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Tagebuch aus Syrien- weitere Fortsetzung #Jarmuk #Yarmouk

13/04/2015

Syrien:
Zusammenfassung von dort:

Inzwischen sind auch viele Menschen aus dem Yarmuk-Lager geflohen, da der ISIL dort eingedrungen ist. Nun gibt es Kämpfe zwischen den Nusratisten und den ISIListen dort, die sich die Köpfe ein- und abschlagen.
Das Problem dort ist auch , dass die syrische Armee dort nicht ohne Genehmigung der palästinensischen Autonomiebehörde eindringen kann und dort die verschiedenen Takfiristenfraktionen das Sagen haben. Und Abbas lässt lieber die Bevölkerung im Lager leiden, als seine Privilegien aufzugeben. Das Abkommen war seinerzeit mit der Arabischen Liga gemacht worden, so dass die Palästinenser sich selbst verwalten. Aber erstens haben die Israelis in Sabra und Schatila im Libanon und ihre falangistischen Gefolgsleute sich einen Dreck um die Autonomie der Lager geschert, als sie dort die Menschen umbrachten, und zweitens wurde Syrien ja aus der Arabischen Liga ausgeschlossen und braucht sich eigentlich um dieses Abkommen gar nicht mehr zu kümmern, umso mehr als das Lager in Zukunft eine ständige Gefahr für Damaskus darstellen wird, wenn dieTerroristen sich jedes Mal dorthin zurückziehen können. Deshalb hat Saudiarabien wohl wieder mal sowohl Abbas als auch die Hamas bestochen, damit sie einem Einmarsch in das Lager nicht zustimmen.
Da muss Syrien sich wohl rechtlich was einfallen lassen. Auch schon allein, um die Zivilbevölkerung dort zu retten.

Der vergangene Winter war im Nahen Osten ausgesprochen kalt. Zweimal fiel Schnee, der sogar in Damaskus mehrere Tage liegen blieb. Auch an der Küste war es kalt und alle froren, weil es kein Heizöl gab. Tagsüber saß man mit Decken und einer Wärmeflasche da und ansonsten hatten die Frauen außer Pullis und Jacken auch noch Morgenmäntel an oder Decken umgebunden, um sich warmzuhalten. Da kann man sich vorstellen, wie es den Familien in der Ukraine gehen musste, wo es ja noch viel kälter ist. Viele Flüchtlinge aus Dörfern vor allem haben Unterschlupf in halbfertig gebauten Häusern in den sicheren Gebieten gefunden, ohne Fenster und Türen, gerade mal ein Dach über dem Kopf und sonst Durchzug und Kälte. Sie weigern sich, in die Lager im In- und Ausland zu gehen, wo sie meinen, dass hauptsächlich Familien von „Freiheitskämpfern“ Unterschlupf gefunden haben, mit denen sie nichts zu tun haben wollen. Die Meisten wursteln sich so irgendwie durch, darin sind Syrer Meister. In Damaskus verkaufen sie am Straßenrand das Brot, für das sie vorher in den großen Bäckereien angestanden haben, für ein Bisschen mehr Geld. Die Autofahrer, die keine Lust zum Anstehen haben, kaufen ihnen das Brot ab. Die Tatsache, dass es immer mehr Brotverkäufer werden, zeigt, dass es doch ein Bisschen einträglich sein muss. Die Leute klagen über die gestiegenen Preise, aber naja, man ist ja im Krieg.
Und während das westliche Osterfest von warmem Wetter gekrönt war, fielen gestern beim östlichen Osterfest eine Woche später sogar ein Bisschen Schnee und es war kalt. Erst nach Ostern beginnen meistens endgültig die wärmeren Tage.

Die jordanischen Behörden haben den Grenzposten von al Jaber geschlossen, woraufhin die Syrer die Grenze auf ihrer Seite, von Nassib, geschlossen haben. Die Lastwagen warteten dann auf beiden Seiten in der Hoffnung, dass die Grenze wieder geöffnet würde. Kam die Jabhat al Nusra und hat die Lastwagenfahrer als Geiseln genommen und 50000 $ für jeden verlangt. Ich weiß nicht, wie das Ganze ausgehen wird!
Groβe Proteste in Jordanien, da die Bauern und Geschäftsleute dadurch schon mehrere Millionen Dollar verloren haben und die Libanesen ebenfalls. So wurde denn den Nusratisten gesagt, sie sollten den Grenzposten verlassen und die geraubten Güter zurückerstatten (was ich bezweifle, dass sie tun werden), doch Syrien lässt jetzt seine Seite geschlossen und wartet ab. Recht so!
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Zu Nassib
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Zum Yarmouk-Camp

Prosyrische Anti-Terroristenkräfte im Statdteil Jarmuk:

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Und weiteres aus den letzten Tagen

Syrisches Fernsehen, Journal de Syrie 1.4.2015

-Syrien gibt der jordanischen Regierung die Verantwortung für die Folgen der Schlieβung des Grenzübergangs Nassib
-Spezialoperationen der Armee in mehreren Regierungsbezirken
-Die Koalition der Al Saud führt ihre Luftangriffe auf den Jemen weiter und verursachen zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung
-Irak: Die irakischen Streitkräfte bereitensch für den nächsten Kampf in Ninive nach der Befreiung von Tikrit vor
-Die Armee erobert die westlichen Höhenzüge von Zabadani

Es hat auch Folgen für Syrien, wenn ISIL im Irak verliert.
http://news.xinhuanet.com/english/2015-04/03/c_134120748.htm
Woman who was arrested in Spain was the person responsible for organizing the journey, which would have taken the youngsters to Syria via Morocco and then TURKEY
http://news.xinhuanet.com/english/2015-04/01/c_134117313.htm

Syrisches Fernsehen, Journal de Syrie 2.4.2015

– Die syrische Regierung schlieβt den Grenzübergang von Nassib als Antwort auf die einseitigen Maβnahmen Jordaniens
– Punktuelle Operationen der Armee, Neutralisierung von Terroristen im Umland von Homs, Quneitra und Deraa
– Jemen: Schwere Bilanz von Opfern der saudischen Agression
– Der tunesische Auβenminister: Tunesien bemüht sich, sein Konsulat in Syrien wiederzueröffnen

Syrian Arab Army Convoy heading towards ‪Idlib.‬ Allegedly: cheered by the Syrian people.


