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Fortsetzung „Tagebuch aus Syrien“

17/06/2014

Danke, nun ist es hier angekommen. Grüße an Alle.

 

Tagebuch: Fortsetzung

6.6. 2014
Der neue syrisch-orthodoxe Patriarch des ganzen Orients, Ignatius II., hat alle christlichen und muslimischen Würdenträger Syriens eingeladen, miteinander solidarisch für die Einheit und Soldidarität in Syrien zu sprechen. Auch der Sohn von dem in Damaskus ermordeten Sheikh Al Bouti, der die Nachfolge seines Vaters angetreten hat, ist dabei. Zusammen singen sie dann religiöse Lieder. Das Ganze ist irgendwie rührend.
Heute ist das Hauptthema in Aleppo wieder der Wassermangel. Die armen Einwohner müssen wirklich viel erleiden. Aber sie wissen, woher das kommt.
Im Meidan in Aleppo müssen die Bewohner ständig den Beschuss mit Gasbomben durch die takfiristischen Superdemokraten und Freunde unserer Medien und ihrer bezahlten Supertrolle ertragen. Die Schäden sind schon wirklich deprimierend.
Die irakische Armee hat dem islamischen Staat im Irak Samarra abgejagt. Hoffentlich können sie auch weitere Erfolge verbuchen und die befreiten Gebiete unter ihrer Kontrolle halten.

7.6.
Der islamische Staat im Irak ist in die Universität in Samarraa eingedrungen und hat etwa 1000 Studenten als Geiseln genommen.
Die Filmindustrie in Syrien, die sich in den letzten Jahren sehr entwickelt hatte, hat die Serien für den Ramadan vorbereitet. Vorher waren es oft historische Themen, so dass mir manche Leute im umliegenden Ausland sagten, ihre Kinder würden die Geschichte der Levante und die Traditionen nur durch die syrischen Serien kennen. In Syrien wurde Geschichte dagegen immer als wichtiges Fach gelehrt, deshalb sind die Syrer auch politisiert. Diesmal wird die Zeitgeschichte behandelt, die letzten drei Jahre. Es wurde unter schwierigsten Bedingungen gedreht. Vielleicht ganz gut für die Leute zur Verarbeitung der Ereignisse, denn so mancher muss ja wirklich traumatisiert sein.
Die syrische Armee wendet nun ähnliche Methoden des Nachschubs wie ihre Gegner an. Erstens wird der
Boden abgehorcht, ob es im Untergrund irgendwelche Geräusche gibt. Wenn man dann etwas in unterirdischen Tunnels hört, werden die zerstört mitsamt ihrem Inhalt. Leere Tunnels verwendet die Armee selbst, um Nachschub zu holen.
In Hassakeh feiern die Leute heute den Sieg von Bashar al Assad, wie al Manar bringt. Die Leute lassen dort auch Sayed al Nasrallah hochleben.
Die Drusen in Hochgaliläa verweigern die israelische Staatsbürgerschaft, denn sie wollen nicht in der israelischen Armee dienen. Die jungen Leute zerreißen demonstrativ ihre Einberufungsbefehle. Auch die Christen dort hatten sich vorher schon geweigert, in der israelischen Armee zu dienen.
Der römisch-katholische Kardinal Ray im Libanon, der unter Benedikt XVI. sehr vernünftige und versöhnliche Positionen zu allen Gemeinschaften im Libanon vertreten hatte, beginnt umzuschwenken. Kritik gab es schon beim neuen Papst Franziskus, da der nach Palästina gepilgert war, ohne die israelische Politik auch gegenüber den palästinensischen Christen anzusprechen. Wenn man nichts sagt, billigt man es. Ray war nach Israel gefahren, um dort den Papst zu treffen.
Heute hat er nun gesagt, die Libanesen, die in Nordisrael leben (da sie wegen des Verrats gegen ihre Landsleute und der Zusammenarbeit mit den Zionisten 2006 nicht mehr in den Libanon zurückkönnen), seien wahre Libanesen, die besten. Großer Aufschrei all derer, die auch wegen ihnen von den Israelis gefoltert worden waren und in deren Gefängnissen saßen: „Und was sind dann wir?“

8.6.
Die letzten Söldner sind aus Homs verschwunden. Heute marschierten sie wie ihre Vorgänger zuvor aus der Innenstadt nun aus dem letzten Viertel al Wa’er in Homs heraus. Damit ist Homs jetzt vollkommen frei von seinen takfiristischen Söldnern. In einigen Dörfern gab es ein Versöhnungsabkommen.
Wieder eine Explosion in Homs und ein ganzes Haus zerstört.

9.6.
Rohani ist in der Türkei. Er und Erdogan sind sich anscheinend einig, dass der Krieg in Syrien aufhören muss. Natürlich kann man immer viel reden, wichtig ist zu sehen, was vor Ort geschieht, wie Erdogan jetzt reagiert. Auch der Qatar will jetzt einlenken. Nicht an den Worten, an den Taten
sind sie zu messen.
Ein siebenhundert Meter langer und 14 m tiefer Tunnel wurde von der syrischen Armee in Harasta entdeckt.
Erlass des syrischen Präsidenten: Die gefangenen ausländischen Kämpfer werden alle abgeschoben.
Ein vielleicht 12jähriger Junge wird bie Al Manar interviewed, er ist aus Aleppo noch Lattakia gekommen, um hier zu arbeiten. Nach einer Frage sagt er: Arbeit ist nichts Schlimmes. Hoffentlich kann er bald wieder in Aleppo in die Schule gehen. Die Schulpflicht existiert ja in Syrien: 9 Jahre lang. 6 Jahre Grundschule, 3 Jahre Mittelschule. Wer Abitur machen will, hängt da noch drei Jahre dran. Bis Ende der Mittelschule sind alle Schüler zusammen.
Im Libanon streiken die Lehrer gegen schlechte Arbeitsbedingungen und zu geringe Bezahlung.

10.6.
Al Arabiya wirft den Palästinensern in Syrien vor, für Bashar al Assad gestimmt zu haben.
Der Islamische Staat im Irak hat die Stadt Mossul eingenommen. Die irakische Regierung hat eine Ausgangssperre im Land verhängt.
11.6.
Abdel Fatah Assisi hat heute in Kairo ein Mädchen im Krankenhaus besucht, das am Tahrir-Platz Opfer einer Massenvergewaltigung geworden war und hat versprochen, dass eine Untersuchungskommission zu diesen Vorfällen aufgestellt habe. Hoffentlich bringt das wenigstens etwas. Sieben der Vergewaltiger wurden schon verhaftet.
In Aleppo werden immer wieder Raketen auf die Bevölkerung im Midan abgeschossen. Die Regierung schickt Lebensmittelpakete. Der Rote Halbmond bringt Hilfsgüter in alle Gebiete, auch in die besetzten. Schließlich sind alle Syrer.
Heute Fest des Sieges von Bashar al Assad mit dem Minister der nationalen Versöhnung, Ali Haidar, in Jeramana. Nach dem Fall von Mleiha dürften die Bewohner vom Raketenbeschuss weitgehend befreit sein.
Der islamische Staat im Irak hat Mossul angegriffen und dort den türkischen Konsul entführt (…die Geister , die ich rief, werde ich nicht los….., trotzdem wünsche ich ihm nicht das Ende, das so viele Syrer durch diese Miliz erleiden mussten).

