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Aktuelles Tagebuch aus Syrien. Fortsetzung

02/10/2014

29.9.
Große Kämpfe in Khan Arnaba auf dem Weg nach Quneitra. Die östliche Ghouta wird weiter befreit. Eine schöne Moschee haben die whabitischen Terroristen in Adra zerstört und die Armee hat wieder Tunnel entdeckt und zerstört. Ganz Syrien scheint untertunnelt zu sein.
Es wird heute ganz schön vom Qassiun aus und mit MIGs bombardiert.
Gestern haben im Fernsehen gefangene Terroristen aus der Region Deraa erzählt, wie sie zu Beginn syrische Offiziere mit Hilfe aus Jordanien bestochen haben, und die haben sie dann in die Ghouta geführt. Das waren wohl die Offiziere, welche dann zur freien Söldnerarmee überliefen. Geld stinkt ja bekanntlich nicht.
Mit anderen Freundinnen, die tapfer ausgehalten haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, daran zu zweifeln, ob wirklich alle die jungen Männer, die zur Zeit mit Schleppern nach Deutschland kommen, Flüchtlinge sind. So viele junge Männer. Woher haben die so viel Geld nach vier Jahren Krieg. Diejenigen, die Geld hatten, sind schon längst weg. Sind das nun welche, die in Syrien gekämpft haben und nun, da ihre Fronten zusammenbrechen, Asyl beantragen, um dann als Schläfer in Europa zu agieren? Wir sprechen nicht von den Kurden aus Ain al Arab oder Familien, die Verwandte in Europa haben oder unmittelbar fliehen müssen noch von den vielen Ärzten, die in Deutschland umworben werden und dort, ohne Investition seitens Deutschlands, rekrutiert werden. Besonders aber über die, welche sich weigerten, in Zypern statt in Italien abgesetzt zu werden, um dann mit Hilfe der Mafia als lukrative Zahler in den Norden geschleust zu werden. Warum wollen die unbedingt nach Italien? Das hört sich ein Bisschen seltsam an. Das heißt natürlich nicht, dass das alle Schläfer sind, aber ein paar sind bestimmt darunter, mit definierten Aufgaben. Das kennt man ja von Saudiarabien schon länger.
Wie sagten die syrischen Politiker schon seit Langem? Die Elemente, die bei uns unterstützt werden, kommen bestimmt einmal auf ihre Unterstützer zurück. Na hoffentlich bleibt das den Menschen in Europa erspart.
Wir haben auch über die Syrer gesprochen, die sich als Kanonenfutter haben anwerben lassen. Die kommen aus Gegenden, in denen die Familienväter, wenn sie ein bisschen Geld verdienen, das nicht der meist recht kinderreichen Familie zukommen lassen, um den Lebensstandard im Hause etwas zu heben, sondern die dann nur daran denken, eine zweite Frau zu nehmen, um noch einmal einen Stall Kinder zu haben. Das sind die Gegend von Deraa, die man schon als Schmuggelnester kannte, große Teile der Ghouta, Schmuggelnester im Antilibanon wie Madaya, im Golan dagegen achteten sogar die Landarbeiter darauf, ihre Kinder zur Schule zu schicken, wie in den meisten Bergregionen, in der Jezireh war das von Gegend zu Gegend verschieden, Haasake und Qamishli eher für Bildung und Studium, das Land schickte seine jungen Mädchen als Haushaltshilfen in die Städte. Euphrat sehr konservativ, das Umland von Idlib ebenfalls.
Das erinnert mich an den Straßenkehrer, der auch den Müll aus den Häusern oder Institutionen einsammelte und sich ein bisschen Geld zusätzlich verdiente. Das war ein Mann von etwa 60 Jahren, der mehr Trinkgeld haben wollte. Warum? Er wollte eine zweite Frau nehmen. Alter: 16 Jahre. Was soll man da sagen?
Man kann wirklich nur durch Bildung versuchen, die Mentalitäten zu ändern, aber das ist bei den meist männlichen Sturköpfen oft schwer.
Demokratie-Demonstrationen in Hongkong, das riecht schon wieder nach Regime-Change und NGOs. Ein Professor, ein Pfarrer, Studenten – das typische NGO-Szenarium. Nach der Ukraine jetzt Hongkong? Ich nehme an, die Behörden dort wissen schon über gewisse Kandidaten Bescheid, dass sie die nicht zur Wahl zulassen wollen. Man wird einfach nur noch misstrauisch, wenn man so etwas hört nach all dem, was man schon erlebt hat.
30.9.
Heute knallt es beständig. Schon in der Nacht waren stets Explosionen zu vernehmen. Am frühen Nachmittag alle fünf Minuten ein MIG (die man nie sieht, nur hört) und vom Qassiun ein Riesenknall, der die Fenster erzittern lässt. Es heißt, die Armee wolle mit Douma reinen Tisch machen. Gestern hatten wir ständig Stromausfall, was wohl auf die Terroristen dort zurückzuführen war.
Dreimal hat es schon geknallt, während ich den obigen Abschnitt geschrieben habe. Das zeigt, wie die Armee rangeht.
Gestern ist Jeramana wieder von den Terroristen beschossen worden, keine Toten, aber Verletzte, was im Grunde auch nicht viel besser ist, es kommt auf den Grad der Verletzung an, aber den kennt man ja nicht.
Nachdem die Koalition ja hauptsächlich die syrische Infrastruktur im Osten zerbombt und seltsamerweise immer zu spät kommt, um den ISIL zu bekämpfen, der dann schon längst ausgeflogen ist, und dann vielleicht noch ein paar Zivilisten vorfindet, die sie stattdessen bekämpft, ist es im Interesse der Armee, Damaskus zu befrieden und sich dann auf den Südwesten und Norden zu konzentrieren und das Feld hier den nationalen Verteidigungskräften zu überlassen.
1.10.
Inzwischen sind die Temperaturen heruntergegangen wie meistens Ende September-Anfang Oktober. Vorgestern gab es auch einige Spritzer Regen in der Nacht, allerdings zu wenig, um etwas auszurichten. … Ich frage mich aber , wie viele Christen noch in unserem Viertel sind. Die besten Ärzte und viele Ingenieure sind inzwischen nicht mehr da. Das Schöne an unserem Viertel war immer, dass es sehr gemischt ist. Das gibt dem Wahabismus hier keine Chance sich auszubreiten.
Auch in Deutschland, wo er dank saudischer oder qatarischer Unterstützung immer mehr Fuß fasst, hat er seine Hochburgen in muslimischen Ghettovierteln und weniger in Vierteln, wo die Menschen in die deutsche Gesellschaft integriert sind, aber das ist ein Problem der Politik, die so etwas immer dann erkennt, wenn es zu spät ist. In den Ghettovierteln wird zum Beispiel oft per Telefon Druck auf die Mädchen ausgeübt, ein Kopftuch aufzusetzen oder sich gleich ganz zu verhüllen. Naja, wenn man den Saudis oder Qataris freie Hand lässt, kommt dies dabei heraus. Und in den türkischen Gemeinden haben auch immer mehr die Moslembrüder das Sagen. Das alles wird in Zukunft noch Probleme ergeben und zeigt sich schon in dem Einfluss auf die Leute, die zum Jihad nach Syrien kommen. Londonistan lässt grüßen!
Im Teletext des ZDF war zu lesen, dass die kurdischen Peshmerga jetzt mit Luftangriffen und Artillerieunterstützung den IS zuückschlagen. Dabei wird tunlichst vermieden zu erwähnen, dass die Luftangriffe und die Artillerieunterstützung von der syrischen Armee kommen. Man tut so, als hätten die Pashmerga dies in ihrem Handgepäck aus dem Irak mitgebracht.

2.10.
Gestern war ein großes Massaker in Homs, Angriff auf eine Schule. Als Helfer kamen, gab es gleich nochmal Angriffe. 41 Kinder tot.
Jobar wird wieder stark beschossen. Auch gestern waren wieder viele Lufteinsätze. Hoffentlich hat dieser Krieg bald ein Ende.
Diese Nacht hat es richtig geregnet. Damit fallen die Temperaturen endgültig unter 30 Grad, normalerweise die angenehmste Zeit.
——————
Anmerkung URS
siehe auch unten in den Kommentaren

6 Kommentare leave one →
  1. Barbara permalink
    18/10/2014 18:46

    Urs, wie geht es Dir? Hoffentlich nichts Bösartiges! Du nusst mehr auf Dich achten!
    Geht Deine E-Mail?

    • 18/10/2014 20:15

      Termin erst Ende Oktober, wenn ich Glück habe nur ein Lipom, wenn ich Pech habe ein Liposarkom. Mail geht nicht.

  2. 02/10/2014 17:53

    Hat dies auf namkoartist rebloggt und kommentierte:
    Eine von den konsensgleichgeschalteten Medien unterschiedliche Stimme. Ich will und kann nicht jeden Satz als neue absolute Wahrheit darstellen. Aber abgesehen davon, dass wir alle spüren, dass die Welt in einem grossen Krieg aus den Fugen gerät, sind solche Stimmen absolut wichtig, um noch einen Rest unabhängiger Information zu erhalten und die offzielle Konsensmedienpropaganda zumindest hinterfragen zu können

  3. 02/10/2014 14:31

    20.September 2014

    Regierungsbezirk Aleppo:

    Mindestens 300 kurdische Kämpfer sollen aus der Türkei nach Syrien gekommen sein, um ihren Waffenbrüdern der YPG in Ain al-Arab, der drittgrößten kurdischen Ortschaft in Syrien, die vom ISIL bedroht wird, unter die Arme zu greifen, wenn man dem Tante-Emma-Laden in London Glauben schenken will. Seit dem 16.9. sollen heftige Kämpfe im Umland des Ortes stattfinden, wo der ISIL 60 Dörfer eingenommen haben soll. Aus Angst vor den Gräueltaten des ISILsind etwa 45000 Kurden am Donnerstag, den 18.9. in die Türkei geflohen, wie Ankara verlauten ließ und mehrere Tausend drängten sich noch vor der Grenze am Samstag, wie ein Fotograf der AFP erzählte. Der Tante Emma-Laden berichtete, dass das Schicksal von 800 Dorfbewohnern „unbekannt“ sei, dass aber mindestens 11 kurdische Zivilisten, darunter 2 Jugendliche, in der Umgebung von Kobane exekutiert worden seien.
    Der Möchtegernvertreter der syrischen „Opposition im Exil“hat die „internationale Gemeinschaft“ in Hinblick auf die UNO-Generalversammlung aufgerufen, „dringend zu handeln, um einer ethnischen Säuberung und den Gräueltaten zuvorzukommen“. Ihr Vertreter in den USA, Najib Ghadbian, hat zu „Luftschlägen“ aufgerufen, „um die Zivilisten vor der Barbarei des ISIL zu schützen.“
    „Kobane (Ain al Arab) sieht sich dem barbarischsten Angriff seiner Geschichte gegenüber“, erklärte seinerseits in einem Kommuniqué Saleh Moslem Mohammad, Co-Präsident der PYD, einer der Hauptparteien der Kurden. Er rief die USA um Hilfe „in der Person ihres Präsidenten, der sich verpflichtet hat, den ISIL zu zerstören,“ und der Verantwortlichen in Europa und in Großbritannien, deren Bürger vom IS exekutiert worden sind.
    „Wenn ihr nicht wollt, dass es eine noch barbarischere ethnische Säuberung als in Sinjar gibt, müsst ihr Kobane helfen, denn die nächsten Stunden werden entscheidend sein“, sagte er.
    Der Sicherheitsleiter des IS, Ammar Hamidi Abu Maya, wurde bei Kämpfen gegen die Sicherheits- und Verteidigungskräfte in der Umgebung von Ain al Arab getötet. Der ISIL hat seinerseits einen Bürger der Ortschaft Menbidj namens Ibrahim Mohammad Ali wegen Apostasie getötet und gekreuzigt.
    Währenddessen hat das syrische Dokumentationszentrum bekannt gegeben, dass 20 ISIL-Söldner bei einem Hinterhalt durch die Einheiten zum Schutz des kurdischen Volkes im Dorf Kon Eftar südlich von Ain al Arab den Tod fanden.
    Presseinformationen haben versichert, dass eine Anzahl von Verletzten des ISIL in die Türkei gebracht wurden, um dort versorgt zu werden.

    Regierungsbezirk Damaskus:

    Die syrische Armee hat eine großangelegte Militäroperation auf der Straße nach Adra al Balad in der östlichen Ghouta unternommen. Die Presseinformationen betonen, dass die Armee den militärischen Schraubstock um das Dorf fester angezogen hat, während die Luftwaffe Schlupfwinkel der Milizen im Inneren des Dorfes bombardiert und getroffen hat. 11 Luftangriffe wurden unternommen, gemeinsam mit Kämpfen am Rand des Dorfes zwischen der syrischen Armee und den bewaffneten Söldnern.

    Im Viertel Jobar unternahmen syrische Jagdflugzeuge vier Angriffe gegen die IS-Schlupflöcher in dem Viertel.