BREAKING NEWS- Syrian Air Forces targeted a big terrorists’ gathering in Idleb, killed a lot of them, wounded many others.
http://www.syriatruths.com/breaking-syrian-air-forces-targeted-a-big-terrorists-gathering-in-idleb-killed-alot-of-of-them-wounded
http://www.almasdarnews.com/article/jaysh-al-fatah-prepares-for-fouaa-offensive-saa-announces-their-offensive/

The Syrian Army continued its advances in Aleppo countryside and took control of a number of villages and regions in the Northern part of the province.
The army regained control of al-Wadihi, al-Mallah farms, al-Nairab, Handarat Camp, Abboutin, al-Lairamoun and al-Atareb regions in Aleppo.
http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940116000323

Army carries out successful repositioning operation near Nasib border-crossing, more terrorists in other areas.
http://www.sana.sy/en/?p=34495

ISIL gunmen fail to burn Palestinian flag. (Anmerkung Urs, das Video stammt aus Aleppo kurz bevor die ISIS bei den USA in Ungnade viel und halbherzig auf der „Abschussliste“ landete. Januar 2014?? )

Patriarch of Antioch and the Syriac Orthodox Church Mar Ignatius visits Hasakah, Qamishili in Syria.

http://myawesomedailyfinds.blogspot.com/2015/04/operation-hellfire-soon-to-be-unleashed.html
http://joequinn.net/2015/03/28/us-british-and-saudis-thwart-freedom-and-democracy-in-yemen-again/#more-1071
Sharmine Narwani about the need for the U.S. to call it quits and stop falling into quagmires:
http://www.nytimes.com/roomfordebate/2015/04/01/is-yemen-americas-fight-6/in-yemen-and-middle-east-us-needs-to-learn-when-to-quit
Another article from the prolific Sharmine about Yemen:
http://rt.com/op-edge/245585-us-yemen-policies-middle-east/

Ukraine’s Yatsenyuk is a leading member of the Scientology cult and a big fan of the Hollywood film star Tom Cruise.

2 Kommentare leave one →
  1. Barbara permalink
    20/04/2015 11:37

    Samstag, der 18. April 2015:

    IRIB- Vali Nasr, Spezialist für den Nahen Osten, meint, dass das Erbe der Vergangenheit und die Verträge der Kolonialmächte, um sich die arabischen Besitzungen des osmanischen Reichs zu teilen, heute zusammengebrochen seien. Die ägyptische Tageszeitung „Al-Ahram“ hat einen Artikel über die generelle Lage in der arabischen Welt veröffentlicht. Hier ein Auszug aus diesem Artikel :

    ***
    Heutzutage ist die arabische Welt Schauplatz einer großen Woge politischer und religöser Gewalt, deren Realität unwiderlegbar zu sein scheint nach mehreren Jahrzehnten der Instabilität und der Ungewissheit in den großen Ländern der arabischen Welt. In diesem Rahmen scheint es auch, dass zwölf Jahre nach dem Beginn des Krieges im Irak, die Westmächte dabei sind, die Rückkehr der arabischen Gesellschaften zur Situation wie sie in der arabischen Welt vor dem ersten Weltkrieg bestand mit der Verschlimmerung des Konflikts zwischen Sunniten und Schiiten zu bezahlen.
    Was sich im Libanon und in anderen arabischen Ländern in der Zeitgeschichte der Region ereignet hat, die Zerstörung der Infrastruktur in Ländern wie dem Irak, Syrien, Libyen und dem Jemen, die ethnischen und Stammes-Konflikte oder die Volksrevolutionen, die in die irre geführt worden zu sein scheinen, haben alle eine Situation geschaffen, die der gründlichen Intervention der nichtarabischen Mächte in der Region entgegenkommen, Mächte, die sich vor allem der politischen und sozialen Instabilität innerhalb der arabischen Länder bedienen. Aber um die Gegebenheit zu ändern und den Krisen in den arabischen Ländern ein Ende zu bereiten, braucht die arabische Welt keinen militärischen Hebel, sondern eine Macht, die in der Lage ist, den politischen und sozialen Problemen der Länder der Region ein Ende zu bereiten, denn diese Probleme können nicht mehr durch provisorische Lösungen gelöst werden.
    Wir müssen daran erinnern, dass seit ziemlich langer Zeit die westlichen Forschungszentren von der Notwendigkeit sprechen, die politische Landkarte des Nahen Ostens zu verändern. Das Ziel dieser Forschungen war der Zusammenbruch mächtiger Regierungen in gewissen arabischen Ländern. Ägypten ist vielleicht das einzige arabische Land, das seine politische Struktur gewahrt hat trotz der Revolution, die in diesem Land stattfand.
    Die amerikanische Tageszeitung „Wall Street Journal“ hat letzten Sonntag einen Artikel von Vali Nasr, Professor für internationale Beziehungen an der John Hopkins-Universität veröffentlicht. Laut Vali Nasr, Spezialist für den Nahen Osten, sind das Erbe der Vergangenheit und die Verträge der Kolonialmächte, um sich die arabischen Besitzungen des Osmanischen Reichs aufzuteilen, heute zusammengebrochen. Nasr sieht vor, dass der Nahe Osten eine Zeit tiefgreifender Umwälzungen erfahren werde und eine neue politische Ordnung werde bald in diesem Teil der Welt in Erscheinung treten. Zum Beispiel sei es von nun an schwierig zu glauben, dass man den ISIL völlig zerstören könne. Diese Organisation sei eine wichtige militärische Macht geworden, die den klassischen Armeen in der Region die Stirn biete. Außerdem profitiere der ISIL von der Unterstützung eines Teils der Bevölkerung in einigen arabischen Ländern.
    Der religiöse Krieg scheint das Element zu werden, das das Los der arabischen Gesellschaften entscheiden könne. Laut dem religiösen Konfliktszenario, würden neue sunnitische und schiitische Länder im Inneren der arabischen Welt entstehen. Diese Konflikte würden die Grenzen auflösen und einen immensen Raum schaffen, in dem sich blutige ethnische und konfessionelle Kriege ausbreiteten.
    Die Gefahr der Teilung der Länder wie Syrien, Jemen oder Libyen komme aus inneren Problemen heraus und keine ausländische Kraft könne sie von außen her regeln.
    („Al-Ahram“)