12.6.
Der Führer des islamischem Staats im Irak hat dazu aufgerufen, Bagdad zu erobern. Es gibt doch tatsächlich Iraker im Ausland, die erzählen, dass ihre Familien das gut heißen. Viele Leute aber sind aus Mossul geflohen.
Jabhat al Nusra hat versucht, Rankous zurückzuerobern. Keine Chance!
In Homs wieder große Explosion einer Autobombe. Man kann nur hoffen, dass das bald mal aufhört!
Wieder ein von der israelischen Armee ermordeter Palästinenser in Ghaza.
Inzwischen ist Samarra wieder vom islamischen Staat im Irak befreit, aber Mossul ist noch in deren Hand.

13.6.
500 000 Menschen sind aus Mossul geflohen. Inzwischen gibt es heftige Kämpfe in Kirkuk um die Ölfelder dort. Irakische Freiwillige haben sich gemeldet, um als nationale Vereidigungskräfte nach syrischem Vorbild die Einheit des Landes zu verteidigen. Eines ist sicher: Dahinter steht wieder einmal die Absicht, ein Land zu zerstückeln, nach dem Vorbild Jugoslawiens, des Sudans und der Absicht in Libyen, Syrien, im Libanon, Jemen, in Algerien, Mali, Pakistan usw. Und immer dieselbe Frage: Wem nützt dies?
Syrien rückt hier im Nahen Osten auf Rang 2 in der Berichterstattung, da die Armee unwiderstehlich vorrückt und nur, wenn es wieder Anschläge gibt, es neue Berichte gibt. Jetzt wird eher über das Leben berichtet als über die Kriegsereignisse, da der Irak jetzt wieder mehr in Gefahr ist.

14.6.
Immer mehr Freiwillige melden sich, um gegen den Islamischen Staat im Irak zu kämpfen. Salaheddin wurde von der irakischen Armee befreit. Ein Vorrücken des islamischen Staats wurde nördlich von Bagdad gestoppt.
Man darf auch nicht vergessen, dass der Mossad offen im kurdischen Teil (und damit in ganz Irak) tätig ist und durchaus an den Ölquellen dort interessiert ist.
Die syrische Armee hat in Kassab im Norden des Regierungsbezirks Lattakia an mehr Boden gewonnen. Das Dorf Naba’in wurde befreit.
Bei Rankous hat Jabhat al Nusra den Hezbollah-Kämpfern einen Hinterhalt gestellt und konnte mehrere von ihnen töten. Die syrische Armee hat syrische Terroristen bei Arsal angegriffen und die libanesische Armee hat welche verhaftet.

15.6.
Im Regierungsbezirk Hama erhielt die Armee aus der Bevölkerung einen Hinweis, dass unter einem Kartoffelberg in einem Lastwagen Raketen versteckt seien. So wurden tatsächlich Raketen in einem Kartoffeltransporter entdeckt.
Schüler aus dem „befreiten“ Umland von Aleppo sind in die von der Armee beschützten Viertel von Aleppo geflohen, um dort ihre Prüfungen zu absolvieren. Der Staat hat ihnen Schlafplätze und Nahrung kostenlos zur Verfügung gestellt und sie sind gerade dabei, ihre Prüfungen zu machen.
Samra bei Kassab ist von der syrischen Armee umstellt. Da sich die Armee aus dem Gebiet zurückziehen und es den nationalen Verteidigungskräften und anderen Freiwilligen überlassen will, legt sie darauf Wert, dass alle größeren Schlachten vorher beendet sind.
Die Armee hat nun Samra völlig eingenommen und bewegt sich nach Kassab. Die Türkei hat die „Freiheitskämpfer“ nicht in die Türkei gelassen, die sind dann in alle Richtungen geflohen und werden von den syrischen Spezialeinheiten verfolgt und vernichtet.
Die Ukraine ist hier völlig in den Hintergrund gerückt. Die Leute sind sich aber durchaus bewusst, dass die Ereignisse in Syrien und der Ukraine den gleichen Hintergrund haben, aber jetzt ist der Irak wieder die große Sorge hier.

Ergänzungen urs:

Zu den erwähnten Tunnels, (ein) Terroristenvideos als Beispiel:

Damaskus Jobar-Abasiden

Und auch das soll aus Damaskus sein. Eine Warnung an alle welche die Waffen niederlegen, und sich der syrischen Armee ergeben wollen. Ob es die Jabhat al Nusrah oder die ISIS war, die Warnung soll von beiden Al-Kaidagruppen gemeinsam stammen? Die Übersetzung zweideutig.

twitter.com/lamloma3/status/478822370136694784

Die Jabhat al Nusra und ISIS bei Damaskus sollen eine Allianz eingegangen sein.  Das passt, bei Damaskus (East-Goutha, Adra, Mhlea, sowie Qalamoun-Berge) haben sich die Al-Kaidazweige nie gegenseitig bekämpft.

Commander in Damascus, Shakir ash-Shami has given his allegiance to “ Internationale Al-Kaidas, internationale Sprachen, hier indonesisch http://shoutussalam.com/2014/06/qoid-jn-dimasq-baiat-isis/

Vielleicht aus Mleha?

 

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Ist es nicht heuchlerisch wie die Medien plötzlich über den Irak berichten und über die gleichen Verbrechen in Syrien, schweigen!

Was ist los mit den Medien das sie dies übersehen haben wollen? Man kann es nicht übersehen!

https://urs1798.wordpress.com/2013/03/28/eine-zusammenfassung-von-den-fsa-deraa-milizen-us-trainiert-syria-syrien/

4 Kommentare leave one →
  1. Barbara permalink
    01/07/2014 20:52

    Ich merke gerade, dass die beiden letzten Tagebuchsendungen gar nicht hier angekommen sind. Nachreiche:

    In Mossul hat der Islamische Staat 450 Millionen Dollar aus der Zentralbank dort erbeutet.

    16.6.
    Al Ikhbariya Syria: Erklärung des Generalstabs der syrischen Streitkräfte:

    Heute morgen, nachdem wir eine große Anzahl terroristischer Banden, die sich aus bewaffneten Söldnern zusammensetzten, eliminiert haben, indem wir ihnen schwere Verluste an Material und Munition in einer Reihe schwieriger Operationen zugefügt haben, die es gestattet haben, die sichere Kontrolle über die Ortschaft Al Naba’in [*] und über die Erdstellungen darum herum zu übernehmen, die jene beherrschten, ist es den Einheiten unserer Streitkräfte mit Hilfe der Mitglieder unserer nationalen Verteidigung gelungen, dem Ort Kassab und dem sie umgebenden Land im Norden von Lattakia den Frieden und die Sicherheit zurückzugeben.
    Dieser Erfolg ist umso wichtiger, als er ein geografisch strategisches Gebiet betrifft und er den Angreifern und ihren kriminellen Ausführenden , die versuchten, ihnen einen Zugang zum Meer und eine „Pufferzone“ entlang unserer Grenzen mit der Türkei zu verschaffen, um daraus eine Ausgangsbasis für die Aktionen gegen das syrische Volk zu machen, diese Illusionen nimmt.
    Dies ist ein Erfolg, der die Siegesreihe Syriens, seines Volkes, seiner Armee und seiner Regierung im Kampf gegen den Terrorismus und gegen die , welche ihn unterstützen, fortführt.
    Durch seine Erklärung, dass dieser Sieg in Kassab und seiner Umgebung ein entscheidender Schlag gegen die Terroristen sowie gegen die, welche sie unterstützen und finanzieren, ist, bekräftigt der Generalstab der syrischen Streitkräfte seinen Willen, sie weiterhin zu verfolgen und die letzten Reste von ihnen auszumerzen, um das Vaterland von ihren Verbrechen zu befreien, und er erneuert seine selbstgestellte Aufgabe , alle seine Verpflichtungen gegenüber all seinen Söhnen zu erfüllen bis zur Rückkehr von Frieden und Sicherheit auf jedem Flecken unserer geliebten Heimat.
    Damaskus, den 15.6. 2014
    Generalstab der syrischen Streitkräfte
    [*]Westzugang des Grenzübergangs mit der Türkei