    Dutzende von ISIL-Terroristen wurden an den Berghängen von Arsal nach Bombenangriffen durch die Hezbollah und die Syrische Armee getötet.
    Mehr als 50 Terroristen fanden den Tod bei diesen Angriffen, die gegen ein Feldlazarett in der Gegend von Al Rahwa an den Berghängen von Arsal gerichtet waren. Währenddessen haben die syrischen Flugzeuge einen Angriff auf eine Militärbasis in den Berghängen von Arsal ausgeführt gleichzeitig mit einem punktuellen Beschuss von Schlupflöchern der Milizen. Unter den getöteten Terroristen befindet sich ein Militärführer.
    Quelle: AFP, Arabi-press, AlHadathnews

    Syrisches Fernsehen, Journal de Syrie, 21.9.2014

    – Das Außenministerium warnt vor der Möglichkeit der Verwendung chemischer Waffen gegen die Syrer durch die terroristischen Organisationen
    – Die Volksversammlung beschäftigt sich in der ersten Sitzung ihrer vierten außerordentlichen Sitzungsperiode mit der Ministererklärung
    – Die syrische arabische Armee fährt mit der Verfolgung der Terroristen im Umland von Damaskus, Homs und Deraa fort
    – Terroristen des ISIL in Deir –Ezzor und seinem Umland eliminiert
    – Die belgische Tageszeitung L’Echo: “Die belgischen Behörden haben geplante Angriffe von Terroristen, die kürzlich aus Syrien zurückgekommen sind, vereitelt ”
    – Frankreich: Fünf Personen, die verdächtigt werden, an einem Rekrutierungsprogramm für Jihadisten teilgenommen zu habe, um in Syrien zu kämpfen, wurden verhaftet.

    Regierungsbezirk Aleppo:

    Die takfiristischen Jihadisten des Islamischen Staats IS haben am Sonntag, den 21.9., Ain al Arab, einen Schlüsselort belagert nach der Eroberung von 60 Dörfern in einer Blitzoffensive, die Zehntausende von syrischen Kurden zur Flucht in die Türkei getrieben hat. Eine Eroberung dieser Ortschaft ist für den IS entscheidend, denn sie würde ihm erlauben, einen großen Abschnitt der syrisch-türkischen Grenze ohne Unterbrechung zu kontollieren.

    Mit einer Stärke von etwa 35000 Mann, die in mehreren, vor allem westlichen Ländern rekrutiert wurden, erobert diese wahabitische ultraradikale Gruppe weiterhin Gebiete in Syrien und im Irak trotz der Ankündigung der USA, sie mit Hilfe einer breiten internationalen Koalition zerstören zu wollen.

    Laut dem Tante Emma-Laden in London soll Kobane vom IS „völlig belagert“ sein. Er „rückt vor und befindet sich etwa zehn Kilometer von Kobane entfernt.“ Die Kämpfe wüteten unter den Jihadisten, die mit schweren Waffen und Panzern bewaffnet seien und den kurdischen Kämpfern, die Kobane mit Hilfe ihrer Waffenbrüder aus der Türkei verteidigten. Die Zusammenstöße hätten fast 70 Tote in beiden Lagern gefordert.
    Am Freitag, den 19.9. hätten die türkischen Behörden den vor den Stacheldrahtzäunen wartenden kurdischen Flüchtlingsfamilien endlich die Tore geöffnet. Kobane sei praktisch leer. In den Dörfern seien auch Alte und Behinderte exekutiert worden, erklärte Mustefa Ebdi, ein syrischer Kurdenaktivist, der AFP am Telefon. Der IS plündere die Häuser. Die meisten Frauen und Kinder hätten Kobane verlassen, aber Tausende bewaffnete Männer seien bereit, den Ort bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Was könnten sie aber machen gegen die schweren Waffen des IS? “Wir brauchen ein einziges amerikanisches Flugzeug, um diese Barbaren zu treffen. Wo ist die Koalition gegen den IS [von den USA geführt]?. Sie müssen das kurdische Volk retten“, meinte Mustefa Ebdi.
    Einzige positive Note in diesem makabren Kontext ist die Freilassung von 46 vom IS in Mossul in den ersten Tagen seiner Offensive entführten Türken, die am Samstag in der Türkei angekommen sind, nach „diplomatischen Verhandlungen“ laut dem türkischen Präsidenten.
    Letzteres auch ein False Flag?
    Quellen: Almanar mit AFP

    Regierungsbezirke Raqqa/Deir Ezzor:

    Die Hochburg des islamischen Staats in Syrien ist einfarbig: Alles dort ist schwarz, von den Turbanen der Männer bis zum Schleier der Frauen. Selbst die Pässe.
    “Die schwarzen Fahnen des IS sind überall. Die Frauen sind von oben bis unten mit schwarzen Burkas bekleidet und können nur aus dem Haus gehen in Begleitung ihres Vaters, Bruders oder Ehemanns”, erklärt Abu Youssef, „Aktivist“ in Raqqa, Bastion des IS im Norden Syriens.
    In Raqqa beherrscht der IS alle Aspekte des Lebens. Die Jihadisten, die einzigen, die Waffen tragen dürfen, patrouillieren auf den Straßen mit Kalaschnikow und Pistolen in der Hand und zwei verschiedene Sicherheitskräfte sind beauftragt, die Frauen und Männer zu kontrollieren, erzählt Abu Youssef übers Internet.

    “Die Brigade Khansaa setzt sich aus Frauen zusammen, die Mitglieder des IS sind. Sie sind bewaffnet und haben das Recht, jede beliebige Frau auf der Straße anzuhalten und zu durchsuchen”, erklärt der „Aktivist“.

    Die Brigade Hesbeh agiert dementsprechend bei den Männern und will ebenfalls die Sicht des IS vom islamischen Gesetz aufzwingen. Der IS hat auch “Ministerien für alles nur Erdenkliche, religiöse Angelegenheiten und Verteidigung. Alle Ministerien sitzen in ehemaligen Gebäuden der Regierung”. Und Abu Youssef ergänzt ironisch:”Es gibt sogar eine Behörde zum Verbraucherschutz.” Die Ausbildung basiert auf einer strikten Interpretation des islamischen Gesetzes und Trainingslager für die Jugendlichen wurden eingerichtet, erklärt er.
    Die Jihadisten verbieten den Bewohnern, von den öffentlichen Räumen zu profitieren, zu denen sie selbst Zugang haben, berichten regelmäßig „Aktivisten“ in Raqqa, die im Internet Fotos verbreitet haben, die Cafés nur mit Jihadisten zeigen.
    In Deir Ezzor, der syrischen Stadt des Ostens, wo die Einwohner vergeblich versucht haben, den IS abzuwehren, sind alle Cafés geschlossen.
    “Nichts Gutes oder Lustiges ist erlaubt “, erklärt der „Aktivist“ Rayan al-Furati, über Internet. “Es ist unmöglich sich vorzustellen, dass jemand raucht oder Tabak verkauft. Es ist unmöglich, eine Frau ohne volle Verschleierung zu sehen. Und jeden Tag, wenn der Muezzin zum Gebet ruft, schließen alle ihr Geschäft und gehen in die Moschee, sonst droht ihnen Gefängnis.”
    Die Jihadisten dagegen erfreuen sich zahlreicher Vorteile. Der Basislohn des IS ist 300 $ im Monat, laut Furat al-Wafaa, „Aktivist in Raqqa“, der ein Pseudonym benutzt. “Unter den jetzigen Umständen ist das viel Geld“ erklärt er über Internet. Aber diese Großzügigkeit gilt nicht für die Einwohner. “Der IS ist nicht wirklich ein Staat. Er gibt seinen Mitgliedern alle Vorteile, die sie haben wollen, aber die anderen Bürger sehen nichts davon”, erklärt Furat.
    “Es ist eine Mafia, die durch den Terror regiert. Und die Leute werden durch den Hunger dazu gezwungen, ihre Ränge zu füllen, denn das ist die einzige Art und Weise, einen anständigen Lohn zu erhalten. ”
    Umso mehr, als der IS Steuern erhebt: Händler, die durch den Krieg schon verarmt sind, müssen so 60 $ im Monat zahlen. “Selbst diejenigen, die eigentlich zu arm sind, müssen sich dem beugen. Also treten die Leute in den IS ein, denn sie müssen zwischen dem Hungertod oder dem Beitritt wählen und sich ebenfall der Erpressung hingeben”, erklärt der Aktivist.
    Für Rayan al-Furati, der kürzlich aus Deir Ezzor geflohen ist, ähnelt der IS einer Siedlerbewegung. “So wie Israel Palästina mit Siedlern besetzt hat, ist das Gleiche hier passiert.” Es gibt ausländische Jihadisten, sogar Amerikaner, die leben mit ihren Familien da, wo wir vorher wohnten“, sagt er.
    Die Jihadisten haben Besitz von den Erdöl- und Gasfeldern, elektrischen Kraftwerken und Staudämmen ergriffen, die sie in Betrieb halten, indem sie den Angestellten dieser Infrastrukturen ein zusätzliches Gehalt ausbezahlen, wobei die ihr Gehalt weiter vom syrischen Staat erhalten.
    Rayan zufolge seien die Angestellten, die zur alawitischen Minderheit des Präsidenten Bashar al Assad gehörten, geflohen, als der IS in dem Regierungsbezirk ankam. Aber die Anderen sind geblieben, nachdem sie „Garantien erhalten hatten, dass man ihnen Nichts Böses antut.”
    Laut Nael Mustafa, einem anderen „Aktivisten“, der noch immer in Raqqa wohnt und über Internet kontaktiert wurde, zögerten die Jihadisten nicht, die Häuser, Telefone und Rechner zu durchsuchen auf der Suche nach Beweisen, die sie als „unmoralisch“ einstufen.
    “Sie denken, dass alles Gott gehört und sich daher unter ihrer Kontrolle befindet“.
    Quellen: AFP, Almanar

    Aufruf an die arabischen Intellektuellen, sich gegen den religiösen Faschismus zu erheben!