    Damit steht der Autor in direkter Linie der Neocon-Pläne, die er dadurch rechtfertigt, dass die Neuaufteilung der Länder nur von innen her erfolge wegen der Religionskriege, die keine sind, Damit lenkt er ab von der gezielten Beeinflussung der USA und ihrer Vasallen, die ihre eigenen Pläne durchsetzen wollen, indem sie mit allen Mitteln und ihren Medien versuchen, diese Kriege zu sektiererischen Kriegen innerhalb eines Landes umzulügen, um dann voll ihre eigene Gier und Weltherrschaftspläne befriedigen zu können.

    Syrien:

    Regierungsbezirk Idlib:

    SAA, NDF taking south of Idlib „“Muqablah Farms“. http://wikimapia.org/#lang=en&lat=35.858535&lon=36.602926&z=16&m=b&show=/28012420/Muqbalah

    Idlib M.N.N. Report says a Jabhat al Nusra Armored Battalion commander was killed in Outskirts of Kureen.

    They advanced on farmlands and it was impossible to hold. They attacked Kureen and

    Faylun at the same time, so rebels can’t reinforce it. Latif Hassan pro terrorists source.. https://twitter.com/LatifMfitaL/status/589547909504487424

    http://www.almasdarnews.com/article/syrian-armed-forces-making-gains-in-idlib-muqablah-captured/

    Regierungsbezirk Quneitra:

    Combat footage: Golan Eagles-the defenders of Qunitra-combating JNusra jihadist groups
    Read more at http://www.liveleak.com/view?i=42b_1429397296#LMudXWVacqFj97FA.99
    http://www.liveleak.com/view?i=42b_1429397296

    Regierungsbezirk Aleppo:

    http://syriatimes.sy/index.php/news/local/17540-erdogan-backed-terrorists-kill-girl-in-rocket-attack-on-aleppo-city
    http://www.almasdarnews.com/article/breaking-syrian-armed-forces-assert-full-control-over-al-rashadiyah-in-south-aleppo/

    Regierungsbezirk Lattakia:

    http://www.almasdarnews.com/article/jabhat-al-nusra-launches-another-attack-on-kassab/

    Regierungsbezirk Damaskus:

    IRIB-In einer einzigen Nacht und einem Tag, das heißt vor Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang, verwandelte sich das Flüchtlingslager Yarmuk im Süden von Damaskus in ein Ruinenfeld. Was man aus der Nähe sieht, macht sprachlos, Die Palästinenser sagen, sie wollen aus dieser Hölle heraus: Hier gibt es nur Erde und Staub und Zementblöcke, die von Mörsergranaten beschossen und von aufeinanderfolgenden Explosionen getroffen worden waren. Die Häuser waren so schnell zerstört, dass es gegenwärtig nur noch die Erinnerung an ihre Bewohner gibt, die anderswohin geflüchtet sind. Von den Einwohnern bleiben nur noch Kleider und Überbleibsel von dem, was sie nicht mehr die Zeit hatten mitzunehmen. Sich im Süden des Lagers zu bewegen, das von den palästinensischen Kämpfern der «nationalen Front –Generalkammandantur» beherrscht wird, wäre extrem gefährlich und angsteinflößend. Vom Nordeingang bis zu al-Damesghi-Platz im Süden des Lagers ist der Weg nicht sehr weit. Gefrorene Hähnchen und urbanes Heizmaterial, in dessen Innerem sich eine weiße Substanz befinde, sowie kleine grüne Flaschen mit Wasser werden immer noch ausgetauscht. An einem Ort, in den kein Sonnenstrahl eindringt, raucht Aball Amrin oder al-Hadj Khaled Jibril, Sohn des Generalsekretärs der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) Ahmed Jibril, und sein Militärkommandant und bläst weißen Rauch in den Raum. Es ist das letzte Interview, das er einem Reporter gewährt. Auf dem Bildschirm eines großen Mobiltelefons, das er in der Hand hält, sieht man den Plan des Lagers. Kurz erzählt er: Nachdem die barbarischen Terroristen des ISIL die Kontrolle über die Gebiete des Lagers übernommen haben, derer sich die anderen Terroristen zuvor bemächtigt hatten, gelang es uns, sie zurückzuschlagen und einige Gebiete zurückzuerobern. Sie hatten die beiden Sektoren Yarmuk und Palästina im Inneren des Lagers unter ihrer Kontrolle.Vor etwa zehn Tagen beherrschte «die Generalkommandantur» 20% des Lagers, das heißt die beiden fraglichen Gebiete im Norden. Aber die Besetzung durch den ISIL im Süden des Lagers, nämlich das Gebiet von Hajjar al Aswad, hat einen neuen Plan gezeichnet. Dann haben die Bewaffneten von Aknaf-al-Maqdassi die Waffen ergriffen und Bündnisse mit «der Generalkommandantur » und anderen palästinensischen Gruppen wie « Jebh-al Nazal » und « Fath-al Intifada » geschlossen. Es wäre also nicht überraschend, wenn Bewaffnete des «syrischen Zweigs» der Hamas, die vor Kurzem noch die Streitkräfte der syrischen Armee und der « Generalkommandantur » enthaupteten, heute ihrerseits von den ISIListen enthauptet würden, die ihren «ehemaligen Verbündeten » auf den Plätzen den Kopf abschlagen. Aber es ist nicht die Zeit zu Vorwürfen. Den Worten von al-Hadj zufolge ist das die Ausgangstür für die Hamas, damit sie das Kriegsübel der Feinde Syriens und Palästinans entferne. Gegenwärtig beherrschen die Palästinenser 40% des Lagers, besonders im Süden, während der ISIL und seine Verbündeten die übrigen 60% unter ihrer Kontrolle haben. Verschiedene Zahlen wurden veröffentlicht, was die verbliebenen Bürger in den Gebieten unter der Kontbrolle dieser Mörder und Henker der «religiösen Gerichte» betrifft. Zwischen 9 und 13 Tausend ürger sollen sich dort noch befinden, während 5000 Menschen sich in den letzten Tagen nach Yalda und Babila und 2000 nach Damaskus begeben haben. Auf dem Plan weist Abal Amrin auf den « al-Ridji-Platz » im Zentrum von Yarmuk hin und meint, dass die «ISIListen sich dort aufgestellt haben». Abal Amrin denkt, dass die ISIListen nur lügnerische Mythen seien, sie wüssten sich nicht zu verteidigen, sie könnten nur angreifen. „ Ich werde sie lehren, sich zu verteidigen“. Er sagt, er sei beruhigt, was die syrische Armee und die palästinensischen Gruppen betrifft. Ihm zufolge haben sie beschlossen, die ISIListen in kürzester Zeit zu vertreiben und « Aknaf » kämpfe zur Zeit an der Seite anderer palästinensischer Gruppen. Mehr als 150 Bewaffnete hätten sich schon der Armee ergeben und sich auf das Schlachtfeld gegen den ISIL begeben. Während die Angriffe in allen Richtungen weitergehen, scheint es, dass der al-Ridji-Platz oberste Priorität haben soll. Aber al-Hadj verbirgt nicht, dass der al-Ridji-Platz eine große Bedrohung für die voranschreitenden Kräfte wäre. Der Grund dafür ist einfach: Die teilweise Zerstörung dieses Gebiets würde bedeuten, dass die ISIL-Sniper sich an sicheren Orten befänden. Die Angreifer haben viele ihrer Kräfte verloren und «gegenwärtig müssen wir den endgültigen Beschluss fassen». Was ist die Lösung? « Der Gebrauch von schweren Raketen und weiter vorrücken». Als er sich daran macht, die Lage zu beschreiben, fällt eine Katjuscha-Rakete auf einen Lieferwagen, der die Kämpfer aus dem Lager bringt und dann explodieren Sprengkörper, die sich in der Umgebung befinden. Ein 22-Jähriger stürzt vor, um seinen Kriegskameraden, die aus Tabaria stammen, zu Hilfe zu eilen. Hassen stammt aus Akka und hält einen Hinterhalt bei einer Barrikade ganz in der Nähe des Feindes bereit. Er sagt, er fürchte nichts. «Die ISIListen sind ganz wie wir, aber sie werden niemals die Oberhand über uns erhalten». Ihm zufolge gibt es auch arme Leute unter ihnen die mit einem Gaskocher und einigen Eiern leben, aber sie hätten große Träume. Jahad Mazhowa, ein anderer junger Palästinenser, der eine Schaufel und ein Feuerzeug besitzt, spielt auf eine