    Die Mainstreampresse berichtet von den tragischen Ereignissen außerhalb Syriens, um der Bevölkerung weiszumachen, dass die von ihr und den westlichen Politikern so unterstützten „Widerständler“ wahre Samariter sind. In Wahrheit sind das dieselben Kräfte, die heute im Irak wüten und die die Mainstreammedien und der Westen verurteilen und von denen sie behaupten, Bashar al-Assad habe sie erschaffen, obwohl ISIL schon 2006 im Irak entstanden ist und dort zur al Qaida gehört. Seit der Westen den Sturz des Präsidenten Bashar al-Assad verfolgt, existiert der ISIL in Syrien, auch wenn er erst vor einem Jahr sein Dasein in Syrien bekanntgegeben hat. Weder die Freie syrische Armee noch irgendeine sog. moderate Opposition hat je Bestand gehabt, außer diejenige, welche sich von Anfang an zur Demokratie bekannt und das demokratische Spiel mitgespielt hat. Heutzutage ist der ISIL im Krieg mit dem offiziellen al Qaida-Zweig in Syrien, der al Nusra-Front. Hinzu kommt groteskerweise, dass die anderen Terroristengruppen oder für den Westen „Rebellengruppen“ den Isil der schlimmsten Grausamkeiten gegen Zivilisten und des Strebens nach Vorherrschaft bezichtigen. Man kann sich also vorstellen, wie es den Syrern geht, die unter seinem Joch leben, vor allem in Raqqa, und man fragt sich, warum sich niemand für diese Menschen einsetzt.
    Es ist also machmal komisch und widersprüchlich zugleich, wenn man sieht, wie die Mainstreammedien die syrische Armee beschuldigen, Luftangriffe mit Barilbomben auf die „Rebellenviertel“ Aleppos zu führen. Diesbezüglich waren die letzten Hubschrauberangriffe der Armee auf die Viertel Khaldiyeh, Baidin und Qatarji wirksam, da sie die Flucht einer großen Anzahl von Terroristen nach sich zogen. Diese Bombardierungen gegen die Terroristen haben es ermöglicht, mehr als 2000 Söldner unschädlich zu machen.
    Um sich für ihre steigenden Niederlagen zu rächen, vergreifen sich diese Schlappschwänze nun an den Zivilisten. So haben die Söldner des ISIL zahlreiche Alawiten ermordet, der Religionsgemeinschaft, der auch der Präsident Bashar al-Assad angehört. Bei einem direkten Angriff gegen diese Gemeinschaft im Dorf Zanuba im Regierungsbezirk Hama wurden ein 102-jähriger Mann, sein Sohn, sein Enkel, seine Urenkelin und deren Mutter ermordet, ohne dass die Medien dies im Westen erwähnten. Noch schlimmer: Der Hundertjährige wurde im Schlaf erschossen, Mitglieder der Familie wurden vergewaltigt und lebendig verbrannt, andere im Schlaf getötet. Ihr einziges „Verbrechen“ war, Alawiten zu sein. So sehen westlich unterstützte Revolutionen aus, die von der Presse gedeckt werden. Und die gleiche Presse vergießt heuchlerisch Krokodilstränen und verurteilt das Massaker an Soldaten im Irak, während sie zu dem Massaker an dieser Familie schweigt.

    17.6.
    Präsident Bashar al Assad erklärte heute, dass der islamische Staat im Irak und in der Levante von Emiren aus dem Golf über libanesische Banken finanziert werde.
    Die „demokratischen Freiheitskämpfer“ behaupten über die arabischen Mainstreammedien, Ward al Assal im Qalamun wieder erobert zu haben, was umgehend von der syrischen Armee dementiert wird.
    Die Armee verfolgt die „demokratischen Heilsbringer“ im Umland von Homs, um sie völlig zu eliminieren.

    18.6.
    Fairouz: Baghdad 1976

    Was den ISIL betrifft, kann die Lösung nur aus Syrien kommen. Diejenigen, die wie die gegenwärtige irakische Regierung auf eine westliche Intervention gegen den ISIL setzen, begehen den gleichen Fehler wie schon einmal: Die mächtigen Stämme der Region wie die Al Dlimi mit sechs Milionen Mitgliedern, die sich auf den Irak, Syrien und Jordanien verteilen, werden dann wieder die Fackel des „Widerstands“ aufnehmen, an der Seite des ISIL, um die westlichen Eindringlinge zu bekämpfen.
    Die iranische Lösung ist ebenfalls sehr schlecht, denn wenn der Iran direkt im Irak eingreift, dann nimmt der Konflikt einen völlig konfessionellen Charakter zwischen Sunniten und Schiiten an, der unendlich dauern kann.
    So seltsam es klingen mag, nur Syrien (trotz des Krieges, dem es unterworfen ist) ist imstande, den ISIL unschädlich zu machen. Denn im Gegensatz zu den Stämmen Arabiens, sind die arabischen sunnitischen Stämme der Levante (Syrien, Jordanien) und des Iraks, die auf ein weltliches Leben Wert legen, von einem moderaten Islam beeinflusst und lehnen den Extremismus ab. Mit seinem laizistischen politischen System kann Syrien die Unterstützung der Stämme gewinnen, um gemeinsam den ISIL und seine extremistische Ideologie zu bekämpfen. Der Irak, dessen gegenwärtiges System nach dem Willen der Amerikaner auf dem Konfessionalismus beruht, kann hier keineswegs irgendeine Lösung erreichen. Außerdem ist Syrien das einzige arabische Land der Region, das über eine solide und verlässliche Armee verfügt, die fähig ist, dem ISIL die Stirn zu bieten. Aber das haben die Hardliner wie Mc Cain, Fabius, Erdogan und vor allem die Al Saud, noch nicht begriffen, die sich langsam, aber sicher ihr eigenes Grab schaufeln.…
    Die USA und ihre Verbündeten sind in den Irak gegangen wegen des Erdöls und um das Land zu zerteilen. Der Krieg in Syrien ist ein bewaffneter und Medien-Proxykrieg, um die Hand auf das syrische Gas und Erdöl zu legen, seine relative Laizität anzugreifen, die das Volk zu sehr politisiert, das Land in finanzielle Abhängigkeit zu bringen und vor allem, um das einzige Land zu zerstören, das direkt die Palästinenser unterstützt hat, und dadurch auch die Hezbollah, die es geschafft hat, an der unzerstörbar geglaubten Vorherrschaft Israels zu rütteln, sowie den strategischen und nicht ideologischen Bund mit dem Iran zu zerschlagen.