    Sonntag, 21. September 2014

    Ein wildes Tier hat sich über unseren arabischen Osten ausgebreitet, das die Nation und die Völker bedroht, vom Golf bis zum Ozean.
    Ein Raubtier ist aus den Tiefen der Geschichte aufgetaucht, aus den Verstecken der imperialistischen und reaktionären Geheimdienste, die von den Krisen profitieren, die unsere arabischen Gesellschaften durchlaufen. Es hat sich in das Gewissen der Leute geschlichen, es hat Verbrecher und Mörder als Instrument für sein faschistisches und blutrünstiges Projekt rekrutiert. Es hat sich in das Leben der Leute eingemischt, es hat ihre politische und soziale Zukunft bedroht, es ist ins Blut selbst der arabischen Bürger, der Muslime und der ethnischen und religiösen Minderheiten geschlüpft. Es strebt danach, seine Verbrechen über die ganze Erde zu verteilen. Sein Ziel ist klar: Die Zivilisation und die Gemeinschaft der Menschen, der Staaten und der Gesellschaften zu zerstören und dabei laut und deutlich zu rufen: «Wir kommen, um euch die Kehle durchzuschneiden!»
    Das ist der religiöse Faschismus. Er geht Hand in Hand mit den rassistischen und reaktionären Faschismen in den arabischen und westlichen Welten. Zusätzliches Instrument in den Händen des Imperalismus und seiner Anhänger in unserer Region, er nimmt teil an dessen gegenwärtigen und zukünftigen Kämpfen. Er wurde geschaffen, um dessen Ohnmacht zu kompensieren, traditionelle Kriege zu führen, die das zerstörerische Chaos zu verbreiten versuchen, indem sie die Staaten und Gesellschaften der Region abschaffen mit dem Ziel, einen neuen Nahen Osten aufzuzwingen, ohne Entscheidungskraft, Souveränität und Ressourcen, völlig dem Diktat der Nato unterworfen, versöhnt mit dem zionistischen Gebilde und ihm unterworfen.
    Dieses Unterfangen hat vor Ort große Fortschritte gemacht und von nun an bedroht das Messer die ganze Welt.
    Angesichts dieser Situation können wir uns nicht mehr in den Mäandern der nichtsbringenden Diskussionen über das schädliche Klima verlieren, das die Entstehung und die Entwicklung dieses schrecklichen Raubtieres ermöglicht hat. Die Verantwortung liegt in den Händen der arabischen Regime, die es nicht geschafft haben, einen Plan für die Unabhängigkeit und Modernisierung auszuarbeiten und einen Nationalstaat aufzubauen:
    – Die reaktionären arabischen Regime, die die ganze Region in den Sumpf der Unterwerfung unter die kolonialen Pläne getaucht und die die Kultur des religiösen und konfessionellen Faschismus verankert haben.
    – Die Mächte und nationalistischen Systeme, die sich von ihren Zielen und ihren Losungen abgewandt haben, um despotische und korrupte Autoritäten zu werden.
    – Die traditionellen oder aus der Linken hervorgegangenen liberalen Strömungen, die von der Demokratie der Panzer der Nato fasziniert waren und die sich schließlich den wahabitischen und Erdölregimen unterworfen haben.
    – Die Strömingen der Linken, die sich mit abstrakten Theorien begnügt haben, die Kämpfe führten, die von der Realität weit entfernt waren und die sich als ohnmächtig erwiesen, sich ernsthaft in die existentiellen Kämpfe der gesamten Region einzubringen.
    Ihnen allen ist die Verantwortung für dieses Scheitern zuzuschreiben, genauso wie den nationalistischen und demokratischen Intellektuellen, die daran gescheitert sind, die soziale Kultur zu modernisieren, die sich mit annähernden Lösungen angesichts der kulturellen Revolution begnügt haben, die das Prinzip der Politisierung der Religion erlaubt haben, indem sie sich den religiösen und konfessionellen Spitzenkräften angeschlossen und sich den großen Ölreichtümern unterworfen haben. Dieses Scheitern hat den Aufstieg und die Verbreitung des religiösen Faschismus im arabisch-muslimischen Raum erlaubt – vor allem nach dem Krieg in Afganistan, geführt unter der amerikanischen und saudischen Fuchtel. Sich dem Aspekt eines religiösen Erbes verschreibend, hat dieser Faschismus sich dessen nur bedient, um zu morden, zu schächten, all diejenigen auszugrenzen und zu strafen, die anders sind.
    Dieses Phänomen stellt eine direkte Gefahr dar, nicht nur für den Menschen und seine Rechte, sondern auch für das Recht zu existieren und das Recht zu leben. Diese reale Gefahr bedroht die Identität, das Recht der freien Rede wie auch alle anderen Feiheiten, einschließlich der Freiheit der Religionsausübung, der Kultur, des kulturellen Erbes, der Literatur und der Künste, bis zur Lebensart, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat, und wirft die arabische Welt weit in der Geschichte und im Lauf der Zeiten zurück.
    Keine Ausflucht ist annehmbar, um gegen die verheerende Aushöhlung durch diesen Faschismus in Konfrontation zu gehen. Es handelt sich um eine Aufgabe, die dringlich geworden ist. Sie obliegt allen lebendigen Kräften, denen an der Bewahrung der Errungenschaften der Zivilisation gelegen ist: der Freiheiten, der Unabhängigkeit, des Zusammenschlusses und der Entwicklung.
    Wir, die Unterzeichner dieses Aufrufs, wenden uns an die Intellektuellen und die Militanten, dass sie handeln, dass sie eine große Aktion gegen das terroristische Gedankengut, gegen den religiösen Fanatismus, gegen die Verflechtung der Religion im politischen Handeln starten.Wir rufen dazu auf, einen modernen demokratischen Naionalstaat zu errichten, der auf den Bürgerrechten beruht und die persönlichen und kollektiven Freiheiten garantiert, die politische, kulturelle und soziale Pluralität respektiert und die Verbreitung rassistischer und faschistischer Ideen, die die Ausgrenzung predigen, verurteilt. Einen Staat, dessen vorrangiges Ziel die Produktion, die gerechte Verteilung des Reichtums, die Abschaffung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist. Einen Staat, der darauf Wert legt, die Bildung auf allen Stufen zu entwickeln. Einen Staat, der seine Aufgabe ernst nimmt, die Defensivstreitkräfte zu verstärken, den Gefahren, die die Staaten und Völker, vor allem in unserem arabischen Osten, bedrohen, entgegenzutreten, in erster Linie der zionistischen Gefahr in Palästina und in der ganzen Region. Wir rufen dazu auf, die offiziellen und Volkskräfte, die durch das Denken, die Politik und mit Waffen die terroristischen Mächte und ihre Beschützer bekämpfen, zu unterstützen, mit dem Ziel, die größte arabische Koalition aufzubauen, die sich dem religiösen Faschismus entgegenstellt. Unsere Devise soll sein: Der religiöse Faschismus setzt sich nicht durch! Tod den Todesverbreitern in unserer arabischen Welt!
    Original : http://assawra.blogspot.fr/2014/09/blog-post_20.html
    Unterschriften:
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    فافاني دمق (تونس)

  4. 02/10/2014 14:30

    Montag, der 22. September 2014:

    Ein bekannter zionistischer Aktivist in Frankreich namens Frédéric Encel antwortet auf die Frage“Sind wir in einer Periode radikaler Neuziehung von Grenzen im Nahen und Mittleren Osten?“
    „Zumindest einiger Grenzen, und zwar unter den ältesten. Die syrisch-irakische z.B. wurde zwischen 1916 und 1920 gezogen. Wenn die Jihadisten des islamischen Staats ungestraft ihre Offensive hätten fortsetzen können, wären die jordanisch-irakische, ebenfalls alte Grenze und die irakisch-saudische Grenze vielleicht genauso zusammengebrochen.“
    Auf die Frage, ob diese „Balkanisierung“ der Region eine gute Sache oder ein großes Risiko für Israel sei, scheint Encel nicht besorgt zu sein, ganz im Gegenteil:
    «Theoretisch kann die Schwächung feindlicher Staaten Israel nur förderlich sein. Sehen Sie sich heute den verheerenden Zustand von Syrien, dem Sudan oder dem Irak an, um nur die radikalsten Antizionisten zu nennen! Keine arabische Koalition kann ernsthaft behaupten, den jüdischen Staat bedrohen zu können. Das heißt, statt nationalistischer und zentralistischer arabischer Regime können sich fanatisierte islamistische Gruppen durchsetzen wie in Somalia, in Libyen oder im Norden des Iraks. Selbst wenn sie relativ weit von den unmittelbaren Grenzen Israels entfernt und vor allem damit beschäftigt sind, lokale Kriege zu führen, müssen sie von Israel genau überwacht werden».
    Ohne Kommentar!
    Quelle: Almanar

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/qatar/11110931/How-Qatar-is-funding-the-rise-of-Islamist-extremists.html

    Regierungsbezirk Damaskus:

    IRIB-Die syrische Armee in Zusammenarbeit mit den nationalen Verteidigungskräften konnte den Schraubstock um die Ortschaft Adra la Balad enger ziehen und im Ort vorrücken, was eine große Zahl von Toten und Verletzten unter den Terroristen verursachte.
    Einer Armeequelle zufolge haben Einheiten der Armee die Kontrolle über mehrere Kontrollpunkte am Ortsrand von Taybeh im Gebiet von Kisweh südlich von Damaskus übernommen und eine Anzahl von Terroristen liquidiert oder verletzt.

    Regierungsbezirk Idlib:

    IRIB- Eine Einheit der Armee hat einen Infiltrierversuch von Terroristen aus dem Dorf Tell Salmo zum Flugplatz Abu Dhuhour vereitelt. Die Armeequelle weist darauf hin, dass die Armee mehrere von ihnen getötet und verletzt hat. Ansonsten haben im Ort Abu Dhuhour und im Dorf Talab im Südwesten des Flugplatzes Einheiten der Armee auf Terroristenfahrzeuge geschossen und eine Anzahl von ihnen zerstört und dabei die Terroristen in den Fahrzeugen getötet.
    In Sarja hat die Armee ein Raketenlager und eine Sprengstoffwerkstatt zerstört und 11 Terroristen getötet und andere verletzt. Zusätzlich wurden noch Dutzende Terroristen eliminiert, während ihr Panzer und zwei ihrer mit schweren Maschinengewehren ausgestatteten Fahrzeuge in Saraqeb zerstört wurden.
    Immer noch in Saraqeb und auch in Mantaf, in Ihssem, in Maarzaf, in Mardabseh und in Kafr Najd hat die Armee Terroristen getötet und verletzt und ihre mit schweren Maschinengewehren bestückten Fahrzeuge zerstört. Noch eine Einheit hat ein Versteck der Terroristenanführer im Gebiet der al Bassel-Wälder zerstört.
    In Arba’in hat eine Armeeeinheit zwei Ansammlungen von Terroristen unter Beschuss genommen und Dutzende von ihnen getötet oder verletzt.

    Irak:

    IRIB- Nicht weniger als 150 Terroristen wurden nach Luft- und Bodenangriffen der irakischen Armee gegen ISIL-Stellungen in den Regierungsbezirken Salaheddin, Al-Anbar und Ninive getötet.
    Dutzende Terroristenfahrzeuge und ein großer Teil ihrer Ausstattung wurden ebenfalls zerstört. Die irakische Luftwaffe hat eine noch nie dagewesene Operation ausgeführt und mehrere Gebiete bombardiert, vor allem die um den Präsidentenpalast und den Luftstützpunkt Spiker und in der Nähe des Staatskrankenhauses Tikrit, von dem seit Mitte Juni mehrere Teile von ISIL-Kämpfern heimgesucht worden waren. Eine Sicherheitsquelle hat verkündet, dass die Flugzeuge der irakischen Armee die Schlupfwinkel und Stellungen des ISIL in den Gebieten von Hassiba, Al-Abidi und Al-Qaem angegriffen hätten. Die irakischen Streitkräfte, zusammen mit den kurdischen Streitkräften und denen der Nomadenstämme, führen weiter ihre Anstrengungen und Operationen fort, um den Terroristen die Gebiete im Norden des Iraks, die von den ISIL-Kämpfern besetzt sind und von ihnen kontrolliert werden, wieder abzuknüpfen.

    Libanon:

    Etwa 50 Terroristen sind in der Umgebung von Arsal bei Konfrontationen mit der libanesischen Armee zugrunde gegangen.
    Laut der libanesischen Tageszeitung “As-Safir” hat die reguläre Armee einen Angriff auf das Berggebiet bei Arsal gestartet und konnte dabei 50 Terroristen töten. Diese Gegend ist ein Brandherd der bewaffneten Terroristen. Fotos von oben zeigen die Tragweite der Schäden, die den Terroristen in 72 Stunden zugefügt wurden. Gleichzeitig haben terroristennahe Quellen in Syrien der Tageszeitung “Al-Akhbar” angekündigt, dass die Nusra-Front ihre Drohungen in Bezug auf einen Angriff gegen Arsal wieder aufnehmen werde, falls ihre Forderungen nicht erfüllt würden. Laut der libanesischen Tageszeitung “Al-Bana” macht die Armee mit ihren Sicherheitsmaßnahmen in Arsal und in den umliegenden Bergen weiter. Die Sicherheitsquellen setzen die Situation in Arsal einer Bombe mit Zeitzünder gleich, umso mehr als die Armee ihre Aktionen in diesem Gebiet verstärkt. Die libanesische Armee hat sich vollkommen daran gemacht, die Terroristen zu besiegen.

    Der zionistische Geheimdienst Mossad hat am 22.9. ein neues Internetportal eröffnet, um Spione zu rekrutieren und mit der Arbeit seiner Agenten in einem Video geworben, das eines Hollywoodthrillers würdig ist.
    “Das Ziel ist es, die Organisation potentiellen Rekruten zugänglicher zu machen, die nicht die Vielfalt der angebotenen Funktionen kennen”, erklärt ein Kommuniqué des Büros des Premierministers Benjamin Netanyahu, von dem der Mossad direkt abhängt.
    Die Internetseite, die auf Hebräisch, aber auch auf Englisch, Französisch, Russisch, arabisch und Persisch verfügbar ist, verkündet: “Was immer Ihr Land, Ihre Nationalität, Ihre Religion… ist, sie können mit uns in Verbindung treten “, und verspricht den Kandidaten, Frauen wie Männern, die „ein Geheimnis wahren können und sehr ehrgeizig sind“ ein “hohes Gehalt “.
    Tamir Pardo, der Chef des Mossad, ruft in einem Kommuniqué dazu auf “die besten Denker zu mobilisieren, um den Bedrohungen zu begegnen, mit denen Israel konfrontiert ist”.

    Der Mossad, dem die Ermordung zahlreicher palästinensischer und arabischer Führer, die dem zionistischen Gebilde feindlich gegenüber stehen, zur Last gelegt wird, veröffentlicht regelmäßig Stellenangebote in Kleinanzeigen in den Zeitungen.

