sie als syrische Flugzeuge identifiziert: Die türkischen Piloten waren beruhigt, denn die Syrer glaubten offensichtlich, dass sie es auf ihren Radars mit syrischen Flugzeugen zu tun hätten; die beiden Kampfjets näherten sich immer mehr der syrischen Küste, und plötzlich griff die syrische Flugabwehr die beiden türkischen Jäger an; eines der Flugzeuge wird sofort abgeschossen und zerschellt im Meer, das zweite wird angeschossen, macht aber kehrt, Richtung Türkei. Es ist absolut sicher, dass sich die beiden türkischen Piloten in einem Schockzustand befanden unter diesem unerwarteten Schlag; das war auch der Zustand Erdogans, der den Journalisten Antworten dahinstammelte, die ihn mit Fragen überhäuften. Wie zum Teufel auch sollte man verstehen, dass die syrische Armee zwei Flugzeuge angriff, die auf den Radarschirmen als syrische Flugzeuge erkannt wurden?
    In dem Moment, als das syrische Verteidigungsministerium den «Dummen» spielte, der den guten Absichten der Jordanier glaubte, bereitete der syrische Geheimdienst den jordanischen und türkischen Agenten Fallen, ohne die Schläferzellen in den Vororten von Damaskus, Aleppo und Idlib zu vergessen; sie warteten auf die Stunde 0, das Signal des Verteidigungsministeriums, um sich auf die genannten Zellen zu stürzen. Im Augenblick der Flucht von Hamadeh an Bord des MIG 21 nach Jordanien wurden den tapferen Soldaten der syrischen Luftabwehr äußerst wichtige Anweisungen durch das Verteidigungsministerium
    erteilt, nämlich jeglichen Start eines syrischen Flugzeugs zu untersagen, Totalverbot bis zu neuen Anweisungen. Parallel dazu wurden den syrischen Abwehrkräften ganz strenge Instruktionen erteilt, jeden Kampfflieger abzuschießen, der im syrischen Luftraum auftauchen würde, selbst wenn das betroffene Flugzeug sich als syrisches Flugzeug herausstellen sollte.!!! JA, selbst wenn es sich um ein syrisches Flugzeug handelte: Die beim Verteidigungsministerium eingegangenen Informationen wiesen darauf hin, dass türkische Bombenabwerfjäger sich daran machten, den syrischen Luftraum zu verletzen mit dem Identifizierungscode des MIG 21, was bedeuten würde, dass die syrischen Radarschirme sie als syrische Flugzeuge erkennen würden.
    In dem Augenblick, in dem eines der beiden türkischen Flugzeuge in die syrischen Territorialgewässer stürzte, während das andere umkehren musste, wurde Verbindung zu den Anführern der Schläferzellen aufgenommen: Die Türken informierten sie, dass das Unternehmen gescheitert war, dass sie die Orte, wo sie sich versteckten, verlassen sollten. Die Türken hatten nach dem Sturz ihres F4 verstanden, dass ihr Geheimplan, um angebliche Desertierungen zu schüren, entdeckt worden war, aber der Geheimdienst trat schneller in Aktion. Die Antwort war wie immer: «Ja, die Operation ist gescheitert und wir haben die Krähe vertrieben, mit den Grüßen des syrischen Geheimdienstes».
    Ja und dann haben Aljazeera und Konsorten von angeblichen Desertierungen von Piloten auf den Spuren vom Verräter Hamadeh berichtet, die nach Jordanien geflohen sein sollten. Ein jordanischer Sprecher hat das sofort öffentlich dementiert, und übrigens auch bestätigt, dass die Familie des Verräters Hamadeh in Jordanien Zuflucht gefunden habe. Die Rückgabe des MIG 21 gehorche internationalen Abkommen usw.usf.
    Fragt sich jetzt nur, ob die Familie auch zu den zivilen Flüchtlingen gezählt wird, die vor den Kämpfen im Land in Jordanien Zuflucht gesucht.
    Andere Familien werden an der Grenze von den Jordaniern abgewiesen.