    19.6.
    Im syrischen Qalamungebirge säubert die Armee die letzten Nester und Verstecke der Terroristen.

    Nach der Entführung einiger israelischer Soldaten dringt die israelische Armee nun in die Häuser der Palästinenser ein und macht im Grunde das Gleiche wie der ISIL in Syrien. Jetzt wissen wir wenigstens, wo der seine Methoden her hat. Gut ausgebildet in einem der Lager, wo die Söldner ihre Ausbildung erhalten. Jedenfalls sind die Wohnungen nach dem Eindringen der Soldaten verwüstet. Alle freigelassenen Palästinenser wurden wieder verhaftet.

    Der Irak geht immer mehr auf einen Zerfall zu. Die Kurden versuchen immer mehr Land (und Erdöl) zu gewinnen und besetzen Kirkuk. Wenn man weiß , dass dort der Mossad fest verankert ist und dass die Türkei die Kurden im Irak unterstützt, auch wenn sie sie bei sich bekämpft, dann sieht man klar, dass eine Dreiteilung des Landes beabsichtigt ist, mit Saudiarabien, das den ISIL unterstützt und auf den Zentralteil aus ist. Die Shiiten sollen dann den südlichen Teil bekommen. Drei kleine Staaten sind leichter zu beherrschen als ein großer Staat.

    20.6.
    Heute morgen großer Selbstmordanschlag mittels einer Autobombe in Dar al Beida in den libanesischen Bergen. Ein Toter , 32 Verletzte bis jetzt, die ins Krankenhaus in Shtoura eingeliefert wurden. Dadurch, dass der Anschlag von den Lieblingen unserer Medien und Politiker begangen wurde, wird davon wieder nichts in den Westen dringen, außer Aljazira benutzt das erneut für seine eigene Propaganda.

    21.6.
    Zu dem gestrigen Anschlag: Es sollte eine Wahlveranstaltung von Nabil Berry, dem Parlamentspräsidenten, stattfinden. Der deutsche Geheimdienst soll den libanesischen Geheimdienst davon unterrichtet haben, dass ein Anschlag geplant sei. Daraufhin wurde die ganze Wahlveranstaltung abgeblasen, der Anschlag fand aber trotzdem statt. Es soll ein Syrer gewesen sein.
    Dazu muss man wissen : Die Franzosen haben den Libanon mit einer besonderen „Demokratie“ zurückgelassen: Der Präsident muss christlich-maronitisch sein (nicht mal orthodox!), der Premierminister ein Sunnit und der Parlamentspräsident ein Schiit. Das alles, um ihre eigenen Interessen im Libanon zu wahren, selbst wenn sich die Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung inzwischen geändert haben. Die griechisch-orthodoxe Bevölkerung bleibt außen vor.
    Jabhat al Nusra hat versucht, Rankous im Qalamun in Syrien einzunehmen, ohne Erfolg.
    Im Irak hat der ISIL die verbliebenen assyrischen Christen in Ninive angegriffen.

    22.6.
    Der vorgestrige Anschlag in Dar al Baidar wurde von einem Syrer aus Zabadani ausgeführt. Die Polizei war auf seinen Fersen, von einem Zeugen benachrichtigt, also hat er sich in die Luft gesprengt, bevor er angehalten werden konnte. Es war übrigens keine Wahl veranstaltung, sondern der Kongress der Amal-Partei, der in einem UNESCO-Gebäude stattfinden sollte.
    Irgendwie muss ein Franzose in das ganze Komplott verwickelt sein, weil sich die Franzosen nun dafür interessieren.

    Im Irak sind die Tunesier die „besten“ ISIL-Kämpfer. Die USA können einen geeinten Irak nicht verteidigen. Das zeigt schon deutlich, worauf sie aus sind. Die Truppen von al Sadr sind inzwischen ebenfalls mobilisiert. Die Sunniten im Süden des Iraks greifen ebenfalls zu den Waffen, um den Irak gegen den ISIL zu verteidigen. Dieser hat eine kleine Ortschaft im Irak an der syrischen Grenze eingenommen, um diese Grenze zu kontrollieren. In Falluja wurde ein ISIL-Chef getötet.
    Der ISIL versucht alles, um die Raffinerie von Fije im Irak einznehmen. Diesmal treffen sie auf erbitterten Widerstand.
    Rohani hat die Länder des Petrodollars am Golf vor ihrer Unterstützung des Terrorismus gewarnt: „EinesTages werdet ihr ihn bei euch haben!“
    Der ISIL will das Kalifat ausrufen.
    Im Yarmouk-Lager bei Damaskus gibt es jetzt einen Vertrag zwischen dem syrischen Staat und der FPLP, um die Versöhnung zwischen den beiden Kriegsparteien dort herbeizuführen, die der syrische Staat garantiert. Dies im Rahmen des Programms der nationalen Versöhnung.
    In Mleiha macht die syrische Armee weiter Fortschritte.

    In Palästina hat die israelische Armee wieder einmal einen jungen Mann erschossen. Seit wie vielen Jahren geht das nun schon so!!!!
    Auf dem Golan wurde ein israelischer Soldat getötet, nun kündigt die israelische Armee die Bombardierung Syriens jenseits der Waffenstillstandsgrenze an.
    23.6.
    Al Mayadeen hat wirklich die Stellung eingenommen, die Aljazeera zu Beginn des Irakkriegs innehatte. Kein Wunder, sind das doch von Aljazeera desertierte Journalisten, die jetzt mit Al Mayadeen weitermachen. Als panarabischer Sender deckt er die gesamte arabische Welt ab. Zur Zeit ist er bei den Wahlen in Mauretanien vertreten. Das natürlich zusätzlich zu allen Nachrichten und Reportagen aus den Kriegsgebieten.
    Für die Ägypter gibt es auch ein Programm. Der Sender setzt sich für die Freilassung der in Kairo festgenommenen gewaltlosen Demonstranten ein.
    Heute wird die Tochter von Che Guevarra bei Al Mayadeen sein und es wird auch über das Bolivien von Morales gesprochen.
    Die Tochter Ches wurde in Japan über Fernverbindung interviewt und sprach über die Erinnerungen an ihren Vater. Allerdings war sie erst 6 Jahre alt, als ihr Vater umkam. Sie sprach auch über den Brief, den der Vater der Familie hinterlassen hat.
    Morales sprach über die Wichtigkeit, immer mit dem Volk verbunden zu sein. Viele Kosten wurden für die Armen in Bolivien gesenkt.

    ISIL hat nun den Transferverkehr zwischen Jordanien und dem Irak unterbrochen und spricht davon, auch nach Jordanien und in den Libanon zu kommen.
    Die irakische Armee hat den Übergang zwischen Jordanien und dem Irak inzwischen wieder freigemacht.
    In Mossul hat der ISIL eine Marienstatue zerstört und die Statue des (christlichen) Dichters Abu Tamam (so wie die Jabhat al Nusra die Statue des bedeutenden Dichters Maari in Maarat al Nouman in Syrien geköpft hatte). Wo diese Gruppen hinkommen, herrschen nur Zerstörung und Tod.
    Der libanesische Sender Al Jadeed bringt musikalische Sendungen, die an das syrische Erbe erinnern. Am Donnerstag ist Aleppo an der Reihe, mit aleppinischen Sängern und Musikanten. Man wird ganz wehmütig.