    Im besetzten Palästina hat nach offiziellen Statistiken, die die palästinensischen Einwohner des besetzten und annektierten Ostjerusalems einschließen, die Bevölkerung 8,2 Millionen Einwohner überschritten.
    Israel zählt 8.252.500 Einwohner, davon 6.186.100 Juden (75%) und 1.709.900 Araber, Muslime und Christen (20,7%), dem Zentralbüro für Statistik zufolge, berichtet die AFP.
    Ungefähr 356.500 (4,3%) sind weder Juden noch Araber, wie dieselbe Quelle sagt, sie sind registriert als ohne Religion oder nichtarabische Christen. Es handelt sich mehrheitlich um Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion, die die israelische Staatsbürgerschaft durch nahe Familienbande mit einem Juden erhalten haben.
    Die israelische Bevölkerung ist 2013 um ungefähr 1,9% gestiegen, laut einem Bericht, der zum jüdischen Neujahr am 17.9. veröffentlicht wurde.
    Die arabische Gemeinschaft setzt sich aus den Nachkommen der 160.000 auf ihrem Land verbliebenen Palästinenser nach der widerrechtlichen Besitzergreifung Palästinas und der Schaffung des zionistischen Gebildes 1948 zusammen.
    Diese Statistiken schließen ungefähr 290.000 Palästinenser des 1967 besetzten Ostjerusalems ein, dessen Annektierung niemals international anerkannt worden ist, welche nicht die israelische Staatsbürgerschaft besitzen.
    Diesem Bericht zufolge sind 28,2% der Israelis jünger als 14 Jahre alt, einer der höchsten Zahlen in den westlichen Ländern, laut AFP. Die Lebenserwartung beträgt 80 Jahre für die Männer und 83 Jahre für die Frauen.
    Quellen: Almanar und AFP

    How ISIS Works
    http://www.nytimes.com/interactive/2014/09/16/world/middleeast/how-isis-works.html

    Suspicions Run Deep in Iraq That C.I.A. and the Islamic State Are United
    http://www.nytimes.com/2014/09/21/world/middleeast/suspicions-run-deep-in-iraq-that-cia-and-the-islamic-state-are-united.html?contentCollection=world&action=click&module=NextInCollection&region=Footer&pgtype=article
    ‘Turkey opens border to death squads to fight in Syria, blocks Kurds battle ISIS’

    Pufferzonen im Norden und Süden Syriens, Vorspiel eines Krieges, um Assad zu stürzen? http://www.planetenonviolence.org/ZONES-TAMPON-AU-NORD-ET-AU-SUD-DE-LA-SYRIE-PRELUDE-A-UNE-GUERRE-POUR-RENVERSER-ASSAD_a3428.html
    ROBERT FISK : Anyone who has studied Syria knows the moderate opposition doesn’t exist
    independent.co.uk/voices/comment… http://t.co/7s5Txp8xJY—
    First Germany, Now France Folds On Syrian Airstrikes
    zerohedge.com/news/2014-09-2… http://t.co/VA5XlVi1SI—

    Algerien:

    Das riecht faul
    Von Kamel Moulfi – Die Entführung eines französischen Touristen am 21.September in der Kabylenregion in Algerien zeigt zu viele Indizien eines «vorbereiteten Schlags», um nicht von einer «Auftragstat» zu reden für die Erfordernisse einer Medienkampagne, die im Dienste von in diesem aktuellen Kontext leicht zu erratenden Zielen steht. Seit ihrer Verkündigung hat die Entführung erste Fragen aufgeworfen, die einen Zweifel zu dieser terroristischen Aktion aufkommen lassen. Wie ist es möglich, dass ein professioneller kampferpobter Bergsteiger, das kann man wohl sagen, sich so leicht in eine Falle locken lässt, die ins Auge sticht, da die betreffende Gegend bekannt dafür ist, der Schauplatz zahlreicher Entführungen durch die terroristischen Gruppen gewesen zu sein, deren Auslöschung noch nicht zu Ende geführt ist? Oder war das der beste Ort für eine solche Operation, wenn sie geplant war? Wie kann man die große Zeitspanne erklären, um die Nachricht zu verbreiten, während die Zeugen dieser Entführung , die, welche den Franzosen begleiteten, von den Entführern nicht zurückgehalten wurden? Die französischen Handlungsträger, Politiker und Journalisten sind in dieses Ereignis eingetreten, um sein Ausmaß zu vergrößern. Die Entführung des Franzosen hat den Regeln der Forderung nicht zuwidergehandelt, die ihr ihre Bedeutung verleiht und demUltimatum, das gestellt wurde, um die Aufmerksamkeit auf diesen kriminellen Akt zu lenken. In allen Fällen ist dies weniger in Frankreich sichtbar als in Algerien, welches das Land ist, das man versucht, für den Terrorismus verwundbar zu machen und zu destabilisieren, eine Stabilität, die es von den anderen Ländern der Region unterscheidet. Die Skrupellosesten unter den Beobachtern zögern nicht , diese Operation als versteckten Versuch zu betrachten, die Rückkehr des Terrorismus anzulocken, indem man für ihn Motivationen schafft, die in Bezug zu dem stehen, was sich außerhalb unserer Grenzen abspielt. Die Experten sehen darin eine Tat, die perfekt der Sturheit von Paris dient, unser Land in einen Krieg gegen den ISIL hineinzuziehen, der zu diesem Zeck bei uns eingeführt wird.
    K. M. (Algérie patriotique)

    Türkei:

    Das geöffnete Tor hat nicht alle Verdachtsmomente aufgehoben. Selbst wenn die Türkei notgedrungen Zehntausende kurdische Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat, bleibt sie angeklagt, doppeldeutige Beziehungen zu den Jihadisten zu unterhalten, die jene zum Exodus gezwungen haben.
    Seit drei Tagen hat Ibrahim Binici die meiste Zeit am türkisch-syrischen Grenzposten Mursitpinar verbracht. Angesichts des Stacheldrahts versucht der Abgeordnete der Demokratischen Volkspartei (HDP) dort, den Übergang seiner „Brüder“ zu erleichtern, die vor den Kämpfen fliehen, die in der syrischen Ortschaft Ain al-Arab in Kanonenreichweite toben. Zwischen den türkischen Soldaten, die, unterstützt von gepanzerten Fahrzeugen, die Flüchtlinge umgeben, und den örtlichen Behörden hin und her geworfen, wettert er gegen die islamisch-konservative Regierung von Ankara. «Als die Wahnsinnigen des Islamischen Staats sich aus Mossul aufgemacht haben, um Ain al Arab (auf Kurdisch Kobane) anzugreifen, hätten zwei Flugzeuge ausgereicht, um sie daran zu hindern, zurückzukommen, aber nichts wurde getan », brummt er unter seinem dicken Schnurrbart. „Die türkischen Behörden sind für diese Situation zum Teil verantwortlich. Sie schützen den ISIL, der eine terroristische Organisation ist“, fährt Binici fort. „Heute hindern sie die jungen Kurden daran, nach Syrien zurückzukehren, um ihr Land zu verteidigen.“
    (…).
    http://www.lorientlejour.com/article/887472/a-la-frontiere-syrienne-lattitude-de-la-turquie-vis-a-vis-des-jihadistes-au-coeur-des-soupcons.html

  5. 02/10/2014 14:28

    Syrisches Fernsehen, Journal de Syrie 23.9.2014

    – Amerikanische Jagdflugzeuge zielen auf Stellungen des ISIL und der Nusra-Front in Raqqa und im Umland von Deir Ezzor und Idlib
    – Außenminister Mouallem hat eine Botschaft seines amerikanischen Amtskollegen über den irakischen Außenminister erhalten, der ihn von dem Beschuss von ISIL-Stellungen in Syrien unterrichtet
    – Das Pentagon: Die amerikanische Armee hat Angriffe auf Stellungen des ISIL in Raqqa ausgeführt
    – Die Armee zielt auf Schlupfwinkel der Terroristen im Qalamun und liquidiert zahlreiche Terroristen des ISIL in Deir Ezzor
    – Die österreichische Innenministerin: “30 von den 140 österreichischen Terroristen, die in Syrien kämpfen, wurden getötet”
    – Libanon: Bewaffnete ermorden einen libanesischen Soldaten und verletzen zwei weitere in Mahallet Akrouma
    – Irak: Die irakische Armee fügt den Terroristen in Tikrit schwere Verluste zu

    Regierungsbezirk Aleppo:

    LIVE: from Kobane after explosions at Syria-Turkey border

    IRIB- Die Vereinigten Staaten haben achtmal auf die Stellungen einer Gruppe namens “Khorassan” im Westen der Stadt Aleppo gezielt »,berichtete der Fernsehsender al Mayyadeen.
    Eine Phantasiegruppe?
    (…).
    American officials said that the group called Khorasan had emerged in the past year as the cell in Syria that may be the most intent on hitting the United States or its installations overseas with a terror attack. The officials said that the group is led by Muhsin al-Fadhli, a senior Qaeda operative who, according to the State Department, was so close to Bin Laden that he was among a small group of people who knew about the Sept. 11, 2001, attacks before they were launched.
    (…).
    U.S. Suspects More Direct Threats Beyond ISIS
    http://www.nytimes.com/2014/09/21/world/middleeast/us-sees-other-more-direct-threats-beyond-isis-.html?_r=2
    http://www.lefigaro.fr/international/2014/09/23/01003-20140923ARTFIG00403-khorasan-l-autre-groupe-frappe-par-les-etats-unis-en-syrie.php
    Da tauchen plötzlich Gruppen auf, von denen niemand etwas gehört hatte, noch dazu mit dem Namen eines historisch iranischen Gebiets. Soll das jetzt den Iran zu Terroristen machen und bei den Westbürgern schon einmal so eine Assoziierung auslösen? Alles ist möglich, wenn jemand sein Ziel erreichen will. Dann ist er auch nicht wählerisch mit seinen Mitteln.

    Luftanschläge gegen Syrien. Reaktion von Putin (???)
    IRIB-Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor Beginn der amerikanischen Schläge gegen Stellungen des ISIL in Syrien, die am 23.9. vor Sonnenaufgang begonnen haben, darauf bestanden, dass sie nicht ohne das vorherige Einverständnis von Damaskus erfolgen. Putin hat bei einem Telefongespräch mit dem UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in der Nacht von Montag auf Dienstag betont, dass die Luftangriffe gegen die terroristischen Stützpunkte des IS auf syrischem Gebiet nicht ausgeführt werden dürften ohne das Einverständnis der syrischen Regierung, ließ ein Kommuniqué des Kremls wissen.

    Regierungsbezirk Idlib:

    Ein amerikanischer Luftangriff hat eine Stellung der Nusra-Front im Norden an der türkischen Grenze getroffen und einen Anführer der Gruppe “Abu Youssef Al Turki” und andere Terroristen getroffen.
    Quellen: Manqool news, Zeitung Al Watan, Streitkraft der republikanischen Garde, Idlib news, Hussein Mortada-Medien, syrische Medien.
    Interessant :
    Die Al Nusra-Front wird gegenwärtig von Israel im Golan und von der zionistischen Koalition in Damaskus, Homs, Hama, Deraa und Lattakia unterstützt. Ach ja, und nicht zu vergessen, auch der französische Außenminister Fabius fand, dass sie gute Arbeit leiste „Le Front Al Nosra fait quand même du bon boulot“.
    Man darf auch nicht vergessen, dass die Nusra-Front in Idlib der Koalition FSA-Islamische Front den Krieg erklärt hat seit dem Tod der Führer der Brigade Ahrar Al Sham, heftige Kämpfe sind seitdem zwischen den beiden Gruppen ausgebrochen mit einem starken Fortschritt der Nusra-Front gegenüber FSA-Islamische Front.
    Diese US-Schläge kommen mir völlig unsinnig vor und treffen mehr die syrische Infrastruktur als die Gruppen, wohl mehr um denen etwas Angst zu machen so wie im Irak. Außer vielleicht auch Schlägen gegen Zivilisten und mal einem Zufallstreffer gegen ein Alibi-Grüppchen. Die Erfolge auf syrischer und irakischer Seite kommen vielmehr von der syrischen und der irakischen Armee.

    Von diesen Tatsachen spricht man dagegen kaum: Ungefähr 300 irakische Soldaten wurden vom IS massakriert, nachdem dieser ihren Stützpunkt in der Nähe der Ortschaft Al Saqlawiyeh im Rgierungsbezirk Al Anbar erobert hatte.
    Den irakischen Medien zufolge wurde der Stützpunkt von Al Saqlawiya eingekesselt und war seit einer Woche ohne Möglichkeit, Nachschub zu erhalten, aber wie der Zufall es will, brachten die US keine Hilfe noch wurden Luftangriffe ausgeführt. Die Basis wurde schließlich von den Terroristen überrannt und Hunderte irakische Soldaten wurden massakriert. Tolle Arbeit der amerikanischen Armee!!
    Wie immer!!!
    http://alghadeer.tv/news/detail/18931/

    Libanon:

    Eine Drohne der Hezbollah im Einsatz im Gebiet von Arsal im Libanon.

    Raqqa bombardiert! Bilanz:
    Trotz des Ausmaßes der Luftangriffe gegen Stellungen des IS in Raqqa und Deir Ezzor
    wurden nur 30 bis 40 Terroristen getötet und selbst das…! Quellen, die vom Jouralisten von Al Alam befragt wurden, versicherten, dass die Terroristen Nachrichten hatten, die sie vor unmittelbar bevorstehenden amerikanischen Schlägen warnten! Die Zeugen sprechen von der Bombardierung von Gebäuden, die seit zwei Tagen von den Terroristen verlassen worden waren. Eine andere Information stellt Angriffe der syrischen Armee in Ortschaften in der Nähe von Raqqa fest. Die syrischen Flugzeuge zielten auf das Dorf Aliya im Umfeld von Ras al Arab nahe der türkischen Grenze, und auf die Dörfer Al Qara, Maghluja, Abutalil im Westen des Regierungsbezirks Hassake. Aber nicht nur im Umland von Raqqa, Aleppo, im Osten von Homs schlug die syrische Armee zu. Reuters spricht von der Flucht Hunderter von Einwohnern aus Raqqa in andere Städte des Landes.
    http://french.irib.ir/info/moyen-orient/item/341827-raqqa-bombard%C3%A9-dernier-point

    Die Verluste des IS sind minimal nach den Bombardierungen der US, das wird von Al Mayadeen TV bestätigt..

    Blackwater, die Kämpfer, die „über dem Gesetz“ stehen (30/06/14 Abby Martin)

    Militants say US drone crashes in Syria

    23.9. In einem Interview sagt Thierry Meyssan, dass Russland zwei Wahlmöglichkeiten habe:
    1 : Wie im August 2013 fängt Russland die Raketen ab (von Schiffen, also haben die US Angst, m Ende abgeschossene Flugzeuge zu haben)
    2 : Die russische Luftwaffe interveniert direkt und bombardiert wirklich den ISIL (da laut Meyssan die US ins Leere bombardiert haben). Aber laut Meyssan ist das oder war das nur eine Hypothese und die Russen hätten noch keine Entscheidung getroffen.
    Wahrscheinlich entscheiden sie sich, wenn die US syrische militärische Ziele angreifen.
    Der 2. Fall kommt von der russischen Erklärung, dass Rassland nicht die UNO-Versammlung abwarten werde, um zu bombardieren.