    • 27/06/2012 16:29

      Mir scheint, hier wurde eine Flak-Stellung erobert. Ich denke dies ist kein Zufall, da wurde nachgeholfen durch Spezialtruppen.
      Wollten sie dies Mitauskundschaften?
      قام ابطال كتيبة الحرية بتطهير جبل سمعان (ادلب)26-6

      youtube.com/watch?v=vf44N24MgPs&feature=plcp

      Ich sehe in den Al-CIAida-Videos immer mehr einheitlich gut ausgestattete Söldnertruppen, sie unterscheiden sich stark von den zusammengewürfelten Banden.
      Danke für die viele Arbeit die du dir mit der Übersetzung gemacht hast.

      Hier haben die kriminellen Mörder- Banden mehrere LKW´s voll mit Waffen bekommen oder „erobert“?

      27-6-12

      Hier wird von Überesten eines Flugabwehrbattalions gesprochen, bei Aleppo? 23.06.2012
      Aleppo | | Kontrolle der Reliquien des Flugabwehr-Bataillon MT 23-6
      حلب||السيطرة على ذخائرة من كتيبة الدفاع الجوي م ط 23-6

      youtube.com/watch?v=ekVahb-QNC4&feature=plcp

      Es ist dieselbe Luftabwehrstellung wie oben vom 26.06.2012, siehe hier, die Einen haben sie Idlib zgeordnet, die anderen haben sie als Aleppo bezeichnet :
      حلب-السيطرة على كتيبة م ط دفاع جوي جانب دارة عزة23-6

    • kosh permalink
      27/06/2012 18:31

      Hammerplot der syrischen Geheimdienste. Hat sich mehr als nur gelohnt, ihn zu lesen. Danke.

      Über die Verflmung würde ich mir keine Sorgen machen. Mach einfach ne „getürkte“ 🙂 Story draus und plopp, die EUSraEliten sind wieder die GUTEN.

      Und ja, selbst wenn ich ihm in Teilen recht gebe, scheint mir der Hoerstel auch ne Spur zu naiv, auch, so wie ich.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  8. Barbara permalink
    27/06/2012 15:55

    Vielleicht versteht ja nun Christoph Hoerstel, warum die Regierung in Syrien so misstrauisch ist. Wenn man weiss, dass sich der Mossad alle Maentelchen umhaengt, um in den Laendern zu spionieren und nicht nur er. Jeder kann nach Syrien kommen als Freund und wohlwollender wahrheitsverbreiter. Wie soll aber die syrische Regierung wissen, ob das echt ist oder nur gespielt. Ich glaube, er sollte da mehr Nachsicht ueben, wenn er es wirklich ehrlich meint.

  9. Barbara permalink
    02/07/2012 17:32

    Gemaess der Webseite der syrischen Opposition Syriatruth bekennt sich al-Nusra, Organisation von Al-Qaïda in Syrien in einem Kommuniquee mit der Zahl 32 vom 30.6.2012 zu dem Attentat in Damaskus gegen den syrischen Sender al-Ikhbarya und beroeffentlicht auch ein Foto von 11 der entfuehrten Mitarbeiter, Journalisten und Angestellten des Senders.
    Nusra rechtfertigt seine Tat gegen dieses Medium und seine Angestellten durch einen Vergleich mit Handlung des „Propheten als er in Mekka einmarschierte und verlangte, man solle die Heiden toeten, selbst wenn sie sich am Vorhang der Kaaba festklammern sollten, darunter eine oder zwei Saengerinnen. Sind die Vorhaenge der Kaaba weniger heilig als der Mediensender des Regimes?“, sagt das Kommuniquee.
    Man muss darauf hinweisen, dass das Attentat drei Journalisten und vier Waechtern das Leben gekostet hat und dass „elf andere entfuehrt wurden“ nach dem Foto-Dokument von Nusra.