    Die Person mit französischem Pass, die in das Attentat in Dar al Baidar im Libanon verwickelt war, stammt aus den zu Frankreich gehörigen Kommoren, einer Inselgruppe im Indischen Ozean, glaube ich, und hat gestanden, vom ISIL gesandt worden zu sein, um diesen Anschlag vorzubereiten.

    Obama ist es doch tatsächlich nach drei Jahren aufgefallen, dass es keine moderaten Kämpfer in Syrien gibt. Es ist fast nicht zu fassen. Nachdem wir das schon seit Langem wissen, fällt es der kriegsführenden Macht Nummer 1 erst jetzt auf. Was hat der drei Jahre lang gemacht? – Ach ja, er hat versucht, seine Agenda durchzusetzen, da hatte er keine Zeit, sich mit „Peanuts“ zu beschäftigen. Zumindest nicht offizell!
    Human Rights Watch beschuldigt nun die Opposition, Kindersoldaten einzusetzen. Auch das hat lange gedauert, bis sie (offiziell) dahinter gekommen sind. Die ganzen alten Videos werden wieder hervorgekramt. Anscheinend ändert sich die Politik (zumindest oberflächlich, denn lange hält so etwas ja nicht vor, wenn man sein Ziel nicht erreicht hat).

    Euphorie in den arabischen Staaten, weil Algerien im Fussball gegen Korea gewonnen hat. Die Kinder spielen jetzt Algerien gegen Südkorea auf der Straße nach.
    Ansonsten werden die Fußballspiele in vielen arabischen Ländern nicht übertragen, weil es zu viel kostet. Nur einzelne Restaurants, die es sich leisten können oder die einen Internet-Geheimtipp haben, übertragen die Spiele, aber das ist ja sowieso nur für die, die das Geld dazu haben, dorthin zu gehen. In den Nachrichten kommen dann die Ergebnisse. Aber ich muss gestehen, dass ich sonst gar nicht auf dem Laufenden bin. Umso mehr, als viele Parlamente und Regierungen in der Welt die Spiele dazu ausnutzen, unpopuläre Gesetze durchzudrücken, da die Menschen mit Fußball beschäftigt sind. Trotzdem hoffe ich, dass ein kleines Land gewinnt (wie jedes Mal, obwohl sich meine Hoffnungen nie erfüllen). Das Ganze ist mir (auf finanziellem Gebiet) zu gewinnorientiert. Es geht fast nur noch ums Geld.

    Über 2500 Tunesier kämpfen in Syrien, mehr als 8000 jungen Leuten hat die tunesische Regierung die Ausreise verboten.
    Heute kehrten viele Einwohner mit Bussen nach Adra im Umland von Damaskus zurück und wurden mit shells beschossen. So gab es Tote und Verletzte.
    Die israelische Armee hat mehrere Stützpunkte im Golan von der Luft aus beschossen. Keine Einzelheiten!
    Natanyahu kündigt weitere Schläge gegen Syrien an.

    Abbas ist wirklich eine Marionette der Israelis und arbeitet für sie statt für sein Volk. Ständig beschwichtigt er sein Volk, die unwürdige Behandlung durch die israelischen Soldaten zu ertragen.

    24.6.
    Wieder ein Anschlag mittels einer Autobombe in Beirut, im Viertel Tayune im Süden der Stadt. Ich denke, Arsal müsste mal gründlich durchkämmt werden. Eigentlich wollte der etwa 35-jährige syrische Attentäter sich wahrscheinlich vor einem Café in die Luft sprengen, wo viele junge Leute den Weltcup anschauten, aber sein Auto blieb stehen und er konnte es nicht mehr anspringen lassen. Als Leute ihn fragten, stellten sie den syrischen Akzent fest. Als ein 22-jähriger seine Papiere sehen wollte, sprengte er sich in die Luft (45 kg), 1 Toter und materieller Schaden.
    Man merkt, dass Ramadan näher rückt. In den Fernsehsendern gibt es nun vor allem Werbung für Essenszutaten und Fertiggerichte
    Die syrische Luftabwehr hat ein türkisches Spionageflugzeug über syrischem Gebiet abgeschossen.
    Der russische Vertreter bei der UNO, Tschurkin, hat gesagt, er verstehe nicht, warum die USA den ISIL im Irak verurteilen und in Syrien nicht.

    Jabhat al Nusra hat heute in Tripolis im Norden des Libanons demonstriert, weil der libanesische Geheimdienst nun bei deren Mitgliedern verstärkt Kontrollen durchführt. Also hat ihr Chef gesagt, sie könnten so gleich öffentlich auf die Straße gehen und sich wie der ISIL mit ihren schwarzen Fahnen zeigen.

    Im Oriontes im Libanon schwimmen viele tote Fische an der Oberfläche, da der Fluss zu wenig Wasser führt und verschmutzt ist. Das halten die Fische nicht aus. Wie muss es da erst in Syrien aussehen, bei Homs und in Hama !!

    25.6.
    Tausende von Jordaniern kämpfen in Syrien und in Maan, im Süden Jordaniens, sind wieder Unruhen ausgebrochen.

    In Libyen sollen Parlamentswahlen stattfinden und in Benghazi brennt es wieder auf den Straßen. Die Regierenden glauben, dass mit den Wahlen wieder Ruhe einkehrt. Ist denn mit den letzten Pseudowahlen Ruhe eingekehrt?

    Die syrischen Moslembrüder haben erklärt, sich von nun an neutral zu verhalten (bis zum nächsten Mal?).
    In der Stadt Homs sind wieder zwei Autobomben explodiert. Im Hay al Waar (woher sich die Söldner zurückgezogen haben) gibt es Scharfschützen, die auf die Leute schießen.

    Die palästinensischen Gefangenen beenden ihren Hungerstreik, denn es gibt ein Abkommen zwischen ihnen und den israelischen Behörden. Einzelheiten unbekannt. Der freigelassene Gefangene, der den längsten Hungerstreik gemacht hatte, ist von den israelischen Soldaten erneut gefangen genommen worden bei ihren Razzien in den besetzten Gebieten.

    4 Bomben sind in der U-Bahn in Kairo explodiert.

    Tausende iranische Freiwillige melden sich, um die heiligen Stätten im Irak zu verteidigen, darunter auch viele Frauen.

    Der libanesische Sender Al Jadeed überträgt die Beerdigungsfeier für den jungen schiitischen Märtyrer Abdel Karim, der gestern durch sein beherztes Eingreifen den Tod vieler junger Leute verhindert hat, aber leider durch die Explosion selber umgekommen ist.

    Und schon wieder eine Explosion in Beirut. Die Sicherheitskräfte haben von zwei Selbstmordattentätern erfahren, die im Vier Sterne-Hotel DU ROY in Roashe ein Zimmer genommen hatten und wollten sie dort erwischen, als diese eine Explosion verursachten. Das Hotel liegt in der Nähe der saudischen Botschaft. Man sieht schwarze Rauchwolken aus dem 3. oder 4. Stock hochsteigen und hat den Eindruck, eine ganze Seite brennt. Deren Nationalität: Aus einem Land am Golf. Einer hat sich in die Luft gesprengt, der Andere konnte gefangen genommen werden. Al Mayadeen sagt inzwischen, dass beide saudischer Nationalität sind.