Ecke im Raum an und sagt : «Die Palästinenser sind Professionelle im Tunnelgraben. Die Generalkommandantur hat sie mit dem Graben beschäftigt». Und er fährt fort: « Leider haben wir die Grabung von Tunnels erfunden, um gegen Israel zu kämpfen, aber die Israelis haben auch gelernt, Tunnels zu graben». Sein Kommandant Ammar wiederholt seine Worte und sagt weiter: «Alle jungen Palästinenser in Haifa, Jaffa, Akka, Tabaria, Gaza und Safad können Tunnel graben und gegen diese Vipern kämpfen ». Dann spielt er auf seine Kämpfer an, die er als sehr intelligente und pünktliche Männer beschreibt. «Hier ist es verboten, Fehler zu machen, Wenn du nicht die Augen öffnest, dringen sie leicht ein und enthaupten deine Familie und deine Freunde». Im Dezember 2012 war es den bewaffneten Oppositionellen gegen die syrische Regierung gelungen, sich durch die Mobilisierung ihrer verschiedenen Mittel und Formationen, sich des Lagers Yarmuk zu bemächtigen. Dann haben gewisse Mitglieder der «Armee zur Befreiung Palästinas» und der Hamas geheime Gruppen für die Oppositionellen in Yarmuk geschaffen. Das Ziel war, das Lager vollkommen zu beherrschen, um so den Plan Sultan Bandar Ben Sultan vom Juli 2012 in die Tat umzusetzen, Damaskus anzugreifen und dort einzudringen. Der syrischen Armee gelang es, den Nordteil des Lagers vom Gebiet al Midan und al Gharb bei der 30. Straße zu trennen. So blieben die Tore des Lagers am Eingang von Hajjar al Aswad, Yalda und Babila, sowie die des Südens und Ostens geöffnet. Natürlich haben die palästinensischen Kämpfer den Befehl erhalten, nicht in diese Gebiete einzudringen. Die syrischen Oppositionellen und ihre Beschützer legten nahe, die syrische Armee habe die Stadt von allen Seiten umzingelt. In der Folge haben die bewaffneten Kräfte der Hamas « Aknaf Beit al-Magdassi » gegründet, die sich aus 750 Bewaffneten zusammensetzen. Zwei Jahre lang verneinte die Hamas jede Verbindung mit dieser Gruppe. Während dieser Zeit hat die Zahl der bewaffneten Kräfte der al Nusra und der Jeysh-al-Islam und anderer terroristischer Gruppen mehr als 3000 Personen erreicht. Den Kämpfern der «Generalkommandantur» gelang es, einen gewissen Vormarsch im Norden des Lagers zu erreichen und sich auf diese Weise auf einen komplizierten und mysteriösen Krieg einzulassen. Nichtsdestoweniger haben die Verhandlungen seit dem ersten Tag keinen Stillstand gesehen in der Hoffnung, dass das Lager unparteiisch bleibt und sich die bewaffneten Kräfte daraus zurückziehen. Aber die Lage wurde schlechter bis hin zu dem Punkt, an dem die Bewohner des Lagers begonnen haben, sich gegenseitig anzugreifen.
    Am Donnerstag, den 2. April 2015, sollte die Erklärung zur Unparteilichkeit des Lagers verkündet werden: Die palästinensischen Gruppen und die syrische Regierung hatten es geschafft, zu einem Ankommen mit den bewaffneten Kräften der Aknaf und der Nusra zu kommmen. Seit Juni 2014 war die Unterzeichnung des Abkommens mehrmals verschoben worden. Einige Tage vor dem Abschluss des Abkommens hatte die Nusra-Front Yahya al-Hurani ermordet, den offiziellen Hamasverantwortlichen im Lager. Die ISIL-Kämpfer, die von den Nusristen unterstützt und von Abu Ali al-Saidi und den geheimen Gruppen im Inneren des Lagers geführt wurden, hatten dort einen heftigen Angriff gestartet und sich rasch große Teile des Lagers einverleibt. Menschen wurden enthauptet, die Leichen bevölkerten die Straßen und die palästinensischen Fahnen wurden verbrannt, während die internationale Gemeinschaft diese Entwicklungen als passive Zuschauer betrachteten und der Sicherheitsrat wie üblich den Beweis seiner Gleichgültigkeit ablegte und der Generalsekretär der UNO, Ban Ki-moon nur die Gewalt beklagte. Es wäre nicht leicht, sich mit den Bewaffneten der Aknaf zu beschäftigen, die bereut haben. Im palästinensischen Teil des Lagers vermeiden die Hamaskräfte, vor den Medien oder den Journalisten aufzutreten. Abu Homam, Freund und Begleiter von Mussa Abu Marzkou, einem der Führer der Hamas, sagt: «Ich will jetzt nicht sprechen. Ich werde es bald tun. Wir haben einen langen Weg des Kampfes vor uns». Sein wirklicher Name ist Abu Homam Abal Ala und er gilt als einer der Kommandeure der Aknaf. Mohammad al-Zaghmout, genannt Moshir, ist einer der Begleiter von Abal Walid, dem Chef des Büros von Khaled Mechaal, dem Präsidenten des Politbüros der Hamas. Er wurde von Kugeln eines seiner Kumpane getroffen, nachdem er beschlossen hatte, sich der syrischen Armee zu ergeben und gegen den ISIL zu kämpfen. Er wurde an der Seite und am Bein getroffen, ist aber unversehrt daraus hervorgekommen und ist wieder zur Kriegsfront zurückgegangen. Oberst Khaled al-Hassan, Offizier der Armee zur Befrekiung Palästinas, wurde bei den Kämpfen mit dem ISIL getötet. Abu Hassan, Verantwortlicher des Zentralkommandos des Sektors « Palästina » bewahrt gute Erinnerungen an ihn. « Hassan und die Gruppe von Palästinensern, die er befehligte, darunter Kommandant Soleiman, ergaben sich der syrischen Armee und gingen an die Kriegsfront gegen die Gruppe des ISIL. Khaled fiel heldenhaft als Märtyrer. Er fand den Tod im Sektor « Palästina » bei direkten Kämpfen mit dem ISIL. Er und sein Sohn sind Helden. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass sein Sohn überall mit ihm dabei war und an seiner Seite kämpfte. Gott sei seiner Seele gnädig. Er bat uns, Abu Jihad zu sagen, dass er hoffte, zum Märtyrer zu werden ».