    IRIB-Laut Al Mayadeen ist ein russisches Kriegsschiff am Dienstag im Hafen von Tartous vor Anker gegangen. Es hat Waffen für die russische Armee geliefert und ist für die russische Mittelmeerflotte bestimmt. Es untersteht dem Befehl des Schiffes Moskova, das Raketen transportieren kann. Diese russischen Schiffe sind auch mit Luftabwehrsystemen, Kreuzerraketen und Tomahawks ausgerüstet.

    Regierungsbezirk Quneitra :

    Die islamistischen Mujaheddin beglückwünschen Israel, ein syrisches Militärflugzeug im besetzten Golan abgeschossen zu haben.
    Video: https://www.facebook.com/video.php?v=593083997483883
    Zur gleichen Zeit soll die US-Luftwaffe eine Stellung dieser „Mujaheddin“ bei Idlib beschossen haben.

    IRIB- Ein Hamas-Veranwortlicher kündigte an, dass die palästinensische Delegation sich an den Verhandlungstisch begeben werde, um dem zionistischen Regime keine „Ausrede“ zu liefern.
    Mohammad az-Zahar, der in einem Interview mit Reuters sprach, verurteilte den Mord an zwei Palästinensern, die von israelischen Soldaten getötet worden waren, bevor er hinzufügte, dass die palästinensische Seite beschlossen habe, die Verhandlungen über die Einzelheiten des Waffenstillstandes mit der israelischen Seite fortzusetzen, um ihr keinen Vorwand für Ausflüchte zu liefern. Vorher und nach der Bekanntgabe des Märtyrertodes von zwei Palästinensern, die von den Soldaten des zionistischen Regimes getötet worden waren, hatte ein Mitglied der palästinensischen Delegation von einem eventuellen Rückzug der Palästinenser von den Verhandlungen gesprochen. Das zionistische Regime hat am Dienstagmorgen zwei Hamasmitglieder getötet und sie des Mordes an drei Zionisten beschuldigt.

    Von Prof. Michel Chossudovsky
    http://www.mondialisation.ca/a-la-poursuite-de-letat-islamique-devinez-qui-est-derriere-le-projet-califat/5403655
    “Die Kommandos geschwächt durch die Bombardierungen”
    Es handelt sich um einen teuflischen Plan: Die Erfinder des Islamischen Staats haben die Welt davon informiert, dass sie sich an die „Verfolgung“ ihrer eigenen Terroristen machen im Rahmen einer Operation gegen den Terrorismus.
    Obwohl diese Aktionen unter der Flagge des “globalen Kriegs gegen den Terrorismus” laufen, haben die Vereinigen Staaten nicht die Absicht, ihre eigenen terroristischen Brigaden des IS zu treffen, die vonSpezialkräften und westlichen Gehiemdiensten durchsetzt sind. In Wirklichkeit wird der einzige glaubwürdige und effektive Feldzug gegen die Terroristen des IS von den syrischen Regierungskräften geführt.
    Unnötig zu sagen, dass die Finanzierung und Unterstützung durch die USA, die Nato, Saudiarabien und Qatar weitergehen. Das Ziel ist nicht, den IS zu zerstören, wie Obama versprochen hat, sondern vielmehr, den Irak und Syrien zu destabilisieren und zu zerstören. Der Feldzug gegen den Islamischen Staat dient dazu, die Bombardierung beider Länder zu rechtfertigen, indem man in erster Linie Zivilisten beschießt.
    Das endgültige Ziel ist, den nationalen Staat Irak zu destabilisieren und seine Aufteilung in drei verschiedene Gebilde anzustoßen. Das allgemeine strategische Ziel der USA und der NATO besteht darin, die ganze Region des Nahen und Mittleren Ostens, Nordafrikas und Zentral-und Südasiens zu destabilisieren, einschließlich des Irans, Pakistans und Indiens. Michel Chossudovsky

    Regierungsbezirk Hama:

    50 bewaffnete Personen haben den zuständigen Stellen in Hama ihre Waffen abgegeben, nachdem sie vesprochen hatten, an keinem Akt mehr teilzunehmen, der der Sicherheit des Vaterlandes abträglich sein könnte.
    Der Gouverneur von Hama Ghassan Khalaf hat darauf hingewiesen, dass Syrien alle seine ehrlichen und dem Wiederaufbau und der Verteidigung des Vaterlandes gegen den Terrorismus ergebenen Söhne brauche.
    Der Sekretär der Baathpartei der Ortsgruppe Hama, Mohamad Imadi, hat betont, dass die Versöhnungskommissionen eine große Rolle spielten bei den Kontakten mit den betreffenden Personen und der Aufdeckung tendenziöser Vorspiegelungen.
    http://www.sana.sy/fr/?p=11563

    Auszüge aus dem Artikel : Von Kiew nach Damaskus, derselbe Wahnsinn
    Auch ein Instrument
    Daesh oder IS oder ISIS, wie man will, ist zuerst das Ergebnis des zweiten Kriegs gegen den Irak und der Auflösung der Armee von Saddam durch den amerikanischen Prokonsul Bremer. Eine Operation, die so nebenbei auch ohne die Zustimmung der UNO geführt wurde, ebenfalls mit einer Koalition von Clowns und kleinen Marionettenländern, denen man die Luft abgeschnitten hat.
    Daesh oder IS oder ISIS, wie man will, das ist dann die drei Jahre andauernde Finanzierung und Bewaffnung von terroristischen Gruppierungen unter dem Deckmantel einer Pseudorevolution. Und dies unter dem Beifall des amerikanisierten Westens und seiner gut geölten Propagandamaschinerie.
    Daesh oder IS oder ISIS, wie man will, das ist schließlich, ideologisch gesprochen, das Ergebnis von 100 Jahren saudischen wahabitischen Deliriums. Dieses Saudiarabien, das dem Herzen des atantistischen Blocks so lieb und teuer ist – Abhängigkeit vom schwarzen Gold verpflichtet – und doch ideologische Matrize dieses sunnitischen Terrorismus, gegen den man sich zu verteidigen vorgibt.
    Aber Daesh oder IS oder ISIS, wie man will, und die al-Qaida, die freie Hand hatte, vor ihm, das ist auch ein Instrument für das atlantistische System. Denn in der äußersten Version des pseudoislamistischen Terrors (2), der uns heute geboten wird, erreicht der Terror einen solchen Grad, dass er künftig alle Kriege rechtfertigt, alle Schläge, alle Morde und alle Regime-Change-Operationen, die das atlantistische System sich erträumt, und all das in Missachtung der internationalen Legalität und Souveränität der Nationen.
    Denn mit diesem erschreckenden Zynismus und dieser Straflosigheit, die auch sein Markenzeichen sind, hat dieses System, obwohl völlig von der plötzlichen Größe des Monstrums, das es zu schaffen geholfen hat, überfordert, doch noch aus der Lage Profit zu ziehen versucht.
    Ein großes Spiel gegen den BRICS
    Es ist also kein Zufall, wenn man lange den Fuß nachgezogen hat, während man auf die ersten konkreten Erfolge des Daesh auf dem Schlachtfeld wartete.
    Es ist also kein Zufall, wenn Schläge einer noch nicht dagewesenen Größe in Syrien durchgeführt werden, ein Jahr Tag für Tag nach dem ersten gescheiterten Versuch (3), einen Krieg in diesem Land anzufachen.
    Es ist also kein Zufall, wenn am ersten Tag dieser Schläge Israel, das doch das Schlimmste vom Daesh befürchten müsste, es für gut befand, einen syrischen Kampfjäger abzuschießen, der genau gegen die trübe terroristische Gruppe vorging.
    Der wahnsinnige Gedanke hinter diesem tugendhaften atlantistischen Feldzug ist wahrscheinlich der, dass man die Gelegenheit sieht, den Sturz der Regierung von Damaskus zu beschleunigen in der Hoffnung einer neuen Zusammensetzung, die dem atlantistischen System förderlich ist. Eine neue Zusammensetzung, die es ermöglichen würde, die Achse Iran-Syrien (4) zu zerschlagen und so Russland einen empfindlichen Rückschlag zu versetzen, das die Kontrolle über seinen maritimen Seestützpunkt in Tartous verlieren könnte.
    Und hier ergibt sich der Zusammenhang zwischen der Ukraine und Daesh, in dem großen Spiel des amerikanistischen Systems, es geht darum, Russland zu zerschlagen und dabei den mächtigen Aufstieg der BRICS-Länder zu verhindern (5).
    http://www.entrefilets.com/De%20Kiev%20a%20Damas%20une%20meme%20folie.html

    Regierungsbezirk Idlib:

    Veröffentlicht am 23.09.2014
    Amateur videos posted online on Tuesday reportedly showed the aftermath of coalition airstrikes on the village of Kfar Derian in the northern Syrian province of Idlib. The narrator in the videos is heard saying that the footage shows the destruction caused by Western allied air raids. The US has not yet confirmed it carried out airstrikes in Kfar Derian. The videos appeared genuine and corresponded to AP reports of the events. Read More: http://on.rt.com/s6ab7t

    Wahlfälschung in Schottland: Sichtbarer Beweis:

    Syrisches Fernsehen, Journal de Syrie 24.9.2014

    – Die Armee zielt auf Verstecke der Terroristen im Qalamun und liquidiert zahlreiche Terroristen des ISIL in Deir Ezzor
    – Russland: Die amerikanischen Luftangriffe gegen Terroristenstellungen in Syrien und im Irak sind illegitim
    – Lawrow: Die Vereinigten Staaten kämpfen gegen denTerrorismus nach einer Politik der doppelten Moral
    – Der iranische Präsident kritisiert die Politik der doppelten Moral, die der Westen im antiterroristischen Kampf anwendet
    – Die Zukunft des syrischen Dramas in einer Werkstatt in Damaskus
    – Die USA und ihre Partner zielen auf Stellungen des ISIL in Abukamal und im Umfeld des Ortes Ain al Arab
    – Der Sicherheitsrat setzt 12 Terroristen, darunter Franzosen und Saudis, auf eine schwarze Liste
    – Irak: Die irakische Armee eliminiert zahlreiche Terroristen in mehreren Regierungsbezirken

    Regierungsbezirk Hama :

    Die syrische Armee und die nationalen Verteidigungskräfte machen weiter Fortschritte . Sie haben die Kontrolle über das Dorf Al Safsafiyeh westlich von Mehardeh in der Nähe der Ortschaft Al Treimseh übernommen. Die Säuberung um den Ort geht weiter, zahlreiche Terroristen wurden getötet.
    Vor Ort die Medien der NVK live aus dem Gebiet von Al Safssafiyeh :

    Präsident Bashar Al-Assad trifft den irakischen Gesandten. Auf dem Plan der Kampf gegen den Terrorismus.

    Regierungsbezirk Hassake:

    Al-Hassake, Beschlagnahmung von Waffen und Verhaftung von Terroristen.

    Irak:

    US seeking to reoccupy Iraq through anti-ISIL coalition: Ulrich
    presstv.ir/detail/2014/09… http://t.co/w25dkvipUP—

    „Die Vereinigten Staaten und ihre arabischen Verbündeten (Saudiarabien, Vereinigte arabische Emirate, Jordanien, Bahrein und Qatar) haben am Dienstag, den 23.9. eine großangelegte Militäroperation in Syrien gestartet. Die VAE, Jordanien und Bahrein haben bestätigt, Luftangriffe gegen die Jihadisten ausgeführt zu haben.“
    Ah….Da haben wir diese verbündeten „arabischen Länder“, Hilfstruppen der USA zur Bombardierung des „IS“ in Syrien…Heimatlose Familiendynastien!….Die große Königliche, Al Saud und die kleinen Königlichen, Al Kalifa und Haschemiten, Vereinigte Emire und Al Thani, Plünderer der Reichtümer der Völker der Arabischen Nation im Nahen und Mittleren Osten, zu ihrem eigenen Nutzen und dem ihrer US-Herren und deren europäischer Untertanen …ohne von den anderen ausländischen, lokalen und außerhalb der Region sitzenden Raubtiere zu sprechen …

    Regierungsbezirk Aleppo:

    IRIB – Die türkischen Jagdbomber haben in der Nacht vom 23. zum 24.September Angriffe gegen die Regionen unter Kontrolle der ISIL-Terroristen in der Nähe der türkischen Grenze geflogen, berichtet Reuters, das wiederum den Tante-Emmaladen in London zitiert. Diese Angriffe sollen den Westen des syrischen Kurdenortes Kobane in Ain al Arab zum Ziel gehabt haben. In dem Maße, in dem die Türkei sich geweigert hat, gegen die ISIL-Terroristen in Aktion zu treten, deren Eindringen nach Syrien und in den Irak sie erleichtert, kann man sich fragen, wie das mit den Bombardierungen zusammenpasst. Der syrische kurdische Abgeordnete und Präsident der Nationalpartei der Kurden Syriens, Omar Ussi, hat dazu seine eigene Theorie: Die ISIL-Terroristen haben Kobane (arabisch Ain al Arab) in der Absicht angegriffen, einen Sichereitsgürtel entlang der syrisch-türkischen Grenze zu errichten. Die Takfiristen führen weiterhin ständige Kämpfe gegen kurdische Städte und Dörfer dieser Zone. Und diese Angriffe erfolgen aus drei Achsen heraus, vom Süden, Osten und Westen. Die ISIListen nehmen Kanonen, Raketen, Panzer und alle Arten schweren Geräts zu Hilfe und sie profitieren von der direkten Hilfe Ankaras und der türkischen Armee. Das Ziel dieser Angriffe ist ganz klar: Die Türkei will die türkischen nationalen Verteidigungskräfte auslöschen, das heißt diese Formationen, die der syrische Staat vor Ort aufgestellt hat und die nicht aufgehört haben, ihn seit Beginn des Krieges zu unterstützen und die sich durch ihre Tapferkeit in ihrem Krieg gegen die ISIL-Terroristen ausgezeichnet haben in einem 400qkm großen Gebiet im Norden Syriens !!…Um die Wahrheit auszusprechen, die Türken wollen diesen Sicherheitsgürtel an der Grenze entlang, um eine Eigendynamik auszulösen, um die demografische Zusammensetzung der Kurden in dieser Region zu ändern. Es handelt sich darum, die Zahl der Araber dort zu erhöhen und das soll der ISIL für die Türken dort tun. Dem ISIL gefällt natürlich diese Idee, die es ihm ermöglicht, sein Herrschaftsgebiet auszuweiten und die Kurdengebiete für sein sog. Kalifen-Emirat zu annektieren. Raqqa und Deir Ezzor gehören zu seinem Emirat, er strebt zur Zeit danach, Hassake zu annektieren. Wenn Hassake annektiert ist, dann wird Raqqa an Mossul und Ninive angebunden sein” ! Der Abgeordnete bekräftigt, dass die Bombardierung der Kurdenregion Syriens durch die Türkei den türkischen Bestrebungen entspricht, ein Maximum an Profit aus dem geostrategisch unstabilen Kontext, der in der Region herrscht, zu ziehen.” Dies bedeutet, dass die US-Schläge gegen den ISIL ohne vorherige Koordinierung mit der syrischen Regierung und den syrischen kurdischen Kommittees unwirksam sind. Ankara ist wirklich gegen ein Verschwinden des ISIL, der in seinen Händen ein geostrategisches Werkzeug ist. Die syrische Armee dagegen hat sich durch ihre Beständigkeit ausgezeichnet, die syrischen Kurden zu verteidigen. Sofort nach dem Angriff der Takfiristen gegen die Kurdenregion im Norden Syriens (Aleppo) ist die syrische Luftwaffe in Aktion getreten und hat die takfiristischen Stellungen aufs Heftigste bekämpft. Sie hat so das Vorrücken der Takfiristen auf Ain al Arab verhindert”. Der Abgeordnete ruft die Pashmergas auf, den syrischen Kurden zu Hilfe zu eilen.

    Syrien.Die Koalition trifft die Islamisten in der Umgebung von Aleppo!
    http://fr.ria.ru/world/20140924/202513427.html

    Russland:

    Ohne das Christentum hat der Nahe Osten keine Zukunft. Das drückt bei einem Treffen mit Journalisten der Abgeordnete der Staatsduma Russlands, Sergej Gawrilow, Mitglied der Parlamentsgruppe verschiedener Parteien für den Schutz christlicher Werte, aus. Das Verschwinden und die Schwächung des Christentums werde das religiöse, kulturelle und historische Gleichgewicht in der Region zerstören. Russland wird den Christen wie Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften helfen, welche Gewalt und Leiden durch die Jihadisten ausgesetzt sind.
    In Syrien wie in anderen Ländern der Region hat sich im Laufe der Jahrhunderte eine einzigartige Symbiose und eine Harmonie der Beziehungen zwischen dem traditionellen Islam und dem Christentum gebildet. Und man bemüht sich nun, diese Symbiose zu zerstören, sagte der Abgeordnete dem Korrespondenten von Rossiya Segodnya.
    „Tausende von Jahren lang respektierten sich die Mitglieder verschiedener Konfessionen, sie teilten aber auch gemeinsame Werte. Der oberste Mufti beglückwünschte die Christen zu Ostern, während der Oberhirte der christlichen Kirche den Muslimen zu ihren Festen alles Gute wünschte. Eine solche Synthese der Religionen macht die Kraft der Staaten aus und ist die Basis der Stabilität in der Region des Nahen Ostens.“
    Russland kümmert sich intensiv um die Probleme des syrischen Volks. In diesem Jahr hat die Orthodoxe Imperiale Gesellschaft Palästinas [muss noch aus der Zarenzeit stammen] regelmäßig Finanzmittel gesammelt, um den Menschen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, die sich im Epizentrum der Auseinandersetzungen befinden. Mehr als eine Million Dollar sind so zusammengekommen. Neun Mal wurden Lieferungen mit Dingen für die Grundbedürfnisse, Medikamente, medizinische Ausstattung, Lebensmittel, Kindernahrung gesendet. Diese Hilfe wurde allen Bedürftigen ausgeteilt – Christen wie Muslimen in Syrien. Und dieser Beistand geht noch weiter.
    Diesen Sommer hat Moskau syrische Waisenkinder aufgenommen, so Sergej Gawrilow weiter. Die statistischen Daten der UNICEF sind wenig tröstlich: Die Zahl syrischer Kinder in unglücklicher Lage nähert sich den 7 Millionen, Tausende Kinder sind seit Beginn des Konflikts umgekommen.
    In dieser Zeit der harten Prüfungen unterstützt das russische Volk weiter das Brudervolk Syriens, bringt ihm weiter materielle, moralische und geistliche Hilfe. „Syrien kann immer auf Russland zählen», versicherte der Abgeordnete der Staatsduma Sergej Gawrilow.
    Voix de la Russie

    Libanon:

    Eine hochgestellte Sicherheitsquelle hat der libanesischen Zeitung al Joumhouriya versichert, dass die auf Twitter von der Nusra-Front veröffentlichten Bilder über eine angebliche amerikanische Bombardierung des Ortes, wo sich die entführten libanesischen Soldaten befinden, Teil des Drucks durch die bewaffneten Gruppen seien, um die Verhandlungen zu beschleunigen und eine positive Antwort auf ihre Forderungen zu erhalten.
    „Die al Nusra-Front sorgt sich um einen sicheren Weg nach Arsal, jetzt, wo der Winter näher rückt, und versucht das mit allen möglichen Mitteln zu erreichen. Diese Forderung wurde von der Frau des entführten Soldaten Ali Bazza übermittelt“, führt diese Quelle weiter aus und fügt hinzu, dass die libanesische Armee nun über amerikanische Qualitätswaffen verfüge, die sie befähigten, diesen Gruppen entgegen zu treten.

    Hochgestellte Quellen haben auch den letzten Angriff in Tripolis gegen den Soldaten Mohammad Khaled Hussein aus Tikrit (Akkar) den bewaffneten Terroristengruppen zugeschrieben, die Krieg gegen die Armee führen in einem Versuch, die Schlacht auf libanesische Gebiete nach der Schlacht von Arsal auszuweiten.
    Dieser Vorfall hat große Wut und Empörung unter der Bevölkerung von Tripolis ausgelöst, die die Terroristen beschuldigt hat, die Stadt in ähnliche Schlachten führen zu wollen, wie sie die Stadt in den letzten Monaten heimgesucht haben.
    Und auf der Straße Tripolis-Denniyeh haben die Einwohner die Straße in Solidarität mit der Armee blockiert, während andere sich vor dem Heim des Märtyrersoldaten in Qobbeh versammelt haben, um der Familie ihr Beileid auszusprechen.
    Die Schwester des Märtyrers hat darauf bestanden zu betonen, dass die, welche für diese Tat verantwortlich sind, keine Muslime, sondern Abtrünnige seien.

    Am Mittwoch, den 24. 9., haben die Familien der entführten libanesischen Soldaten erneut mehrere Straßen im Libanon blockiert, darunter eine Hauptader, die Beirut mit dem Osten des Landes verbindet, und haben Dutzende Autofahrer auf der Straße feststecken lassen.
    Die Demonstranten, die sich zu Dutzenden zusammengefunden haben, haben mitten auf der Straße von Dar al Baidar auf der Höhe des Dorfes Falugha, Zelte aufgestellt und so den Verkehr in beide Richtungen, von und nach Beirut, blockiert. Die Familien hatten diese wichtige Straße nach Damaskus schon am Montag mehrere Stunden lang blockiert.
    Andere Straßen wurden ebenfalls blockiert, vor allem die Straße Tarshish-Zahle und die, welche Kefraya mit dem Schufgebirge verbindet.
    «Alle weigern sich zu verhandlen, um unsere Kinder zurückzuholen”, sagte ein Demonstrant und hielt das Porträt eines nahen Verwandten hoch, der als Geißel festgehalten wird. “Wir werden so lange diese Straße sperren, wie unser Söhne in den Händen dieser Gruppierungen bleiben”, rief er. Autoreifen wurden vor Ort verbrannt. Einige Demonstranten verurteilten die Haltung der Politiker, die „mit gekreuzten Armen dem Drama zusehen, das von den Familien der Soldaten durchlebt wird.”… “Warum machen sie nichts, um unsere Kinder zurückzuholen? Warum wurde seit zwei Monaten nichts unternommen?”, fragte der Vater eines Soldaten.
    “Kinder wollen ihren Vater, Frauen warten auf ihren Ehemann,“ schrie ein Demonstrant. „Der Staat weigert sich, uns zu schützen“.
    “Hört auf, uns zu belügen. Wenn ihr unfähig seid, uns unsere Kinder zurückzubringen, sagt es uns klar und deutlich”, sagte ein Familienvertreter den Journalisten vor Ort. Die Demonstranten beschuldigten wieder die libanesischen Behörden, daran gescheitert zu sein, die Freilassung der Soldaten zu erreichen.