    26.6.
    Obama hat schon wieder 500 Millionen Dollar der syrischen Opposition zur Verfügung gestellt, nachdem er festgestellt hatte, dass es keine moderate Opposition gibt. Wem stellt er das Geld dann zur Verfügung ? Der Typ widerspricht sich selbst in einem fort. Aber es geht ja um Regime Change und um nichts Anderes.

    • Barbara permalink
      01/07/2014 21:07

      Das Chaos im Irak: Der Neue Nahe Osten in Aktion
      von Chems Eddine Chitour, Mondialisation.ca, 16. Juni 2014
      «Wir haben dem irakischen Volk die Folter, die Streubomben, das abgereicherte Uran, unzählige zufällig begangene Morde, das Elend, den Niedergang und den Tod gebracht, und das nennt man, dem Nahen Osten Freiheit und Demokratie bringen.»
      Harold Pinter, Nobelpreis der Literatur
      Wieder geht das irakische Volk durch einen schrecklichen Sturm hindurch, der vor 34 Jahren mit dem Krieg zwischen dem Iran und dem Irak begonnen und Hunderttausende Tote auf den Schlachtfeldern hinterlassen hat. Es war der erste umstrukturierende Konflikt des Nahen Ostens. Lange vor den Vorhersagungen von Samuel Huntington wurden die religiösen schiitisch-sunnitischen Konflikte weise durch den Westen geschürt, der zwei Eisen im Feuer hatte. Man darf nie vergessen, dass die Amerikaner es waren, die den Iranern Waffen verkauft hatten (das bekannte Irangate mit dem Oberstleutnant North) und zur gleichen Zeit lieferte Frankreich Mirage-Jäger an Saddam Hussein.
      Dieselben Mirages , die ihm dazu dienten, die Kurden in Hallabja zu vergasen und die als Motiv für seine schmähliche Aufhängung an einem Tag des großen Festes Aid El Adha unter der blutigen und aktuellen Herrschaft von Nuri Al Maliki herhalten mussten.* Der Irak, Wiege der sumerischen Zivilisation (3. Jt. v. Chr.), unter der die Stadtstaaten von Mesopotamien, besonders Babylon, zu finden sind. Im 7. Jh. wird Bagdad die Hauptstadt des islamischen Kalifats und eine der größten Städte der Welt mit einer großen intellektuellen Ausstrahlung. Im Laufe des Ersten Weltkriegs wird der Irak von den Briten erobert. Die Teilung von Sykes-Picot wird gerade von den Völkern in Frage gestellt. Ein neuer Naher Osten entsteht.
      Der sunnitische Norden des Iraks in den Händen des ISIL.
      Der Blitzvorstoß des ISIL war Thema einer medialen Übertreibung. Es stimmt zwar, dass der ISIL ohne Widerstand vorrückt: «Im ganzen sunnitischen Norden des Iraks, schreibt Christophe Ayad, herrscht eine Massenpanik. Die Armee und die Polizei fliehen vor einem Feind, der zahlenmäßig zehnmal schwächer ist, sogar ohne zu kämpfen. Der ISIL hat sich der Lager mit schweren Waffen und selbst Hubschraubern und Jagdflugzeugen bemächtigt. Die Armee hat sich in der Hauptstadt Bagdad verschanzt, von der die Jihadisten weniger als 100 km entfernt sind und die ihr Ziel zu sein scheint. Diese Gruppe, die im Jahre 2007 gebildet wurde, ist dabei, ihre Wette zu gewinnen, die darin besteht, die Kontrolle über den sunnitischen Teil des Iraks zu übernehmen, um aus ihm ein „islamisch reines“ Kalifat im Herzen der arabischen Welt zu machen. (…)»

      Christophe Ayad spricht in seiner Auslegung von einem Kalifat: «Wenn der letzte amerikanische Soldat den Irak Ende 2011 verlässt, nimmt der ISIL wieder die Offensive auf. (…) In den beiden Ländern (Syrien und Irak) vertreten, ist der ISIL dabei, sich ein «Sunnistan» zwischen dem kurdischen Norden und dem schiitischen Süden des Iraks zurechtzuschnipseln. Dieses «Land», das über eigene Ölquellen verfügt, erstreckt sich von der anderen Seite der syrischen Grenze bis nach Aleppo, Rakka und Deir ez-Zor. Dieses neue Kalifat wird es nicht versäumen, eine tödliche Bedrohung für Saudiarabien zu sein. Es bedroht auch die Türkei.»(1)
      Die Reaktionen
      Die unerwartetste ist die des Irans, der sich seltsamerweise auf westlicher Seite befindet, um Sunniten zu bekämpfen, und so ist sie indirekt gegen Saudiarabien gerichtet, das wieder unter amerikanischem Schutz steht!
      Präsident Hassan Rohani hat am Donnerstag (12.6.) angedeutet, dass der Iran «gegen die Gewalt und den Terrorismus“ der sunnitischen Jihadistenrebellen kämpfen wird, ohne jedoch Einzelheiten zu den Aktionen zu geben, die sein Land unternehmen könnte. Die Rebellen «betrachten sich als Muslime und nennen ihren Kampf ´den heiligen Krieg´», bedauerte der iranische Präsident in einer Rede, die vom Staatsfernsehen gesendet wurde, wobei er die «schrecklichen Taten» gegen die Bevölkerung durch «eine extremistische und terroristische Gruppe» verurteilte. Am Mittwoch hatte der Chef der iranischen Diplomatie, Mohammad Javad Zarif, sie verurteilt und die„irakische Regierung und sein Volk“ der Unterstützung durch den Iran, „um gegen den Terrorismus zu kämpfen“, versichert.