    Libanon:
    Die libanesische Armee erlangt wieder die volle Kontrolle über das Roumieh-Gefängnis
    http://breakingnews.sy/en/article/56988.html
    Die Wahhabiten sind eine Bedrohung für die beiden heiligen Moscheeen in Arabien, versichert Sayyed Nasrallah:
    http://www.french.alahednews.com.lb/essaydetails.php?eid=14744&cid=338#.VTLQq_DNR5Y

    Jemenkrieg:

    Mit dem unglaublich aktiven Bühnenauftritt Saudiarabiens ist eine neue Front zum Schlachtfeld hinzugekommen, das seit mehreren Jahren im Nahen Osten besteht : Die Front des Jemens. Das unmittelbare Ergebnis ist, dass dieses kleine Land sich in einen «Feuerball» verwandelt hat, wie der libanesische Sender Almayadeen es nennt, und die Gefahr besteht, dass die gesamte Region davon erfasst wird. Man muss sagen, dass der Boden, der für die Ausstattung des Wahnsinns des wahhabitischen Königreichs schnell vorbereitet war:
    – Am 21. März Rückzug des letzten amerikanischen Kontingents, das vor allem aus etwa hundert Kommandos der Spezialeinsatzkräfte bestand. Diese waren auf der Luftwaffenbasis Al-Anad im Süden des Jemens stationiert und hatten (offiziell) zwei Aufgaben: Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel (Aqpa) zu bekämpfen und antiterroristische Einheiten der jemenitischen Armee auszubilden.
    – Am 25. März gibt der saudische Botschafter in Washington eine Koalition von Ländern in der Golfregion bekannt, die von Saudiarabien geführt wird und im Jemen interveniert. Und wirklich erfolgen in der Nacht vom 25. zum 26. März Bombardierungen auf die Stadt Aden, um die huthische Rebellion schiitischen Glaubens zu treffen, die mit einem Teil der jemenitischen Armee verbündet ist, der dem ehemaligen Präsidenten Ali Abdellah Saleh treu blieb. In der Absicht, seinem Eingriefen ein religiöses Mäntelchen umzuhängen, nämlich die Stärkung des sunnitischen Lagers, hat Saudiarabien Pakistan und die Türkei aufgerufen, um die Koalition zu erweitern, die zur Zeit aus arabischen Ländern besteht. Die Behörden in Riad sind umso mehr versucht, das Bild der «Spaltung sunnitisch-schiitisch» zu verwenden, als sie wissen, dass an der iranisch-pakistanischen Grenze eine Rebellion der iranischen sunnitischen Minderheit im Entstehen ist.
    Bis jetzt haben weder Pakistan noch die Türkei positiv auf die saudische Anfrage reagiert. Die laufenden diplomatischen Verhandlungen zwischen der Türkei und dem Iran einerseits und Pakistan und dem Iran andererseits gehen vielmehr in die Richteung der Beschwichtigung und der Suche nach einer politischen Lösung des Konflikts im Jemen. Die iranische Diplomatie nimmt entschlossen diesen Weg, selbst wenn der Wächter der Revolution Ayatollah Khamenei kein Blatt vor den Mund nimmt und Saudiarabien versichert, dass es große Gefahren eingehe und dass seine Schandtaten dazu führen würden «im Jemen ins Gras zu beißen» und sein inneres Gleichgewicht zu verlieren.
    Der Beginn der Operation «Sturm der Entschlossenheit» zielt auf eine Vernichtung der Rebellion «Ansarallah» hin, um sie daran zu hindern, Bab El Mandeb zu erreichen, das wie die Meerenge von Hormuz die Durchfahrt für das Erdöl des Golfs darstellt. Wenn die Ansarallah bis zum Bab El Mandeb kommen, bedeutet das die Infragestellung jeglicher saudischer Strategie der Produktion von 10 Millionen Baril Erdöl pro Tag, um die Wirtschaft Russlands, des Irans und ….. Algeriens in Schwierigkeiten zu bringen.
    Dieser «Sturm» ist in Wirklichkeit die Verlängerung des Konflikts, der im Irak und in Syrien wütet. Der Krieg gegen Ansarallah hat zum Ziel, dem iranischen Einfluss im Jemen einen Schlag zu versetzen genauso wie die Invasion und dann die Einnahme von Mossul durch den ISIL dazu bestimmt war, die Achse Teheran-Bagdad–Damaskus zu brechen.
    An diesem Stand des Konflikts kann man nicht umhin, eine seltsame Tatsache festzustellen: Die berühmte internationale Koalition macht nicht mehr von sich reden, weder im Irak noch in Syrien, «schläft» also und lässt so dem ISIL im Irak und der Nusrafront in Syrien eine große Handlungsfreiheit. Auf den beiden Bodenfronten bleiben gerade einmal die gegenwärtigen Streitkräfte gegen die terroristischen Organisationen, einerseits die irakische Armee mit Unterstützung der iranischen Spezialkräfte und andererseits die syrische Armee, die von der Hezbollah unterstützt wird.
    Sobald man begonnen hat, den Abschluss eines im Moment noch hypothetischen iranischen Atomabkommens ins Gesicht zu fassen, hat man mit demselben Elan den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und den Chef der saudischen Diplomatie Saud Al-Faysal auf die Barrikaden steigen sehen, um in Bezug auf den Ersten uns vor einem Abkommen in Lausanne zu warnen, das den Weg für einen atomaren Iran öffnen würde und um uns davon zu unterrichten, dass Israel «alles» tun werde, um seine Sicherheit zu verteidigen, und bezüglich des Zweiten, um uns zu versichern, dass die Großmächte «die Interessen der Staaten der Region einem Kurzschluss auslieferten, indem sie dem Iran die Vorteile erstrahlen ließen, die er nicht genießen könne, ohne mit den Ländern der Region zusammenzuarbeiten».
    Die Ähnlichkeit wird tatsächlich immer offensichtlicher zwischen den geostrategischen Interpretationen der Rolle des Irans, die einerseits von den Beherrschern des Wahhabismus als religiöser Doktrin gemacht werden, welche Saudiarabien als ideologische Grundlage dient und andererseits vom Zionismus als Gründerideologie des Staates Israel.
    Diese Ähnlichkeit in der Betrachtung des Irans ist nicht die Frucht des Zufalls, sie entspricht einer strategischen Übereinstimmung, die Zeit hatte, sich zu festigen, wie die Worte von Shimon Peres im Jahre 2010 bezeugen: Auf die Frage «Sieht sich der Nahe Osten neuen Gefahren ausgesetzt? », die von Laurent Zecchini, einem Journalisten der Zeitung Le Monde gestellt wurde, antwortete der israelische Staatsmann: «Ja, denn wir sind mit neuen Ambitionen konfrontiert. Die Perser wollen wieder den nahen Osten kontrollieren. Ob aus religiösen Gründen ist nicht wichtig … », und in Hinblick auf die arabischen Länder fügte er hinzu: « .. Die meisten Araber sind voll beschäftigt. Sie haben Angst vor einem Angriff des Irans und sie wissen nicht, was sie tun sollen… Israel ist nicht mehr das Hauptproblem für sie, sondern der Iran, der den israelisch-arabischen Konflikt als Entschuldigung für seine Ambitionen ausnutzt … Sie werden es natürlich niemals offen zugeben. Aber heute sind die geheimen Kontakte wichtiger als die diplomatischen Kontakte».
    Und im Nahen Osten sind die Geheimabkommen eine Gewohnheit, wenn man schon mal mit denen beginnt, die die Dramen entstehen ließen, die die Völker der Region erleben, nämlich die Abkommen von Sykes-Picot.
    Gestern wie heute haben alle Konflikte, die den Nahen Osten erschüttert und gequält haben, den gleichen Ort der Annäherung : den Libanon. Ein Land, das letztendlich Zeuge in jedem Sinne des Wortes dessen ist, was die Region durchmacht, ihrer Leiden, Widersprüche, aber glücklicherweise auch ihrer Hoffnungen.
