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Bolivien, eine gewählte Revolution.

25/10/2014

Danke an Barbara für die Übersetzung

Bolivien, eine gewählte Revolution.
Bolivien quilt nur so über vor Bodenschätzen, Gas, Erdöl, Silber, Zink, Zinn… und es ist doch eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, ein Land, in dem die Oligarchie den Beweis eines primitiven Rassismus gegen die Gemeinschaften der Ursprungsvölker geliefert hat. Weshalb diese Situation und welche Perspektiven eröffnen sich gerade mit der Übernahme der Regierung durch den ersten einheimischen Präsidenten Evo Morales Ayma. Bis vor Kurzem hatten die Einheimischen nicht einmal das Recht, Politik zu machen.

Bolivien: Morales, für ein 3. Mandat bis 2020 gewählt.
Der einheimische Präsident Evo Morales hat die Wahl mit 61 % der Stimmen am Sonntag schon im ersten Wahlgang gewonnen. Er wird in Bolivien bis 2020 regieren, es ist sein 3. aufeinanderfolgendes Mandat seit 2006, und sein zweites unter der neuen Republik als multinationaler Staat.
Morales wurde mit fast zwei Dritteln der Stimmen gewählt.. 5,1 Millionen Wähler haben sich zu den Wahlurnen begeben, abgesehen von den 200000 bolivianischen Wählern, die im Ausland wohnen.
Unter dem Banner der Bewegung hin zum Sozialismus (MAS), hat die wichtigste politische Kraft der gesamten bolivianischen Geschichte ebenso zwei Drittel der Sitze in der multinationalen gesetzgebenden Zweikammer-Versammlung erreicht (ALP).
Die MAS wird 24 der 36 Sitze im Senat erhalten und 80 der 130 Sitze im Parlament, das heißt, 104 der 156 Sitze der ALP, den noch nicht ganz offiziellen Daten zufolge. Morales’ Gegner Samuel Doria Medina dagegen hat 25,1 % der Stimmen erhalten, während der ehemalige konservative Präsident Jorge Quiroga die dritte Position mit 9,6 % der Stimmen einnimmt.


Der bolivianische Präsident hat versichert, dass «mit mehr als 60 % der Stimmen der Vorschlag der Nationalisierung Boliviens den Sieg erringt», und er hat bestätigt, sich dafür einzusetzen, das Land in eine Energiemacht umzuwandeln.
«Tausend Dank, meine Brüder und Schwestern für diesen neuen Triumph des bolivianischen Volkes […] Vaterland JA ; Kolonie NEIN ! », hat er erklärt.
Wie kann man diesen Erfolg erklären?
Durch das Wachstum des Landes, 5,2%, das höchste des Kontinents, dessen Auswirkungen in der Bevölkerung spürbar sind: Das Gas erreicht fortschreitend die Wohnungen der Ärmsten, Straßen, Krankenhäuser, Stadien, Fabriken werden unaufhörlich aus der Erde gestampft.
Im Gegensatz zu dem, was so manche vorhersagten, hat die Nationalisierung der Energie durch den Rückkauf von Aktien der Industriellen vor zwei Jahren das Land nicht an den Rand des Abgrunds geführt, im Gegenteil.
Der Präsident konnte sich auch auf die Unterstützung der Mittelklasse stützen, die sich massiv für ihn ausgesprochen hat. Und selbst das Unternehmertum ist ihm dankbar für die Stabilität des Landes.
Schweigen der Mainstreammedien
Eine solche Nachricht an einem Morgen müsste logischerweise einen großen Teil der Nachrichtensendungen beschäftigen, aber nein. Im besten Fall wird die Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien in den Morgennachrichten kurz behandelt:
Auf Seiten der liberalen Press ist dieses Schweigen verständlich.
Vor zwei Jahren betonte Le Figaro das Risiko der Nationalisierungen: Zusammenbruch der Erdölproduktion. Da dieser anscheinend nicht stattgefunden hat, erkennt Le Figaro sportlich, obwohl in aller Kürze, den Erfolg der Politik von Morales an.
Was Le Monde betrifft, schreibt seine Korrespondentin in Lima, auch wenn sie die wirtschaftliche bolivianische Blüte feststellt, sie dem …..chinesischen Wachstum zu, das Boliviens Exporte an Mineralien und Kraftstoffen aufgeputscht habe.
Die Erklärung durch die Nationalisierungen wird einfach in zweiter Linie im Konjunktiv angenommen und dabei vorsichtig Morales selbst in den Mund gelegt. Die Präsidenten Lateinamerikas haben den Sieg von Morales gefeiert.
Nach der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse haben die Präsidenten von Argentinien, Uruguay, Kuba, Venezuela und Nicaragua diesen Triumph gefeiert, als wenn es sich um einen der Ihrigen handelte, einen Triumph mit der absoluten Mehrheit, und das im ersten Wahlgang, über ihre Twitterseiten, Telefonanrufe und Erklärungen.
Internationale Beobachter
Die Beobachtermissionen zum guten Ablauf der Wahlen, die vom Mercosur (Gemeinsamer Markt des Südens), der Union der Südamerikanischen Staaten (Unasur) und vom Lateinamerikanischen Parlament geleitet wurden, haben über eine gemeinsame Medienerklärung die Transparenz und die Teilnahme der Bevölkerung an den bolivianischen allgemeinen Wahlen begrüßt.
«Ich möchte der obersten Wahlkommission für ihre positive Haltung bei der Organisation dieser Wahlen danken und für deren volle Transparenz, indem sie zahlreiche internationale Delegationen eingeladen hat, die wie die Unsere ihre Arbeit in voller Freiheit und in voller Unabhängigkeit durchführen konnten», hat der Vertreter von Mercosur, Iván Rabalho, gesagt.
Quellen: Croach, ASI (Arrêt sur Images)

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