Skip to content

Kriegspropaganda: Ganz großes Anti-Assad Theater in Berlin

07/10/2017

CO-OP NEWS

Der „bedeutende“ syrische Dramatiker Al Attar hat in Berlin eine künstlerisch-propagandistische Heimat auf Zeit gefunden. Hier macht er „Theater der Unterdrückten“ zusammen mit dem belgischen Kurator und Theaterwissenschaftler Chris Dercon, der jetzt als neuer Intendant der Berliner Volksbühne antritt.

Zur Verdeutlichung ein Zitat aus Al Attars Werk „Aleppo. A Portrait of Absence“: „Die Menschen verließen die Stadt, alles änderte sich. Ich begriff nicht mehr, was da passierte, und ich konnte nicht verstehen, dass das Töten und Blutvergießen einfach weitergeht, während die ganze Welt nur zusieht.“

Die Heinrich-Böll-Stiftung verschaffte Al Attar über ein Programm für politisch verfolgte Autoren eine Reiseerlaubnis der deutschen Botschaft, so kam er vor fast zwei Jahren nach Berlin.
Mohammad Al Attars Performance „Aleppo. A Portrait of Absence“ war Ende September im Berliner Haus der Kulturen der Welt zu sehen. Seine Iphigenie wurde vom kürzlich von der Berliner Volksbühne im Tempelhofer Hangar 5 gezeigt.

ScreenHunter 232

Jetzt wird das Maxim-Gorki-Theater…

Ursprünglichen Post anzeigen 918 weitere Wörter

3 Kommentare leave one →
  1. Barbara permalink
    08/10/2017 07:40

    Es ist unglaublich, wie viele „Kuenstler“, „Dichter“ und „Schriftsteller“ jetzt in Europa auftauchen, von denen man niemals in Syrien je etwas gehoert hatte. Natuerlich muessen sie der sog. Opposition angehoeren, um als „Kuenstler“ (verfolgte natuerlich) hochgejubelt zu werden. Wahrscheinlich gibt es jetzt in Deutschland mehr syrische „Kuenstler“ als deutsche, weil sie viel mehr Foerderung erfahren. Dazu kommt noch, dass die ja sprachlich auch unterstuetzt werden muessen. Aber das machen die ja mit dem kleinen Finger. Deshalb gehen sie ja auch in ein europaeisches und nicht in ein arabisches Land, wo ja das eigentliche Publikum sitzen muesste.

  2. Barbara permalink
    09/10/2017 20:47

    Heute war der 50. Todestag von Che Guevara und der tunesische Gruender und Direktor des libanesischen Fernsehsenders Almayadeen Ghassan Benjidou war bei der Ehefrau und den Kindern von Che, hat der Frau ein Geschenk mitgebracht und durfte mit Kameramann und Dolmetscherin als erster Fremder das Arbeitszimmer besichtigen und in dem seit 50 Jahren in der Hausgarage stehenden Auto Ches Platz nehmen. Ihm wurde viel erzaehlt aus dem Familienleben und er erhielt von Ches Frau ein Buch mit vielen Fotos von Che und seiner Familie und seinen Kameraden und Freunden.
    Der ganze Tag stand mit Diskussionen und Reportagen unter dem Motto Che Guevara. Analog zu dessen Ausspruch von Sieg oder Tod war heute das Motto von Almayadeen: Widerstand oder Tod.

  3. Barbara permalink
    09/10/2017 20:52

    Morgen mittags deutscher Zeit ist das Rueckspiel in Sydney fuer die Qualifizierung Syriens zur Weltmeisterschaft in Russland. Das Spiel wird von al Ihbariya Syria uebertragen. In Sydney haben 15000 syrische Australier Eintrittskarten fuer das Spiel gekauft, um Syrien zu unterstuetzen. Und die Syrer sind voellig aufgeregt und erwartungsvoll.
    Auch wenn mich Fussball sonst nicht so interessiert, druecke ich jetzt ganz fest die Daumen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s