      Der Times zufolge hat der Iran Spezialeinheiten und Elitetruppen gesendet, um die irakischen Truppen zu verstärken, die vom ISIL in die Flucht geschlagen wurden wurden. Während sich die Stellungen der Jihadisten des islamischen Staats im Irak und in der Levante am Freitag, den 13. Juni, im Irak verstärkten, hat der amerikanische Präsident Barack Obama vom Weißen Haus aus die Lage beurteilt. Gezielte Dronenangriffe gehören zu den Wahlmöglichkeiten, die erwogen werden. Weniger als 100 km von Bagdad entfernt, rückten die Jihadisten von der Provinz al Anbar im Westen, von der von Salaheddin im Norden und der von Diyala im Osten her vor in eine Stadt, deren Straßen praktisch verlassen und deren Läden geschlossen waren.(2)
      Mit der panischen Flucht der Streitkräfte gelang es seit Dienstag Tausenden von Jihadisten, Mossul und seine Provinz Ninive einzunehmen, Tikrit und andere Gegenden der Provinz Salaheddin, sowie Gebiete der Provinzen Diyala und Kirkuk. Seit Januar kontrollieren sie Falluja, das sich in einer Entfernung von 60 km von Bagdad befindet. (…) Nuri Al-Maliki, ein Schiit, der von den sunnitischen Rebellen geschmäht wird und von seinen sunnitischen und sogar schiitischen Kritikern als Autokrat bezeichnet wird, hat die Stämme aufgerufen, „Freiwilligeneinheiten zu bilden“, um seinen Streitkräften zu Hilfe zu kommen. Der Chef der irakischen Diplomatie, Hoshyar Zebari, hat im Übrigen zugegeben, dass die Sicherheitskräfte, vor allem in Mossul, «zusammengebrochen» waren: «Das ist die gleiche panische Flucht wie die, welche in den Rängen der irakischen Armee erfolgte, als die amerikanischen Streitkräfte in den Irak einrückten [2003]. Die Soldaten haben ihre Militäruniformen abgelegt, Zivilkleidung angezogen und sind nach Hause gegangen, wobei sie ihre Waffen und Ausstattung im Stich ließen.»
      Was werden die Amerikaner tun?
      «Werden die Vereinigten Staaten wieder im Irak eingreifen?» schreibt Corrine Lesnes. Barack Obama hat «keine Möglichkeit» ausgeschlossen. Der Irak wird mehr Hilfe von den Vereinigten Staaten und der internationalen Gemeinschaft brauchen. „Unser nationales Sicherheitsteam hat alle Möglichkeiten studiert.“ Mr. Obama hat betont, dass es «ein enjeu» für die Vereingten Staaten gibt «sicherzustellen, dass diese Jihadisten sich nicht für immer im Irak festsetzen, oder im Übrigen auch in Syrien». ((…) Die acht Jahre Krieg haben mehr als 4 400 amerikanische Tote um den Preis von 800 Milliarden Dollar (590 Milliarden Euro) verursacht (?). Als Kandidat für das Weiße Haus war Mr. Biden kritisiert worden, im Dezember 2006 die Teilung des Iraks vorgeschlagen zu haben. (…) Seit zehn Jahren ist der Irak der Knoten der unversöhnlichen Meinungsverschiedenheiten zwischen denen, die für die Invasion waren und die, welche denken, dass die Vereinigten Staaten genug gegeben haben. Letztere finden, dass Maliki durch seine Weigerung, die Macht mit den Sunniten zu teilen, sich sein eigenes Grab geschaufelt habe.
      «Warum sollte man noch Maliki retten?», hat ein ehemaliger Offizier im CNN gefragt. (…) Als Chefin der demokratischen Strömung im Repräsentantenhaus hat Nancy Pelosi erklärt, gegen Bombardierungen zu sein. „Und was dann?” fragte sie. „Dies ist die falsche Politik, die uns auf diesen Weg vor elf Jahren geführt hat.“ (3)
      Der ursprüngliche Fehler: Der antisunnitische Hass von Nuri al-Maliki
      Um sich an der Macht zu halten, schreibt Gilles Meunier, ist Nuri al-Maliki bereit, den ganzen Irak in
      Brand zu setzen.**
      Da es ihm nicht gelingt, das rebellische Falluja einzunehmen, hat er am 29. Mai dieses Jahres „alle“ dazu aufgerufen, «sich in den Rängen des Jihad zu vereinigen, um gegen den ISIL und seine Verzweigungen, sowie gegen die Konspiratoren, die das Los der Leute von Anbar manipulieren, zu kämpfen.». Genauer gesagt, sein Aufruf zum Jihad bedeutete, physisch seine sunnitischen Widersacher zu eliminieren, denn seine Anhänger kümmern sich nicht um Details. *** Am 11. Juni rief Abu Mohammad al-Adnani, Sprecher des ISIL, in seiner Erklärung die sunnitischen Jihadisten dazu auf, nach «Kerbala und Najaf zu marchieren». Der Großayatollah Ali al-Sistani antwortete dem ISIL am Freitag, den 13. Juni, durch die Stimme von Abdul Mehdi al-Karbalai, seinem Vertreter in Kerbala, indem er die «Bürger dazu aufrief, die Terroristen zu bekämpfen und ihr Land, ihr Volk und ihre heiligen Stätten zu verteidigen und sich freiwillig zu den Sicherheitsstreitkräften zu melden, um dieses geheiligte Ziel zu erreichen.» (4)
      Der nebuleuse ISIL
      «Die Provinze Ninive, schreibt Gilles Munier, wurde nicht nur von der Jihadisten des „Islamischen Staats im Irak und in der Levante“ übernommen, sondern von einer Koalition von bewaffneten sunnitischen Oppositionellen, in der sich Mitglieder von Stämmen befinden, die dem Regime von Bagdad feindlich gesinnt sind, ehemalige Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der irakischen Armee, die von Paul Bremer aufgelöst worden war, Sufi-Kämpfer, vor allem von der Bruderschaft Naqshbandiyya – sowie von Baath- Militanten, Islam-Baathisten oder irakischen Nationalisten. Da die Einheit die Kraft ausmacht, haben die sunnitischen Oppositionellen eine Zeitlang ihre politischen und religiösen Streitpunkte beiseite gelegt, ihre Aktivitäten innerhalb von revolutionären Militärräten koordiniert. Ziel: Nuri al-Maliki zu stürzen. Die sunnitischen Jihadisten verfügen nun über Panzer, gepanzerte Transportfahrzeuge, Humvees und sogar über Blackhawks-Hubschrauber, die sie in den von den Truppen des Regimes verlassenen Stützpunkten erbeutet haben. Zusätzlich schätzt man auf 429 Millionen $ die Summe, die von den «Aufständischen» in den Banken von Mossul erbeutet wurde». (5)

      Nasser Kandil, Direktor von TopNews sagt nichts Anderes, wenn er schreibt: «Im Irak hat die reguläre Armee ins Wanken gebracht und die Städte der beiden Provinzen Ninawa [Ninive] und Salah ad-din sind rasch vor dem Vorrücken des ISIL gefallen, während er seine Stellungen in der Region von Al Anbar verlor. Diese neue Gegebenheit erfolgte dank der Komplizenschaft einiger Elemente der Armee des ehemaligen irakischen Regimes und von Partisanen, die von Izzat al-Duri geführt wurden und zu ihnen gestoßen sind. Izzat al-Duri hat den Säkularimus und Nationalismus gegen eine bewaffnete eigene Wertvorstellung eingetauscht, die er «Naqschbandi» nennt, und deren Hauptaufgabe ist, «die schiitische Vormundschaft und die iranische Besatzung des Iraks» zu bekämpfen, gegen klingende und verführerische Münzen aus Saudiarabien und Qatar, während die Türkei sich damit begnügt, ihm irgendwelche „Lager“ auf ihrem Territorium zur Verfügung zu stellen».(6)
      Dieser Überraschungsangriff der «Naqschbandi», bei dem die Türkei, Saudiarabien und Qatar Pate standen, zielt darauf ab, die Lage im Irak umzukrempeln. Das Ziel: Die geografische Kontinuität der „Verbündeten des Widerstands“ auf der Achse Irak-Syrien-Libanon zu unterbrechen, jetzt, wo Homs [Syrien] befreit ist, um etwas zu verhandeln zu haben, wenn man das Spektrum der «Teilung des Iraks» in Gang setzt. Anders gesagt, ein dreigeteilter Bundesstaat Irak gegen eine dreigeteilte Bundesukraine, einer ähnlichen Bevölkerungsstruktur folgend, parallel zu dem Versuch, die PKK in den Krieg hineinzuziehen, indem man ihr einen kurdischen Staat verspricht. Die Lösung: eine Föderation Irak-Syrien, die die Spielregeln umdrehen würde in Erwartung, den Libanon und Jordanien zu föderieren… Die Schachpartie geht weiter.» (6)
      Welche Lehren man aus den Folgen der aus der Luft transportierten Demokratie ziehen kann
      Der dritte Golfkrieg begann am 20. März 2003 mit der Invasion im Irak (genannt «Operation Iraqi Freedom»), er endete am 18. Dezember 2011 mit dem Rückzug der letzten amerikanischen Truppen. Die Invasion führte zur raschen Niederlage der irakischen Armee, zur Gefangennahme und Exekutierung Saddam Husseins und zur Einsetzung einer neuen Regierung … Dieser Krieg sollte 3207 Tage dauern, d. H. acht Jahre und neun Monate. Im Januar 2012 schätzt Iraq Body Count, dass 105.052 bis 114.731 irakische Zivilisten bei Gewalttaten umgekommen sind, die hauptsächlich aus Attentaten bestehen, und dass mindestens 250.000 irakische Zivilisten verletzt wurden. Die wissenschaftliche Zeitschrift The Lancet hat in einer zweiten Studie vom 11. Oktober 2006 geschätzt, dass die Zahl der Toten, die der Krieg verursacht hat, zwischen 426.369 und 793.663 lag. Zur Erinnerung: Der Irak hatte ein leistungsstarkes Bildungs-und Forschungssystem. Ein bekanntes Sprichwort erlaubt es, den intellektuellen Standard festzulegen: «Die Bücher wurden in Ägypten geschrieben, in Beirut gedruckt und im Irak gelesen».