    Klicke, um auf nosra_ikhbariyah_explossion.pdf zuzugreifen

  10. Barbara permalink
    02/07/2012 21:33

    Nachdem seit 3 Wochen die Gerüchteküche brodelte, dass Ryad al Asaad von der Farouqbrigade das (sinkende?) Schiff verlassen habe, dies aber nie wirklich offiziell bestätigt wurde, kann man jetzt wohl davon ausgehen, dass das Gerücht seine Bestätigung erfahren hat heute, am 2. Juli, als die FSA ihr Organisationsprogramm unter der «Gemeinsamen Militärführung» vorgestellt hat. Ryad al Asaad soll die Kasse der Rebellen haben mitgehen lassen und zwar mehrere Millionen Dollar und sich nach Bulgarien abgesetzt haben. Diese Nachricht war zuerst von al Manar und der Seite von Arabi-Press verbreitet worden, die selbst wiederum türkische Medien zitierten. Also ein doppelter Verrat, erstens Verrat an seinem Land durchdas Überlaufen zu den bewaffneten Banden, die von Amerikanern, Briten, Türken, Saudis und Qataris bezahlt wurden (ohne die Deutschen dabei zu vergessen), dann Verrat an seinen „Untergebenen“, die zumindest dem Kampf stellen und ihr Leben riskieren, während Ryad al Asaad sich hauptsächlich den Kameras stellte. Die Veröffentlichung am 1.Juli über YouTube einer neuen Führungsgruppe der FSA durch seinen Vorstand, den General Faiz Amr, zeigt die Abwesenheit von Ryad al Asaad, der noch im Mai im Namen der Gruppen sprach, die theoretisch unter seiner „Armee“ versammelt waren. Seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört. Vielleicht wurde er aber auch heimlich nach Syrien eingeschmuggelt, um da eine große Aktion vorzubereiten. Gewisses weiß man nie mit den Geheimdiensten.

    Die militärische „Führung“ besteht nun aus neun Generälen insgesamt, die eigentliche Führung aus vier Generälen:
    – Faiz Amr,
    – Mustapha Cheikh,
    – Mohammad Zakarya (Generalstabsarzt),
    – Mohammad Yahya Bitar (Pilot im Rang eines Generals).
    Aber sie besteht auch aus Büros, die von höheren Offizieren geleitet werden:
    – Büro für Militäroperationen und -vorbereitungen: Gl Adnane Al Ahmad,
    – Büro für Medienarbeit: Gl Ziad Fahd,
    – Büro für Ausstattung und Finanzierung: Gl Abdallah Zakaria,
    – Büro für Finanzen: Gl Khaled Al Omar,
    – Büro für Bewaffnung: Gl para. Hussein Kelliyé,
    – Büro für innere Sicherheit und Justiz: Oberst Ahmed Frewé.
    Neun Generäle im Ganzen statt der zwölf, von denen am 22. Juni der Sprecher des türkischen Außenministeriums sprach. Allerdings weiß man nicht wirklich, welchen Rang sie in der syrischen Armee innehatten.
    Man kann sich wirklich fragen, wen diese Generäle kommandieren, denn viele der extremen Gruppen von Gotteskriegern lassen sich nicht von der FSA kommandieren. Aber vielleicht sind sie ja nur das Aushängeschild für die CIA und den türkischen Geheimdienst, ein syrisches Schaufenster für subversive ausländische Gruppen.

    • Karsten Laurisch permalink
      03/07/2012 15:24

      😉 Danke Barbara ich habe hier mal ein wenig geklaut. Das Ergebnis wirst Du irgendwann bei den Kellerkindern sehen.

  11. 03/07/2012 01:06

    Zu dem „Massaker“ in Zamalka, hier wurde ein Video nachgeschoben:

    Was sagt hier der elende Propagandist über Zamalka?
    Kann man ein Körnchen Wahrheit entdecken oder lügt er wie die anderen?
    Eigentlich müßte man das Auto ausgiebig gezeigt bekommen oder ein paar Kameraschwenks um den Ort wo die „Massaker“ stattgefunden haben identifizieren zu können.
    Wäre eigentlich als normal anzusehen, wenn ein Schwenk käme um das Gebiet zu zeigen. Aber nichts desgleichen. Ist er einfach nur ein Wichtigtuer?
    War die sogenannte Mosche überhaupt in den anderen Videos zusehen, die Mauer, etc?
    Ist anzunehmen wenn dass Video bei Ugarit hochgeladen wurde. Ein saudisches ? Kriegstool, schon aktiv bei Libyen…
    Ich grübel immer noch nach woher die Leichen kamen, ein Teil hat sich irgendwie unterschieden von den anderen…

  12. Barbara permalink
    07/07/2012 19:45

    Klau gerne weiter, Karsten!

    • Karsten Laurisch permalink
      07/07/2012 22:29

      Ich wünsche Dir dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen. 🙂 Bis dahin werde ich munter weiter „klauen“.

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