    Hauptlinien der Rede des Generalsekretärs der Hezbollah, Sayed Hassan Nasrallah.
    Die Hezbollah gegen die „Koalition gegen den ISIL“ ….
    Angesichts der Sicherheitsentwicklung, die den Libanon trifft, besonders die Sache der von ISIL und Nusra-Front entführten libanesischen Soldaten und die regionalen Entwicklungen, die durch die Gefahr der terroristischen Gruppen, die im Irak und in Syrien aktiv sind, beeinflusst werden, hat sich der Generalsekretär der Hezbollah, Sayed Hassan Nasrallah, live im libanesischen Fernsehsender al-Manar dazu geäußert. …..
    Beginnen wir mit der Frage der entführten Soldaten: Wir würden gerne diese Sache mit der Regierung besprechen, aber heute bin ich gezwungen, sie in den Medien aufzuwerfen, denn diese Angelegenheit ist sensibel und ich muss dazu einige Erklärungen geben. Leider wird das Ganze in den Medien weitgehend verfälscht. Wir schätzen sehr die Positionen der Eltern und Familien der Märtyrer und wir drücken der Armee unser Beileid für ihre Märtyrer aus. Wir stehen aufrichtig an der Seite der Familien der entführten Soldaten und wir sind diejenigen, die die Leiden und Gefühle dieser Familien am Besten verstehen können. Wir verneigen uns auch vor den Opfern und dem Mut der Armee.
    Gehen wir gleich ins Herz des Themas. Alle Libanesen wissen, dass seit zwei Monaten die bewaffneten Gruppen den Ort Arsal gestürmt haben unter dem Vorwand der Verhaftung von Imad Jomaa. Diese Verhaftung stand hinter einer Großoffensive, die sehr viel früher geplant war. Dies hatte Tote und Verletzte unter den Soldaten zur Folge. Eine große Zahl von Soldaten wurde von diesen Milizen gefangengehalten. Der ganze Libanon stand nun der Sache mit den entführten Soldaten gegenüber. Es ist eine patriotische, moralische und humanitäre Angelegenheit. Es ist die Angelegenheit des ganzen Landes und betrifft alle Libanesen. Von Anfang an war es nötig, dass die politischen Kräfte und Eliten an der Regierung oder anderswo sich der Sache gewachsen zeigen. Das Ziel aller sollte die Rückgabe der Soldaten und die Zusammenarbeit für ihre Freilassung sein. Leider haben manche die Wahrheiten vertauscht und diese Frage ausgenutzt, um sich zu rächen. Manche Parteien haben die Decke der Forderungen sehr viel höher gesetzt als die Milizionäre selbst. Politiker haben sich bemüßigt gefühlt, die Tat der Milizionäre zu verteidigen.
    Die Lage im Land verträgt es nicht, diese Akte im Detail zu öffnen. Diese Sache betrifft alle Libanesen. Ich wll keine Polemik provozieren, weil das der Sache der Soldaten nur abträglich ist. Diese Angelegenheit gehört zur Verantwortung der Regierung und alle müssen zusammenarbeiten, um diese Angelegenheit in Ordnung zu bringen.
    Natürlich muss die von der Entführung betroffene Partei verhandeln, um die Freilassung der Soldaten zu erreichen. Wir aben nie das Prinzip der Verandlungen verworfen. Ich wende mich an die Familien der entführten Soldaten: Glaubt nie den Lügen, denen zufolge die Hezbollah das Prinzip der Verhandlungen ablehne.
    Es ist das Recht der politischen Autoritäten zu verhandeln. Wir haben mit den Israelis verhandelt und die Regierung kann dritte Parteien ernennen, um mit den takfiristischen Entführern zu verhandeln.
    Aber niemand kann sich den Entführern unterwerfen noch sich in einer Position der Schwäche zeigen. Im Gegenteil, in der ganzen Welt sucht man nach den Trümpfen der Stärke. Die libanesische Regierung weiß sehr wohl, welches ihre Trümpfe der Stärke sind. Der Vermittler und die Entführer müssen sich dieser Trümpfe der Stärke bewusst sein.Verhandelt also aus einer Position der Stärke und nicht der Schwäche vor diesen kleinen bewaffneten Gruppen. Wenn wir wollen, dass die Soldaten gesund und wohlauf zurückkommen, muss die Regierung von einer Position der Stärke heraus verhandeln. Eine starke Haltung ermöglicht es, die Soldaten zu befreien. Außerdem fragt keine Regierung der Welt die Entführer, was ihre Forderungen sind. Die betreffende Partei muss die Obergrenze der Bedingungen für die Verhandlungen festsetzen.
    Was uns betrifft, haben wir nie gesagt, die Tür der Verhandlungen sei zu. Wir haben der Regierung unsere Position klar gemacht, wonach die verhandelnde Partei die Forderungen der Entführer prüfen und diskutieren muss. Bedingungen können akzeptiert und andere abgelehnt werden.
    Die Regierung will das Ende des Mordens garantieren, deshalb hat sie die Verhandlungen abgebrochen. Es ist ihr Recht zu sagen: «Ich verhandle nicht unter Morddrohungen».
    Aber vor den Entführern einzuknicken, die ein Ultimatum von 24 Stunden setzen, bevor sie den Soldaten die Kehle durchschneiden, ist unannehmbar. Das gibt es nirgends auf der Welt. Außerdem behandelt niemand eine solche Sache nach einem einigen Szenario, sondern es müssen mehrere Pläne auf den Tisch und alle Möglichkeiten gesucht werden. Das wird in den Medien nicht diskutiert.
    Angesicht dieser Angelegenheit rufe ich dazu auf zu tun, was man schon seit Wochen hätte tun müssen, um die Soldaten zu retten. Stellt diese Angelegenheit außerhalb interner Racheakte, Wir als Libanesen müssen zusammenarbeiten, um unsere Soldaten zu befreien. Niemand kann siegreich aus diesen Rechenspielchen und Lügen gegen die Hezbollah hervorgehen. Hören wir mit dieser Politik auf, um korrekt zu arbeiten, die Regierung zu unterstützen und Szenarien aufzustellen, um unerwarteten Rückschlägen ins Auge zu schauen.
    Zum Thema der Reaktionen zu dieser Angelegenheit:
    Nach dem Attentat im südlichen Umland (von Beirut), wo es Dutzende Märtyrer und Verletzte gab, haben wir gesagt und wir wiederholen es, dass wir uns nicht an den Unschuldigen unter den syrischen Füchtlingen rächen dürfen. Die Terroristen wollen, dass wir die Syrer angreifen, um diese Taten dann politisch auszuschlachten.
    Was die Gegen-Entführung betrifft: Diese Frage hat nichts mit den entführten Soldaten zu tun. Sie wurde von Banditen und Kriminellen ausgeführt. Auch in Bezug auf die Familien, die sich für ihre Märtyrer rächen wollen, indem sie selbst Entführungen veranstalten, sagen wir: Ihr sollt wissen, dass diese Maßnahme zu nichts führt. Die Gegen-Entführung führt also ins Leere und dient nicht der Sache der Soldaten. Diese Politik verwirklicht die Ziele der bewaffneten Gruppen, die einen Religionskonflikt im Libanon wollen. Sie wollen den Krieg auch in den Libanon tragen. Sie sind es, die die Armee angegriffen haben. Ihr müsst wissen, dass die Straßen in Arsal und seinen Berghängen offen sind. So erhalten die Milizionäre Nachschub und ihre Verwundeten werden in den Krankenhäusern in Arsal und im Landesinneren versorgt.
    Wir haben seit Beginn des Krieges alle diejenigen, die uns bekämpfen wollen, aufgefordert, nach Syrien zu kommen. Wir haben dazu aufgerufen, dem Libanon jedweglichen Krieg zu ersparen. Wir hoffen, dass keine Schlacht im Libanon ausbricht. So dienen solche Sicherheitsvorfälle nur den Interessen der Söldner, denn sie wollen den Ausbruch einer Schlacht in unserem Land.
    Der Libanon befindet sich vor einer ernsthaften Herausforderung. Warten wir ab, um zu sehen, wie das Land und die Regierung, sowie die politischen Kräfte, diese Angelegenheit behandeln. Ich rede über dieses Thema, um den Kompass auf den richtigen Weg in dieser humanitären Angelegenheit zu richten.
    Das zweite Thema ist das der internationalen Allianz, um den ISIL zu bekämpfen. Wir sind davon betroffen, um unsere Position zu bestimmen. Alle wissen, dass die Hezbollah gegen den ISIL ist, gegen diese kriminellen takfiristischen Bewegungen. Wir bekämpfen sie und wollen ihnen ein Ende bereiten. Es ist also eine falsche Behauptung zu sagen, wir seien gegen die Koalition, um den ISIL zu schützen.
    Unsere Positon steht fest und ist klar, was die Verpflichtung betrifft, diese takfiristischen Gruppen aus unserer Region zu vertreiben.
    Was unsere Haltung zur amerikanischen Koaliton betrifft, haben wir eine prinzipielle Position: Wir sind gegen die amerikanische Intervention in Syrien, wer immer das Ziel dieser Intervention ist, sei es unter dem Deckmantel der Nato oder jeder anderen internationalen Koalition.
    Aus dieser grundsätzlichen Haltung heraus sind wir nicht damit einverstanden, dass der Libanon Teil einer internationalen Koalition wird und das aus folgenden Gründen:
    1- Die Vereinigten Staaten sind für uns die Mutter des Terrorismus in der Welt.
    2- Die Vereinigten Staaten sind der größte Unterstützer des israelischen Terrorismus, des größten terroristischen Staats in unserer Region.
    3- Die Vereinigten Staaten haben diese terroristischen Gruppen geschaffen
    4- Die Vereinigten Staaten sind nicht in der moralischen Position, die es ihnen erlaubt, einen Krieg gegen den Terrorismus in der Welt anzuführen. Erst vor einigen Tagen hat Washington sich auf die Seite von Netanyahu gestellt, um Tausende Palästinenser zu bombardieren und zu töten.
    5- Diese Koalition hat zum Ziel, die amerikanischen Interessen zu verteidigen zu Lasten der Interessen der Region.
    Sorgen sich die Vereinigten Staaten wirklich um die Rechte und die Völker der Region? Oder versuchen sie nicht vielmehr, von Neuem die Hand auf die Bodenschätze der Region zu legen? 2006 haben sie uns folgende Bedingungen gestellt: Die Waffen abzugeben und die gefangenen Soldaten freizulassen, aber auch den Aufmarsch multinationaler Streitkräfte zu akzeptieren.
    Teil einer internationalen Koalition zu sein bedeutet, den ausländischen Streitkräften das Land zu öffnen, um die Flughäfen zu nutzen, Militärstützpunkte einzurichten, den Luftraum der Länder zu nutzen, die Teil dieser internationalen Koalition sind. Von da ausgehend ist es nicht im Interesse des Libanons, Teil dieser Koalition zu sein. Der Libanon hat das auch ich nötig.
    Die Libanesen sind in der Lage, den Terroristen und dem Terrorismus die Stirn zu bieten. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten hat der Libanon seine Fähigkeit bewiesen, die Terroristen in Schach zu halten. Wir brauchen trotzdem diese internationale Koalition, um:
    1- die Finanzierung dieser terroristischen Gruppen zu stoppen, die das Land heimsuchen
    2- Die Hilfen für die Armee zu beschleunigen
    3- Dem Libanon zu helfen, die Flüchtlingsfrage zu regeln
    Auf diese Weise sind die Libanesen in der Lage, dem Terrorismus die Stirn zu bieten. Gestern hat ein Milizionär gesagt, die Takfiristen seien in der Lage, innerhalb weniger Tage nach Beirut zu gelangen. Ihr habt Unrecht. Ihr seid keineswegs dazu in der Lage. Wir müssen alle hinter dem Staat und seiner Armee stehen. Wenn die Libanesen alle zusammenhalten, werden sie in der Lage sein zu gewinnen. Niemand kann uns mit einer Invasion drohen noch Beirut erreichen, weil wir immer noch leben und bereit sind, gegen euch zu kämpfen. Wir werden ganz genau verfolgen, was in der Region passiert und ich rufe zur Wachsamkeit auf.
    Schließlich beglückwünsche ich den Widerstand in Gaza und das palästinensische Volk zu diesem entscheidenden Sieg und einem politischen Sieg, der die Ziele der zionistischen Offensive sabotiert hat.
    Angesichts der Entwicklungen im Jemen, beglückwünschen wir das Volk zur Versöhnung mit den Behörden und wir hoffen, dass dieses Abkommen den Weg zur Lösung der Probleme dieses Volkes eröffnet. Ich verneige mich vor den ernsthaften und verantwortlichen Worten einiger Führer der jemenitischen Opposition.
    Wir verneigen uns auch vor dem bahreinischen Volk, das seine friedliche Bewegung fortsetzt, um seine Ziele zu erreichen, in der Hoffnung, dass die regionalen Kontakte, die stattfinden, die Bestrebungen dieses Volkes verwirklichen können. Wir wünschen uns, dass alle Völker der Region die Krisen überstehen, unter denen sie leiden.
    Und schließlich sei Gottes Frieden mit Euch.
    Quelle: French.alahednews

    Syrian rebels angry that strikes hit al Qaida ally but not Assad
    mcclatchydc.com/2014/09/23/240… http://t.co/y6gjvMMnLU—

    Sanction-Drunk West Forgets to Target ISIS Sponsors journal-neo.org/2014/09/21/san… #Syria #ISIS #ISIL #Qatar #Bahrain #KSA http://t.co/NfhdGFO6wp—
    New Eastern Outlook (@JournalNEO) September 24, 2014

    Fight Against Islamic State and for the Middle East is Just the Beginning journal-neo.org/2014/09/24/rus… #Syria #ISIS #ISIL http://t.co/tzHWkHTBb9—
    New Eastern Outlook (@JournalNEO) September 24, 2014

    Syria: White House is Gambling with US Security journal-neo.org/2014/09/24/rus… #Syria #syriaairstrikes #Obama #ISIS #ISIL http://t.co/O24vocvgVg—
    New Eastern Outlook (@JournalNEO) September 24, 2014

    Es muss Eines festgestellt werden, dass in dieser ganzen Maskerade Israel offiziell nicht Teil der Koalition ist, aber als freies Elektron agiert. Es hat übrigens niemals an irgendeiner Koalition teilgenommen, während es, so wie es aussieht, der größte Interessent daran ist, was in der Region passiert. Ist doch komisch, oder? Noch seltsamer ist, dass alle Welt es weiß, aber niemand es ausspricht, was es den Einneblern erlaubt, mit allen nur möglichen Hypothesen zu jonglieren.
    (…).
    Krieg im Nahen Osten: Bombardierungen der Koalition in Syrien, eine wahre Soap Opera.
    http://reseauinternational.net/guerre-au-moyen-orient-frappes-coalition-en-syrie-veritable-soap-opera/

    Finian Cunningham : US seeks to target Syrian govt.’
    http://www.veteransnewsnow.com/2014/09/24/510123-us-seeks-to-target-syrian-govt/

    US Strike on Syria is Desperation Incarnate journal-neo.org/2014/09/24/150… #Syria #Iraq #ISIS #ISIL #Obama #syriaairstrikes http://t.co/zgVPHD3Y5e—
    New Eastern Outlook (@JournalNEO) September 24, 2014

    US ambassador to UN admits the plan is to overthrow Assad
    hangthebankers.com/us-ambassador-… http://t.co/7iL4yTlZm2—

    Samantha Power
    http://www.ft.com/cms/s/2/d4224dc8-612f-11e3-916e-00144feabdc0.html

    Regierungsbezirk Quneitra:

    IRIB- Laut den syrischen Presseagenturen stehen sich zur Zeit die syrischen Streitkräfte und die Terroristen der al Nusra-Front in heftigen Gefechten in der Ortschaft Dokhaniya gegenüber. Al Manar bestätigt diese Auseinandersetzungen, die im Süden Syriens stattfinden, ohne irgendwelche Einzelheiten zu berichten. Die Südfront der Hauptstadt kocht, die Takfiristen der Nusra wollen sich der Straße zwischen Quneitra und Damaskus bemächtigen. Am Dienstag schon hat die israelische Luftabwehr einen MIG 21 zum Absturz gebracht und zwar in der Absicht, die Nusra-Terroristen zu unterstützen. Israel versucht in der Tat, eine weitere Pufferzone an seiner Grenze zu Syrien zu schaffen auf der Linie des Qalamuns zum Golan. Die Aufgabe für die Terroristen dr al Nusra besteht darin, zur Hauptstadt vorzudringen und Sturmangriffe auf die uneinnehmbare Hauptstadt auszuführen.