    Am 17. September 1978 unterzeichnen der ägyptische Präsident Anwar Sadat und der israelische Premierminister Menahem Begin zwei Dokumente, die sich auf die Resolution 242 der Vereinten Nationen vom Oktober 1967 beziehen : Das erste ein Vertrag über den «Friedensrahmen im Nahen Osten», das zweite Dokument besiegelt den «Abschluss eines Friedensvertrags» zwischen Israel und Ägypten. Gegen diesen Friedensvertrag, der die «Normalisierung» mit Israel predigte, entstand eine arabische Widerstandsfront, die aus dem Irak, Syrien, Libyen und Algerien bestand.Eine Widerstandsfront, deren Schwäche 1982 zu Tage trat, da der «Rahmen für den Frieden im Nahen Osten» durch die „Operation Frieden in Galilei“ am 6. Juni von Israel gestartet wurde, die mit der Besetzung des Libanons endete. Abgesehen von den ewigen Schmähreden gegen Israel waren die arabischen Führer von einer Passivität, die zumindest befremdlich war in Bezug auf die Zerstörung und die Besetzung des Südlibanons, des Exodus der Führung der PLO und des schrecklichen Massakers im palästinensischen Lager von Sabra und Schatila, begangen von den libanesischen Kollaborateuren mit dem Segen des israelischen Besatzers. Der israelische Rückzug von 2000 ist das Ergebnis des libanesischen Widerstands und nicht das des berühmt-berüchtigten ägyptisch-israelischen «Friedensrahmens im Nahen Osten». Aber man muss zugeben, die Speerspitze dieses Widerstands war in seiner Mehrheit schiitisch und wurde von der Hezbollah verkörpert. Daher die Aura und die politische Sympathie, der sich sehr schnell die Hezbollah innerhalb der mehrheitlich sunnitischen arabischen Volksmassen von Marokko bis zum Irak erfreute. Mit ihrem Sieg über Israel gab die Hezbollah ein Ideal vor, um die anderen besetzten Gebiete zu befreien.
    Der Krieg, den ihm Israel noch vier Jahre später im Juli 2006 bereitete mit dem Ziel, seine militärischen Kapazitäten zu zerstören, wurde von den Monarchien, Ägypten und der Türkei stillschweigend gebilligt, kurz, von den sunnitischen regionalen Mächten. Einmal mehr geht aus dieser Konfrontation die Hezbollah gestärkt hervor und steigert die Besorgnis der Führer dieser Länder, die traditionell moderat genannt werden und unterwegs sind, ein neues Gewand anzuziehen im Rahmen einer eventuellen geopolitischen Neuordnung der Region. Eine ideologisch-religiöse Offensive in Richtung der sunnitischen Volksmassen wurde daher geführt, um die Hezbollah über die Medien und die Predigten in den Moscheen zu verunglimpfen. Das scheint einen gewissen Erfolg gehabt zu haben: Die Hezbollah hat in der Tat an Berühmtheit verloren und wird sicherlich zu Unrecht als einfaches Ausführungswerkzeug der iranischen Ziele und Vektor eines „fehlgeleiteten Islams“ gesehen. Man darf im Übrigen nicht vergesssen, dass die CIA und andere Organismen der amerikanischen Geheimdienste politisch-militärische Gruppen gegen die Hezbollah finanzieren und die Infiltrierung von sunnitischen bewaffneten Gruppen durch salafistische Prediger mit Hilfe von Saudiarabien fördern. Diesbezüglich sind die Erklärungen von Jeffrey D. Feltman, dem Assistenten der ehemaligen amerikanischen Außenministerin Condoleeza Rice und Verantwortlichen des Büros für Angelegenheiten des Nahen Ostens,und von Daniel Benjamin, dem Koordinator der Büros für den Kampf gegen den Terrorismus eindeutig: „Die Vereinigten Staaten nehmen weiterhin die Bedrohungen sehr ernst, die die Hezbollah für die Vereinigten Staaten, den Libanon, Israel und die ganze Region darstellt.“
    Das beste Zeichen bleibt das offizielle Eingeständinis der direkten Hilfe, die die USA den libanesischen Kräften zukommen lassen, die gegen die Hezbollah kämpfen. „Die Vereinigten Staaten liefern Hilfe und Unterstützung all denjenigen, die im Libanon dafür arbeiten, um Alternativen zum Extremismus im Libanon zu schaffen und den Einfluss der Hezbollah auf die Jugend zu verringern. (…) Über USAID und die Middle East Partnership Initiative (MEPI) haben wir seit 2006 mit mehr als 500 Millionen Dollar zu diesem Bemühen beigetragen…. Seit 2006 hat unsere Hilfe für den Libanon die Milliarde Dollar überschritten …“
    Für die sunnitischen Mächte erlaubt die religiöse Interpretation des Konflikts, der sie in Opposition zum Iran und seine syrischen, irakischen und libanesischen Verbündeten stellt, die wirklichen strategischen Probleme zu verschleiern, die die Region erschüttern. Probleme, die die Opposition der Nationalstaaten und der politischen Kräfte hervorrufen, die eifersüchtig auf ihre politische und wirtschaftliche Souveränität wachen und für die der Iran die Speerspitze ist für das Projekt der Bildung eines regionalen neoliberalen Ganzen unter der Federführung des westlichen Imperialismus.
    Im Libanon äußert sich dies durch die im Moment politische Konfrontation zwischen der Allianz des 8. März einerseits, deren zwei Hauptkomponenten die freie patriotische Strömung (CPL) von Michel Aoun und die Hezbollah sind und auf der anderen Seite der Allianz des 14. März, deren Hauptkomponente sunniisch ist und die von Saudiarabien, Ägypten und der Türkei unterstützt wird, alle drei prowestlich. In diesem Sinne ist der Libanon ein Eckstein dessen, was sich auf der strategischen und ideologischen Ebene im Nahen Osten und darüber hinaus in der arabischen Welt abspielt.
    Für den Staat Israel ist in Hinblick darauf, die Gefahr zu rechtfertigen, die der Iran darstellen soll, die religiöse Anspielung ebenfalls in biblischen Zitaten gegenwärtig, wie es klar der israelische Premierminister Benyamin Netanyahu am 28. Januar 2010 in Auschwitz ausdrückte: „Wir werden uns immer daran erinnern, was uns das nazistische Amalek gemacht hat und wir werden nicht vergessen, auf der Hut zu sein angesichts eines neuen Amalek, das vor unserer Geschichte erscheint und von Neuem droht, die Juden auszulöschen. Wir werden die Dinge nicht auf die leichte Schulter nehmen, indem man uns glauben machen kann, dass es sich um leere Drohungen handelt.“ Ohne Zweifel bleiben die « geheimen Kontakte », von denen Shimon Peres sprach, aktuell und zielen auf die Errichtung des «neuen nahen Osten» ab, der dem ehemaligen Präsidenten G.Bush so sehr am Herzen lag. Ein neuer naher Osten, dessen Entstehung nicht ohne die Neutralisierung der «regionalen Störenfriede », die der Iran, die Hezbollah und die Hamas darstellen, einerseits und die Umwandlung zum Vasallen, ja die Zerstückelung Syriens andererseits erfolgen kann. In einem solchen Nahen Osten würde die palästinensische Frage, zumindest hoffen das die US- und israelischen Strategen, eine für den Staat Israel annehmbare Antwort finden, das endlich beruhigt wäre, wenn es erst einmal politisch und wirtschaftlich als nahöstlicher «kleiner Westen» integriert wäre.
    M. El Bachir, Le Grand soir