      Ergebnis des Ganzen: Nach dem Krieg gab es eine 12-jährige Blockade und in dem Programm «Erdöl gegen Nahrung» endete diese Blockade im Tod von 500.000 irakischen Kindern aufgrund der Folgen von Krankheiten und Unterernährung: «Das ist nicht teuer, wenn es der Preis ist, den man zahlen muss, um Saddam zu entfernen», sagte Madeleine Albright, Ministerin von Bill Clinton. Die Zerstörungen der zivilen Infrastruktur sind enorm: Die Gesundheitseinrichtungen sind geplündert. Das kulturelle Erbe ist zerschlagen. Die religösen Spannungen sind exacerbées.

      Marie Le Douaran hat Recht, wenn sie schreibt, dass für mehrere Beobachter die Ursachen für diese Krise in der amerikanischen Invasion von 2003 liegen. (..) In den Vereinigten Staaten stellen politische Stimmen ebenfalls diese Verbindung von Ursache und Wirkung her. Der ehemalige Republikaner Lincoln Chafee, der Einzige seiner Gruppe im Senat, der sich gegen die Intervention im Irak gewandt hat, denkt, dass George W. Bush im Irak in «einem Hornissennest herumgestochert» und konfessionelle Teilungen ausgelöst hat, die zur Zeit im Spiel sind. „Was wir sehen, ist (…) ein vielleicht ungewolltes Produkt unserer Invasion.“ (7)

      Ekegant fasst Badia Bendjelloun das Drama des Nahen Ostens zusammen. „Man kann“, schreibt sie, „unter den anderen Wohltaten der Neustrukturierung des Nahen und Mittleren Ostens, die Kinder hinzuzählen, die mit anormal erhöhten angeborenen Deformierungen geboren werden, wenn ihre Eltern dem abgereicherten Uran ausgesetzt waren(…). Die für die irakische Nation vielleicht schmerzhafteste Folge ist diese Verfassung, die von den New Yorker Rechtsanwälten ausgearbeitet wurde und die sich dem Prinzip der Aufspaltung des Landes in drei ethnische und konfessionelle Zonen mit politischer und wirtschaftlicher Autonomie widmet, die allein auf den Energiequellen beruht. (…) Nicht ein Tag vergeht, ohne dass ein Attentat – mit konfessionellem Hintergrund oder nicht – mehrere Dutzend Tote verursacht, was an die dunklen Jahre erinnert, die Algerien kurz nach 1991 mit einer seltsamen chronologischen Übereinstimmung durchgemacht hat. (…) Seit den ersten Monaten der Besatzung im Irak äußerte sich die Bedrohung Syriens zuerst in Form der Resolution 1559, die zwischen Frankreich durch die Stimme seines Botschafters Jean-David Lévite und den USA mit ihrem für den Nahen Osten zuständigen Amtskollegen Elliot Abrams ausgehandelt wurde. (…) Im Herbst 2003 wurden neue amerikanische Sanktionen gegen Syrien unter dem Namen «Syrian Accountability Act» ergriffen. (8)

      Der Irak, eine der glänzendsten Zivilisationen, die die Menschheit erlebt hat, dümpelt in einem Chaos dahin, das, wenn nicht ein Wunder geschieht, danach aussieht, auf Dauer angelegt zu sein. All dies, um im Endeffekt die Hand auf den Bodenschätzen zu haben – die AIE versichert, dass das Erdöl weiter sprudelt -. Dieser Zerfall ist seit Langem von den US-Neokonservativen vorprogrammiert: Die westlichen politischen Führer verstehen nicht, dass die Welt vielschichtig ist und mehr als je zuvor gegenseitig voneinander abhängt. Selbst wenn die Armee wieder die Initiative ergreift, dank der Hilfe der Amerikaner, die ihren Flugzeugträger – ironischerweise Georges Bush Vater genannt – im Golf stationiert haben, hat der Schmetterlingseffekt mehr als je zuvor seine Bedeutung. Beispiele der Einmischung von Mossadegh bis Lumumba, von Allende bis Saddam und Kadhafi fehlen nicht. Die Feinde von gestern sind die Freunde von heute, bevor sie wieder zu den Feinden von morgen werden. Business as usual.

      Professor Chems Eddine Chitour
      Ecole Polytechnique enp-edu.dz (Algerien)
      * Hier irrt der Autor. Zu der Zeit, als Sadam Hussein gehängt wurde, war Maliki noch gar nicht an der Macht. Der Erste war Allawi, der Mann der CIA, danach kam noch Ibrahim al Jaafari, bevor Maliki gewählt wurde, den die Amerikaner eigentlich gar nicht an der Macht haben wollten, da er in Syrien im Exil gewesen war.
      ** Maliki wurde erst kürzlich mit Mehrheit der Stimmen wiedergewählt. Also verstehe ich diese Analyse nicht ganz. Sollte er denn die Macht dem ISIL übergeben? Es erinnert sehr an die Ukraine. Am Besten wäre allerdings ein Versöhnungsprogramm wie in Syrien, zumindest jemand, der alle Kräfte um sich sammeln kann.
      ***Wie kommt es dann, dass die Sunniten des Südens zu den Waffen gegriffen haben, um gegen den ISIL zu kämpfen?

  2. Ben permalink
    17/06/2014 17:57

    Ich hatte eigentlich gedacht der Typ der die drei alawitischen Truckdriver abgeknallt hat wäre tot…Doch ich hab mich wohl getäuscht, leider:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2658182/Unmasked-The-public-face-ISIS-terror-army-threatening-destroy-Iraq.html

    Der „Posterboy des Jihad“, einer der wenigen der bei seinen Abschlachtungen keine Maske trägt…

    • 17/06/2014 19:09

      Ja, habe ich auch irgendwann festgestellt und bei mir die Meldung nicht mehr gefunden um die Todesmeldung zu korrigieren.

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