    IRIB- Wie war Moskaus Reaktion auf den Abschuss eines syrischen MIG21durch die zionistische Luftabwehr, während er die Kampfzone zwischen der syrischen Armee und den Al Nusra-Terroristen auf den Golanhöhen überflog? Das russische Außenministerium hat seine tiefe Sorge ausgedrückt, Israel „eine syrische Maschine in voller antiterroristischer Mission abschießen“ zu sehen. Laut Itar Tass, welches diese Nachricht verbreitet, ruft der russische Außenminister gleichzeitig beide Seiten dazu auf „Rückhaltung“ zu üben. “Der Abschuss des syrischen Flugzeugs durch Israel steigert nur die Spannungen in der Region“, bemerkt der Minister. “Wir verlangen von allen Ländern in der Region sowie von allen ausländischen Staaten, ein Höchstmaß an Zurückhaltung an den Tag zu legen und hinsichtlich der großen Herausforderung durch den Terrorismus im Nahen Osten sich auf den Kampf gegen diese Geißel zu konzentrieren. Wichtig ist, dass keine neue Front eröffnet wird in dem Augenblick, in dem der Kampf gegen den Terror alle unsere Anstrengungen und unsere Energie erfordert.” Laut politischen Beobachtern ist die Botschaft von Lawrow deutlich: Moskau ist besorgt, dass die Front auf dem Golan entflammt und dass es eine direkte Konfrontation zwischen der syrischen Armee und Israel gibt. Moskau kritisiert fast unverhüllt die Unterstützung der Terroristen durch Israel in dem Maße, als die israelische Militärhilfe für die takfiristischen Terroristen nur die Anstrengungen des antiterroristischen Kampfes zersplittere. Die Analytiker schließen jedoch nicht eine direktere Reaktion Moskaus gegen Israel aus, mit dem es sehr gute Beziehungen unterhält, wenn sich diese Art militärischer Agression gegen Syrien in Zukunft wiederholt.

    Jordanien:

    IRIB- Die jordanische Armee ist am Dienstag um Mitternacht mit Bewaffneten unbekannter Identität an der Jordanisch-syrischen Grenze in Konflikt geraten. Die türkische Nachrichtenagentur Anatoli hat berichtet und dabei jordanische Quellen zitiert, dass die jordanischen Grenzschützer mit unbekannten Bewaffneten in Konflikt kamen, die in jordanisches Gebiet eindringen wollten. Diesen Quellen zufolge überwachte die jordanische Armee die Region mit Leuchtraketen und schoss auf bestimmte Ziel in Zeizun in der östlichen Umgebung von Deraa. Der Zusammenstoß zwischen der Armee und den Bewaffneten erfolgte nur wenige Stunden nach der Ankündigung Jordaniens, an der Koalition gegen den ISIL teilnehmen zu wollen.

    Death threats for Saudi pilots after raids on jihadists
    news.yahoo.com/death-threats-… http://t.co/0uZAzbHb02—

    US can’t confirm death of Khorasan group leader: Rice bit.ly/ZLMhB3 http://t.co/hx77cMtqAc—
    News.net (@MyNewsNet) September 24, 2014
    Woher kommen die denn so plötzlich und rechtzeitig?

    Regierungsbezirk Homs :
    Die syrische Armee und die Nationalen Verteidigungskräfte übernehmen die totale Kontrolle über die Ortshaft Al Ghabit im Bereich von Al Mukhrem Al Tahtani im Osten des Bezirks. Zahlreiche Terroristen fanden den Tod.
    Quellen: Manqool news, Streitkraft der republikanischen Garde, Armeequellen, Homs news, syrische Medien

    PEPE ESCOBAR : Operation Tomahawk The Caliph
    mycatbirdseat.com/2014/09/operat… http://t.co/ZhZfSGVMMW—

    Obama: ISIS must be destroyed, there will be no negotiations http://t.co/g0akP3xNmk pic.twitter.com/6MHTMqbweW
    — RT America (@RT_America) September 24, 2014

    LAVROV: Obama’s address at UN failed to send clear ‘peace-making’ message pic.twitter.com/CtrfbtGS83

    — RIA Novosti (@ria_novosti) September 24, 2014US official claims ‘most wanted terrorist’ could’ve been killed during airstrikes on Syria on.rt.com/60kbf2 http://t.co/rSt13GIvy5—
    RT America (@RT_America) September 24, 2014

    What Bombs? Obama’s ‘Arab Coalition’ Were Only Cheerleaders in Syria Airstrike
    21stcenturywire.com/2014/09/24/wha… http://t.co/aZERFRn2tI—

    Erdogan auf der UNO-Tribüne in New York gedemütigt. Der „Führer des Planeten“ spricht zu leeren Sitzen:
    #Erdogan humilié à la tribune de l’#ONU à New York. Le “leader planétaire” parle à des fauteuils vides. http://t.co/OMuxW5v1dx—
    Bahar Kimyongur (@Kimyongur) September 24, 2014

    Jemen:

    IRIB- Der Anführer der Bewegung Ansarallah, Abdelmalek al-Huthi, betont, dass das jemenitische Volk der wahre Sieger der Revolution und des politischen Abkommens sei, das zwischen der Regierung und der Opposition unterzeichnet wurde. Er fügt dann noch hinzu, dass dies der Moment sei, eine Regierung zu bilden.
    Das Ende der Konflikte in Sanaa, der Rücktritt der Regierung und die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit sind Teil der Artikel des politischen Abkommens, das zwischen der Regierung und den Protestierenden geschlossen wurde.
    http://french.irib.ir/analyses/commentaires/item/342186-le-y%C3%A9men-et-la-formation-d%E2%80%99un-nouveau-gouvernement

    US-Angriffe in Koordinierung mit Syrien … Lügen und Geheimnisse ! von Nasser Kandil

    IRIB- Die gestrigen [23.September] Luftangriffe der USA auf Orte, die von den Terroristen des ISIL, der Jabhat al-Nusra u.ä. in den syrischen Regierungsbezirken Raqqa, Hassake, Deir ez-Zor und Idlib besetzt sind, stellen eine schüchterne Wandlung der USA dar, die jedoch nicht so weit gegangen sind, die dringende Notwendigkeit zuzugeben, ihre antisyrische Politik neu zu definieren und ihre donnernden Lügen aufzugeben, vor allem die, welche die Unterstützung derjenigen betreffen, welche Präsident Obama jetzt als „moderate“ Oppositionelle bezeichnet, wobei er vergisst, dass er selbst erklärt hatte, dass auf solche Kräfte zu setzen reine Fantasie sei [1] !
    Aber man sollte glauben, dass sein “Krieg gegen den ISIL” eine Bresche geöffnet hätte, die den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten erlauben würde, diese fantasievolle Unterstützung neu zu betrachten, denn seit seiner Ankündigung wurde er von der Ablehnung jeder Zusammenarbeit mit Syrien begleitet und von der Wiederaufnahme des Refrains, der dazu aufruft, eine angebliche „moderate syrische Opposition“ zu bewaffnen und auszubilden. [2][3].
    Der verbale Ausbruch gegen Syrien wurde also umso stärker wieder aufgenommen. Russland ist daher eingeschritten, um den syrischen Behörden zu raten, sich zur Teilnahme an jeder internationalen Allianz bereit zu erklären, die ernsthaft entschlossen sei, den Terrorismus zu bekämpfen, wobei es gleichzeitig vor den Gefahren jedweglicher Aktion auf dem syrischen Territorium, die nicht mit dem syrischen Staat abgesprochen sei, warnte, dies alles, um es Moskau zu ermöglichen, mit Washington zu besseren Bedingungen zu verhandeln.
    Der syrische Außenminister Walid al-Moallem hat eine Pressekonferenz abgehalten, wo er klar und fest entschlossen die Bedingungen für eine solche Zusammenarbeit definiert hat [4], Definitionen, die die USA nicht davon abgehalten haben, mit demselben Refrain weiterzumachen, woraufhin Moskau und Teheran erklärt haben, die syrische Position zu unterstützen, und sie alle Gelüste auf eine Verletzung der Souveränität des syrischen Staates verurteilt haben.
    Der Sender CNN hat Buthaina Shaaban, der politischen Beraterin des Präsidenten Bashar al-Assad [5] ein Interview gewährt. Frau Shaaban hat an die Positionen ihrer Regierung erinnert, aber die US-Medien haben das dann so hingebogen, dass sich ihre Botschaft in eine Drohung umgewandelt hat, um die spätere Rede von Obama zu rechtfertigen, der wirklich damit gedroht hat, die Luftabwehrkräfte zu bombardieren, wenn sie es jemals [6]wagen sollten, auf seine Angriffe zu antworten.
    Die US-Angriffe fanden statt und das Pentagon hat François Hollande, dem begeistertsten Verbündeten, um an der Agression gegen Syrien teilzunehmen, geraten, sich Syrien, seinem Luftraum und seinem Territorium, nicht zu nähern. Also hat dieser schnell erklärt, dass er nicht die Absicht habe, seine Luftwaffe nach Syrien zu schicken, sondern dass er seine Unternehmungen auf den Irak beschränken werde. [7].
    Was ist also passiert, dass Washington die syrischen Behörden über die Einzelheiten seiner Luftoperationen vorab unterrichtet und Syrien akzeptiert, diesen Voranschlag als Koordinierung, selbst punktuell, zu betrachten?
    Eine sehr gut informierte irakische Quelle hat Al-Binaa anvertraut, dass die irakischen Nachrichtendienste eine Reihe von Informationen höchster Brisanz mit ihren Kollegen der westlichen Geheimdienste aufgefangen hätten. Die US-Geheimdienste konnten deren Berechtigung in der Türkei prüfen und Beratungen fanden mit Syrien statt.
    Diese Informationen lassen sich so zusammenfassen, dass ausgeklügelte Waffen und Kämpferformationen, die von hinlänglich bekannten Anführern geleitet würden, über die Türkei in die vom ISIL kontrollierten Zonen gekommen seien.
    Laut derselben irakischen Quelle war der Iran voll im Bilde über das, was vorging, und er war der Ansicht, dass die Ungeheuerlichkeit dessen, was sich da zusammenbraute, es notwendig machte, die Vorbehalte der Einen und der Anderen zu überwinden und das Niveau der Spannungen zwischen den USA und Syrien zu reduzieren. Da die Ereignisse des Jemens eine erzwungene Annäherung der Gesichtspunkte mit den USA nach sich zogen, hat der Iran sichere Garantien gefordert, dass keine syrischen Stellungen angegriffen würden, weder jetzt noch später, unter dem Vorwand der Angriffe gegen die Stellungen des ISIL. Die hat der Iran erhalten.
    Russland seinerseits hat gefordert, dass die USA vorab die syrische Regierung über Luftschläge gegen bestimmte Stellungen des ISIL unterrichten und ihr die Luftrouten und genauen Daten des Ein-und Austritts in und aus dem syrischen Luftraum mitteilen, damit alles auf den modernen Netzwerken russischer Herstellung der syrischen Luftabwehr programmiert werden könne.
    Was Syrien betrifft, hat es auf zwei Punkten bestanden. Der erste war, dass die USA ihren ernsthaften Willen beweisen, den ISIL zu bekämpfen, indem sie die Türkei dazu bringen, offiziell der internationalen Kampfallianz gegen den ISIL unter der Leitung der USA beizutreten und den Zufluss von Waffen und Kämpfern nach Syrien zu stoppen. Der zweite war, dass die Vereinigten Staaten ihre Daten durch den ständigen Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen in New York, Doktor Bashar al-Jaafari, übermitteln, damit die Koordinierung in einem diplomatischen Rahmen stattfinde.
    Immer noch derselben irakischen Quelle zufolge hat Washington auf diese zwei Bedingungen Syriens positiv geantwortet, dabei aber seinerseits zwei Bedingungen gestellt: Die USA werden nicht aufhören, ihre Weigerung zu jeglicher Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung zu verkünden [8], noch werden sie aufhören, die Opposition zu unterstützen, die sie als «moderat» bezeichnen.
    Und diese Quelle fügte noch hinzu, dass die US-Operation, die tagelang genau vorbereitet wurde und Tomahawk-Raketen einsetzte, auf unterirdische Lagerstätten einer Fabrik für chemische Waffen gezielt und sie zerstört habe, sowie die Lastwagen, die die notwendigen Bestandteile für ihre Herstellung transportierten, die ein militärisch unlösbares Problem dargestellt hätten, wenn sie einen Monat länger in den Händen des ISIL verblieben wären! Dieselbe Quelle verneint die Teilnahme der arabischen Länder, vor allem Saudiarabiens, an den Luftschlägen, im Gegensatz zu dem, was die Medien erzählen[9][10].
    Und sie kommt zu dem Schluss: «Wenn die USA lügen und so tun, als hätten sie die syrische Regierung nicht vorher über die Angriffe gegen ISIL-Stellungen informiert, so lügen ihre arabischen Verbündeten noch mehr, wenn sie so tun, als hätten sie daran teilgenommen!».
    Nasser Kandil 24/09/2014
    Quelle: Al-binaa,Libanon

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