    Yemen has been wrecked as Saudi fighter jets continue bombing the impoverished nation for over three weeks. In the most lethal attack at least 45 civilians were killed and over a hundred people injured in Sa’ada province.
    The warplanes hit a military base and a telecommunication center in city of Ma’rib. Different areas in the capital city of Sana’a have also been bombed . Earlier this afternoon Saudi fighter jets targeted Faj Attan area and an educational center in Tayal Khawlan district. Over 26-hundred people have died since the beginning of the invasion. Riyadh began its aggression against Yemen on March 26. Rights groups and aid agencies have raised the alarm over the worsening humanitarian situation in the Arab country.

    45 dead & over 100 injured as Saudi warplanes hit Sa’ada province

    IRIB- Dschibouti öffnet seinen Luftraum und seine Meeresgewässer den Jagdflugzeugen der Operation «Sturm der Entschlossenheit», erfuhr man vom dschiboutischen Botschafter in Riad..
    Laut der Presseagentur Anatolia erklärte am Samstag General Ahmed Assiri, Sprecher der saudischen Koalition, die vor drei Wochen einen Krieg gegen den Jemen begonnen hatte, bei einer Pressekonfernz in Riad, dass Dschibouti seinen Luft- und Meeresraum für die Kampfflugzeuge der Koalition öffne. Gleichzeitig bestätigte Zia Eddin Bamakhrama, dschiboutischer Botschafter in Riad, in einer Rede die Behauptungen von General Assiri. Auf dem Schlachtfeld wurde ein siebter saudischer Soldat bei Auseinandersetzungen an der Grenze Saudiarabiens zum Jemen getötet. Laut dem libanesischen Fernsehsender Al-Mayadeen hat Saudiarabien etwa fünfzig Armeefahrzeuge zum Grenzgebiet Al-Makhbara gebracht, nachdem es dieses bombardiert hatte. Gleichzeitig haben die Jagdbomber der saudischen Luftwaffe weiter verschiedene Regionen des Jemens bombardiert. Die saudische Luftwaffe hat seit Samstagmorgen die Ortschaft Al-Janad im Regierungsbezirk Ta‘az bombardiert, umso mehr als die saudische Artillerie das Grenzgebirge von Al-Azad im Regierungsbezirk Saada beschossen hat. Auf der anderen Seite hat eine Organisation zur Verteidigung der Rechte der Kinder im Jemen die Alarmglocke geschlagen in Bezug auf die prekäre Lage, in der sich Millionen jemenitischer Kinder befinden. Der Krieg und die Blockade haben das Leben von mehr als fünf Millionen Kindern in Gefahr gebracht, vor allem von einer Million Säuglingen.

    Al-Saud Paying Tribute to US’s Washington Tomb while Destroying Religious Sites
    http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=206666&cid=23&fromval=1&frid=23&seccatid=28&s1=1

    Ägypten – Armenien:

    Coptic Pope Tawadros II To Participate In Events Marking 100 Years Since Armenian Genocide
    http://egyptianstreets.com/2015/04/17/coptic-pope-tawadros-ii-to-participate-in-events-marking-100-years-since-armenian-genocide/
    Coptic Pope Tawadros II of Alexandria, Egypt has announced plans to travel to Armenia to participate in events marking the centennial since the Armenian genocide. …

  2. Gunter permalink
    14/04/2015 19:15

    Tiger Forces in Mastouma

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